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Montag, 11. Dezember 2017

Entspannte Beratungszeit

Ja, das ist für die Adventszeit gerade das Richtige.
Beratungen bei "Fruktosekindern", also da wo der Kindergastroenterologe eine Fruktosemalabsorption diagnostiziert hat oder eine Laktoseintoleranz.
Da weiß ich, dass diese Kinder meist nach zwei Wochen Karenzphase beschwerdefrei sind.
Es gibt aber auch Beratungsaufträge, da muss ich nicht nur nach rechts und links sondern auch nach hinten und vorne schauen.
Wenn sich z.B. Medikamente nicht mit Lebensmitteln vertragen, wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht sind (bei Frauen und Männern) und auch das dann Probleme verursacht.
Aber ich mag solche Beratungen auch sehr. Sie fordern mich und es macht mich dann sehr zufrieden, wenn ich durch das angesammelte Wissen über 38 Jahre jemandem helfen kann, bei dem manchmal der behandelnde Arzt nicht mehr weiter weiß.
Dann wird mir auch bewusst, dass ich immer noch den richtigen Beruf, den der Diätassistentin, habe.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne entspannte Adventszeit.
Bildrechte: S. Hagedorn


Samstag, 25. November 2017

Die Visitenkarte im Netz...

... so wird die Homepage, die Website gerne genannt.
In den Workshops zur nebenberuflichen Freiberuflichkeit die ich gemeinsam mit Birgit Blumenschein durchführe, weise ich immer darauf hin, dass jede/r sich mit seiner Internetpräsenz wohlfühlen muss, sowohl was das Layout angeht, aber auch die Texte und Fotos müssen passen.
Außerdem finde ich es wichtig, dass ich meine Homepage selbst pflegen kann, damit meine ich, neue Texte ohne den Weg über Dritte selbst einstellen kann oder auch mal ein Bild verändern kann.
Beim Recherchieren zu diversen Themen komme ich auch auf Homepages, wo es mich gruselt.
Gerade vorgestern noch passiert.
Ich bin auf die Seite einer Mitbewerberin gelandet und die strotzte nur so von Schreibfehlern/Tippfehlern. Drei bis vier Tippfehler/Rechtschreibfehler pro Seite-mindestens.
Ich möchte mich jetzt nicht davon freisprechen, dass mir das nicht auch passiert, trotz Korrekturprogrammen, trotz mehrmaligem Gegenlesen (gerade dann wahrscheinlich erst recht), aber wenn jemand so wenig aufmerksam mit den Texten zur Arbeit und zur eigenen Person umgeht, wie ist das dann vielleicht im Kundenkontakt?Oder bin ich da zu pingelig?
Es ist die Visitenkarte, das Aushängeschild im WWW, dem World Wide Web.
Wie geschrieben: Es kann immer passieren. Auch in Büchern, die lektoriert werden, kann immer etwas überlesen werden.
Wenn Ihr Euch bei Texten nicht sicher seid, dann bittet jemand diese Texte Korrektur zu lesen, schreibt sie in Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm mit Korrekturhilfe.
Denkt daran, wie Ihr Euch im Netz präsentiert.
Ich persönlich wäre dankbar dafür wenn aufmerksame Leser mich auf "Fehler" aufmerksam machen. :-)
Euch allen ein schönes Wochenende.






Dienstag, 21. November 2017

Das geschriebene Wort...

Es wird in den sozialen Netzwerken immer gerne die Formulierung "Das geschriebene Wort" verwendet.
Wir sollen überlegen, was und wie wir schreiben, denn auf ein Posting kann oder wird meist nicht sofort reagiert, so dass der Partner sich seine eigenen Gedanken über die Worte machen kann, diese eventuell auch anders interpretiert als vom Schreiber gemeint.
Das gilt natürlich auch für Blogbeiträge und auch ich muss mir da meine Gedanken machen.
Ich versuche die (meisten) Blogbeiträge neutral zu schreiben, wobei ich bei einigen Dingen so  begeistert bin, weil mich da etwas "angepiekt" hat, so dass ich das auch kommuniziere. Das muss natürlich andere nicht ebenfalls begeistern. Meine Meinung ist subjektiv durch mein Erleben, durch meine Interpretation als Mensch.
Es kann auch bei Rezensionen vorkommen, dass ich ein Buch nicht so prickelnd finde, jemand anderes dies aber wirklich toll. Deshalb versuche ich meine Kritikpunkte zu thematisieren, indem ich Zitate nehme und daran meine Einstellung erkläre.
Vor einiger Zeit wurde ich angeschrieben, dass ich eine Sache doch wohl ganz toll fand, der Fragesteller hatte einen anderen Eindruck von dieser Sache.
Zum einen kann ich eine andere Meinung zu einem Thema haben, aber in diesem Fall hatte ich an meinem Leser vorbei geschrieben bzw. meine Wortwahl ist anders interpretiert worden.  Da waren anscheinend   Formulierungen im Text, die einen "tollen" Eindruck vermittelt  haben, obwohl es durchaus Dinge gab, die ich auch nicht prickelnd fand, die ich dann neutral verpackt haben wollte.
Wenn Euch etwas unklar ist, wenn Ihr Genaueres zum Blogpost wissen möchtet, weil Ihr das in dem Moment nicht herauslesen könnt, dann kontaktiert mich bitte. Dann hilft nur Reden. :-)
Es ist und bleibt halt das geschriebene Wort!



Samstag, 18. November 2017

Vortrag: "Schwere und geschwollene Beine? Ödemtherapie aktuell"

Bis gestern abend war für mich nicht klar ob ich zu diesem Vortrag fahre oder nicht. Heute morgen habe ich mich dann entschlossen: Los geht´s!
Vor einigen Wochen habe ich über Facebook von dieser Vortragreihe erfahren und auch gesehen, dassdie  Kollegin Yvonne Matthei, bei der ich bereits die Schulung für JobFood gemacht habe, einen Vortrag zum Thema hält. Also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:Ernährungswissen aufgefrischt und aufgepeppt und eine liebe Kollegin getroffen.
Veranstaltungsort war das Gesundheitszentrum in Gemen mit Heiden & Dömer
Lip- und Lymphödem, dass ist eine Diagnose, die viele Frauen betrifft , aber bis es zur Diagnose kommt vergeht oft eine lange Zeit. Meist wird gesagt: Sie müssen abnehmen!
Aber beides hat nicht viel mit Übergewicht zu tun. Kalorien zu reduzieren hilft meist nicht.
Aber diese Patienten mit ihrer Diagnose alleine zu lassen ist auch nicht schön.
Ein bisschen kann im Ernährungsbereich unterstützend  getan werden. Und diese kleinen Bausteine sollte man individuell nutzen.
Ernährungstherapie über eine Notwendigkeitsbescheinigung beim Lip- oder Lymphödem gibt es nicht.
Entzündliche Prozesse führen zu Wassereinlagerungen. Das muss bei dieser Diagnostik  nicht noch gefördert werden. Antientzündliche Kost ist da ein Thema, mit dem ich als Diätassistentin unterstützen kann. Kochsalz, ein Stoffe, der Wasser bindet. Auch diesen Aspekt im Auge behalten. Ausreichend trinken, auf die Darmgesundheit achten.
Und achtsam mit sich umgehen!
Es gibt also doch etwas, was getan werden kann.
Und ein Kompliment muss ich der Kollegin aussprechen. Die Technik hat zum größten Teil versagt.
Für einen Referenten gibt es nicht Schlimmeres, als wenn die erarbeiteten Folien nicht richtig angezeigt werden. Das hatte Yvonne sehr gut im Griff.
Und die Praxis kam auch nicht zu kurz. Schnell hatte sie einen grünen Smoothie gezaubert und es gab selbstgemachtes Knäckebrot (sehr ballaststoffreich) mit einem Quark mit Kurkuma.
Rezepte habe ich, werde ich testen.
Es hat sich dann doch gelohnt, dass ich heute morgen losgefahren bin. :-)
Ich bitte die Fotoqualität zu entschuldigen. Ich bin keine begnadete Handyfotografin. ;-)

Update vom19.11.2017
Wer sich für die Leitlinie bei Lipödem interessiert und die Therapiemöglichkeiten, der klicke bitte hier. (ab S. 10) Ernährungstherapie ist dann ein  Thema wenn zusätzlich  Übergewicht besteht

Mittwoch, 15. November 2017

Aktion" gesunde Mehrwertsteuer"

Dieses Thema treibt mich seit einigen Tagen um. Irgendetwas sträubt sich bei mir, weil es wieder einmal darum geht Menschen Lebensmittel madig zu machen und zwar über den Preis.
Aus der Pressemitteilung:
"...Bisher gilt für die meisten Lebensmittel der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent, auch
für ungesunde Produkte mit viel Fett und Zucker. Die Studie des Hamburger Ökonomen Dr.
Tobias Effertz untersucht als Alternative Szenarien mit verschiedenen Staffelungen. Am
erfolgversprechendsten und politisch realistischsten erweist sich dabei das System „Ampel Plus“ mit folgenden Steuersätzen:
- Grün 0 %:
  Obst und Gemüse
- Gelb 7 %:
  Normale Lebensmittel wie Nudeln, Milch oder Fleisch
- Rot 19 %:
   Produkte mit viel zugesetztem Zucker, Salz oder Fett wie Fertiggerichte, Chips
oder Süßigkeiten
Zusätzlich könnte der Steuersatz für die besonders gesundheitsschädlichen Softdrinks wie
Cola oder Fanta von heute 19 auf 29 Prozent erhöht werden... "

Ich weiß aus der täglichen Beratungspraxis, dass 50% der Menschen mit Übergewicht zu kämpfen hat. Diese Menschen wissen meistens wie man gesund kocht, haben eine Diätenkarriere hinter sich und sind letztendlich dadurch in der Jojo-Falle gelandet. Jede neue "Diät", die auf dem Markt aufgetaucht ist,wurde als Strohhalm genutzt und ausprobiert.
Bringt es jetzt etwas wenn Lebensmittel einfach höher besteuert werden? Wenn ich die Pressemitteilung lese, dann wurden Studien erstellt, es wurde berechnet.
Wo bleibt der Mensch mit seinen Bedürfnissen? Wer hat nachgefragt, warum es gerade in einem bestimmten Moment Süßigkeiten sein müssen, die meiner Meinung nach in diesen speziellen Momenten nicht einfach durch Möhrenstifte mit Quark-Dip ersetzt werden können?
Da wird von außen etwas aufgedrückt, was wahrscheinlich nicht greifen wird. Zigaretten werden auch weiter gekauft, trotz schrecklicher Bilder,Warnhinweisen und einem hohen Preis.
Vielleicht hinkt dieses Beispiel aber auch?
Für mich braucht es eine Begleitung von Kindesbeinen an, immer wiederkehrend über Kindergarten, Schule, Berufsleben.... Und es müssen auch die Familen erreicht werden, die sich noch nicht richtig im Bereich der gesunder Ernährung auskennen. Das muss im gemeinsamen Tun, im gemeinsamen Erarbeiten passieren, so dass erkannt wird, dass es besser ist den kompletten Süßkram zu reduzieren, sich mehr zu bewegen, Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen.
Im Grunde genommen wissen alle wovon ich schreibe.
Ich freue mich über Eure Kommentare zum Thema, Eure Meinung, Eure Erfahrungen...
Bildrechte. S. Hagedorn

Samstag, 11. November 2017

Die Schlagfertigkeitsqueen...

... live in Borken im Vennehof. Das war ein tolles Erlebnis.
Im September des letzten Jahres habe ich Nicole Staudinger und ihr Buch bereits hier vorgestellt.
Eingeladen hatte das Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken.
Ein Buch über Schlagfertigkeitstechniken zu lesen ist das eine, diese Tipps von der Autorin dann noch einmal selbst vorgestellt zu bekommen, das ist dann wirklich das Highlight.
Nicole Staudinger ist ein Wirbelwind.
Angekündigt war das Ganze als Leseshow. Es war mehr Show als Lesen. Es war witzig, es war frech (aber nicht unangenehm) und lehrreich.
Das, was wir dann wirklich zum Teil geübt haben, das bleibt auf jeden Fall besser hängen als wenn ich es nur lese. Auch aus dem Grund weil Nicole Staudinger diese Techniken garniert hat mit Erlebnissen aus ihren Seminaren und auch aus ihrer Familie.
Für mich ein rundum gelungener Abend.
Was ich nicht verstanden habe, aber vielleicht kommt da ja noch etwas:
Da hat Borken eine Spiegel-Bestseller-Autorin in der Stadt und die Borkener Zeitung fehlt. Grobes Versäumnis!
Wenn ich Euch neugierig gemacht habe, da folgen in unserem Kreis noch zwei Termine. Vielleicht ist ein Termin für Euch dabei.


Montag, 27. November im Schloss Ahaus
Donnerstag, 30. November, in der „Skylounge“ des Textilwerkes in Bocholt.

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro. Da die Platzzahlen begrenzt sind, ist eine Anmeldungen per Mail zwingend erforderlich:
Stadt Ahaus, Gleichstellungsbeauftragte Sybille Großmann: s.grossmann@ahaus.de
Stadt Borken, Gleichstellungsbeauftragte Anna Grütering-Woeste: chancengleichheit@borken.de
Stadt Bocholt, Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp: astrid.schupp@mail.bocholt.de

Das war ein Abend, der sich gelohnt hat, auch weil viel gelacht wurde.
Ich wünsche Euch allen ein entspanntes Wochenende.




Samstag, 4. November 2017

Wie eine App verändern kann....

Anfang September habe ich Euch die Codecheck- App vorgestellt.
Sie ist mir empfohlen worden,da ich ein bisschen aufs Palmöl schauen wollte. Warum, das habe ich hier erklärt.
Außer meiner Messenger-App ist seitdem keine App so oft im Einsatz wie Codecheck,besonders wenn ich einkaufe.
Mein Entsetzen über Kosmetikprodukte, die z.B hormonaktive Substanzen enthalten habe ich bereits beschrieben. Ein Haarwachs, das mein Friseur mir empfohlen hat, habe ich bereits zurückgegeben. Ein Duschgel habe ich entsorgt. Ich möchte so etwas nicht auf der Haut haben. All das, was ich neu kaufen muss wird gescannt.
 Auch meine heißgeliebten Gummibärchen und die Colorado-Mischung (die aus Bonn) habe ich seitdem nicht mehr gegessen. Da gibt es gute Bio-Alternativen.
Fleißig gescannt habe ich dann mal an den Tischen, auf denen die Weihnachtssüßigkeiten stehen. Da geht so gut wie nichts.
Da hilft nur selbst backen. Da weiß ich dann was drin ist.
Apropos Selbstbacken: Verratet Ihr mir Euer Lieblings-Weihnachts-Plätzchenrezept?
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.
Screenshot der Codecheck-App