Sonntag, 7. Juli 2019

Wochenend- und Feiertagsdienst


15 von 40 Berufsjahren praktiziert

Auch am Wochenende möchten Patienten im Krankenhaus etwas zu essen haben.
Von Anfang an hieß das, dass  ich auch an Wochenenden und Feiertagen Dienst hatte, meist im 2- Wochen- Rhythmus.
Also 12 Tage arbeiten und dann das Wochenende frei.

In Urlaubszeiten konnte das aber auch mal mehr werden.  Wenn jemand fehlte oder Dienst  aus welchen Gründen auch immer, getaucht werden musste oder wollte, dann kamen da auch mal 3-4 Wochen Dienst hintereinander zustande. Wäre das heute noch möglich? Frage in die Runde an die Kolleginnen und Kollegen, die im Krankenhaus arbeiten?

Natürlich ging das soziale Leben auch weiter. Wann feiert jemand aus dem Bekanntenkreis Geburtstag? Natürlich am Wochenende. Dahaben ja die meisten Menschen Zeit.
Ich aber oft nicht. Entweder bin ich zum Geburtstag gegangen und war am kommenden Tag froh, wenn der Arbeitstag vorbei war wegen akutem Schlafmangel oder ich habe direkt abgesagt.
Dafür hatte aber nicht jede/r Verständnis.
„Ach, so ein paar Stunden machen doch nichts.“

Keiner, der nicht schon einmal Wochenenddienst gemacht hat und zwar regelmäßig, weiß, wie das ist.
Auch musste die Arbeit erledigt werden. Die einfachste Möglichkeit um die Patienten mit halber Schicht zu verköstigen  war der Eintopf für alle am Wochenende. So hatten wir dann auch noch Zeit das Sonntagsmenü vorzubereiten.
Aber gerade am Wochenende kamen wegen des Eintopfes die meisten Beschwerden.
Ich frage mich wirklich, ob es Patienten gibt, die glauben, dass sie sich in einem Hotel befinden?
Aber ich habe die Zeit gut durchlebt, habe immer noch Respekt vor den Kolleginnen und Kollegen, die diese Arbeit immer noch tun.

Und wer als Patient ins Krankenhaus kommt: Immer daran denken, dass es Menschen gibt, die am Wochenende dafür arbeiten, dass die Patienten verköstigt und gepflegt werden.


Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Mittwoch, 3. Juli 2019

fortgebildet: DAAB- Webinar Dysbiose…


Auswertungen und Ableitungen von Atemtestungen für die Ernährungstherapie

Gestern habe ich an diesem Webinar des DAAB e.V. teilgenommen, da ich in letzter Zeit etwas seltsame Auswertungen zu H2- Atemtests bekomme und eine Auffrischung tut immer mal gut.
Webinar heißt, diese Fortbildung fand vor meinem PC statt. Die Seminarleitung hatte die Kollegin Christiane Schäfer.

Alles lief über die Plattform ZOOM und ich muss sagen, dass es einen sehr komfortablen Eindruck auf mich gemacht hat.

Ton- und Bildqualität waren gut. Ich hätte nur vorher meine Kamera kontrollieren müssen.Ich kam etwas verschwommen rüber. Ich hatte sie bis gestern abgeklebt, weil da mal irgendwann ein Lämpchen anging, obwohl ich mir nicht bewusst war, dass ich mit jemandem über diesen Weg in Kontakt war. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Während der Fortbildung hatte ich manchmal ein Problem mit dem Switchen zwischen Mikrofon ein- und wieder ausschalten und mit der Chatfunktion war ich auch nicht immer so schnell, wie ich eigentlich sein wollte. Gewöhnungssache.

Im Vorfeld bekamen wir per Mail Beispiele für Atemtestungen, die wir dann in Vierer- Gruppen in getrennten Gruppenräumen bearbeitet haben. 
Wie das bei Fortbildungen so üblich ist wurden die Ergebnisse  danach im Plenum vorgestellt und erweitert. Frau Schäfer hat uns dann noch zum Blick über den Tellerrand gedrängt, was wirklich nötig ist, besonders wenn der Alltag manchmal den Blick versperrt.
Diese Form der Fortbildung ist sehr gut für solche Themen, wenn es um Auffrischung geht. Komfortabel natürlich auch, wenn ich mich nicht extra auf den Weg machen muss.

Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Sonntag, 30. Juni 2019

Kundenmagazine

Irgendwie bekommt man diese Hefte gefühlt in jedem Supermarkt, Discounter, aber auch in Drogeriemärkten liegen sie kostenfrei zum Mitnehmen parat.
Kundenmagazine- voll mit Werbung für die Produkte, die es indem entsprechenden Geschäft zu kaufen gibt.

Aber ich nehme sie ganz gerne mit. Ich kann Werbung gut aublenden. ;-)

Ich nehme aber gerne die Anregungen mit, die Haushaltstipps, die Rezepte.

Ich werde nämlich manchmal für meinen eigenen Haushalt betriebsblind.

Die Rezepte sind meist versehen mit Produktbildern des Ladens,wasdas Kundenmagazin verteilt.
Da muss ich die Zutaten aber nicht kaufen. Und Rezepte sind für mich immer eine Anregung. Ich wandle nämlich dann gerne nach eigenem Gusto ab.

Was ich gerne noch ausprobieren möchte ist eine Anleitung für ein selbsthergestelltes Wachstuch, was Frischhaltefolie ersetzen soll.
In Zeiten von zuviel Plasik eine gute Alternative.

Wie seht Ihr das? Nehmt Ihr die Hefte auch gerne oder eher überflüssig?
Ich deklariere es mal als #Werbung, falls zu erkennen ist aus welchem Markt das Heft kommt.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Bitte sofort zur Station kommen. Ein Patient hat sich beschwert!


Ein Erlebnis aus 40 Jahren Diätassistentin

Beschwerden von Patienten über das Essen, das gibt es immer wieder. Es gibt diejenigen, die ein Krankenhaus mit einem Hotel verwechseln, die nicht verstehen, dass am Wochenende nur die halbe Belegschaft in der Küche ist und deshalb ein Eintopf ein gutes Essen ist um dann auch schon das Sonntagsessen vorbereiten zu können.

Wenn ich mir die Speisepläne so anschaue: Es gibt und gab schon viel Auswahl, das hat man zuhause nicht auf dem Tisch.

Eine Beschwerde ist mir aber wirklich im Kopf geblieben, da ich damals wirklich Angst vor einer Abmahnung hatte.

Im Vorfeld muss ich erklären, dass zum Krankenhaus eine Gärtnerei gehörte und wenn Gemüse reif war, dann in Schwemmen.
Die Beschwerde fiel in die Möhrenzeit. Es gab Möhrensuppe, Möhrensalat, Möhreneintopf, Möhrenpuffer und natürlich wurde ganz viel eingefroren.
Aber gefühlt standen täglich Möhren auf dem Speiseplan.
Und da kam der Anruf der Station. Es gäbe eine Beschwerde übers Essen.  Es sollte mal lieber jemand kommen, sonst würde der Patient sich an der Verwaltung wenden.
In dieser Zeit war meist ich diejenige, die los musste. Die Küchenleitung hatte komischerweise in solchen Momenten nie Zeit und bisher war ich mit meinem Beschwerdemanagement auch erfolgreich. Bisher (aber danach auch noch)!
Ich ins Zimmer , vor mir saß ein Mann mit hochrotem Kopf und fragte mich, was ich auf dem Teller sehen würde. Natürlich waren das Möhren.
Dann prasselte ein Donnerwetter auf mich runter, was ich(!) mir einbilden würde solche einen Fraß (an das Wort erinnere ich mich genau) zu servieren. Ob die Patienten alle schlecht sehen könnten? Aus welchem Grund es sonst ständig Möhren gab?
Im ersten Moment habe ich wirklich an Flucht gedacht, weil ich so viel Wut noch nie abbekommen habe.
Aber dann bin ich geplatzt. Ich habe wirklich die Kontrolle verloren und habe zurück geschimpft. 
Ich war einem Patienten laut gegenüber, was mir nie wieder passiert ist. Ich habe ihm alles erklärt, das mit der Gärtnerei, dass Möhren gerade Saison hätten und wir dieses Gemüse verarbeiten müssten. Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, was da aus einem raus sprudelt, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt.
Dann kam das große Schweigen. Und da kam die Sorge, was jetzt wohl passieren würde. Abmahnung?
Dieser Patient hat mich eine Weile nur angeschaut und dann kam die Frage (sinngemäß):“ Und was können Sie jetzt tun, dass ich keine Möhren mehr bekomme?“
Ich habe ihm unsere Essenskarten gezeigt, die in seinem Beisein ausgefüllt mit „keine Möhren!“.
Der Patient war noch öfter bei uns im Haus und immer wenn er kam bin ich direkt zu ihm oder habe angerufen und habe dann die Karten fertig gemacht.
Ab dem Zeitpunkt lief es. Wir hatten einen wirklich guten Draht, wir haben über unseren Streit geredet und später darüber gelacht. Ein Patient, der mir genau wie unser Krebspatient, in Erinnerung geblieben ist. 
Er hat mir gezeigt, dass ein Gewitter die Luft reinigen kann bzw. dass Reden hilft.

Bild von O12 auf Pixabay

Sonntag, 23. Juni 2019

Und dann war ich mal weg- DKL 36


40 Jahre als Diätassistentin unterwegs.

In meinem  letzten Beitrag habe ich Euch über den Krankenhausumzug berichtet. Das ist schon einige Zeit her. Wer noch einmal lesen möchte, der klicke einfach hier.

Es war eine mehr als stressige Zeit und bei mir kam das Gefühl hoch: 
„Ich muss einfach mal raus aus dem ganzen Alltagswahnsinn, etwas Neues machen, Luft holen, Kopf frei bekommen.“
Dafür habe ich mir dann die Weiterbildung zum Diätküchenleiter/in in Düsseldorf ausgesucht.
Nicht wirklich Zeit zum Luftholen, in diesen drei Monaten wurde sehr viel von uns verlangt, aber es war etwas anderes als der Arbeits-Alltag im Krankenhaus.
Ich habe auch ganz schnell bemerkt, wie schnell man aus dem Lernmodus raus ist. 
Die erste Zeit war für den Kopf anstrengend, da ich mich ausschließlich mit theoretischen Dingen beschäftigen musste.
Daran musste ich mich erst wieder gewöhnen.

Erste Hürde: ein Zimmer finden und das in einer Studentenstadt. Das hat Gott sei Dank geklappt.
Aber wenn ich mir überlege, wie ich da gewohnt habe und was ich dafür bezahlen musste… Im Badezimmer funktionierte die Heizung nicht (die Weiterbildung war im Winter), der Boiler war nicht in der Lage heißes Wasser für eine Badewannenfüllung zu produzieren, der Kühlschrank stand im wohn-Schlafzimmer und brummte ständig vor sich hin. Vorteil: Zwei Schlafstätten.
Ich hatte nach kurzer Zeit Kontakt mit einer „Mitschülerin“, die eigentlich jeden Tag pendeln wollte, die sich aber dann gerne dafür entschieden hat bei mir zu übernachten, denn die Straßen waren in diesem Winter gut glatt. Wir hatten sehr schöne Abend und haben auch zusammen gelernt.

Unser DKL 36 (die Kurse wurden durchnummeriert) war der Kurs, der den ersten Mann weitergebildet hat. Bei den Dozenten war am Anfang spürbar, dass es ein Problem gab, wie man sich denn morgens begrüßen wollte. Bis der Mitschüler erklärte, dass er kein Problem damit hätte ohne Extra-Begrüßung auszukommen, es blieb also bei „Guten Morgen meine Damen“, aber immer mit einem Augenzwinkern.
In dieser Zeit habe ich schnell feststellen müssen, dass die Inhalte aus meiner Ausbildungszeit zum größten Teil schon wieder überholt waren. Aber neues zu Lernen hält den Kopf fit.
Eine Sache hat mich sehr angepiekt, die ist mir auch noch stark in Erinnerung geblieben.
Wir hatten die Aufgabe eine Probeberatung durchzuführen, die Mitschüler durften im Anschluss daran Kritik einbringen. Die Beratende durfte sich zur Kritik nicht äußern. Eine Kollegin durften wir bestimmen, die diese Kritik notieren konnte.
Mir wurde von einer Kollegin angekreidet, dass ich zu viel mit „dat“ und „wat“ rede. Ich solle mir ein besseres Hochdeutsch aneignen. 
Ich durfte nicht sagen, dass meine Patienten genauso reden.
Authentizität war damals nicht gefragt Mitte der 80er.Das hat mich geärgert, das hat mich damals verunsichert. Mittlerweile kann ich darüber lachen.

Noch ein Erlebnis. Unser Dozent für Statistik war ein Mitarbeiter der Firma Henkel (#Werbung- vorsichtshalber). Was ich unverständlich fand war, dass er, nachdem er einen leitenden Posten in der Firma bekam, seinen Freunden verboten hat ihn zu duzen.
Wir wurden dann auch zu einer Besichtigung der Henkel-Werke eingeladen. Alles roch nach Seife!
Wir wurden auch zu Kaffee und Kuchen eingeladen und ich erinnere mich gut an die Windbeutel, gefüllt mit Kirschen und Sahne, die uns anlachten.
Nach dem ersten Bissen haben wir uns nur angeschaut, haben wirklich mit Mühe unseren Windbeutel gegessen und ein zweites Teil dankend abgelehnt. Warum? Auch das schmeckte nach Seife.
Diese Weiterbildung hat mir dann letztendlich doch den Kopf wieder frei gemacht für den Krankenhausalltag, so dass ich nach bestandener Prüfung wieder in den Alltag im Krankenhaus zurück kehren  konnte.
Manchmal tut eine Auszeit gut!
 Anmerkung: in der internetten Welt schwärze ich bei solchen Dokumenten grundsätzlich einen Teil meiner persönlichen Daten.

Mittwoch, 19. Juni 2019

gelesen: "Die Alzheimer Lösung"

 Das wissenschaftlich erprobte Programm zur Prävention und Behandlung von Alzheimer
von Dr. Dean Sherzai & Dr. Ayesvha Sherzai; erschienen im Südwest- Verlag; ISBN: 978-3-517-09739-8; Preis: 22€

#Werbung- Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinung.

Vor mir liegt ein Buch im Hardcover- Format,400 Seiten inkl. Register. 198 Querverweise zu Studien. Ganz wichtig.
In diversen Fachzeitschriften habe ich schon einiges über die Entstehung von Alzheimer gelesen.
All dieses Fachwissen wird in diesem Buch  beschrieben.

Ich nehme einfach mal mein Fazit vorneweg:
Wenn wir leben würden wie unsere Vorfahren, die...
  • sich viel bewegt haben
  • auch mal die Füße hochgelegt haben
  • das gegessen haben,was das Feld gerade hergab
dann könnten wir gut vorbauen.

Wir leben im Schlaraffenland. Es gab früher keine vorgefertigten Gerichte, keine zig Joghurts und massig Süßigkeiten,so dass man sich nicht entscheiden kann, wenn man etwas kaufen möchte.
Im Buch gibt es einen Rezeptteil, wobei mir diese Rezepte etwas zu amerikanisch sind.
Ach ja, Kokosöl ,davon wird abgeraten. Im Buch von Ulrike Gonder "Essen!Nicht!Vergessen!"
wird es empfohlen.
Woran halte ich mich in diesem Punkt? Frau Gonder, vielleicht lesen Sie ja. Ich bin für jede Info zu Studien dankbar.

Wir sitzen mehr, viel mehr. Nicht umsonst heißt es "Sitzen ist das neue Rauchen"

Entspannung- wer kann das noch richtig praktizieren in unserer schnelllebigen Zeit?

Stressabbau? Wie oft wird mir gesagt, dass das nicht funktioniert? Traurig.

Zu jedem Kapitel gibt es Anregungen, Übungen, und Checklisten, wobei wir uns manchmal auch zuviel durch solche Listen beeinflussen lassen.

Das Buch gefällt mir, es ist halt sehr viel Stoff, und  die Gegensätzlichkeiten speziell zum Thema Ernährung. Das muss mir dann noch jemand genauer erklären.



* Die Alzheimer-Lösung: Das wissenschaftlich erprobte Programm zur Prävention und Behandlung von Alzheimer - Die Ergebnisse der bisher größten Alzheimer-Studie  (*Affiliate-Link)

Sonntag, 16. Juni 2019

gelesen: "Das hilft bei Leaky Gut"


Erschienen bei südwest; ISBN:978-3-517-09737-4, Preis: 20,00€  (Die Profile der Autoren fand ich interessant)

Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Rezension zur Verfügung gestellt. Das hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinung.

Wer hier regelmäßig liest, der weiß, dass ich den Darm total spannend finde und dass ich gerne Menschen berate, die Probleme mit diesem tollen Organ haben.


Leaky Gut, auf deutsch  „löchriger Darm“, diese Diagnose wird mittlerweile in vielen Fortbildungen zum Thema „Darmgesundheit“ genannt. Aber es liegt noch Einiges im Dunklen, da gerade viel geforscht wird.
Zu Beginn habe ich das Buch verschlungen. Unser Verdauungssystem, das Mikrobiom, Darm-Hirn-Achse, Einfluss von Stress, unsere „Mitbewohner“ (Bakterien im Darm)- alles wird leicht und bildhaft erklärt. 
Dieses Bildhafte mag ich sehr, weil ich selbst in meinen Beratungen versuche, Bilder für die Klienten zu kreieren um medizinisches Wissen einfacher zu vermitteln.
Die erste Hälfte des Buches hat mir gut gefallen.
Dann hat es an einigen Stellen wirklich gehakt. Es werden Studien zitiert, dazu hätte ich mir am Ende des Buches einen Literaturhinweis gewünscht.
Wenn ich dann lese, dass die Quellen sich auf die Seite „Zentrum der Gesundheit“ beziehen, dann frage ich mich, ob sich die Autoren nicht etwas zu wenig Recherchearbeit gemacht haben.
Hier verlinke ich Euch ein Video(Stand 2017), das sich kritisch mit obengenannter Seite beschäftigt.
Ich möchte hier jetzt nicht weiter auf diese Seite eingehen.
Autoren, die oben beschrieben sind, sollten Studien direkt nennen können und nicht von einer Seite zitieren, die als nicht gerade seriös eingestuft wird.
Therapieempfehlungen-  denen stehe ich gerade etwas kritisch gegenüber. Dazu möchte ich einfach noch mehr Hintergründe kennen.
Menschen, die solch eine Diagnose gestellt bekommen, die haben meist einen langen Leidensweg hinter sich, die greifen nach jedem Strohhalm und ob da die beschriebenen Akazienfasern , Zink, Lezithin… wirklich hilfreich sind?

Zitat aus dem „Wort zum Schluss“
„Das Leaky- Gut- Syndrom kann ein oder sogar der Schlüssel zum Verständnis von Gesundheitsstörungen sein. Dieses Buch versteht sich als Beitrag zur Aufklärung in ein zugegeben schwieriges und auch noch zum Teil unerforschtes, aber spannendes Thema, Wir freuen uns, wenn dieses Werk mit einigen Ausblicken in die komplizierte Fachwelt der Darm- Immunologie dazu einen Beitrag leisten kann.“ (Ungekürzt, damit ich nichts aus dem Zusammenhang reißen kann)
Mein Eindruck: Der erste Teil des Buch ist für mich top, weil wirklich alles toll und leicht verständlich erklärt wird, aber dann wird es für mich schwammig.
Wenn es irgendwann eine Neuauflage geben sollte (das Buch ist gerade frisch erschienen), dann wünsche ich mir gute Quellenangaben, damit ich auch selbst noch recherchieren und mir eine Meinung bilden kann.

*Das hilft bei Leaky Gut - Wie ein durchlässiger Darm uns krank macht und was wir dagegen tun können. Alles über Reizdarm & Co.    (*Affiliate-Link)