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Sonntag, 21. Januar 2018

nachgekocht: Eier- Gemüse- Muffins

Das Rezept habe ich von meiner Tochter bekommen und ich musste das jetzt mal nachkochen, denn es sah lecker aus, eignet sich zur Resteverwertung und es ist etwas, was man mit in den Betrieb nehmen kann für eine gute Mahlzeit.
6 Eier werden mit 1 bis 2 EsslöffelMilch und 1 Teelöffel Mehl vermengt. Gewürzt habe ich mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.
Eine Muffinform wird eingefettet und nach Belieben mit Zutaten gefüllt. Ich habe Papierförmchen in meine Muffinform gesetzt, da die Beschichtung meiner Form nicht mehr gut ist, aber das war nicht so ganz die optimale Lösung, da die Förmchen geklebt haben. Da muss etwas Neues her.
Ich habe genutzt: Lauchzwiebeln, Paprikastreifen, Champignons, geraspelte Möhren,Schafskäse,Kirschtomaten- alles gemischt ,nach Gefühl und schön bunt. Nicht zuviel einfüllen! s. Foto unten

Über dieses Gemüse wird die Eimischung gegeben  und bei 180° C für 20-25 Minuten gebacken. Danach auskühlen lassen und stürzen.

Für uns habe ich noch ein paar Bratkartoffeln dazu gemacht. Männer brauchen  manchmal etwas mehr.;-)

Disese Muffins schmecken mir warm, aber auch kalt und sind auch eine gute Mahlzeit ,um sie mit zur Arbeit zu nehmen.
Schreibt mir gerne, welche Zutaten Ihr noch genutzt habt oder nutzen würdet.
Viel Spaß beim Nachkochen.
Bildrechte: S. Hagedorn

Freitag, 19. Januar 2018

Gelesen: "Hormonpower"



Mit der richtigen Ernährung die Hormone ins Gleichgewicht bringen und neue Lebensenergie gewinnen; von Marjolein Dubbers; erschien im Heyne Verlag; ISBN:978-3-453-20162-0; Preis: 20€

In der letzten Zeit habe ich viel mit hormonabhängigen Erkrankungen zu tun(das stellt sich meist im ersten Beratungsgespräch heraus) und deshalb kam mir dieses Buch gerade recht. Ich möchte mehr über die Zusammenhänge dieses Systems verstehen und ob bzw. wie das Hormonsystem ernährungstechnisch zu beeinflussen ist.
Es ist kein Fachbuch, es richtet sich an Frauen, die ihr Hormonsystem ins Gleichgewicht bringen möchten.
Zuallererst muss ich sagen: Ich habe mich zu Beginn schwer getan überhaupt mit dem Lesen zu beginnen. Ein sehr kleiner Schrifttyp. Mehr als gewöhnungsbedürftig und auch anstrengend. Ich vermute, der Verlag hat dies genutzt, weil sonst aus diesem Buch mit schon 287 Seiten ein noch dickerer Wälzer geworden wäre.;-)
Nicht mit allem hat mich die Autorin abholen können. Superfoods zum Beispiel. Gojibeeren und Chiasamen- da gibt es gute heimische Alternativen. Aber Dubbers weist darauf hin, dass diese weitgereisten Mittel auch pestizidverseucht sein können.
Ernährung, Bewegung und Entspannung werden für ein Hormongleichgewicht thematisiert. Im Buch finden sich ausschließlich Anregungen für die Ernährung.
Unsere Hormone (alle-nicht nur die eines Organs) sollten im Gleichgewicht sein und werden als Kommandanten beschrieben.
Diese bildhafte Beschreibung finde ich gut, weil die Zusammenhänge, die nicht einfach sind, dadurch gut zu verstehen sind.
Angesprochen werden:
1.       Östrogen und Progesteron

2.       Insulin

3.       Cortisol

4.       Schilddrüsenhormone

5.       Leptin und Ghrelin

Und dann noch unsere Gesundheitszentrum Darm und die Leber.
Die Erklärungen sind immer gut verständlich. Als Beispiel:
Auf Seite 50 findet sich folgende Beschreibung:
Zitat:“ Stecken Sie Ihren ganzen  Körper in die „Waschmaschine“ Ihr Körper muss ganzheitlich betrachtet werden, alles hängt miteinander zusammen. Gesünder und vitaler werden Sie nur, wenn Sie ihren ganzen Körper „in die Waschmaschine stecken“ und nicht nur einzelnen Flecken zuleibe rücken….“
Nach jedem Kapitel gibt es eine kurze Zusammenfassung und ein Rezept.
Für mich wichtig war auch der Hinweis auf sog. „Xenoöstrogene“ interessant. Es handelt sich um hormonwirksame Subtanzen, die z.B. in Kosmetika stecken und den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Das habe ich bereits über meine Codecheck- App herausbekommen. Bisphenol-A ist da auch noch so ein Thema.
Das Milch nur etwas für Kälbchen ist, auch eine Überschrift, Gluten ist laut  der Autorin  ebenfalls schlecht für den Darm. Dass Milch keine starken Knochen macht, das weiß ich seit meiner letzten Fortbildung in Rheine im vergangenen Jahr. 
Gluten- in meinen Augen macht, wie bei allem, die Dosis das Gift.
Ich werde auf jeden Fall noch in den im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen stöbern, einige Rezepte ausprobieren, weil sie mich geschmacklich angesprochen haben.
Und ich bin mir fast sicher, dass es in absehbarer Zeit ein Kochbuch zum Thema geben wird.
Ein Buch, das für mich ein guter Einstieg in das komplexe Thema Endokrinologie gibt, aber für mich brauche ich dann doch noch spezielle Fachbücher um die Thematik so zu vertiefen, dass alles gesichert für eine gute Beratung ist.
Und: Das Buch richtet sich an Frauen. Ich habe im Moment auch Männer in der Beratung, die hormonelle Probleme haben.



*Hormonpower: Mit der richtigen Ernährung die Hormone ins Gleichgewicht bringen und neue Lebensenergie gewinnen - Anders essen, besser fühlen, stressfreier leben 
(*Affiliate-Link = bringt mir vielleicht ein paar Cent ;-)

Samstag, 13. Januar 2018

Kleine Auszeit- Fußreflexzonenmassage



Letzte Woche habe ich ein Geschenk eingelöst. Meine Freundin Sylvia Gleis aus Borken hat mir zu Weihnachten eine Fußreflexzonenmassage geschenkt. Etwas zum Runterfahren und Wohlfühlen.
Sylvia ist Heilpraktikerin, ist meine  Vertrauensperson wenn es um Rückenprobleme und Verspannungen geht. Aber ich bekomme auch eine klare Ansage, wenn sie mir nicht helfen kann, wenn ein Arzt gefragt ist. Das mag ich an ihr. Sie kennt ihre Grenzen und doktert nicht noch rum, wenn es Zeit wäre abzugeben.
Und ich mag die privaten Gespräche mit ihr. ;-)
Die vergangene Woche war arbeitsreich, da ich um Weihnachten herum frei gemacht habe. Und da kam mir die Stunde Auszeit gerade recht.
Ich durfte bequem auf einer Liege mit erhöhtem Kopfteil Platz nehmen, bekam ein warmes Körnerkissen in den Nacken und dann wurden meine Füße bearbeitet.
Für all diejenigen, die kitzelig sind und meinen, das geht nicht: Keine Sorge. Der Griff ist fest. Es kitzelt nichts.
Ich habe die "Wohfühlversion" bekommen, d.h. Entspannung. Es gibt auch die Möglichkeit Körperbereiche zu bearbeiten, was man hier sehen und nachlesen kann kann.
Sylvia Gleis hat mich z.B. gefragt ob ich Stress hätte. Im Bereich für das vegetative Nervensystem hat sie das gefühlt. Gut, die Woche war anstrengend, das passt dann.
Als beide Füße  durchgearbeitet waren wurde ich gut eingepackt und hatte noch eine kurze Ruhezeit. Das war mal richtig gut. Ich fühlte mich richtig entspannt.
Im vergangenen Jahr war in mein Blog oft von Betrieblicher Gesundheitsförderung die Rede. Das war mal Persönliche Gesundheitsförderung.
Ich kann das allen, die sich mal eine Stunde Auszeit gönnen möchten  nur wärmstens empfehlen.
Bildquellenangabe: Shajenn  / pixelio.de

Ich wurde zu diesem Blogbeitrag weder aufgefordert noch bezahlt.

Mittwoch, 3. Januar 2018

gelesen:" Wenn das Leben um Hilfe ruft"

Angehörige zwischen Hingabe, Pflichtgefühl und Verzweiflung, von Annelie Keil; erschienen im Scorpio- Verlag; ISBN: 978-3-95803-128-9; Preis: 16,99€


Es ist doch manchmal gut, wenn ich Zeit habe mich intensiv mit einem Buch zu befassen, die Zeit um Weihnachten herum.
Dieses Buch hat mich wirklich gefordert und ich war manchmal drauf und dran auszusteigen.
Aber nicht, weil das Buch schlecht geschrieben ist, nein, ganz im Gegenteil, das Thema ist schwierig.
Ich war gespannt, weil ich selbst zwei ältere Damen im Familienkreis habe, die pflegebedürftig werden könn(t)en und auch in der Beratung treffe ich immer wieder Menschen, die Angehörige zu hause pflegen. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der eventuell einmal in die Situation kommen kann einen angehörigen zu pflegen, egal ob Partner, Kind, Eltern(teil).
Ich hatte so viele Aha-Momente beim Lesen, weil mir Dinge aufgezeigt wurden, an die ich noch nicht gedacht habe oder aber daran gedacht habe,  der Blickwinkel war aber ein anderer.
Die Beschäftigung mit dem Thema sollte nicht erst dann erfolgen "wenn es mal soweit  ist".Es sollte im Fall der Fälle vorher schon "klar" sein, wer in welchem Fall "dran" ist. Das war so eine Sache, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Auszug aus dem Buch:"...wer übernimmt in Krisensituationen die innere Führung, wer wird der Sprecher nach außen, wer regelt die Finanzen? Wer hat die bessere Beziehung zum betroffenen Angehörigen, wer die erforderlichen Fähigkeiten....wer die besseren Ressourcen....?"
Wir alle "kommen als Angehörige auf die Welt" und "wir brauchen andere Menschen".
Wie gehen wir mit Veränderungen im Wesen unserer Angehörigen um? Meine Oma hat immer gesagt:
"Im Alter verstärkt sich jede Macke- die positive und auch die negative."
Wie ist die jetzige Generation, die gepflegt werden muss, z.B. durch den Krieg geprägt worden? Was hat sich aus den Erlebnissen entwickelt, was auch in der Pflege beachtet werden muss?
Ein Beispiel dazu ist eine alte Dame, die in ein Pflegeheim kommt, sich aber schämt, da sie stark abgenommen hat und sie weiß nicht so recht, wie sie ansprechen soll, dass sie gerne mal eine Zigarette raucht und einen Schnaps trinkt.
Gerade diese Beispiele, Gefühlslandschaften, bringen das Leben ins Buch. Das war auch ein Grund, warum ich beim Buch geblieben bin. Diese Beispiele haben mich mitgenommen, Tatsachen verdeutlicht und spannend gemacht.
Und ein letzter Satz aus diesem Buch, den sich viele pflegende Angehörige immer mal wieder vor´s Auge führen sollten:
"Wer pflegt muss Anspruch auf ein eigenes Leben haben."

*Wenn das Leben um Hilfe ruft: Angehörige zwischen Hingabe, Pflichtgefühl und Verzweiflung
*Affiliate-Link = bringt mir vielleicht ein paar Cent ;-)

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Wunderschöne Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr

Die letzten Beratungen sind gelaufen. Ab jetzt mache ich ein paar Tage frei.
Weihnachtsruhe- obwohl es ist noch so Einiges zu tun. Aber mit einer guten Planung (meiner Tätigkeit im Krankenhaus sei Dank) kann ich entspannt in die freie Zeit gehen.
Das letzte Jahr war sehr ereignisreich. Menschen haben sich verabschiedet, andere sind dazu gekommen.
Im Blog habe ich  im vergangenen Jahr 77 Beiträge geschrieben. In anderen Blogs wird mehr veröffentlicht, aber für mich soll das Ganze nicht wegen Themensuche in Stress ausarten. Es ist gut, wie es ist.
Beruflich soll es im kommenden Jahr auch in die Richtung der Betrieblichen Gesundheitsförderung gehen. Ich suche eine neue Herausforderung. Das Save Nutrition Network mit den Menschen dahinter bietet mir da eine gute Plattform.
Ich möchte mich noch mehr mit der Pharmakologie beschäftigen, da ich diese Thematik im Zusammenhang mit Ernährung sehr spannend finde.
Ansonsten bin ich gespannt auf das, was mich erwartet,.
Mein Leo und ich  wünschen  Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Der Chef im Ring...

...ist bei mir immer der Klient/Kunde.
Damit meine ich, dass mein Klient bestimmt wie viele Beratungseinheiten er benötigt.
Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die "normal" laufen, brauche ich bzw. mein Klient nicht unbedingt fünf Beratungseinheiten.
Wenn mein Gegenüber mir sagt: "Ich komme jetzt alleine zurecht", dann werde ich bestimmt nicht hingehen und sagen:" Nein, ich bin da anderer Meinung."
Jede/r ist für sich selbst verantwortlich, jede/r kann für sich selbst entscheiden, wann und wie viel Input, Rat, Erfahrungen noch benötigt werden.
Das ist genau wie beim Sport. Wenn ich eine Weile mit x kg Gewicht trainiert habe, dann wird gefragt, ob das Gewicht erhöht werden kann.
Ich  möchte  entscheiden, ob ja oder nein. Im Moment klappt es mit den Beinübungen nicht so wie von mir gewünscht. Im Knie da hakt es und es fühlt sich unangenehm an. Also kein Gewicht zusätzlich, lieber etwas weniger.
So sollte es auch in der Ernährungstherapie sein. Eigenverantwortung, Selbstbestimmung.
Ich kann mir vorstellen, dass Klienten merken, wenn ein Berater, ein Trainer auf Terminejagd ist.
Mir ist es dann lieber, wenn Klienten wiederkommen mit den Worten:"Sie haben mich vor einiger Zeit gut betreut."
Bildquelle: http://insertmedia.office.microsoft.com      Free Foto:Ring

Montag, 11. Dezember 2017

Entspannte Beratungszeit

Ja, das ist für die Adventszeit gerade das Richtige.
Beratungen bei "Fruktosekindern", also da wo der Kindergastroenterologe eine Fruktosemalabsorption diagnostiziert hat oder eine Laktoseintoleranz.
Da weiß ich, dass diese Kinder meist nach zwei Wochen Karenzphase beschwerdefrei sind.
Es gibt aber auch Beratungsaufträge, da muss ich nicht nur nach rechts und links sondern auch nach hinten und vorne schauen.
Wenn sich z.B. Medikamente nicht mit Lebensmitteln vertragen, wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht sind (bei Frauen und Männern) und auch das dann Probleme verursacht.
Aber ich mag solche Beratungen auch sehr. Sie fordern mich und es macht mich dann sehr zufrieden, wenn ich durch das angesammelte Wissen über 38 Jahre jemandem helfen kann, bei dem manchmal der behandelnde Arzt nicht mehr weiter weiß.
Dann wird mir auch bewusst, dass ich immer noch den richtigen Beruf, den der Diätassistentin, habe.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne entspannte Adventszeit.
Bildrechte: S. Hagedorn