Sonntag, 11. April 2021

gelesen: "Die Kraft des Dialogs"


Gelingende Beziehungen mit dem Dialogprinzip- privat, beruflich, zu mir selbst
von Dr. med. Mirriam Prieß; erschienen im Südwest- Verlag; ISBN: 978-3-517-09962-0;
Preis: 20,00€

 

Als mir dieses Buch angeboten wurde und ich das Wort „Dialog“ im Titel las, da habe ich gedacht: Das kann ja nicht so schwer sein. Dialoge führen, das praktizierst du ständig, sowohl beruflich als auch privat. Aber ich kann bestimmt noch etwas dazu lernen.
Bereits nach dem Lesen der ersten Seite ist mir bewusst geworden, dass „Dialog“ viel, viel mehr bedeutet als nur das Gespräch zwischen zwei Menschen.
Dialoge finden täglich statt. Im Beruf im privaten (familiären) Bereich, aber wer denkt an den Dialog mit sich selbst?
Das war mir absolut in dieser  Tiefe nicht wirklich bewusst. Dazu gehört dann auch die eigene Identität, habe ich diese für mich bereits gefunden?
Es geht um das Ich, es geht um das Du und es geht um das Wir. Ist da alles im Gleichgewicht?
Ich füge Euch eine kleine Grafik ein, die im Buch zu finden ist und die mir wirklich bewusst gemacht hat, wie wichtig dieses Gleichgewicht ist, egal ob im beruflichen oder privaten Dialog.

Ich gebe eine wirkliche Leseempfehlung an alle aus, die gerade bei sich feststellen, dass es in Dialogen der unterschiedlichsten Art „hakt“, dass da etwas im Ungleichgewicht. Eventuell hat das ICH keinen Platz hat, wird vielleicht vom DU dominiert wird und somit ist kein WIR möglich? In diesem Bereich sind so viele Konstellationen möglich.
Das Buch ist nicht einfach, aber Frau Dr. Prieß schafft es  durch Fallbeispiele das richtige Gefühl zu bekommen.
Wirklich ans Eingemachte geht es im Kapitel „Der innere Dialog“. Das hat mich dann auch etwas an das Persönlichkeitspanorama erinnert, obwohl es dann doch anders war.😉
Ich werde das Buch noch einmal lesen und dann auch mit den Übungen arbeiten, die ich bisher nur durchgelesen habe.
Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind: Es gibt immer Dialoge, wo das Gefühl hochkommt: Da passt doch etwas nicht. Daran kann ich arbeiten.
Ich kann mir auch durchaus vorstellen einen Workshop zu besuchen, wenn Frau Dr. Prieß den auch für unsere Berufsgruppe anbieten würde. Genau wie die Fortbildungen zur Ernährungspsychologie würde es mich auf andere Art und Weise weiterbringen meine Patient*innen noch besser zu verstehen.
Wer sich für das Buch interessiert hier der Link für den Blick ins Buch. Bitte stärkt aber den heimischen Buchhandel.
Und zum guten Schluss: Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das hatte keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung.





Dienstag, 6. April 2021

"Coach" zum Zuckerfasten

Eine Kollegin von mir hatte diese Anfrage an mich weitergeleitet, da sie selbst dafür keine  Zeit hat und sie weiß, dass ich Zuckerfasten schon öfter gemacht habe. 

Immer von Aschermittwoch bis Ostersonntag. Ich habe damit begonnen, angeregt durch eine liebe Freundin, die mittlerweile in Thailand wohnt. 

Sie hat mich damals gefragt ob ich nicht Lust hätte da online mitzumachen. Ich habe zugesagt und dann kam der Gedanke:“ Ui, sieben Wochen?!“
Aber das war absolut kein Problem. Wir haben es dann auch über Facebook angeboten und der Austausch war sehr gut. Es zeigte uns auch, wie unterschiedlich jede/r das für sich  empfindet.
Später hat dann jede/r sein Fasten anders interpretiert. Es ging weg vom Zuckerfasten auch mal hin zum Internetfasten, Handyfasten etc.
Jetzt kam die Anfrage der Journalistin Anne Schweizer , die für unseren Lokalsender Radio WMW arbeitet.
Sie hat nach Ostern mit dem Zuckerfasten begonnen und jetzt sind auf der Homepage von Radio WMW die Infos zu finden. Ihr Fasten geht über vier Wochen.
Frau Schweizer und ich hatten erst ein telefonisches Vorgespräch und wir haben uns auf diese Art und Weise erst einmal kennengelernt und ein paar Dinge besprochen. Mir war es wichtig, dass meine korrekte Berufsbezeichnung nicht zugunsten von „Ernährungsberaterin“ im Nirwana verschwindet. Beide Berufsbezeichnungen finden sich jetzt hinter meinem Namen.
Danach haben wir einen Termin für ein Interview im Sender abgesprochen und im Vorfeld wurden mir die Interviewfragen auch per Mail zugeschickt. .
Corona- geschuldet saßen wir in einem großen Konferenzraum, auf Abstand,mit Mund-Nasenschutz und ich musste das Mikrofon selbst halten. Das ist schon ungewohnt, wenn man das nicht täglich macht.
Aber ich war schnell im Thema drin, das war gefühlt Komfortzone. Ich wurde immer lockerer und die Gesprächsatmosphäre hat mir sehr gut gefallen.
Frau Schweizer wollte nach unserem Termin noch die Landfrauen in Raesfeld besuchen, die grade im  Zuckerfasten steckten. Außerdem hatte sie auch noch eine Psychologie-Expertin angefragt.
Über vier Wochen wird Frau Schweitzer jetzt am Dienstag über ihre Erfahrungen bei Radio WMW (hier geht es direkt zur Zuckerfastenseite)berichten. Ich bin gespannt was Frau Schweizer berichten wird. Ich werde mich den vier Wochen einfach mal anschließen. 😉




Samstag, 3. April 2021

Kindheitserinnerungen: Lieblingsgerichte…. Kirschpfannkuchen


Essen ist immer mit einer Erinnerung verknüpft. Ich möchte heute am Karsamstag damit beginnen Erinnerungen an Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit zu starten und wenn jemand Lust hat gerne melden, dann gibt es einen Gastbeitrag zu diesem Thema inkl. Verlinkung wenn denn gewünscht.
Ich komme vom Niederrhein aus Xanten und ich habe viele Erinnerungen, die ich mit „Essen“ verbinde.
Um unser Haus standen vier Süßkirschenbäume und zwei mit Sauerkirschen. Es gab nur wenige Jahre in denen mein Vater nicht auf der Leiter stand und Kirschen gepflückt hat. 

Natürlich zum eigenen Verbrauch aber auch zum Verschenken.
Außerdem konnten Nachbarn auch selbst pflücken. Es sollte nichts „verkommen“ wie gesagt wurde. Die Kirschen wurden gläserweise eingekocht und was es in dieser Zeit gab war gaanz oft Kirschpfannkuchen.
Es gab die Variante „Spuck-Pfannkuchen“, das waren die, in denen die Steine noch steckten und es gab die Pfannkuchen ohne Stein.
Die wurden vorher mit einem selbstgebastelten Teil aus Korken und Haarnadel (natürlich eine neue) entsteint. (s. Foto)



Das mussten auch wir können und es war so ein Familienevent wenn wir bei gutem Wetter draußen gesessen haben und Kirschen entsteint haben.
Warum hat meine Mutter dieses Teil selbst gebastelt? Beim Entsteinen gab es nur ein Loch in der Kirsche und der Saft ging nicht verloren.
Dann stand meine Mutter am Herd und hat tellerweise Pfannkuchen gebacken. Auf die fertigen Pfannkuchen kam ganz dick Zucker.
Ich weiß, dass passt mit meinem Beruf, mit Low Carb, mit Zuckerfasten so gar nicht zusammen aber es ist auch schon über 45 Jahre her.
Es eine Zeit, da konnte ich diese Pfannkuchen nicht mehr sehen. Ich mochte nicht mehr.
Aber das ging vorbei. Gerade jetzt beim Schreiben schmecke ich wieder wie diese Pfannkuchen  und ich verbinde es mit Familie, Gemeinsamkeit und fröhlicher Kindheit.
Wenn Ihr solche Geschichten habt, dann schreibt mir gerne per Mail . Dann gibt es eine Reihe auch mit Gastbeiträgen. Ansonsten schreibe ich selbst auch noch Erinnerungen auf, denn es gibt noch so Einiges.
Ich wünsche Euch jetzt eine schöne Osterzeit. 



Foto aus meinem Fotoalbum. Ich bin meinen Eltern, speziell meinem Vater so dankbar dafür, dass er quasi alles fotografiert hat. 💗

Mittwoch, 31. März 2021

Der erste Pieks

 Ich gehöre zu den Gesundheitsberufen, die sich impfen lassen können. Ich habe mit chronisch kranken Menschen zu tun und ich sehe es als meine Pflicht an meine Patient*innen und natürlich auch mich zu schützen.
Am vergangenen Donnerstag hatte ich den Termin zum ersten Pieks.
Als dieser Termin fix war, da ging aber das Kopfkino los. Ich bedanke mich dafür ganz herzlich bei denjenigen, die Horror- und Fake-Meldungen verbreiten. Auch das ist in meinem Kopf angekommen und musste verarbeitet werden. Es hat mir aber auch bewusst gemacht wie wichtige der Umgang mit den richtigen Worten ist. Reißerische Headlines mit einem anderen Text darunter verunsichern da nur.
Das nehme ich auf jeden Fall mit für meine Beratungsgespräche. Aktiv zuhören und positiv kommunizieren.
Das Procedere der Impfung war genauso wie es beschrieben wurde, ich habe auf das Arztgespräch nicht verzichtet, habe dort auch noch Fragen gestellt auf die ich eine Antwort brauchte.

Der eigentliche Pieks war nicht der Rede wert. Die Impfärztin sagte mir mit einem Lachen:"Jettz ist es drin und das bekommen wir auch nicht mehr raus. Machen Sie sich keine Sorgen."
Zuhause war ich trotzdem in einer Art Hab-Acht- Stellung.

Aber außer leichten Kopfschmerzen keine Reaktion.

Warum ich das Ganze öffentlich mache? Ich habe mich schon sehr mit dem Thema Long- Covid beschäftigt. Da sind Impfreaktion nichts dagegen. Die gehen, wenn sie denn kommen, vorbei. Die Menschen, die unter Long- Covid- Symptomen wirklich leiden, die erleben das wochen-, teilweise monatelang und wie sich das auf das weitere Leben auswirkt, das weiß niemand. Ich möchte aber auch die seltenen Impfreaktionen nicht klein reden. Es ist darauf zu achten. Danach habe ich im Impfzentrum auch gefragt.

Wie drückte es eine Nachbarin aus, die als Intensivschwester arbeitet und die nach der Zweitimpfung mit dem Biontec- Impfstoff knapp zwei Tage mehr oder weniger aus dem Verkehr gezogen war:
"Mir ging es in dieser Zeit nicht gut. Ich habe es als mein "persönliches Corona" eingeordnet und konnte dann mit Fieber und Gliederschmerzen umgehen, weil ich wusste, dass es vorbeigeht."

Jede/r von uns sollte selbst entscheiden, ob man sich impfen lässt oder nicht. Für eine Impfpflicht bin ich nicht. Sollte sich jetzt ein Restaurantbetreiber*in dafür entscheiden, dass nur geimpfte Menschen in sein Haus dürfen, dann ist es Hausrecht und hat mit einer staatlich angeordneten Impfpflicht absolut nichts zu tun. Ich wünsche mir trotzdem, dass es da auf Dauer nicht zu einer Trennung kommen soll. Es gibt ja auch noch Schnelltests.
Ich habe mich bewusst für die Impfung entschieden und zwar aus rein gesundheitlichen Gründen.






Bild von Angelo Esslinger auf Pixabay

Sonntag, 28. März 2021

gelesen: BECOMING - Erzählt für die nächste Generation


Von Michelle Obama; erschienen bei cbj; ISBN: 978-3-570-16630-7; Preis: 20,00€
 

Ich möchte direkt im Vorfeld schreiben, dass ich die „normale“ Version dieses Buches nicht kenne und somit auch keine Vergleiche ziehen kann.
Für mich war und ist die ehemalige First- Lady der Vereinigten Staaten von Amerika schon immer eine faszinierende  Frau gewesen. Sie wirkte während der Amtszeit ihres Mannes Barack Obama in sich ruhend, unaufgeregt.
Deshalb habe ich ihre Biografie gerne gelesen, auch wenn sie sich an Jugendliche ab 13 Jahre richtet. Vielleicht auch gerade deshalb.😉
Das Buch beginnt mit ihrer Kindheit und Jugend ( unter dem Absatz „Becoming me – Ich werde). Ich empfinde sie als äußerst zielstrebig mit dem Wissen darum was sie will. Neugierig, aber auch die Zweifel, die immer wieder aufkommen. „Bin ich gut genug?“
Diese Fragen stellen sich speziell viele junge Frauen.  Ich habe einiges für mich interpretiert und das sollte jungen Menschen  Mut machen.  An sich selbst glauben, immer mal wieder hinterfragen ob es noch passt.

Michelle Obama gibt da sehr viel mit auf den Weg wie z.B. Fleiß, das Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten, Neugierde, aber auch das Zweifel nicht schlimm sind.
Ganz im Gegenteil. Michelle Obama hat ein Jurastudium absolviert, hat als Anwältin gearbeitet und stellt dann fest, dass dieser Beruf nicht ihre wirkliche Berufung ist. Das meine ich mit hinterfragen.
Umdenken war angesagt und sie hatte in allem die Unterstützung ihrer Familie und später auch durch ihren Partner/Ehemann Barack Obama. Sie ist wirklich Umwege gegangen um ans Ziel zu kommen und das ist dann auch in Ordnung.
Der zweite Teil titelt Becoming us, also „Wir werden“. Hier geht es um ihre Beziehung /Ehe mit Barack Obama, die Geburt ihrer Töchter und wie sie es bewältigen, als Barack Obama in die Politik geht. Da mussten Kompromisse geschlossen werden und zwar gemeinsam. Sie schreibt ausführlich über den Wahlkampf mit allen Stolpersteinen. Ein wirklicher Kraftakt.
Im dritten Teil „Becoming more“ erfahre ich sehr viel über das Leben als First Lady. Das Leben in einer Blase, wie Michelle Obama es selbst beschreibt. Der Secret Service ist immer da, die Presse, die Öffentlichkeit und natürlich auch politische Gegner.

Natürlich ist auch immer wieder Rassismus Thema. Aber das läuft gefühlt eine zeitlang unterschwellig. Zum Ende des Buches wird es aber dann doch klarer und lauter.
Was ich aus diesem Buch, aus dieser Lebensgeschichte mitnehme: Michelle Obama möchte als eigenständige Frau wahrgenommen werden, nicht reduziert werden als die „Frau von..“, „Die Mutter von..“ . Das zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch.
Das ist eine Sichtweise, die ich jeder (jungen) Frau mit auf den Weg geben möchte. Wir sind eigenständige Menschen, die ihren eigenen Weg gehen soll(t)en. Wenn der/die  Partner*in diesen Weg mitgeht umso besser. Wenn dieser Weg blockiert sollte sich Frau/Mann überlegen ob es sich um den richtigen Partner*in handelt.

Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat.
Auch hier wieder der Link zu einem Video bei Facebook indem Michelle Obama selbst erklärt warum es dieses Buch gibt.


Mittwoch, 24. März 2021

Kinder in Corona-Zeiten


Es wird ja gerade sehr oft darüber geschrieben, dass Kinder in diesen Zeiten wirklich leiden. Sie kommen z.B.  mit den Kontaktbeschränkungen nicht zurecht.
Das kann ich gut nachvollziehen. Mir war der Kontakt zu meiner Freundin auch immer ganz wichtig und ich habe die gemeinsame Zeit immer genossen.
Ich habe gerade auch mehr Kinder in der Beratung, die unter Bauchschmerzen leiden, bei denen dann meist eine Fruktosemalabsorption diagnostiziert wurde. Ich frage natürlich die die Symptome ab, ich frage die Kinder danach, was sie meinen, welches Essen, welche Lebensmittel ihnen Bauchschmerzen machen. Ich frage nach wann das begonnen hat.
Ihr könnt Euch wahrscheinlich denken, wann das bei vielen Kindern begonnen hat. Ja, meist laufen sie schon seit dem vergangenen Jahr mit Problemen durchs Leben wobei sich die Symptome auch oft in gewissen Zeiten verschlimmern und Kinder wissen meist genau wie sie das in einen Kontext bringen. Ich habe natürlich einen Anamnesebogen, aber ich versuche Antworten zu meinen Fragen in einem Gespräch zu bekommen. Also nicht stur abarbeiten.
Kinder erzählen mir von ihren Sorgen um Opa und Oma, sie sind gestresst durch das ständige Hin und Her was den Präsenzunterricht angeht.
Meine „Denkerkinder“ schlafen schlechter, weil sie ihre Gedanken mit in den Schlaf nehmen. Durch meine Arbeit mit Klasse2000 habe ich da noch ein paar Werkzeuge parat, die ich den Kindern und den Eltern an die Hand geben kann.
Ich erlebe aber auch, dass die Kinder meist weniger Probleme z. b. mit dem Tragen des  Mund-Nasenschutzes haben wie ihre Eltern.
Wenn Eltern dieses Thema ansprechen, dann schießt da entsprechende Kind oft dazwischen mit einen Satz wie: „Mensch, daran habe ich mich längst gewöhnt.“  Diesen Satz nehme ich den Kindern auch ab. Kinder sind  ehrlich, die sagen frei raus was sie stört und was nicht, besonders die jüngeren.
Was mich wirklich lange beschäftigt hat war das was mir ein Junge erzählt hat, den ich auch mal zu den "Denkerkindern" zähle. Ich gebe es einfach mal sinngemäß wieder.
Er hat von einem Gespräch mit seiner Urgroßoma erzählt.
Die hat mit ihm über den 2. Weltkrieg gesprochen. Er hat für sich seine Schlüsse daraus gezogen. Er meinte, dass seine Uroma ja über  Jahre irgendwie in Quarantäne war, dadurch dass sie bei Bombenangriffen in den Bunker mussten. Sie hätten nicht die Möglichkeit gehabt übers Smartphone mit Freund*innen, Mitschüler*innen in Kontakt zu kommen. Oma hätte erzählt, dass sie zwischen Trümmern gespielt hat und sie war nicht wirklich lange in der Schule. Er meinte, das wäre doch eigentlich viel schlimmer als das, was wir jetzt nicht tun können.  Das hat mich doch mitgenommen, das hat mich nachdenklich gemacht worüber Kinder nachdenken.
Kinder sind oft stärker als wir denken. Sie müssen aber wissen was gerade so läuft, sie brauchen eine Erklärung warum was gerade getan wird.
„Denkerkinder“ reden oft nicht, fressen in sich rein zum Teil auch um die Eltern nicht zu belasten. Vielleicht einfach mal abends ein Ritual einführen.
Ich denke da in die Richtung, dass jede/r sagen kann was gerade ärgert/bedrückt und alles ist okay. Das was ausgesprochen wurde ist dann hoffentlich „weg“ aus dem Kopf.


 



Bild von stine moe engelsrud auf Pixabay

Sonntag, 21. März 2021

gelesen: Buchreihe „Der kleine Selbstcoach“


Diverse Autoren; erschienen im Scorpio –Verlag, ISBN: nach Buchtitel ermitteln; Preis 14,00 €

 

Ich habe gerade sechs Bücher vor mir liegen, Bücher wie ich sie gerne mag. Arbeitsbücher  in Gewebeoptik mit ganz vielen Übungen zu diversen Themen, die ich Euch jetzt einmal auflisten möchte. Die Reihenfolge habe ich willkürlich gewählt.
•    Mut zur Veränderung von Christine Marsan und Rosette Poletti
•    Trau Dich, Grenzen zu setzen von Anne van Stappen und Rosette Poletti
•    Gewaltfrei kommunizieren von Anne van Stappen
•    Sei gut zu dir selbst von Anne van Stappen
•    Resilienz: Die Kunst Krisen zu meistern von Isabelle Filliozat und Jaques de Coulon
•    Mit Achtsamkeit durch den Tag von Ilios Kotsou und Alia Cardyn
Es handelt sich um Themen, mit denen die wir uns gerade in der jetzigen Zeit beschäftigen können/müssen/sollen.
Resilienz:  Der Umgang mit Krisen. Wir leben gerade in einer weltweiten Krise und das macht vielen Menschen Angst. Sinnvoll ist es doch dann diese Krise für sich zu nutzen und stark daraus hervorzugehen.
Gut zu sich selbst  zu sein, sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen. Nicht ausrasten, Menschen, die einem wichtig sind schlimme Worte vor  den Kopf zu hauen.
Nein, herauszufinden, warum ich gerade wütend bin und wie ich das in Worte packen kann ohne andere Menschen eventuell zu verletzen. Das gilt übrigens auch in der Kommunikation mit Kindern.
Respektvoll miteinander umgehen, was dann wiederum auch etwas mit der Sprache zu tun hat.
Den Mut haben Grenzen zu setzen, weil Worte verletzt haben oder damit es mir einfach gut geht und das alles mit Achtsamkeit.
Das bedeutet dann aber auch, dass der Mut aufgebracht werden muss sich eventuell in einigen Dingen zu verändern. Wer oder was tut mir gut? Muss ich etwas loslassen?
Ich habe mich von den Titeln einfach leiten lassen.
Ihr werdet, genau wie ich merken, dass da verschiedenste Themen ineinandergreifen.
Wenn Ihr mögt, dann gönnt Euch eines dieser Bücher oder verschenkt es an jemanden, der/ die sich für die Thematik(en) interessiert.
Einen Blick ins Buch habe ich dieses Mal leider nicht. Hier könnt Ihr Euch die Bücher aber etwas näher beschreiben lassen.
 

Die Bücher wurden mit kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat.