MünsterBLOG

Gelistet bei:


Montag, 23. Februar 2015

Seminar:"Die Leber im Focus: Was kann Ernährung?"

Das Seminar ist zwei Tage vorbei und jetzt komme ich dazu ein paar Dinge aufzuschreiben.
Zum Seminarort und die Betreuung muss ich nicht viel schreiben. Die war top. Hier schon mal beschrieben.
Es ging um das große Thema "Leber", gerade total gefragt, auch in der Diättherapie.
Professor Richter startete sein Seminar nicht mir der ausführlichen Präsentation, die uns im Vorhinein per Mail zugesandt wurde, nein. Wir wurden gelöchert woran man Störungen der Leber im Gesicht erkennt.Es ging um Morbus Meulengracht, bei dem es angeblich keine Ernährungstherapie gibt.
Wir wurden sofort darüber aufgeklärt, dass wir für diese Menschen doch etwas tun können. Das Fatigue-Syndrom: nach Aussage von Prof. Richter auch durch eine Diättherapie zu behandeln.
Mit der (sinngemäßen) Aussage:" Die Ernährungsmedizin muss einen höheren Stellenwert bekommen, Ihre Arbeit muss einen höheren Stellenwert bekommen." hat er offene Türen eingerannt.
Aber den ganzen Tag keine einzige Powerpointfolie. Einige Kolleginnen schienen damit Schwierigkeiten zu haben, weil es zum Teil wirklich kreuz und quer durch die Themen ging, aber letztendlich dann doch wieder zurück.
Es war anstrengend. Auf anderen Seminaren kann man locker konsumieren, bekommt Folien gezeigt, schreibt ein paar Stichpunkte mit. Hier wurden wir sehr gefordert und so ab und an kam ich an meine Grenzen.
Aber mein Fazit zu dieser Art des Seminars vorneweg: Es ist sehr viel hängen geblieben, es arbeitet sehr viel nach und ich muss mich doch mal wieder in die ungeliebte Biochemie vertiefen.
Am Samstag wurde dann (endlich) mal der Beamer hoch gefahren. :-)
Aber es blieb wieder bei ein paar Folien. Es gab einige Beispiele aus den Forschungen, aus den Messungen von Prof. Richter.
Und bei vielen Aussagen bin ich und nicht nur ich sehr nachdenklich geworden: Menschen mit einer Leberzellverfettung müssen langsam abnehmen. Höchstens ein Pfunde pro Woche.
Gedankengang:Wie sieht es aber bei Menschen aus, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen und rasant abnehmen?
Solche Gedankengänge gab es häufiger und wird es beim Nachbearbeiten auch noch mehr geben.
Mir hat die Art der Seminarleitung letztendlich viel gebracht. Viele Blätter wurden mit Stichpunkten beschrieben, das wird jetzt nach und nach geordnet. Es war anders, aber gut.
Bei einigen anderen Kolleginnen kam es nicht so gut an hatte ich den Eindruck. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, seinen eigenen Stil um zu lernen.
Ich habe mich einfach darauf eingelassen und es nicht bereut. Professor Richter- immer wieder gerne!
Bildquellenangabe: Tim Reckmann  / pixelio.de

Freitag, 13. Februar 2015

Es ist nur eine Zahl....

... und zwar die auf der Waage, die absolut nichts aussagt, ob jemand gerade gesund abnimmt.
Ich möchte dies an einem Beispiel festmachen:
Klientin,  Mitte 40 mit der Zuweisung Adipositas und erhöhtem Blutdruck. Die Leberwerte und auch die Blutfettwerte waren seitens des Labors mit einem Plus gekennzeichnet, also nicht im Normbereich.
Im Erstgespräch haben wir dann über eine Ernährungsumstellung gesprochen, was machbar ist und auch durchgehalten werden kann. Alltagstauglich muss  es sein, sonst kann keiner meiner Klienten das,was ich vorschlage durchhalten. Die Dame hatte sich auch in einem Fitness-Studio und zur Wassergymnastik angemeldet.
Anfang der Woche hatten wir den letzten Beratungstermin, neue Laborwerte lagen vor.
Der allererste Satz war:" Ich fühle mich wohl, aber ich bin auch etwas enttäuscht"
Es ging darum, dass sie seit dem letzten Beratungstermin nicht mehr abgenommen hatte. Sechs Kilo waren es insgesamt (nur) weniger.
Meine erste Frage war: "Hat sich der Körper verändert?" Antwort: "Ja, ich kann in einer Nummer kleiner kaufen."
"Haben Sie weiter Sport getrieben?" Ja, drei Mal die Woche. Vorher habe ich ja nie etwas gemacht, aber in unserer Gruppe macht es Spaß."
Die Laborwerte waren dann dran. Alle zu Beginn angemarkerten Werte waren im Normbereich und der Blutdruck ebenfalls.
Der Hauptteil der Unterhaltung ging dann noch in die Richtung Muskelaufbau (Muskeln snd schwerer als Fett), Körpergefühl, sich nicht vergleichen.
Diese Dame hat ihr Abnehmen nur an der Zahl auf der Waage festgemacht. Mir ist durchaus klar, dass man mehr damit angeben kann, wenn man in der Mädelsgruppe sagen kann:" Ich habe XY kg abgenommen"
Diese Klientin kann stolz auf das sein, was sie erreicht hat. Ich wünsche ihr, dass sie die Waage in den Keller verbannt und sich nur auf ihr Körpergefühl verlässt. Und die Laborwerte sind auch ein Indiz dafür, dass es in die richtige Richtung geht.
Bildquellenangabe: Benjamin Klack  / pixelio.de

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Blogroll(e) nimmt Fahrt auf

Wenn ich einen Blog in meine Blogroll auf nehme, dann stelle ich ihn  in einem Beitrag kurz vor.
Das nächste Blog (ja, so schreibt man das und es fühlt sich immer wieder falsch an) möchte ich hier vorstellen.
Es geht um den Blog- Salat von Gabriela Freitag-Ziegler.
Ihre Hauptarbeit liegt beim Schreiben. Fachjournalismus, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Publikumsjournalismus- das sind die Themengebiete, die abgedeckt werden. Beiträge zu verschiedenen Ernährungsthemen sin auch bei DocFood zu finden.
Macht Euch, wie immer, selbst ein Bild. Viel Spaß beim Stöbern.
Bildrechte: S. Hagedorn

Samstag, 7. Februar 2015

FET- Newsletter Februar 2015

Wieder interessante Themen.
  •  Warum fettreich nicht gleich energiereich ist: Beispiel Mandeln
  • Vitamin C und E stören Trainingseffekt von Sport
  • Rezept des Monats: Gemüsebrühe
  • Laborwert-Steckbrief: CRP und hs-CRP
  • Tools für Klienten: Trinkerinnerung per App
Und für Mitglieder einen Ratgeber zum "Selbstbestimmten Essen"
In der Beschreibung heißt es: 
"Diesen Monat haben wir für Sie den Ratgeber „Selbstbestimmt essen“ bereitgestellt, eine Orientierungshilfe von Frau Marianne Reiß für Übergewichtige, Diabetiker und andere Stoffwechselgeplagte, die im Dschungel der Ernährungsempfehlungen den Überblick verloren haben -  gespickt mit eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen als Ernährungstherapeutin und einer ganzen Reihe von Rezepten aus der eigenen Küche."
Diesen Ratgeber kann ich meinen Klienten zur Erinnerung/als Gedächtnisstütze nach dem Beratungszeitraum zur Verfügung stellen.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Und noch ein neuer Blog...

... den ich hier sehr gerne vorstelle und auch verlinke.
Meine Kollegin Irina Baumbach vom FET e.V. in Aachen bloggt jetzt auch.Hier geht es lang.
Gerade geht ihr Eigenversuch zur ketogenen Kost zu ende. Zwei Wochen hat sie  nach dieser Ernährungsweise gegessen und das, was sie gegessen hat auch als Rezept eingestellt.
Sie beschreibt, wie ihr Körper auf die starke Reduzierung der Kohlenhydrate reagiert.
Der Blog ist noch relativ frisch. Ich bin gespannt was noch so alles kommt.
Irina, viel Erfolg!
Bildquellenangabe: pepsprog  / pixelio.de