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Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Mehr Mut zum Ich"

In meinem Beitrag vom 28.10.13 habe ich über das Foto-Shooting berichtet, das meine Tochter und ich gewonnen haben.
Das haben wir aber nicht mal einfach so gewonnen, es ist verbunden mit einer Aktion der Firma Dove mit dem Namen "Mehr Mut zum Ich".
Ich mag die Aktionen dieser Firma sehr. Die Videos, die erstellt werden um zu zeigen, wie mittels Bildbearbeitungsprogrammen aus einem normalen Mödchen ein Model gemacht wird,
ein Video, dass zeigt, wie Frauen sich selbst sehen und wie sie von anderen Menschen gesehen werden.

Hier gehts zum Youtube-Kanal. Werbevideos einfach innerlich ausblenden und sich nur auf die Real Beauty Sketches konzentrieren.
Wir Mütter haben schon eine große Vorbildfunktion und dieser Tatsache sollten wir uns auch bewusst sein.
Gut, es klappt nicht immer alles, was wir uns so vornehmen, denn irgendwann haben dann Freundinnen oder Freunde mit ihren Aussagen mehr Bedeutung als wird. Alles normal, aber auch oft schwer zu akzeptieren.
Aber dann ist es wichtig in Kontakt zu bleiben, was nicht immer einfach ist.
Auch ich habe früher nicht alles geglaubt, was meine Mutter mir erzählt hat und mittlerweile ertappe ich mich dabei, dass ich es (fast) genauso händle.
Was ich allen Müttern und Töchtern wünsche: Geduld und Verständnis für die andere, auch wenn es hakt, wenn es so garnicht weiter geht.
Oft stehen sowohl Mutter als auch Tochter vor einer Wand. Es geht einfach nicht weiter.
Da ist es dann oft hilfreich, wenn man sich jemand Außenstehenden zur Hilfe holt.
Bei mir war das damals die Mutter meiner besten Freundin. Sie hatte einfach den neutralen Blick aufs Ganze.
Und sie hatte das Vertrauen meiner Mutter, aber auch meines. Und das sie nie ausgenutzt um vielleicht bei der Gegenpartei zu petzen. :-) Nein, ich habe mich bei ihr immer wertgeschätzt gefühlt.
Ich wünsche einfach allen Mütter-Töchter-Paaren so einen Menschen im Außen, der dann wieder auf Spur bringt.
Und für die Söhne gilt das natürlich auch!
Bildquellenangabe: www.Rudis-Fotoseite.de  / pixelio.de

Montag, 28. Oktober 2013

Starkes Mutter-Tochter-Team

Jetzt kann ich endlich schreiben,weil der Artikel veröffentlicht ist und ich mit dem Foto auch zufrieden bin.
Ich wollte erst selbst lesen und das Bild "zensieren". :-)
Aber worum geht es denn eigentlich?
Vor einigen Wochen habe ich über Facebook gesehen, dass man sich für ein professionelles Fotoshooting bewerben konnte.Es ging um starke Mutter-Tochter-Paare.
Ich habe meine Tochter gefragt ob ich eine Bewerbung schreiben solle und als nur ein "Mach mal" kam, habe ich dann ein paar Worte in eine Mail gepackt.
Ein Satz war mir dabei ganz wichtig: "Ich bin die Mutter meiner Tochter und nicht ihre Freundin."
Also auf "Senden" geklickt und gut war.
Am 16.9. kam dann die Mail: Sie haben gewonnen!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Fortbildung: "Krebs und Ernährung"...

...im Rahmen des 17. Niedersächsischen Ernährungsforums Hannover 2013.
Veranstalter: DGE Sektion Niedersachsen und die Ärztekammer Niedersachsen.

Gestern bin ich mit meiner Kollegin Stefanie Brunstering nach Hannover gefahren um uns in die Richtung
"Krebs und Ernährung" fortzubilden.
Nach den üblichen Grußworten stand auf dem Tagungsprogramm:
  • Krebs vorbeugen: Auf die Ernährung kommt es an!- Krebspräventive und krebsfördernde Faktoren     Referent: Prof. Dr. Claus Leitzmann
  • Krebserkrankungen und Lebensstil- Aktuelle Datenlage       Referentin: Dr. med. Elke Bruns- Philipps
  • Ernährungskonzepte in der Onkologie- Klinische Aspekte und moderne Therapiestrategien                   Referent: Prof. Dr. med. Christian Löser
  • Diättherapie für Krebspatienten- Praktische Aspekte der Ernährungsberatung                      Referentin:  Dr. rer. med. Angela Jordan               
Direkt gesagt: Richtig beeindruckt haben mich die letzten beiden Vorträge. Es gab zwar nicht viel Neues, aber es gab praxisnahen Input und das Gefühl, dass es einen Ernährungsmediziner, nämlich Prof. Löser, gibt, der auf den Menschen schaut.
Sein Credo: Die Ernährungstherapie muss sofort dann einsetzen, wenn ein Gewichtsverlust einsetzt, auch wenn der BMI noch im oberen Bereich liegt.
Den Satz:" Der Patient hat ja noch zuzusetzen" hat er als puren Zynismus hingestellt.
Unsere Aufgabe ist es, den Patienten direkt zu vermitteln, dass das, was im Allgemeinen als "gesunde Ernährung" gilt, im Falle von Krebs nicht mehr gilt. Da muss direkt umgedacht werden und entsprechend beraten werden.
Und er hat sehr deutlich gemacht, dass es eine Krebsdiät nicht gibt.
Frau Dr. Jordan gab uns dann anhand von Fallbespielen Infos für die Beratngspraxis mit nach Hause.
Prof. Leitzmann zu hören ist immer ein Erlebnis. Er lebt das pflanzliche Essen, er hat für seine Standpunkte lange kämpfen müssen.
Vortrag Nr.2, also "Krebserkrankungen und Lebensstile" war interessant, aber mehr als anstrengend.
Worte wie aus einem Maschinengewehr... Mehr schreibe ich dazu nicht. :-)
Trotzdem alles in allem eine gelungene Fortbildung.

Bildquellenangabe: Christina Winter  / pixelio.de

Freitag, 18. Oktober 2013

Werbung: Flyer für die Beratungspraxis für (fast) lau

Für alle die, die in der Ernährungsberatung tätig sind, die ihren Klienten gerne fachliche Infos an die Hand geben möchten, denen kann ich das Angebot  meines Kollegen Jens Hofmann nur ans Herz legen.
Worum geht es:
Er bietet jeweils 25 Flyer zu den Themen
  • Vitamine
  • Mineralstoffe und
  • Kohlenhydrate
gegen Portokostenerstattung von 3€ an. Wer es nicht glaubt oder wer mehr wissen möchte, der klicke hier
Ich habe sie mir bestellt und bin begeistert.
Es sind handliche Flyer, die in jede Jacken-, Hosen, Hand- oder Westentasche passen und die grafisch sehr viel hergeben.
Geliefert werden sie fein säuberlich gepackt in kleine Tüten, so dass nichts durcheinander fällt.

EMPFEHLENSWERT!
Bildrechte: S. Hagedorn

Sonntag, 6. Oktober 2013

Der Frust über die Berufsbezeichnung

In meiner Berufsgruppe, nämlich bei uns Diätassistenten, geht der Frust über gerade diese Berufsbezeichnung um. Schon seit längerer Zeit wird an einer Umbenennung gearbeitet. Aber so etwas dauert halt.
Und bringt Frust-schieben etwas? Ich finde "Nein"!
Das macht mich doch gerade viel kleiner, wenn ich nicht dazu stehen kann, was ich bin, welchen Beruf inkl. Berufsbezeichnung ich mir damals ausgesucht habe.
Dann doch lieber die Energie in die Erklärung stecken, warum wir so heißen, wie wir gerade mal heißen.
In allererster Linie sind wir die Assistenten des Arztes. Unser Beruf ist der einzige Heilberuf im Bereich "Ernährung".
Ob es die Diättherapie für bestimmte Indikationen jemals als Heilmittel geben wird... Ich weiß es nicht. Es ist ein Politikum und so etwas dauert lange und ob es so weit kommt?
Darüber mache ich mir gerade mal keinen Kopf.
Zurück zum Ursprung meines Posts.
In den letzten Tagen habe ich über Xing eine Kollegin kennenglernt. Ihr Profil hat mich angesprochen, weil sie, genau wie ich, mobile Beratung anbietet. Und ihr Profilbild ist pfiffig. Aber ihr könnt gleich selbst nachschauen. :-)
Wir haben ein bisschen hin und her geschrieben und dann hat Tanja Lorenz mir auch den Link zu ihrer HP mitgeschickt.
Und da habe ich auch noch eine gute Erklärung für die Bezeichnung "DiätASSISTENTIN" gefunden, die auch viel näher an unserer Klientel ist:
"..Und damit identifiziere ich mich: Diätassistentin bedeutet für mich, IHRE Assistentin auf dem Weg zu IHRER gesunden Lebensweise zu sein!..."
Das ist für mich dann mal ein Statement. Danke dafür.
Bildrechte: Tanja Lorenz


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Praxistipp: Bananen länger frisch halten

Wer kennt das nicht? Bananen gekauft, sieliegen eine zeitlang und dann, wenn die ersten dunklen Stellen kommen, will keiner sie mehr essen. Irgendwie scheint dies mit "Verderb" in Verbindung gebracht zu werden.
Ist ja nicht korrekt, denn die Früchte reifen nur nach, werden süßer.
Aber oft das Ende vom Lied: Bananen liegen in der Obstschale und werden, wenn sie nicht schon vorher zum Milchshake verarbeitet werden, entsorgt. Schon vielmals gehört.
Bei Facebook habe ich vor einigen Wochen einen Tipp gefunden und habe dies auch ausprobiert und zwar in den Augustwochen, in denen es noch richtig schön heiß war.
Wie funktioniert das Ganze?
Einfach die "Verbindungsstelle", an der die Bananen natürlicherweise zusammengehalten werden mit einem Stück Frischhaltefolie fest umwickeln, in das vorher etwas Zitronensaft gegeben wird.
Funktioniert einwandfrei.


Probiert es einfach mal aus und berichtet von Euren Erfahrungen. Ich veröffentliche auch gerne andere erprobte Praxistipps, natürlich mit Verlinkung zum Blog oder zur HP.

Bildrechte:Susanne Hagedorn