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Dienstag, 31. Dezember 2013

Das Wort "Diät"

Ich bin von Beruf "Diätassistentin" und das ist auch gut so. :-)
Aber in den letzten Monaten höre ich immer wieder, speziell dann, wenn es um Werbung und Marketing geht, dass man das Wort "Diät" doch lieber nicht verwenden solle, da es zu negativ besetzt sei.
Dabei ist das Wort, der bedeutung nach, ein sehr schönes Wort.
Ich zitiere aus Wikipedia:
"...Die Bezeichnung Diät kommt von griechisch δίαιτα (díaita) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise..."
Ich beschäftige mich also von berufswegen mit der Lebensweise anderer Menschen, aber auch mit meiner eigenen.
Warum hat das Wort so eine negative Bedeutung?
Es kommen da immer solche Sätze wie:
  • Das schmeckt nicht.
  • Ich werde nicht satt.
  • Ich darf keine Süßigkeiten mehr essen.
  • Es wird alles verboten.
Wer eine richtige Diätberatung nach moderne Kriterien durchführt,  der arbeitet nicht mit Verboten. Da wird mit dem gearbeitet, was da ist, was mein Gegenüber möchte und dann wird gemeinsam erarbeitet, was machbar ist.
Ich wünsche allen Lesern jetzt einen guten Rutsch ins Jahr 2014 und eine "gute Diät" in der wahren Wortbedeutung. :-)

Bildquellenangabe: Rita Köhler  / pixelio.de

Sonntag, 29. Dezember 2013

Der Weg zur (Ernährungs-)Beratung

In den Tagen vor Weihnachten habe ich festgestellt, dass es viele Menschen gibt (darunter auch Ärzte), die nicht wissen, dass es die Möglichkeit gibt  eine Diätberatung verordnet zu bekommen oder zu verordnen.
Wichtig: Es muss eine medizinische Indikation vorliegen.
Dann sind viele Krankenkassen bereit sich anteilig oder komplett  an den Kosten zu beteiligen.
Aber wie kommt man jetzt dorthin?
Wie bei allem ist der Weg mit etwas Bürokratie gepflastert.
Ein Beispiel, an dem ich mich entlang hangeln werde:
Diagnose: Adipositas, Hypertonie, Diabetes Typ 2
Das ist eine Diagnose, die oft gestellt wird, aber die einzelnen "Komponenten" reichen auch schon aus um eine Diätberatung  verordnet zu bekommen.
Der Arzt stellt im allerbesten Fall ein Formular namens "Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung" aus oder ein Rezept, auf der die Diagnose vermerkt sein muss. Diese Bescheinigung ist budgetneutral.
Mit diesem Rezept geht man jetzt zur Krankenkasse und lässt sich einen Ernährungstherapeuten empfehlen (es sollten minimal zwei Berater auf der Liste stehen) oder man lässt eine Suchmaschine tätig werden. Die meisten Ernährungstherapeuten haben eine Homepage, so dass ein erster Eindruck gewonnen werden kann.
Dann kann angerufen werden. Meist mit der Bitte um Erstellung eines Kostenvoranschlags.
Der muss dann mit der Verordnung des Arztes bei der Krankenkasse eingereicht werden. Die prüft dann und meist kommt nach kurzer Zeit ein Brief ins Haus in dem dann aufgeführt ist, wie viele Termine mit wie hohem Anteil bezuschusst werden.
Wichtig zu wissen ist: Für diättherapeutische Beratungen (d.h. Beratungen bei kranken Menschen) muss eine Zertifizierung vorliegen. Durchführen darf eine Beratung dann auch nicht jeder. Diätassistenten und Oecotrophologen sind die, die bei den Krankenkassen anerkannt sind. Dazu kommen dann noch die Ernährungsmediziner.
Und: Die Bezuschussung ist eine KANN-Leistung! Die Krankenkassen sind nicht verpflichtet zu unterstützen, aber sie tun es meistens. :-)
Bildquellenangabe: Matthias Preisinger  / pixelio.de 

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Heute ist Heiligabend. Hier ist es noch relativ ruhig, wenn man davon absieht, dass es draußen stürmt wie zu besten Herbstzeiten.
Ich möchte einfach "Danke" sagen für das vergangenen Jahr.
Danke an all die lieben Menschen, die ich bereits kannte und die mich auch in diesem Jahr begleitet haben.
Danke an die, die neu dazu gekommen sind und die mir wichtig geworden sind und denen ich auch wohl wichtig geworden bin.
Es ist viel passiert. Vieles davon habe ich hier auch aufgeschrieben, denn oft greift das Private ins Berufliche.
Gerade in den letzten Tagen hat sich noch etwas aufgetan, über das ich berichten werde, wenn es spruchreif ist.
Dann ist mir da gestern durch den Blog von Susanne Ackstaller eine Idee gekommen, die ich vielleicht zum Ende des nächsten Jahres umsetzen möchte.
Aber bis dahin ist es noch ein paar Tage.
Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit, nutzt sie zur Erholung und ich freue mich auf das nächste Jahr.

Bildquellenangabe: Lupo  / pixelio.de

Donnerstag, 19. Dezember 2013

gelesen:"KetoKüche zum Genießen"

erschienen bei Systemed.
Autorinnen: Bettina Matthaei und Ulrike Gonder.
Die ketogene Kost wird seit rund 100 Jahren eingesetzt. Mir ist diese Kostform bekannt durch die Ernährung bei Kindern mit Epilepsie.
Auch bei "..Krebserkrankungen, Alzheimer, Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen (Quelle: Klappentext) soll diese Kostform unterstützend wirken,"... genauso wie beim Abnehmen.
Wie soll es funktionieren: Viel Fett und wenig Kohlenhydrate. Maximal 20-50g Kohlenhydrate.
Das ist in unserer Zeit, in der noch hauptsächlich fettreduziert gegessen wird in der Umsetzung nicht einfach.
Auch auf die richtige Auswahl der Fette kommt es an.
Von den Autorinnen wird Kokosöl in den Fokus gestellt und die Rezepte sind alle auf die Verwendung von Kokosöl ausgelegt.
Wenn ich mir die Rezepte anschaue: Es liest sich alles lecker.
Aber bei manchen Zutaten überlege ich, wo ich die bei uns bekommen kann? Hanfsamen oder Noriflakes...
Aber das Internet würde es wohl möglich machen.
Kokosöl habe ich bereits getestet. Wer sich auf diese Kostform einlassen möchte, der muss sich bewusst sein, dass Kokosöl einen ganz anderen Geschmack hat als viele Öle, die weitestgehend geschmacksneutral.
Dieses Öl schmeckt wie es heißt, nach Kokosnuss.
Meine Familie akzeptiert diesen Geschmack leider nicht.
Aber ich werde trotzdem einige Gerichte aus diesem Buch nachkochen, halt nicht unter dem Aspekt der ketogenen Ernährung, einfach nur um etwas Neues auszuprobieren und zu genießen.

Samstag, 14. Dezember 2013

"Tod durch die Ernährungspyramide"

Uih, uih, uih,  als ich das gestern in einem Beitrag bei Facebook gelesen habe, da hat es mich doch etwas geschüttelt.
Im Blog von Dr. Till Sukopp wird das englischsprachige Buch komplett verrissen.
Zitat:
"...Da muss sich unsere Deutsche Gesellschaft für Ernährung aber warm anziehen. So hat sie doch dieses Jahr ihre 10 Regeln für eine gesunde Ernährung aktualisiert, aber wesentlich geändert hat sich an den Empfehlungen nichts."
Richtig, die DGE hat ein klitzekleines bisschen geändert, viel ist das nicht. Aber es tut sich etwas. Das ist ja schon mal gut.
Aber zurück zur Ernährungspyramide. Ich habe Herrn Sukopp eine Mail geschickt , weil es mir wichtig ist, dass es Ernährungsfachkräfte gibt, die über den Tellerrand hinaus schauen und auch die LOGI-Pyramide für die Beratung einsetzen, dies aber anhand einer intensiven Anamnese und anhand der Laborwerte tun.
Zurück kam leider nicht viel aussagekräftiges.
Was mich im Blogbeitrag auch noch etwas stutzig gemacht hat ist folgender Satz:
"..Ich habe das Buch noch nicht gelesen, freue mich aber, dass die Menschheit rund um den Erdball immer mehr aufwacht und sich immer weniger in sämtlichen Bereichen des Lebens veräppeln lässt, wo uns die unglaublichsten Sachen vorgegaukelt werden..."
Wenn ich ein Buch hier vorstelle, dann habe ich es gelesen, deshalb müssen die Verlage auch Geduld haben.
Ich weiß, dass es in der Sporternährung Richtung "Fett-Eiweiß" geht, Sportmediziner (zu denen gehört Herr Sukopp)und viele Fitness-Coaches und Personaltrainer gehen auch immer mehr in die Richtung "Low Carb". Aber ist diese Richtung die allein Seligmachende?
Für mich steht immer noch der Mensch im Vordergrund und uns muss bewusst sein, dass es Menschen gibt, die Kohlenhydrate brauchen, andere wiederum sind besser mit Fett/Eiweiß, also Low Carb bedient. Aufdrücken einer Ernährungsform kann auf Dauer unglücklich machen.
Und jetzt bin ich gespannt auf Lesermeinungen.

Freitag, 6. Dezember 2013

"Lebensfreude heute"

Vor einigen Wochen habe ich im Post über den "Frust über die Berufsbezeichnung" die Kollegin Tanja Lorenz vorgestellt.
Heute möchte ich gerne die Kollegin Karima Stockmann ins Licht rücken. :-) Warum?
Karima ist auch eine der Kolleginnen, die gerne "Netze spinnt", so dass jede/r vorwärts kommt,eine Kollegin, die Ideen hat.Ideen, die auch etwas anders sein können als man es von einer Diätassistentin erwartet.
Bei ihr geht es nicht nur um Ernährung. Es geht um das Gesamtpaket Ernährung- Bewegung und Entspannung.
Der Mensch als Ganzes betrachtet und nicht nur reduziert auf das Ernährungsproblem.
Ich bin der Meinung, dass dies zur modernen Beratung  gehört . Andere Aspekte mit in die Beratung zu nehmen und wenn ich das selbst nicht kann, dann suche ich mir die entsprechenden Partner.
Besucht einfach Karimas Seite und abonniert direkt die Lebensfreude-Botschaften.
Ich freue mich jeden Morgen drauf.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mitgliedernewsletter des FET e.V. vom November 2013

Gut, der Newsletter liegt aus dieses Mal schon einige Tage im E-Mail-Postfach, aber ich möchte doch zeitnah vorstellen, was aktuell  Thema ist. Wieder gute Anregungen, Themen für die tägliche Arbeit.
Schaut einfach selbst.

 1.Unterschätzen wir das Ausmaß von Antibiotikaresistenzen?

 2. Das lukrative Geschäft mit Nahrungsmittelintoleranzen-- Hier weiß ich schon jetzt, dass Betroffene   
     aufschreien werden. Gerade geht ein Artikel aus der "Zeit" zur gleichen Thematik in sozialen Netzwerken
     rund. Es geht nicht um die diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten....!
 3. Krebstherapie: Erhalten wir Unterstützung aus dem Darm?
 4. Interna nur für Mitglieder:
     Vortragsvorlagen zu den Themen
  • Bewusst Essen – Unsere Lebensmittel
  • Ernährung bei Schichtarbeit
  • Food @ Work  
Neugierig geworden? Dann diese Materialien beim FET käuflich erwerben (BGF wird für unsere Berufsgruppe sehr interessant, wobei ich diese Vorlagen immer nur als Anregung nutzen werde, da ich meinen eigenen Stil für Vorträge habe...) oder Mitglied werden.

 

Sonntag, 1. Dezember 2013

VFED: Aktuelles Verbandsheft

Über Facebook bin ich auf die neueste Mitgliederzeitschrift des VFED aufmerksam geworden.
Noch bin ich kein Mitglied, aber das ändert sich im kommenden Jahr. Deshalb habe ich mich gefreut, dass mir ein kostenloses Belegexemplar zugeschickt wurde.
Titelthema des Heftes: Langzeitbetreuung in der bariatrischen Chirurgie heute
Wenn ich ehrlich bin: Durch diese Headline habe ich mir ein Konzept erwartet, wie ich Menschen, die sich für solch eine OP entscheiden, noch besser betreuen kann.
Was letztendlich im Beitrag steht: Es gibt im Grunde genommen noch zu wenig Wissen, zu wenig Langzeiterfahrung, zu wenig Nachbetreuung und zwar auf allen Seiten.
Patienten werden operiert, weil Krankenhäuser auf den ..."Zug aufspringen" und einfach mit diesen operationen Geld verdienen wollen.Da wird auf keine Nachsorge hingewiesen, da wird nur operiert. Danach steht der Patient alleine da."....
Die Krankenkassen sind zu wenig informiert.
Beim Wissen über die Supplementierung hapert es
Ärzte weigern sich Patienten auf ihrem Weg zu begleiten.
Auch gibt es noch zu wenige Ernährungsfachkräfte, die in der Thematik eingearbeitet sind.

Das alles sind Auszüge aus diesem Beitrag.
Im Fazit heißt es:
"Die Nachbetreuung bariatrischer Patienten in Deutschland ist noch weit von dem gewünschten Standard entfernt."
Danach folgt dann aber doch eine praxistaugliche Zusammenstellung, auf was ernährungstechnisch alles geachtet werden muss.
Für mich eine kleine Wiederauffrischung.
Was ich in meiner Praxis festgestellt habe: Nach OP ist oft vor OP. Jeder Klient geht mit seinem Leben, seinen Vorsätzen anders um.
Ich sehe es als meine Aufgabe, den Menschen, für die diese Art der Gewichtsabnahme wirklich die allerletzte Lösung ist, optimal zu  begleiten. Es ist ihre Entscheidung.
Aber es liegt noch vieles im Argen. Gerade auch, wenn es um die Prävention in Sachen Übergewicht geht.
Ein Praxisbeispiel: eine Klientin mit einem BMI von 28,5 wollte etwas für sich tun, wollte abnehmen. Da es sich nur um Übergewicht handelt, wurde keine Beratung bezuschusst. Letztendlich kam diese  Klientin als Selbstzahler zu mir.
Andererseits beklagen sich die Krankenkassen, dass die OP-Zahlen drastisch in die Höhe gegangen sind.
Liegt der Fehler da nicht schon viel weiter vorne?
Eine Frage, die wohl nicht so schnell beantwortet wird.

Zurück zum Heft: Ich bin angetan über die Inhalte und werde demnächst noch öfter berichten.
aus: VFED aktuell



Samstag, 23. November 2013

(M)Eine Arbeitswoche...

In der Xing-Gruppe des FET habe ich eine schöne Beschreibung einer Arbeitswoche gefunden, die sehr gut passt. Was jetzt noch fehlt wäre die zusätzlichen Tätigkeiten im Haushalt, für die Familie. Aber auch aus diesem Text(ich weiß leider nicht wer ihn verfasst hat und kann deshalb keinen Autoren erwähnen) warum wir unsere Arbeit nicht für 20€ anbieten können.
"Ein Montagmorgen einer Ernährungsberaterin:
 Eigentlich ist der Terminkalender für die kommende Woche ganz gut gefüllt. Doch schon die erste Klientin erscheint nicht zur Beratung und auf dem Anrufbeantworter befindet sich auch keine Absage. Dafür aber eine sehr ausführliche Berichterstattung einer meiner schwierigsten Klientinnen. Und dabei weiß ich immer noch nicht, wie ich ihr diesen einen notwendigen Schritt noch näher bringen soll... Am Dienstag kommt dafür mein derzeit witzigster und charmantester Patient. Für ihn wollte ich unbedingt noch eine Beratungsunterlage vorbereiten. Mittwoch ist dann wieder die ungeliebte Buchhaltung dran. Ich wollte schon seit Monaten Mahnungen verschicken - warum ist die Zahlungsmoral nur so besch***? Auf der anderen Seite stapeln sich dafür diese Rechnungen. Wenn ich nur ein paar gute Tools zur Praxisverwaltung wüsste...Vielleicht sollte ich da mal in den sozialen Netzwerken recherchieren - ich werde ja nicht die Einzige mit diesem Problem sein. Das schaffe ich aber erst am Donnerstag nach meinem Ernährungskurs in der Reha-Klinik. Freitag muss ich schon los fahren. Denn am Wochenende ist ein Fortbildungsseminar im 350 km entfernten Frankfurt. Das bringt mir 9 Zertifizierungspunkte. Und ein 450 EUR großes Loch auf meinem Konto. Hoffentlich sind die Inhalte auch spannend und relevant."

Dienstag, 19. November 2013

gelesen: "Rücken for Fit"

Wer kennt das nicht: Verspannungen im Nacken oder im kompletten Rücken.
Sei es durch nicht entspanntes Sitzen (z.B. während einer Fortbildung :-)) oder das lange Sitzen vor dem PC wenn ein Beitrag, eine Powerpointpräsentation, ein Handout... fertig geschrieben werden muss.
Ich habe mich ja bereits als Yoga-Fan geoutet in einer Rezension zu einem anderen Buch.
Dort habe ich eine fehlende DVD bemängelt, da es ermüdend ist, wenn man mit Yoga nicht so vertraut ist, immer wieder in einem Buch zu blättern.
In dem Buch "Rücken for fit" ist dieser wunsch nun erfüllt worden.
Zuerst etwas aus dem Klappentext:
"...Rücken for fit" ist das neue 30-Tage-Programm von.... Brahmadev Marcel Anders- Hoepgen: eine bis drei hocheffiziente Übungen- vier bis sechs Minuten Aufwand oder wenn dir auch das zu viel ist, nur eine Übung pro Tag. Jederzeit, überall, zu Hause, unterwegs. Das ergebnis spürst du bereits nach einem Monat...."
Das liest sich doch hervorragend und dann noch eine DVD, von der ich nur die Ansagen brauche.
Ich habe jetzt wirklich getestet.
Zuerst kurz ins Buch geschaut und dann die DVD laufen lassen.
Es sind wirklich kleine, effektive Übungen, gut beschrieben bzw. erklärt.
Aber ich kenne es von meiner Yogalehrerin, dass die Übungen langsam und mit tiefen Atemzügen durchgeführt werden sollen.
Ich komme da bei einigen Ansagen nicht so richtig mit wenn ich es so mache, wie ich es gelernt habe. Ich fühle mich ein bisschen gehetzt bei den Übungen.
Aber das sollte jetzt keine Ausrede sein, diese Übungen nicht zu machen. Bei regelmäßiger Wiederholung (und die Übungssequenzen sind auf Wiederholungen angelegt) kann jeder im eigenen Atemrhythmus üben.
Wer sich auf diese Übungen einlässt, der sollte nicht denken: Ich spüre ja nichts!
Yoga ist nicht zu unterschätzen. Es sind immer Übungen, die in die Tiefe gehen.

Sonntag, 17. November 2013

Fortbildung: 22. Fortbildungstagung für DiätassistentInnen..

... am St. Franziskus- Hospital, Münster, 16.11.13.
Noch ist alles sehr frisch, deshalb werde ich meine Eindrücke heute noch veröffentlichen.
Und zum besseren Verständnis: Natürlich sind auch Oecotrophologen angesprochen, diese Fortbildung zu besuchen. Es werden halt Diätassistenten dort ausgebildet (ich hatte von 1977 bis 1979 das Vergnügen) und da es sich um eine lange Tradition handelt wurde das Wording halt beibehalten.
Es ist immer wieder schön, an diesen Ort zurück zu kommen, obwohl sich dort baulich vieles verändert hat. Aber die Herzlichkeit, mit der man aufgenommen wird, die ist geblieben.
Jede Fortbildung beginnt nach der offiziellen Begrüßung und Einführung mit einer musikalischen Einstimmung und die war gestern wirklich stimmgewaltig.
Alegra Weng hat uns mit ihren 15 Jahren mit ihrer gewaltigen Stimme vom Hocker gerissen. Gänsehautfeeling. Stöbert ein bisschen weiter bei Youtube. Dort gibt es noch so einige tolle Videos.
Der erste Vortrag lief unter dem Titel
Das Mikrobiom des Darmes –was sollten Diätassistentinnen darüber wissen?
Referent: PD Dr. med. A. Lügering
Toller Vortrag zu dem, was alles so unseren Darm besiedelt,zu vergleichen mit einem Dschungel. Es ist eine Thematik, die wir alle im Kopf haben sollten, die wir weiter verfolgen müssen, denn es wird geforscht  und für mich ist der Darm ein wahres Wunderwerk.
Im Anschluss daran hielt Frau Insa Raabe-Jost,Dipl.-Oecotrophologin, einen interessanten Vortrag zur Histamininoleranz. Es ist wirklich ein Thema, das in der Beratung Kopfschmerzen verursachen kann, da es nicht über Bluttests diagnostiziert werden kann,in einer sauberen und intensiven Anamnese muss man sei Gegenüber als Mensch inkl. Umgebung wahrnehmen. Listen aus dem Netz sind nicht hilfreich!
Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter mit
Prä- und postoperatives Management bei ausgedehnten Darmresektionen
zuerst aus der Sicht des Chirurgen, in diesem Falle Prof. Dr. med. M. Brüwer.
Es war ein wirklich humoriger Vortrag bei einem ernsten Thema, wie den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Im Anschluss daran erläuterte Frau Bohlen vom UKM die Ernährungsweisen nach dieser OP aus der Sicht der Diätassistentin.Es ist wirklich gut zu hören, was alles machbar ist, wenn ein Großteil des Damres entfernt werden muss.
Ein kleiner Cut:
Bei dieser Fortbildung muss ich immer das Mittagessen erwähnen. Es gab einen Erbseneintopf mit Wurst und einen vegetarischen  Gemüseeintopf. Es geht doch nichts über einen gut gekochten Eintopf aus dem "großen Topf". :-)
Danach ging es weiter mit einer Thematik, die sich auf den ersten Blick etwas trocken liest, aber da ich beide Referentinnen kenne, wusste ich, dass es nicht trocken wird. :-)
Thema: Einführung von Screening auf Mangelernährungin den klinischen Alltag – fördernde und hemmendeFaktoren in der interprofessionellen Zusammenarbeit
Frau Träger, Leiterin der Diätschule hatte den Part der Theorie übernommen (sie hat auch ihre Bachelorarbeit zu diesem Thema geschrieben) und Birgit Blumenschein hat Praxisbeispiele dazu gebracht.
Aber das Thema wurde dann doch etwas anders vermittelt, als es im Programm stand und das hat mir sehr gut gefallen.
Beide Referentinnen haben sich die Bälle quasi zugespielt. Zu Beginn konnte auch noch der Eindruck entstehen, dass Frau Blumenschein Frau Träger unterbrochen hat. Aber nein, es war alles geplant. Auf die Theorie folgte sofort ein praktisches Beispiel. Toll!!
Es war ein rundum gelungener Tag, Danke für die Organisation, Danke an alle Helfer.
Und wer sich denkt, dazu hätte man doch noch viel mehr schreiben können...: Das muss ich nicht, denn gegen Ende der Woche sollen alle Vorträge hier online abzurufen sein.




Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

Sonntag, 10. November 2013

Newsletter vom FET e.V.

Asche auf mein Haupt, ich war, was diese Newsletter angeht, in den letzten Monaten doch etwas schludrig.
Es kam immer etwas anderes und dann war das Thema wieder zu weit weg.
Dieses Mal zusammengefasst, was mir die letzten Monate gebracht haben.
Themen im August  2013 waren:
  • Hochglykämische Mahlzeiten fördern Verlangen im Gehirn
  • Magenbypass: schneller schlank ohne Lerneffekt
  • Buchrezension: Mythos Übergewicht von Achim Peters (Meine Rezension findet Ihr hier)
Für Mitglieder gab des den zweiten und dritten Teil des Konzeptes zum "Bewussten Abnehmen"

Im September 2013 waren dies die Themen:
  • Osteoporose: Kein Säure-Basen-Problem
  • Goji-Beeren: Vorsicht bei der Einnahme von Gerinnungshemmern
  • Sind Protonenpumpenhemmer immer sinnvoll? (sehr interessant)
Seit diesem Newsletter habe ich das Abnehmkonzept komplett.
Für Selbstständige ist SEPA gerade mal ein leidiges Thema. Es gab ein Miniposter dazu, in dem kurz und knapp erklärt wird worauf zu achten ist.

Und jetzt werde ich aktuell, denn hier sind die Inhalte vom Oktober 2013:

  • Fragwürdiges „Health Claim“: EU erlaubt Werbung mit „gesundem“ Fruchtzucker
  • Kassenübergreifende, zentrale Qualitätsprüfung von Präventionskursen
  • Ernährungsbedingte Entzündungen triggern Depressionen
Und für Mitglieder gibt es noch ein Fachkompendium zum Thema "Sportlerernährung"

Was mich besonders gefreut hat: In der aktuellen "Ernährung im Fokus", einer Fachzeitschrift herausgegeben vom aid wird das "Leistungsspektrum in der Ernährungsberatung und -therapie" positv besprochen. :-)
Und denkt an die Aktion: Mitglieder werben Mitglieder.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Mehr Mut zum Ich"

In meinem Beitrag vom 28.10.13 habe ich über das Foto-Shooting berichtet, das meine Tochter und ich gewonnen haben.
Das haben wir aber nicht mal einfach so gewonnen, es ist verbunden mit einer Aktion der Firma Dove mit dem Namen "Mehr Mut zum Ich".
Ich mag die Aktionen dieser Firma sehr. Die Videos, die erstellt werden um zu zeigen, wie mittels Bildbearbeitungsprogrammen aus einem normalen Mödchen ein Model gemacht wird,
ein Video, dass zeigt, wie Frauen sich selbst sehen und wie sie von anderen Menschen gesehen werden.

Hier gehts zum Youtube-Kanal. Werbevideos einfach innerlich ausblenden und sich nur auf die Real Beauty Sketches konzentrieren.
Wir Mütter haben schon eine große Vorbildfunktion und dieser Tatsache sollten wir uns auch bewusst sein.
Gut, es klappt nicht immer alles, was wir uns so vornehmen, denn irgendwann haben dann Freundinnen oder Freunde mit ihren Aussagen mehr Bedeutung als wird. Alles normal, aber auch oft schwer zu akzeptieren.
Aber dann ist es wichtig in Kontakt zu bleiben, was nicht immer einfach ist.
Auch ich habe früher nicht alles geglaubt, was meine Mutter mir erzählt hat und mittlerweile ertappe ich mich dabei, dass ich es (fast) genauso händle.
Was ich allen Müttern und Töchtern wünsche: Geduld und Verständnis für die andere, auch wenn es hakt, wenn es so garnicht weiter geht.
Oft stehen sowohl Mutter als auch Tochter vor einer Wand. Es geht einfach nicht weiter.
Da ist es dann oft hilfreich, wenn man sich jemand Außenstehenden zur Hilfe holt.
Bei mir war das damals die Mutter meiner besten Freundin. Sie hatte einfach den neutralen Blick aufs Ganze.
Und sie hatte das Vertrauen meiner Mutter, aber auch meines. Und das sie nie ausgenutzt um vielleicht bei der Gegenpartei zu petzen. :-) Nein, ich habe mich bei ihr immer wertgeschätzt gefühlt.
Ich wünsche einfach allen Mütter-Töchter-Paaren so einen Menschen im Außen, der dann wieder auf Spur bringt.
Und für die Söhne gilt das natürlich auch!
Bildquellenangabe: www.Rudis-Fotoseite.de  / pixelio.de

Montag, 28. Oktober 2013

Starkes Mutter-Tochter-Team

Jetzt kann ich endlich schreiben,weil der Artikel veröffentlicht ist und ich mit dem Foto auch zufrieden bin.
Ich wollte erst selbst lesen und das Bild "zensieren". :-)
Aber worum geht es denn eigentlich?
Vor einigen Wochen habe ich über Facebook gesehen, dass man sich für ein professionelles Fotoshooting bewerben konnte.Es ging um starke Mutter-Tochter-Paare.
Ich habe meine Tochter gefragt ob ich eine Bewerbung schreiben solle und als nur ein "Mach mal" kam, habe ich dann ein paar Worte in eine Mail gepackt.
Ein Satz war mir dabei ganz wichtig: "Ich bin die Mutter meiner Tochter und nicht ihre Freundin."
Also auf "Senden" geklickt und gut war.
Am 16.9. kam dann die Mail: Sie haben gewonnen!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Fortbildung: "Krebs und Ernährung"...

...im Rahmen des 17. Niedersächsischen Ernährungsforums Hannover 2013.
Veranstalter: DGE Sektion Niedersachsen und die Ärztekammer Niedersachsen.

Gestern bin ich mit meiner Kollegin Stefanie Brunstering nach Hannover gefahren um uns in die Richtung
"Krebs und Ernährung" fortzubilden.
Nach den üblichen Grußworten stand auf dem Tagungsprogramm:
  • Krebs vorbeugen: Auf die Ernährung kommt es an!- Krebspräventive und krebsfördernde Faktoren     Referent: Prof. Dr. Claus Leitzmann
  • Krebserkrankungen und Lebensstil- Aktuelle Datenlage       Referentin: Dr. med. Elke Bruns- Philipps
  • Ernährungskonzepte in der Onkologie- Klinische Aspekte und moderne Therapiestrategien                   Referent: Prof. Dr. med. Christian Löser
  • Diättherapie für Krebspatienten- Praktische Aspekte der Ernährungsberatung                      Referentin:  Dr. rer. med. Angela Jordan               
Direkt gesagt: Richtig beeindruckt haben mich die letzten beiden Vorträge. Es gab zwar nicht viel Neues, aber es gab praxisnahen Input und das Gefühl, dass es einen Ernährungsmediziner, nämlich Prof. Löser, gibt, der auf den Menschen schaut.
Sein Credo: Die Ernährungstherapie muss sofort dann einsetzen, wenn ein Gewichtsverlust einsetzt, auch wenn der BMI noch im oberen Bereich liegt.
Den Satz:" Der Patient hat ja noch zuzusetzen" hat er als puren Zynismus hingestellt.
Unsere Aufgabe ist es, den Patienten direkt zu vermitteln, dass das, was im Allgemeinen als "gesunde Ernährung" gilt, im Falle von Krebs nicht mehr gilt. Da muss direkt umgedacht werden und entsprechend beraten werden.
Und er hat sehr deutlich gemacht, dass es eine Krebsdiät nicht gibt.
Frau Dr. Jordan gab uns dann anhand von Fallbespielen Infos für die Beratngspraxis mit nach Hause.
Prof. Leitzmann zu hören ist immer ein Erlebnis. Er lebt das pflanzliche Essen, er hat für seine Standpunkte lange kämpfen müssen.
Vortrag Nr.2, also "Krebserkrankungen und Lebensstile" war interessant, aber mehr als anstrengend.
Worte wie aus einem Maschinengewehr... Mehr schreibe ich dazu nicht. :-)
Trotzdem alles in allem eine gelungene Fortbildung.

Bildquellenangabe: Christina Winter  / pixelio.de

Freitag, 18. Oktober 2013

Werbung: Flyer für die Beratungspraxis für (fast) lau

Für alle die, die in der Ernährungsberatung tätig sind, die ihren Klienten gerne fachliche Infos an die Hand geben möchten, denen kann ich das Angebot  meines Kollegen Jens Hofmann nur ans Herz legen.
Worum geht es:
Er bietet jeweils 25 Flyer zu den Themen
  • Vitamine
  • Mineralstoffe und
  • Kohlenhydrate
gegen Portokostenerstattung von 3€ an. Wer es nicht glaubt oder wer mehr wissen möchte, der klicke hier
Ich habe sie mir bestellt und bin begeistert.
Es sind handliche Flyer, die in jede Jacken-, Hosen, Hand- oder Westentasche passen und die grafisch sehr viel hergeben.
Geliefert werden sie fein säuberlich gepackt in kleine Tüten, so dass nichts durcheinander fällt.

EMPFEHLENSWERT!
Bildrechte: S. Hagedorn

Sonntag, 6. Oktober 2013

Der Frust über die Berufsbezeichnung

In meiner Berufsgruppe, nämlich bei uns Diätassistenten, geht der Frust über gerade diese Berufsbezeichnung um. Schon seit längerer Zeit wird an einer Umbenennung gearbeitet. Aber so etwas dauert halt.
Und bringt Frust-schieben etwas? Ich finde "Nein"!
Das macht mich doch gerade viel kleiner, wenn ich nicht dazu stehen kann, was ich bin, welchen Beruf inkl. Berufsbezeichnung ich mir damals ausgesucht habe.
Dann doch lieber die Energie in die Erklärung stecken, warum wir so heißen, wie wir gerade mal heißen.
In allererster Linie sind wir die Assistenten des Arztes. Unser Beruf ist der einzige Heilberuf im Bereich "Ernährung".
Ob es die Diättherapie für bestimmte Indikationen jemals als Heilmittel geben wird... Ich weiß es nicht. Es ist ein Politikum und so etwas dauert lange und ob es so weit kommt?
Darüber mache ich mir gerade mal keinen Kopf.
Zurück zum Ursprung meines Posts.
In den letzten Tagen habe ich über Xing eine Kollegin kennenglernt. Ihr Profil hat mich angesprochen, weil sie, genau wie ich, mobile Beratung anbietet. Und ihr Profilbild ist pfiffig. Aber ihr könnt gleich selbst nachschauen. :-)
Wir haben ein bisschen hin und her geschrieben und dann hat Tanja Lorenz mir auch den Link zu ihrer HP mitgeschickt.
Und da habe ich auch noch eine gute Erklärung für die Bezeichnung "DiätASSISTENTIN" gefunden, die auch viel näher an unserer Klientel ist:
"..Und damit identifiziere ich mich: Diätassistentin bedeutet für mich, IHRE Assistentin auf dem Weg zu IHRER gesunden Lebensweise zu sein!..."
Das ist für mich dann mal ein Statement. Danke dafür.
Bildrechte: Tanja Lorenz


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Praxistipp: Bananen länger frisch halten

Wer kennt das nicht? Bananen gekauft, sieliegen eine zeitlang und dann, wenn die ersten dunklen Stellen kommen, will keiner sie mehr essen. Irgendwie scheint dies mit "Verderb" in Verbindung gebracht zu werden.
Ist ja nicht korrekt, denn die Früchte reifen nur nach, werden süßer.
Aber oft das Ende vom Lied: Bananen liegen in der Obstschale und werden, wenn sie nicht schon vorher zum Milchshake verarbeitet werden, entsorgt. Schon vielmals gehört.
Bei Facebook habe ich vor einigen Wochen einen Tipp gefunden und habe dies auch ausprobiert und zwar in den Augustwochen, in denen es noch richtig schön heiß war.
Wie funktioniert das Ganze?
Einfach die "Verbindungsstelle", an der die Bananen natürlicherweise zusammengehalten werden mit einem Stück Frischhaltefolie fest umwickeln, in das vorher etwas Zitronensaft gegeben wird.
Funktioniert einwandfrei.


Probiert es einfach mal aus und berichtet von Euren Erfahrungen. Ich veröffentliche auch gerne andere erprobte Praxistipps, natürlich mit Verlinkung zum Blog oder zur HP.

Bildrechte:Susanne Hagedorn

Montag, 30. September 2013

Es war still hier...

Manchmal ist nicht die Zeit hier zu schreiben. Da gehen andere Dinge vor. Aber auch die haben etwas mit dem Schreiben zu tun.
Vor gut zehn Jahren hat mich Angelika Petrich-Hornetz, die ich in einem "internetten" Frauenforum kennengelernt habe (ja, damals habe ich mich schon in einem der wenigen Foren getummelt), ob ich nicht lust hätte, an einem Online-Magazin, dem "Wirtschaftswetter" mitzuarbeiten.
Wie es zu dem Namen kam, das kann nur Angelika erklären. :-)
Mich hat das immer gereizt und es fing damals mit einem Diätencheck an, dann kamen aber auch Beiträge zu anderen Themen hinzu. Artikel zum Muttertag, zum Alter, Interviews, da auch schon Buchrezensionen.
Der Renner schlechthin war eine ausführliche Rezension zum Buch von Karl Lagerfeld, der 3-D-Diät.
Warum sich dieser Beitrag so lange oben gehalten hat, wir rätseln immer noch.
Ihr merkt vielleicht: Ich schwelge in Erinnerungen und war gerade auch selbst überrascht, über was ich da alles geschrieben habe.:-)
Und jetzt wieder zurück dorthin und auch gerne.
Dort wird demnächst meine Rezension zum Buch "Mythos Übergewicht" von Prof. Achim Peters erscheinen und ich wurde auch gefragt, ob ich nicht etwas zur Ketogenen Kost schreiben könne, die ja  auch von einigen Menschen zum Abnehmen genutzt wird.
Es gibt also noch so einiges zu tun. Die entsprechenden Links werde ich hier natürlich veröffentlichen.



Samstag, 7. September 2013

Geförderte Bequemlichkeit

Vor zwei Tagen bekam ich im Vorbeigehen mit, dass auf der IFA in Berlin eine Waschmaschine vorgestellt wird, die bequem vom Handy aus programmiert werden kann.
Mein erster Gedanke war: Dann wird sich ja noch weniger bewegt.
Aber Gott sei Dank, eine kleine Entwarnung: Die Wäsche aus der Maschine nehmen und bügeln, das muss man denn noch selbst. :-)
Da kam mir dann gerade der sog. "Sitzcheck" , der über die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) via Newsletter angeboten wurde, gerade recht.
Über die Generation S habe ich ja hier bereits geschrieben.
Ich glaube, wir alle wissen, dass sowohl Erwachsene als auch Kinder zu viel sitzen.
Jetzt hätte ich diesen Sitzcheck gerne in meinen Blog eingebaut, aber er hat von der Größe her die Navileiste gesprengt.
Ich habe aber bereits eine Rückmeldung bekommen, dass dieses Problem an den Programmierer weitergegeben wurde.
Hier aber schon mal vorab eine Möglichkeit zu testen, ob Ihr zu viel sitzt oder ob Ihr Euch ausreichend bewegt, so dass die Waschmaschine, die übers Smartphone bedient werden kann für Euch irgendwann eine Option wäre. ;-)

Bildquellenangabe: Luise Pfefferkorn  / pixelio.de

Montag, 26. August 2013

Wo der Pfeffer wächst...

Ich hatte ja angekündigt, dass ich noch etwas aus unserem Urlaub berichten wollte.
Kennt Ihr das auch? Ihr geht an einem Geschäft vorbei und irgendetwas zieht Euch magisch an?
So ging es mir am ersten Tag beim ersten Erkunden von Radolfzell.
Es war ein Gewürzladen namens  Naturpfeffer, der aber am Montag geschlossen hatte.
Wir hatten aber die Gelegenheit an einem anderen Tag dort mal zu schnuppern und dies im wahrsten Sinne des Wortes.
Als wir dort durch die Tür gingen, da hatte ich das Gefühl, dass es so im Orient riechen muss, bzw. auf einem entsprechenden Basar. Ganz stark roch es nach Curry, aber nicht nach einem normalen Curry, es roch speziell, aber speziell gut.
Beim Stöbern kamen wir mit dem Besitzer ins Gespräch.
Er machte mir einen sehr kompetenten Eindruck, wenn es um Gewürze ging. Was mich da so angezogen hatte, das war ein selbst hergestelltes Currypulver.
Solch ein intensiver, warmer Geruch. einfach nur toll.

Montag, 19. August 2013

Urlaub mit Genuss

Eine Woche Urlaub am Bodensee ist vorbei und wir haben unseren Urlaub genossen.
Eine Woche weg, etwas anderes sehen und sich auch mal verwöhnen lassen.
Was mich als Hausfrau freut: Ich bekomme das Essen vorgesetzt.
Als ich meiner Freundin Konstanze Moos von unserem Urlaubsziel erzählt bzw. gemailt habe kam der Ratschlag:"
Geht weg von den Hauptstraßen, rein in die Seitengassen. Da kann man meist gut und günstig regional essen."
Regional essen, das wollten wir natürlich, aber das war leichter gesagt als getan.
Dem Smartphone sei Dank konnten wir uns die Restaurants in Radolfzell anzeigen lassen, aber wir haben nur eines gefunden, das wirklich nur regionale Küche angeboten hat.
Gut, Käsespätzle, die standen auf fast jeder Speisekarte, egal welcher Nation die Inhaber der Restaurants waren.
War nicht immer passend zwischen Pizza, Pasta oder Asia-Food.

Donnerstag, 8. August 2013

Und noch einmal Gesammeltes zum Veggie-Day

Die Anregung zu einem Veggie-Day der Grünen hat in den sozialen Netzwerken einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Durch Lesen, Recherchieren, Austausch bin ich mittlerweile auf dem Standpunkt, dass es möglich sein kann einen Veggie-Day einzuführen.
In anderen Städten funktioniert es ja auch.
Meine Kollegin Birgit Blumenschein hat mir bei Facebook diesen Link über den Veggie-Day in Münster gepostet.
Dr. Mühleib hat in seinem Blog mittlerweile auch ein sehr interessantes Interview mit Prof. Klotter aus Fulda eingestellt. Hier geht es in die Richtung, warum ein Veggie-Day nicht funktioniert.
Ein Plädoyer für den Veggie-Day finden wir in der Zeit.
Warum hat diese Anregung solch eine Aufregung ausgelöst?
Essen ist etwas sehr Privates und da möchte sich keiner gerne reinreden lassen.
Essen hat viel mit Gewohnheiten zu tun und Gewohnheiten zu ändern, das braucht Zeit.
Aber wie ist es mit dem fleischfreien Freitag, der in vielen katholischen Landstrichen immer noch seine Berechtigung hat?
Ich kann mir vorstellen, dass, wenn sich der ganze Hype mal gelegt hat und rational an die Sache rangegangen wird, vielleicht die ein oder andere Firma überlegt, mal einen fleichfreien Probelauf  zu starten. Kann alles in Absprache mit den Mitarbeitern passieren.
Und überzeugen kann man dann nur dadurch, dass es schmeckt.
Und hier noch ein Rezept zu einer Gemüse-Bolognese. :-)


Dienstag, 6. August 2013

"Am Donnerstag gibt´s keine Wurst mehr"

So oder ähnlich könnten, falls die Grünen im kommenden  ausreichend Monat Stimmen bei der Bundestagwahl sammeln, ein Schild in einer Kantine lauten.
Hier gibt es weitere Infos.
Wer schon einmal in einer Kantine, einer Mensa gegessen hat, der kann feststellen, dass dort häufig regelmäßig vegetarische Gerichte angeboten werden.Und diese Menüs werden auch gegessen.
Aber warum sollte jetzt von oben empfohlen werden, diesen sog. "Veggie-Day" wie gelesen, z. B. am Donnerstag für jeden Mitarbeiter verpflichtend zu machen?
Der Fleischverbrauch ist  in unseren Landen sehr hoch. Alles richtig.
Aber sollte man es uns nicht selbst überlassen ob und wann wir fleischlos essen?
Ich glaube im Bereich "Ernährung" gibt es wichtigere Themen abzuarbeiten.
Und wie die Praxis zeigt: Alles was von oben aufgedrückt wird, das scheitert meist.

Bildquellenangabe: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de


Freitag, 2. August 2013

FET- Newsletter Juli 2013

Vor zwei Tagen hatte ich den Newsletter vom FET e.V. im E-Mail-Postfach.
Für mich ist das ja immer wieder wie eine Wundertüte. :-)
Ich bin immer total gespannt, was mich da erwartet. Und dieses Mal war ich wieder mal freudig überrascht.
Das muss mal gesagt werden: Ein dickes Dankeschön an Irina Baumbach und Christine Langer. Was Ihr da für uns ausarbeitet... Einfach nur Klasse!!
Aber jetzt mal für alle zum Neugierigmachen:

  • Buchrezension:"Menschenstopfleber" von Nicolai Worm
  • Ein Aufgabentool zum Selbstmanagement "Wunderlist"
  • Einladung zur Xing-Gruppe Blickpunkt Ernährungsberatung und-therapie (Achtung: richtet sich an Ernährungsfachkräfte!
  • Und dann die Interna nur für Mitglieder:
  • der erste Teil des 5teiligen Ernährungskurses "Bewusst Abnehmen" inkl. fünf Grafiken in Miniposterformat
  •  Miniposter zu Speisepilzen
Meine Leser wissen ja, dass ich ein Fan des FET bin. Die Mitgliedschaft, die lohnt sich für mich immer noch.
Und wer jetzt auch möchte, hier geht es zum Anmeldeformular (Mitglieder werben übrigens gerne Mitglieder :-) )

Dienstag, 30. Juli 2013

Studiengang Clinical Nutrion...

Ernährungsmanagement B.Sc."
So nennt sich der Studiengang der Mathias Hochschule Rheine, der für uns Diätassistenten interessant ist, spezielle für die, die gerne noch studieren möchten.
Birgit Blumenschein ist Dozentin dort und schreibt:
"...
nach der erfolgreichen Durchführung im vergangenen Jahr und dem wachsenden Interesse der Diätassistentinnen und Diätassistenten an Akademisierung freuen wir uns (und ich mich) sehr, Ihnen erneut etwas in Deutschland bislang noch Einzigartiges bieten zu können:
einen berufs- und fachspezifischen, verkürzten Studiengang für Diätassistentinnen und Diätassistenten mit internationaler Anerkennung: „Clinical Nutrition/Ernährungsmanagement, B.Sc.“
Wir bieten (examinierten) Diätassistenten ab August 2013 für den Einsteig in das Sommersemester 2014 die Möglichkeit, eine berufsorientierte Möglichkeit der anerkannten Akademisierung und damit internationale berufliche Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gebiet der “Klinischen Ernährung“ und der „Ernährungsmedizin“ zu erlangen.

Das Besondere hierbei ist, dass Sie als Diätassistenten ab dem Sommersemester 2014 den Einstieg in das 2. Semester und damit einen verkürzten, berufsspezifischen akademischen Bachelorabschluss erreichen können. Berufskolleginnen und -kollegen können sich durch die Ausbildung erworbene Kompetenzen, nach einer erfolgreich absolvierten Einstufungsprüfung, auf das Studium anrechnen lassen und damit den akademischen Grad „Bachelor of Science (B.Sc.)“ derzeit bereits nach fünf Semestern erlangen."


Wer jetzt neugierig geworden ist, der schaue doch bitte hier
 Bildquellenangabe: Julien Christ  / pixelio.de 

Mittwoch, 24. Juli 2013

gelesen:"Ketoküche für Einsteiger: Rezepte & Kraftshakes"

Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der ketogenen Kost, habe sie während meiner Tätigkeit im Krankenhaus auch schon kochen müssen, da wir einen Kinderarzt hatten, der diese Kostform bei Epilepsie verordnet hat. Aber damals war das Ganze doch ziemlich unausgereift.
Hauptsache viel Fett und wenig Kohlenhydrate. Wie und in welcher Relation die Nährstoffe zueinander stehen sollten, das war relativ egal.
Wenn ich darüber nachdenke tun mir die Kinder noch im Nachhinein leid.
Mittlerweile gibt es sehr gute Literatur zum Thema. Das Buch Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett. ist ein mehr als guter Einstieg in die Thematik, aber es ist halt graue Theorie.
Jetzt gibt es ein Buch mit alltagstauglichen Rezepten, die es den Menschen, die sich auf diese Kostform einlassen möchten, erleichtert, auch ketogen zu kochen.
Trotzdem stellen sich mir noch ein paar Fragen, auf die ich durch diesen Blogbeitrag dann doch eine Antwort bekomme.
  • Alle Rezepte werden als glutenfrei bezeichnet. In einigen Rezepturen finde ich dann das Eiweiß-Abendbrot. Wenn ich danach google, komme ich zu Eiweißmischungen, die Weizeneiweiß= Gluten enthalten. Ist ein anderes Brot gemeint?
  • Ein Hinweis zur Haltbarkeit der Erdbeer-Himbeer-Marmelade wäre sinnvoll.
  • Was sollten Sojallergiker als Alternative nutzen?
  • Und ich tue mich ja immer schwer, wenn so viel Süßstoff eingesetzt wird. Aber vielleicht sollte ich da die Formulierung: "Mittel zum Zweck." nutzen?
Bei dieser Kostform ist auf jeden Fall strenge Disziplin gefragt.
Abwiegen, Zutatenliste lesen, viel trinken - alles Pflicht!
Und bitte unter ärztlicher Aufsicht und ernährungstherapeutischer Begleitung anwenden, so dass gegengesteuert werden kann, wenn etwas nicht  passt.

Freitag, 19. Juli 2013

Die leidigen Wechseljahre

Irgendwann werden sie für jeden Frau zum Thema, mit mehr oder weniger Beschwerden.
Ich bin ja schon seit Jahren mit Konstanze Moos befreundet und in der Zeit, als sie noch hier in Deutschland wohnte, hat sie ein Seminar für Wechseljahreberaterinnen gehalten.
Schon damals war ich neugierig auf die Zusammenhänge, die sie mir am Telefon immer nur kurz erläutert hat und für mich war es immer besonders spannend, da Konstanze mich durch ihren Schreibstil immer richtig mitgenommen hat. Alles einfach zu verstehen, auch wenn Anatomie für viele ein Buch mit 7 Siegeln ist.
Heute morgen nun hat sie mir bei Pinterest einen kurzen Eintrag hinterlassen.
Ihr Ratgeber zum Thema Wechseljahre, "Mit Gelassenheit und Gorgonzola durch die Wechseljahre" ist bei Xinxii als E-Book käuflich zu erwerben.
Und ich kann Euch versprechen: die 1,49 Euronen sind kein rausgeschmissenens Geld! :-)

Donnerstag, 11. Juli 2013

Werbebroschüren mit Bonus obendrauf

Mein Kollege Jens Hofmann, der neben seiner Tätigkeit als Diätassistent ein Meister in Sachen Werbung und Marketing für mich ist (ich denke da auch gerade an die tolle Diäthek, die er aufgebaut und grafisch gestaltet hat) hat tolle Broschüren für die Beratung im Angebot.
Die Broschüren zu den verschiedensten Themen sind herstellerneutral, individualisierbar...
Was schreibe ich eigentlich lange rum? Macht Euch doch bitte selbst ein Bild und klickt einfach hier.
Mindestbestellmenge: 25 Stück und wer bestellt der bekommt noch 50 Kohlenhydrataustauschtabellen kostenlos dazu.

Was ich auch noch ganz pfiffig finde sind die Terminflyer



Mittwoch, 10. Juli 2013

Mittlerweile sollte es doch angekommen sein

Heute hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Ich bekam einen Anruf wegen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auf Fruktose, Sorbit und Histamin. Meine Freundin, Oecotrophologin, hatte meine Kontaktdaten weitergegeben, da dieser Patient hier aus meinem Ort kommt und es somit leichter von der Entfernung ist. Das macht sie immer so.
Im Gespräch erzählte mir die Anruferin  dann, dass ihre Ärztin ihr dringend empfohlen hätte eine Oecotrophologin aufzusuchen. Ich wäre doch Oecotrophologin?
Ich habe ihr erklärt, dass ich Diätassistentin wäre, aber genauso beraten kann und darf wie eie Oecotrophologin. Ich habe auch kurz erklärt, dass meine Freundin und ich die gleichen Fortbildungen besuchen, wenn irgend möglich und wir auch sonst kooperieren.
Aber der Termin ist nicht zustande gekommen, da der Patient erst einmal beim Arzt nachfragen muss, ob er bei einer DA gut aufgehoben ist, ob das genauso gut ist.
Ist bei den Ärzten immer noch nicht angekommen,wer Ernährungsberatungen durchführen darf?
Ein kurzer Auszug aus dem Leitfaden zur Prävention des BMG:
"Anbieterqualifikation:
Zur Durchführung entsprechender Maßnahmen kommen Fachkräfte mit einer staatlich anerkannten Ausbildung im Bereich Ernährung in Betracht, insbesondere
  • Diätassistenten 
  •  Oecotrophologen (ernährungswissenschaftlich Ausrichtung; Abschlüsse: Diplom, Bachelor/Master of Science) 
  • Ernährungswissenschaftler ... 
mit gültiger Zusatzqualifikation...
  • ... Ernährungsberater/DGE, ErnährungsmedizinischerBerater/DGE
  •  VDD-Fortbildungszertifikat
  •  Zertifikat „Ernährungsberater VDOE“
  • VFED-Zertifizierung 
  • QUETHEB-Registrierung ...
Das sollte reichen.





Bildquellenangabe: Thorben Wengert  / pixelio.de


Sonntag, 7. Juli 2013

Weniger ist oft mehr...

... das gilt auch für die Ernährungsberatung.
Dass das Bild der Diätassistentin in den Augen vieler Menschen mit Verzicht, weniger Genuss und "schmeckt nicht mehr" verknüpft ist, das habe ich während vieler Termine erkennen müssen und gerade deswegen ist es mir auch wichtig dieses Image durch meine Arbeit gerade zu rücken.
Wobei dies nicht immer einfach ist, besonders wenn ein Lebensmittelchemiker namens Udo Pollmer in einem Interview mit der Zeitschrift Effilee massivst gegen unseren Berufsstand wettert und Die Zeit dieses Interview noch weiterverbreitet.
Ich bin einfach müde mich immer wieder rechtfertigen zu müssen. Die Berufsverbände sollten sich dazu äußern.
Ich möchte durch meine Arbeit überzeugen. Und da habe ich gerade ein Beispiel, das zeigt: Oft reicht es an einigen wenigen Schräubchen zu drehen und wieder neu zu justieren.
Klient, Mitte 70, metabolisches Syndrom, BMI 45 ( da hatte sich der Hausarzt bereits mit 5 Punkten zu Ungunsten des Klienten verrechnet), drohende Immobilität.
Gemeinsam haben wir folgende Ziele ins Auge gefasst:
  • mehr Bewegung (Anleitung zu Übungen im Sitzen konnte ich dank der Hilfe einer Kollegin mitgeben)
  • Optimierung des Essens (Lieblingsgerichte konnten beibehalten werden, mithilfe des Klienten erarbeitet, was wie geändert werden könnte)
  • kleine Schritte
Das Ganze liest sich jetzt wahrscheinlich sehr rational, aber ich kann hier nicht alle Inhalte der Anamnese aufschreiben, ist auch nicht wichtig.
Fakt ist: Der Klient hat in einem Zeitraum von acht Wochen 7 Kilo abgenommen, der Blutzuckerwert hat sich verbessert und wenn wir uns sehen, dann strahlt mich ein Mensch an, der wieder Lebensmut hat und vom Essen her nichts vermisst. Auch das, was oft als "Sündigen" ausgelegt wird, das wird genossen und am nächsten Tag geht es dann halt weiter.
Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht so glatt weitergehen wird, aber der Klient weiß, dass es geht, dass er selbst etwas erreichen kann. Und dass ist mir letztendlich wichtig.
Ich freue mich auf Berichte und Erfahrungen als Kommentar.
Bildquellenangabe: lichtkunst.73  / pixelio.de

Samstag, 29. Juni 2013

"Lebe deinen Traum"

Diesen Satz hat doch wohl schon jeder von uns einmal gehört, aber wer macht es letztendlich?
Oft kommen Zweifel. Schaffe ich das? Ist das nicht doch eine Nummer zu groß für mich?
Ich möchte jetzt hier ein positives Beispiel vorstellen und möchte direkt auch meine Leser bitten, für Stephan Weise zu voten.
Ich habe Stephan vor etlichen Jahren über Xing kennengelernt, zuerst bestand der Kontakt nur virtuell , aber dann haben wir uns bei einem Regionaltreffen auch persönlich kennengelernt.
Wellenlänge passte und wenn irgendetwas war und er konnte mich unterstützen, dann hat Stephan dies getan.
Jetzt möchte ich ihn unterstützen, denn er hat einen großen Traum:
Er möchte den Marathon in New York mitlaufen und er hat die Möglichkeit dort mitzumachen wenn genügend Stimmen in einem Wettbewerb für ihn zusammenkommen.
Ernährung und Bewegung gehören ja auch irgendwie zusammen, ob es direkt immer ein Marathon sein muss, das bleibe jedem selbst überlassen. :-)
Also, die Social media-Gemeinde sollte doch zusammenhalten und wenn Ihr einen Klick übrig habe, dann votet für Stephan und zwar hier.
Und damit Ihr wisst für wen Ihr eure Stimme gebt, habe ich mal kurz sein Profilbild bei Facebook gemopst.
Stephan, das ist hoffentlich okay für Dich? Sonst bitte melden.

Freitag, 28. Juni 2013

Entrümpeln befreit

Diesen Satz haben wir ja alle schon wohl gehört und gelesen und auch schon erlebt.
Meist geht es dann in Richtung Kleiderschrank oder Bücherregal und wenn sich dann wieder Lücken finden, vermittelt dies ein gutes Gefühl.
Für mich ist Entrümpeln aber auch wichtig in Richtung Social media bzw. Businesskontakte z.B. bei Xing.
Wie viele Kontakt- oder Freundschaftsanfragen werden bestätigt? Doch wohl die meisten, oder? Gerade bei Xing erhofft man sich doch Kontakte, die das eigene Geschäft, egal ob groß oder klein, nach vorne bringen.
Wenn mir dann direkt am nächsten Tag ein Newsletter dieses neuen Kontaktes in den virtuellen Briefkasten flattert, dann weiß ich: Hier wollte nur jemand eine neue E-Mail-Adresse "abgreifen".
Aber für diesen Newsletter habe ich kein Einverständnis gegeben!
Also, ab und zu ist es mal richtig befreiend, die oft ellenlangen Listen durchzugehen, Kontakte oder Freunde unter die Lupe zu nehmen und evtl. auch zu löschen oder aber auch den Kontakt wieder aufnehmen über eine persönliche Nachricht.
Gerade das wenig sommerliche Wetter ist eine gute Gelegenheit dazu.
Ich wünsche jetzt allen Lesern einen guten Start ins erholsame Wochenende.

Bildquellenangabe: BirgitH  / pixelio.de

Samstag, 22. Juni 2013

"Blogparade "Wertschätzung für Solo-Unternehmer"

Im Mai diesen Jahres habe ich an der Blogparade "Wertschätzung für Solo-Unternehmer teilgenommen und zwar mit einem Beitrag über das "Wir". Hier noch einmal nachzulesen.
Monika Birkner, Initiatorin dieser Blogparade hat jetzt alle Beiträge in einem E-Book zusammengefasst, so dass jeder die Möglichkeit hat alles in Ruhe noch einmal nachzulesen.
Den Download findet Ihr hier.
Monika Birkner schreibt auch noch:
"Wie ich in dem eBook und auch einem aktuellen Blogartikel schreibe,sehe ich den Abschluss der Blogparade noch nicht  als Ende,sondern habe den Eindruck aufgrund der Vielfalt und Qualität der bisherigen Beiträge, dass die Diskussion erst anfängt" 
Es werden auch noch folgende Fragen in den Raum gestellt:

  • Was nehmen Sie für sich persönlich mit aus den Beiträgen dieser Blogparade?
  • Was haben Sie schon verändert oder wollen Sie ändern?
  • Was wünschen Sie sich, um zu noch mehr Wertschätzung für sich selbst und andere zu kommen?
  • Wie können Solo-Unternehmer sich gegenseitig mehr unterstützen?
  • Wie können Solo-Unternehmer sich insgesamt selbstbewusster präsentieren?
Die Diskussion geht als weiter und ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt.

Mittwoch, 19. Juni 2013

gesehen: "Rach deckt auf"

Am Montag startete bei RTL die neue Sendung mit Christian Rach: "Rach deckt auf"
Der Titel las sich für mich schon krimimäßig und weil ich schon seit einigen Jahren regelmäßig "zuckerfaste" war die erste Sendung für mich besonders interessant.
Zuerst einmal: Was bedeutet "Zuckerfasten"?
Ich persönlich verzichte in dieser Zeit (ich nutze dazu die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern) auf alles, was nur mit "süß" zu tun hat. Haushaltszucker in keiner Form, keine Süßigkeiten, kein Honig, kein Süßstoff... Es kann passieren, dass in den ersten drei Tagen  so eine gewisse Unruhe aufkommt, die Lust auf etwas Süßes, aber das war bisher immer nach drei Tagen vorbei. Ab dann konnte ich meiner Familie gut dabei zuschauen, wenn sie Süßigkeiten gegessen haben.

Jetzt zurück zur Sendung. Ich war ja sehr gespannt auf das Experiment, auf das sich eine Familie eingelassen hat, nämlich "nur" eine Woche auf Zucker und Fast Food zu verzichten.
Ich war aber dann wirklich mehr als erstaunt darüber, dass es anscheinend Familien gibt, die nicht wissen, wie mit frischen Lebensmitteln umzugehen ist, wie sie verarbeitet werden.
Ab diesem Zeitpunkt, an dem diese Familie immer wieder in den Fokus gerückt wurde, da kam in mir so ein unangenehmes Gefühl hoch.
Ich habe es als Vorführen empfunden. Gut, es gibt Formate, da geht es sehr viel drastischer ab, aber gerade in einer Sendung mit Christian Rach...?
Aber wer sich bei einem Privatsender bereit erklärt bei solche einem Experiment mitzumachen, der muss einfach damit rechnen, dass aus ganz viel Filmaterial wahrscheinlich sehr viel zusammengeschnitten wird.
Trotzdem war ich doch enttäuscht von dieser Sendung.

Noch einmal zurück zu meinem persönlichen Zuckerfasten, das ich mit einer Kollegin in der entsprechenden Zeit auch online anbiete: Es geht ohne Zucker, aber wer nachher wieder in alte Muster zurückfällt, der sitzt ganz schnell wieder in der Zuckerfalle.

Und jetzt freue ich mich auf Kommentare zur angesprochenen Sendung.
Bildquellenangabe: günther gumhold  / pixelio.de

Donnerstag, 13. Juni 2013

Gänsehautgefühl- mit Geld nicht zu bezahlen

Heute, das war ein Tag, der mit Geld nicht zu bezahlen ist.
Heute habe ich die ersten Klassen, mit denen ich gemeinsam in das Projekt Klasse 2000 gestartet bin, quasi in die Freiheit entlassen.
Mit einem leicht wehmütigen Gefühl bin ich heute morgen nach Gescher gefahren und habe dort tolle Abschluss-Stunden erleben dürfen.
Ich war total erstaunt, was noch alles in den Köpfen der Schüler steckt, an was sie sich alles erinnert haben.
Eine Aufgabe dieser Abschluss-Stunde ist, dass auf ein Puzzleteil geschrieben wird, was sich die Schüler vornehmen um gesund zu bleiben.
Natürlich steckte noch viel aus den letzten Stunden in den Köpfen, in denen es um das Thema Alkohol und Rauchen ging.
Aber dann kam ein Moment, der mir eine Gänsehaut bereitet hat, da standen mir wirklich die Tränen in den Augen.
Ich wurde zur Aula gelotst und dort standen auf der Bühne alle meine Klasse2000-Kinder und ich wurde mit einem Applaus empfangen.
Es gab einen großen Blumenstrauß und die größte Urkunde, die ich jemals gesehen habe.
Das sind wirlich Momente, die mit Geld nicht zu bezahlen sind und die mir zeigen, dass meine Arbeit, die ich dort mache, wertgeschätzt wird.
Dickes Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit nach Gescher!

Montag, 10. Juni 2013

gelesen: "Anti-Stress-Yoga"

von Petra Orzech.
Ich liebe Yoga, praktiziere Yoga und gebe einige Übungen, speziell die Atemübungen auch mal gerne an meine Schüler im Rahmen von Klasse 2000 weiter. Aber Entspannung ist auch wichtig beim Abnehmen, bei einer Ernährungsumstellung.
Die Autorin ist  zertifizierte Yogalehrerin und Diplom-Oecotrophologin , also ist es nicht verwunderlich, dass es in diesem Buch auch einen Ernährungs- und Rezeptteil gibt.
Der ist gut gemacht und leicht verständlich.
Was mich sofort angesprochen hat: Die Wortwahl ist fast identisch mit der meiner Yogalehrerin, also konnte ich die Übungen sehr gut nachvollziehen.
Aber die Übungen sind sehr anspruchsvoll, in meinen Augen nicht unbedingt etwas für Yoga-Anfänger.
Die Yogaübungen werden zwar sehr gut in kleinen Schritten erklärt, aber mir persönlich ist es dann zu anstrengend immer wieder nachzulesen. (Alle Übungen beherrsche ich nämlich auch nicht :-) )
Es ist nämlich sehr wichtig, Yogaübungen korrekt auszuführen, weil sie sonst auch schaden können.
Deshalb als kleine Anregung von mir: Ein Hörbuch oder eine DVD mit Ansage zusätzlich anbieten?

Wer sich jetzt mit Yoga schon etwas auskennt und sich  die Zeit nehmen möchte um zwischendurch mal nachzulesen...


Montag, 3. Juni 2013

Neues vom FET e.V. Mitgliedernewsletter Mai 2013

Lange nichts hier geschrieben, aber bedingt durch die Feiertage mit den langen Wochenenden habe ich diese Zeit einfach fürs Entspannen genutzt.
Am Freitag hatte ich jetzt den aktuellen Mitglieder-Newsletter vom FET im virtuellen Postfach.Also wieder ein Grund zu schreiben.
Inhalte dieses Mal:
  • Autoimmunerkrankungen- Versalzenes Immunsystem?
  • Nährwerttransparenz beeinflusst Speisenauswahl im Restaurant nicht
  • Exotische Lebensmittel bergen neues Allergierisiko und natürlich die
  • Interna
Die sind nur für Mitglieder gedacht, aber vielleicht machen sie ja Lust auf eine Mitgliedschaft.
Es gibt ein Fachkompendium zum Thema "Nahrungsmittelallergien" , eine Thematik, die in der Beratung immer mehr auftaucht und  dann das Ernährungsanalyseprogramm ELFE als 64-bit-Version.
Dieses Programm befindet sich noch in der Testphase, hat mir aber in der Beratung schon gute Dienste geleistet, wenn ich mal kurz den BMI , den Grundumsatz oder halt nur ein paar Nährwerte nachschauen musste.


Montag, 20. Mai 2013

gelesen:" Schwer verdaulich"...

Untertitel: Sind wir mogen alle dick?- Wie uns die Ernährungsindustrie mästet und krank macht.
Autor: Pierre Weill und in besagtem Verlag ist dieses Buch dann auch erschienen.

In den letzten Wochen hatten wir ja so einige Feiertage inkl. verlängerten Wochenenden. Eine gute Gelegenheit  dieses Buch zu lesen.
Zu Beginn habe ich gedacht: Schwere Kost, das Buch "packt" mich nicht. Aber es hat mich dann doch gepackt und zwar als der Autor anfängt, die Evolution des Menschen an den Beispielen von Lucy (Steinzeit) über Lülü (der Weg zum Ackerbau) hin zu Lili (Gegenwart) zu erklären.
Der Mensch hat sich immer den Gegebenheiten angepasst, aber irgendwann, laut dem Autor, ist das Gleichgewicht verloren gegangen.
Uns steht heute eine Vielzahl von Lebensmitteln zur Verfügung, die unseren Energiebedarf mehr als nötig (über)decken, aber wir bewegen uns nicht mehr soviel wie früher. Alles bekannt. Muss aber dennoch immer wieder nach vorne geholt werden. Aber darum geht es in diesem Buch nicht alleine.
  • Wie ist es dazu gekommen, dass Cholesterin auf einmal verteufelt wurde und wie wirken die Cholesterinsenker?
  • Verhältnis Omega-6 zu Omega- 3- Fettsäuren (wirklich gut erklärt)
  • Warum waren auf einmal die Phytosterole interessant und wie ist es dazu gekommen?
  • Was hat unsere heutige Landwirtschaft und Viehzucht damit zu tun, dass die Muttermilch nicht mehr die optimale Fettsäurenzusammensetzung hat und warum könn(t)en dadurch die Kinder dick werden?
Pierre Weill plädiert für eine "Landwirtschaft, die der Gesundheit verpflichtet ist".
Bekommt eine Kuh z.B.  nicht das Futter, dass sie braucht um Milch zu geben, die im Fettsäuremuster gut bis optimal ist, dann leidet letzendlich auch der Mensch darunter.
Ich sehe dieses Buch als Anregung, wirklich einmal darüber nachzudenken, was wir uns von unseren Lebensmitteln wünschen. Einfach nur die schnelle, billige Küche oder aber wirklich einen Nährwert, der dann auch ein paar Euro mehr kostet?
Wer sich kritisch mit unserer Ernährung aueinandersetzt, der findet gute Anhaltspunkte und Denkanstöße.
Fazit des Autors:
"Wenn wir der Natur mit Respekt begegnen und unsere Nutztiere gut ernähren, dann werden auch wir Menschen uns gesund fühlen."

Donnerstag, 16. Mai 2013

Rückblende: 16. aid-Forum "Verflixtes Schlaraffenland"...

...Wie Essen und Psyche sich beeinflussen.
Am vergangenen Dienstag haben sich zwei Kolleginnen und ich auf den Weg nach Bonn gemacht um uns zu dieser Thematik acht Vorträge anzuhören.
Wenn ich ehrlich bin, es "sackt" immer noch, aber jetzt sind die Eindrücke noch frisch und ich muss mich zu den gehaltenen Vorträgen auch nicht zu sehr auslassen, das kann dann so nach und nach auch im Tellerrandblog nachgelesen werden. So hat Dr. Mühleib es wenigstens angekündigt. Er war ja als Moderator hautnah dabei.
Ich möchte einfach aus meiner subjektiven Sicht nur einige Dinge zu den einzelnen Vorträgen herauspicken.
Den Opener durch dieses herrliche Video habe ich ja bereits in einem anderen Beitrag gezeigt. Macht immer noch Spaß.

Dienstag, 14. Mai 2013

Ein erstes Mitbringsel...

.... vom heutigen aid- Forum in Bonn zum Thema "Verflixtes Schlaraffenland- Essen und Psyche"
Es waren sehr viel Infos, die jetzt erst einmal sacken müssen, die ich in den nächsten Tagen sortieren werde und dann gibt es einen Blogbeitrag.
Aber das will ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Das ist richtig gut.
Viel Spaß und allen einen erholsamen Abend.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Langes Wochenende- Lesestoff..

... und zwar die neue Ernährung im Fokus für Mai und Juni.
Dieses Heft hat wieder mal mein komplettes Interesse.
  • Essen gegen Stress?
  • Störungen des Körperbilds- Eine Frage des Gewichts?
  • Essen und Psyche- Eine komplexe Wechselbeziehung?
  • ....
  • Selbstmanagement am Arbeitsplatz (beim Querlesen schon tolle Anregungen gefunden)
  • Diätetik: Mukoviszidose (diesen Teil archiviere ich immer)
und mein absolutes Highlight, das was ich wirklich immer zuerst lese und wo es immer eine Schmunzel- bzw. Lachgarantie gibt: Die Glosse von Dr. Mühleib, dieses Mal zum Thema : Skandalöses  aus deutschen Landen- Da kichern ja die Erbsen.
Apropos Dr. Mühleib:
In seinem Tellerrandblog wird gerade heftig diskutiert. Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer ist dieses mal mit seinen Äußerungen zu Ernährungsberaterinnen mehr als übers Ziel hinaus geschossen. Ich möchte die Diskussion hier nicht neu entfachen oder anheizen. Ich halte es für sinnvoller, wenn auf einem Blog weiterdiskutiert wird. Also hier weiterlesen und Kommentare hinterlassen.

Sonntag, 5. Mai 2013

FOBI: Wechseljahre – Ernährung - Wohlbefinden“

Ich möchte hier gern eine neue Rubrik einfügen, nämlich interessante Fortbildungen (FOBI).
Das bedeutet jetzt nicht, dass ich dort hinfahren werden sondern dass mich die Thematik interessiert und ich vielleicht bei einer Folgeveranstaltung anzutreffen bin.
Einige Fobis sind auch gerade mal finanziell nicht machbar, weil andere Dinge Priorität haben.
Und für meine Leser: Wer eine interessante Fortbildung besucht hat, darf seine Erfahrungen gerne als Gastbeitrag hier veröffentlichen
Wer selbst eine Fortbildung anbietet, die von Interesse sein könnte, darf mich gerne ansprechen.
Jetzt zurück auf Start.
Bei Freiraum findet am 24. und 25. 5.13 eine Fortbildung zur Thematik Wechseljahre statt.
Wird für uns Ernährungsfachkräfte auch eine neue Thematik werden, weil gerade Frauen , die sich in diesem Lebensabscnitt befinden, immer nach Wegen suchen, sich optimal zu ernähren aber vielleicht auch durch eine entsprechende Ernährung Wechseljahresbeschwerden zu lindern.
Eine genauere Beschreibung des Seminars findet Ihr hier hier
Ich habe gerade gesehen, dass nur noch 4 Plätze frei sind. Also, wer sich dafür interessiert...
Ich selbst bin leider an diesem Wochenende anders verplant.

Samstag, 4. Mai 2013

Praxis vs. Wissenschaft

Im internen Mitgliederforum des VDD e.V kam gestern die Anfrage, bzw der Beitrag eines frustrierten Kollegen, der sich darüber beschwert hat, dass Mitglieder des VDD nicht zu vergünstigten Konditionen zur Frühjahrstagung der DDG fahren können. Mitglieder des VDOe können dies.
Ich bin von Natur aus ein neugieriger Mensch und deshalb habe ich der zuständigen Dame eine Mail geschrieben und nachgefragt.
Ich möchte über bestimmte Dinge nicht nur einfach spekulieren, die Zeit kann ich mir sparen in dem ich direkt nachfrage.
Postwendend klingelte bei mir das Telefon (damit hatte ich absolut nicht gerechnet. An einem Freitag, nach 17 Uhr...) und die Ansprechpartnerin für diese Fachtagung war am anderen Ende der Leitung.
Was sie mir dann aber als Erklärung für diese Entscheidung gesagt hat, hat mich kurzfristig richtig sauer gemacht.
Sinngemäß wurde mir gesagt:"Die Frühjahrstagung ist wissenschaftlich ausgelegt und aus diesem Grund bekommt Ihre Berufsgruppe keine vergünstigten Konditionen."
Da kam sie wieder hoch, die Diskussion, wer ist besser: Die DA (die im öffentlichen Bild für die Praxis stehen ) oder die Oecotrophologen (die "Studierten")?
Aber diese Diskussion will ich hier absolut nicht führen, denn ich arbeite mit Oecotropholgen mehr als gut zusamen, bin mit ihnen gemeinsam in einem Qualitätszirkel und meine Meinung ist: Wer können uns gegenseitig weiterbringen.
Aber dass diese Diskussion jetzt wieder durch eine sog. "Fachgesellschaft" in Gang kommt, das zeigt mir, dass es in vielen Köpfen noch ""Strickmuster" gibt, die dringend der Überprüfung bedürfen.
Wenn ich mir nämlich den das Hauptprogramm dieser Frühjahrstagung anschaue, das ist nicht mehr oder weniger wissenschaftlich wie alle anderen Fortbildungen, die ich bisher besucht habe, auch.
Ich wünsche mir dazu eine Stellungnahme des VDD.
Und hier wünsche ich mir nichts mehr als Kommentare, die der Öffentlichkeit zeigen, dass es auch zusammen geht.
Bildquellenangabe: Thomas Siepmann  / pixelio.de