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Mittwoch, 24. Juli 2013

gelesen:"Ketoküche für Einsteiger: Rezepte & Kraftshakes"

Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der ketogenen Kost, habe sie während meiner Tätigkeit im Krankenhaus auch schon kochen müssen, da wir einen Kinderarzt hatten, der diese Kostform bei Epilepsie verordnet hat. Aber damals war das Ganze doch ziemlich unausgereift.
Hauptsache viel Fett und wenig Kohlenhydrate. Wie und in welcher Relation die Nährstoffe zueinander stehen sollten, das war relativ egal.
Wenn ich darüber nachdenke tun mir die Kinder noch im Nachhinein leid.
Mittlerweile gibt es sehr gute Literatur zum Thema. Das Buch Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett. ist ein mehr als guter Einstieg in die Thematik, aber es ist halt graue Theorie.
Jetzt gibt es ein Buch mit alltagstauglichen Rezepten, die es den Menschen, die sich auf diese Kostform einlassen möchten, erleichtert, auch ketogen zu kochen.
Trotzdem stellen sich mir noch ein paar Fragen, auf die ich durch diesen Blogbeitrag dann doch eine Antwort bekomme.
  • Alle Rezepte werden als glutenfrei bezeichnet. In einigen Rezepturen finde ich dann das Eiweiß-Abendbrot. Wenn ich danach google, komme ich zu Eiweißmischungen, die Weizeneiweiß= Gluten enthalten. Ist ein anderes Brot gemeint?
  • Ein Hinweis zur Haltbarkeit der Erdbeer-Himbeer-Marmelade wäre sinnvoll.
  • Was sollten Sojallergiker als Alternative nutzen?
  • Und ich tue mich ja immer schwer, wenn so viel Süßstoff eingesetzt wird. Aber vielleicht sollte ich da die Formulierung: "Mittel zum Zweck." nutzen?
Bei dieser Kostform ist auf jeden Fall strenge Disziplin gefragt.
Abwiegen, Zutatenliste lesen, viel trinken - alles Pflicht!
Und bitte unter ärztlicher Aufsicht und ernährungstherapeutischer Begleitung anwenden, so dass gegengesteuert werden kann, wenn etwas nicht  passt.