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Mittwoch, 24. Mai 2017

Gesehen: "Embrace"

Du bist schön. Von Taryn Brumfitt. Executive Producer: Nora Tschirner

Puh, ich sitze hier vor dem Bildschirm und meine Gefühle, meine Gedanken fahren Achterbahn.
Auf diesen Film bin ich durch Stern TV aufmerksam geworden. Taryn Brumfitt und Nora Tschirner waren dort zu Gast, haben den Film dort vorgestellt. Das Thema der Selbstakzeptanz, der Selbstliebe, was den Körper angeht beschäftigt mich schon länger.
Daran weiter mitzuarbeiten, wenn möglich, das hat der Film in mir ausgelöst.
Während des Films wurde ich traurig, ich war erstaunt, geschockt,aber auch wütend. Oft machte sich der Klops im Hals breit.
Ich kann und will nicht viel über den Inhalt des Films schreiben. Ich kann jedem, egal ob Frau oder Mann nur empfehlen, sich diesen Film anzuschauen und ins DVD-Regal aufzunehmen.
Ja, auch Männer. In (Beratungs-)Gesprächen wird seitens der Männer oft flabsig über de Kurven der Frauen gesprochen, Kurven sind nicht bei allen Männern "in".
"Das Bäuchlein könnte schon kleiner sein"
Und das bei einer Frau, die in den Wechseljahren steckt,wo sich das Körperfett sowieso verschiebt und daran ist absolut nichts zu ändern. Oder aber die Frauen kasteien sich beim Essen, sind nur noch im Fitness-Studio,kommen ausgepowert nach Hause, sind unzufrieden und haben keine Lust mehr auf Familie und Mann.
Eine Sequenz im Film hat mich geschockt und wütend gemacht.
Taryn Brumfitt geht zu einem Schönheitschirurgen um mal anzutesten, wie er ihren Körper findet, ob er gesund ist. Dieser Herr will sofort alles korrigieren, was man nur korrigieren kann. Fett aus dem Po in die Lippen, Brüste mit Implantanten versehen, weil sie nach dem Stillen von drei Kindern  nicht mehr so in Form sind, wie es vorgegeben ist. Gruselig!!
Ich habe mir einen der letzten Sätze notiert:
           "Verschwende keinen einzigen Tag damit deine Körper zu bekriegen."
Damit geht so viel Lebensenergie verloren.
Und jede Mutter ist Vorbild für die Kinder. Wenn eine Mutter sich nicht mag, ihren Körper korrigieren lässt, immer nur auf dem Abnehmtrip ist: VORBILDFUNKTION!
Wollen wir das wirklich?
Es gibt nur einen Satz im Film, den ich etwas kritisch sehe, aber Ihr werdet gleich auch wissen warum.
Taryn Brumfitt sagt sinngemäß, dass sie nichts traut, was mit dem Wort "Diät" beginnt.
Mir kann man trauen, auch wenn ich Diätassistentin bin. ;-)
Unten findet Ihr einen Link,wo der Film zu bestellen ist. Er ist sein Geld wert und entspannt ungemein.



Embrace - Du bist schön (OmU)  (Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))

Sonntag, 21. Mai 2017

fortgebildet: "JobFood- genussvoll und leistungsstark..."

 ... durch den Arbeitsalltag
Es war keine Fortbildung im eigentlichen Sinne, es war eine Kursleiterschulung  für ein Seminar namens JobFood, das ich jetzt in Betrieben anbieten darf.
Die Kolleginnen der Ernährungsberatung Nordhorn Yvonne Matthei und Sandra Kalter haben ein 12-Wochen-Programm erstellt, das sie Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen. Natürlich nicht umsonst. Solch ein Konzept hat natürlich seinen Preis , wie ich es bereits hier beschrieben habe.
Hanna- Kathrin Kraaibeek war auch vor Ort und hat uns erst einmal fit gemacht bzw. aufgefrischt, was wissenswert zum Leitfaden Prävention ist, wo es evtl. Stolpersteine gibt, auf was wir als Anbieter achten müssen.
JobFood ist bereits bei der Zentralen Prüfstelle Prävention eingestellt, so dass ich dort nur das Dokument hochladen muss, welches zeigt, dass ich dieses Programm anbieten darf. Und ein Konzept passend für die Zentralen Prüfstelle Prävention zu machen, dass ist eine Wahnsinnsarbeit.
Ihr merkt schon, Bürokratie hat auch in meinem Beruf einen großen Platz.
Ich finde es aber gut, dass  in der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Gesundheitstage sind gut und schön, aber sie sensibilisieren für einen Moment, es ist eine Abwechslung für die Mitarbeiter, aber was bleibt letztendlich?
Das ist bei JobFood anders. Die Teilnehmer bekommen 12 Wochen Input zu den verschiendensten Themenund sie müssen Mit-Tun, nicht nur konsumieren, was ein Kursleiter erzählt.
Ein paar Beispiele sind :
  • Einfluss der Ernährung auf den Arbeitsalltag
  • Verdauung und Darmgesundheit
  • Dreamteam- Ernährung und Sport 
  • Ess- und Tischkultur
  • und noch acht andere Themen
Mehr verrate ich jetzt einfach nicht. Aber Ihr merkt schon an den Themen, die ich ausgewählt habe: Es geht "tiefer" , nicht nur das Abarbeiten der Nährstoffe und ihre Bedeutung und das gefällt mir sehr gut.
Eine Bemerkung von Yvonne und Sandra hat mir sehr gut gefallen. Durch die Kursleiterschulung ist es "mein" Kurs. Ich kann dem Kurs meinen Stempel aufdrücken. Jeder Kursleiter ist anders. Allerdings sollte das Konzept nicht verändert werden.
Das ist nicht in jedem Kurs so. Danke für das Vertrauen, das man in uns steckt.
Solch ein Konzept ist immer wie eine Art "Baby" , welches man in andere Hände gibt.
Ich werde Euer Baby hüten und Rückmeldungen nach Nordhorn geben, wenn mir etwas auffällt, wenn ich eine Anregung habe.
Ein weiteres schönes Erlebnis im Kurs war, dass ich die Kollegin Tanja Lorenz endlich mal live kennenlernen durfte. Sie hat extra den Weg aus Franken nach Münster gemacht. Wir beide brainstormen schon fleißig, was diesen Kurs angeht. Wer solch eine kreative Kollegin an der Seite hat, der hat gewonnen. Danke in alle Richtungen.
Es war einfach schön und sehr inspirierend.
Bild: S. Hagedorn


Mittwoch, 17. Mai 2017

Jetzt bin ich bei münsterBLOGS

Aufmerksam geworden bin ich auf diese tolle Idee durch einen Blogbeitrag von Fräulein Ordnung. Übrigens ein empfehlenswerter Blog. Einfach per Mail abonnieren.
Worum geht es? Ich zitiere:
"Münsterblogs vereint alle Blogger aus Münster und dem Münsterland und zeigt dir immer die aktuellsten Beiträge aus allen Bereichen!"
Was ist da alles vertreten?
Blogs aus den verschiedensten Kategorien, im Moment 18 Stück. Da müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein.Hier findet Ihr eine Liste der Blogs.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Initiatorinnen Hanna und Leila, die dieses Projekt freiwillig und  neben Arbeit und Familie stemmen.
Schaut Euch einfach um. Es ist für mich schon jetzt ein Schatzkistchen zum Rumstöbern und auch mal Hängenbleiben, weil die Themen spannend sind.
Bildrechte: MünsterBlogs


Montag, 15. Mai 2017

Leinöl-supergesund...

...wenn da nicht das Problem mit dem Ranzigwerden wäre.
Leinöl spaltet ja geschmacklich die Geister. Ich glaube ,es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Man mag es oder man mag es nicht.
Ich mag es gerne und rühre es schon mal gerne in mein Müsli oder in ein Glas Möhrensaft (den mag ich nämlich auch).
Die Flaschen sind per se nicht so groß, aber trotzdem ist es mir doch schon einige Male passiert, dass das gute Öl ranzig geworden ist.
Ich habe mich jetzt an einen Tipp von der Kollegin Ute Jentschura erinnert, die zum Tag der offenen Tür einen Vortrag gehalten hat und von  dieser Möglichkeit der Lagerhaltung erzählt hat.
Leinöl kann eingefroren werden.
Gesagt getan. Die Hälfte des Inhaltes habe ich in ein Schraubglas gefüllt (nicht zu voll machen) und eingefroren. Den Rest habe ich im Kühlschrank gelagert.
Als der Inhalt der Flasche leer war habe ich das Leinöl aus dem Gefrierfach genommen und nach dem Auftauen (geht sehr schnell) in die Flasche umgefüllt.
Ich habe geschmacklich keinen Unterschied feststellen können und werde das jetzt weiter so machen. Vielleicht auch eine Anregung für Euch?
Bildrechte: S. Hagedorn

Donnerstag, 11. Mai 2017

Fundstück inkl. Verlosung: "Deocreme "von der Schönseiferei

Und wieder ein Fundstück (dieses Mal mit einer Verlosung), das ich Euch vorstellen möchte.
So neu ist es für mich nicht, denn ich habe die Deocreme der Schönseiferei schon im vergangenen Jahr auf dem Frühlingsmarkt in Xanten kennengelernt.
Seitdem nutze ich das Deo der anderen Art. Warum? Pure Natur, nichts, was reizt und was  die Achselhöhlen zukleistert.
Schwitzen ist ja doch etwas verpönt. Bloß keine Schweißflecken. Das sieht unordentlich, ungepflegt aus.
Warum eigentlich? Schwitzen hat ja eine  Funktion
Erklärung bei DocCheck:
"Der Schweiß dient der Erzeugung von Verdunstungskälte und damit der Thermoregulation des Organismus. Daneben erzeugt er einen sauren Film auf der Haut, der antimikrobiell wirkt und den natürlichen Säureschutzmantel bildet. Vermutlich vermittelt der Schweißfilm auch die oberflächliche Verbreitung der hauteigenen Lipiden."
Und viele unterdrücken diesen natürlichen Prozess tagtäglich. Aber geht es nicht eher um den Schweißgeruch, den wir nicht mögen? Der kann äußerst unangenehm werden. Das finde ich auch.
Wer also kein Problem mit Schwitzen hat, aber auch nicht nach Schweiß riechen möchte, dem kann ich nur die Deocreme der Schönseiferei empfehlen.
Eine Creme, die auf Natronbasis hergestellt wird.
Gut, die Creme ist nicht günstig. Das habe ich damals auch gedacht.
Bei Google bin ich dann auch fündig geworden als es um Rezepte zum Selbstherstellen ging.
Aber ich habe die gut verstreichbare Konsistenz einfach nicht hinbekommen. Bei mir kam da eine flüssige Pampe raus, die sich nicht wirklich gut anfühlte.
Also überlasse ich es seitdem derjenigen, die es kann.
Und wenn ich dann mal keine Schweißflecken gebrauchen kann, dann kann ich immer noch auf ein normales Deo zurückgreifen  oder ich wähle Kleidung, auf der man nichts sieht.
Ach ja, diese weißen Deoflecken in der Kleidung gibt es auch nicht.
Aber schaut euch am besten einfach im Shop um, da gibt es so viele schöne Kleinigkeiten zum Verschenken oder Selbstbehalten.Der Lippenpflegestift zum Beispiel oder die Shea- Körperbutter oder die Seifen , die duften...
Und jetzt habe ich noch ein Goodie für euch Christel stellt mir fünf Deocremes zur Verlosung zur Verfügung. Das ist doch mal was.
Was Ihr dafür tun müsst? Schreibt mir einfach, dass Ihr in den Lostopf möchtet. Entweder hier, bei Facebook oder per Mail. Zeit dazu habt Ihr bis zum 26.5.2017.
Bildrechte:Schönseiferei

Anmerkung: Zu diesem Blogbeitrag wurde ich weder aufgefordert noch bezahlt!

Montag, 8. Mai 2017

Schulverpflegung- ich weiß nicht so recht

Heute morgen kam ich nicht um hin einen Dialog zwischen einer Kassiererin eines Supermarktes und einer Kundin bruchstückhaft mitzuhören.
Meine Ohren bekommen ja immer rhabarberblattähnliche Größe, wenn ich etwas von Schulverpflegung höre. Ist halt eine Berufskrankheit.:-)
In den Einkaufswagen konnte ich nicht schauen, ich konnte aber hören, dass die Dame erzählte, dass sie Salate in einer Schule anbietet.
Das finde ich gut, sehr gut sogar. Etwas Frisches für die Schüler. Und wenn ich dann mitbekomme, dass das Angebot gut angenommen wird- umso besser.
Aber dann kam die Ernüchterung, der Schock. Die Dame stellte einen großen Korb mit Fertigsalaten aufs Band plus einem Kopf Eisbergsalat.
Also nicht die Tüten, in denen sich geschnittener Salat befindet, nein, diese Plastikschüsseln mit Salat, evtl. gekochtem Ei oder Thunfisch oder gekochtem Schinken plus Dressing.
Da war es vorbei mit meiner Freude.
Da ich noch einmal zurück in den Laden musste, habe ich mir diese Salate inkl. Zutatenliste im Kühlregal angeschaut.
Der geschnittene Eisbergsalat hatte bereits braune Stellen, so ein bisschen Siff-Wasser war auch schon zu sehen. Gute Brutstelle für Keime.
Und dann die Zutatenliste: Soviel Chemie möchte ich nicht auf dem Teller haben!!!
Ich habe nicht das Recht zu bewerten, warum so eingekauft wird, warum die Schüler mit diesen "Mitteln" (für mich  weder Lebens- noch Nahrungsmittel) versorgt werden. Und dann noch der Preis von knapp 17€ für alles.
Wieviel Frisches bekomme ich für das Geld wenn ich regional und saisonal einkaufe. Wie schnell habe ich ein Dressing angerührt, das nicht nach Geschmacksverstärker schmeckt? Aber mit diesen Fertigsoßen werden die Schüler auf den Einheitsgeschmack geschult. Die mögen nachher nichts Selbstgemachtes mehr.
Ich will mich jetzt nicht weiter aufregen. Meine Mutter sagt immer:"Aufregen macht Falten." ;-)
Aber bitte dochmal darüber nachdenken, ob es evtl. anders geht, wenn es nicht nur ein
"Alibisalat "ist.
Und dann der ganze Plastikkram, der beim Auseinanderdröseln dieser Salatschüsseln anfällt. Auch noch Umweltverschmutzung.
Eure Meinung?
Bildrechte:S. Hagedorn

Samstag, 6. Mai 2017

Fundstück:Lufterfrischer selbst gemacht

Mir "stinken" im wahrsten Sinne des Wortes die Lufterfrischer, die ich in diversen Super- und Drogeriemärkten kaufen kann. Es riecht nicht nach dem, was drauf steht, wobei ich dann auch nicht weiß, wonach zum Beispiel "Meeresbrise" riechen könnte.
Ich habe mich deshalb gefreut als ich bei Facebook eine tolle Anregung gefunden habe um mit einfachen Mitteln einen tollen Lufterfrischer mit einfachen Mitteln selbst zu machen.
Ihr braucht nur
  • ein Glas (mit oder ohne Deckel- in den Deckel müssen dann noch Löcher)
  • Backpulver und
  • ein gutes ätherisches Öl, das Euch gefällt
Je nach Größe des Glases 1-2 Tütchen Backpulver geben, 7-10 Tropfen ätherisches Öl dazu und mit einer Gabel gut verrühren, so dass es keine Klümpchen gibt.
Ich habe ein Gläschen mit Orangenöl in meinem Büro stehen und so ab und an weht mir der Geruch um die Nase. Nachfüllen kann ich auch. Das habe ich bereits getestet.
Ein andereres Öl auf ein bestehendes geben- ich glaube, da muss man sich mit Mischungen auskennen.
Ein Tütchen Backpulver kostet auch nicht die Welt.
Wer kreativ begabt ist, der kann sein Glas noch verzieren. Ich bin da nicht so ganz begabt.
Bildrechte: S. Hagedorn

Mittwoch, 3. Mai 2017

gelesen:"Wenn die Worte fehlen"

Von der Kraft der Seelensprache. Autorin: Angelika U. Reutter; erschienen im Scorpio-Verlag
ISBN: 978-95803-094-7; Preis: 16,99€

Mir fehlen gerade wirklich die Worte, da ich nicht so richtig weiß, was ich zum Buch schreiben soll.
Aber zuerst einmal: Warum habe ich mich überhaupt für das Buch interessiert?
Im erweiterten Bekannten- und Freundeskreis haben viele mit an Demenz Erkrankten zu tun . Und das Buch wird als "... Eine unverzichtbare Hilfe für Angehörige von Alzheimer- und Demenz-Patienten.." beschrieben. Und: Ich interessiere mich für andere Arten der Kommunikation, da ich die auch in meiner Beratungsarbeit einsetzen kann.
Das Wort "Seelensprache" habe ich für mich so interpretiert, dass wir auch dann kommunizieren, wenn wir nicht sprechen. Das war auch damit gemeint.
Aber dann bin ich beim Lesen zum großen Teil auf der Strecke geblieben. Mir fehlte die angesprochene Praxisnähe. Ein paar Mal wurde ich mitgenommen, weil ich an Fallbeispielen den Sinn verstanden habe. Aber das habe ich leider nur in einem kleinen Teil des Buches gefühlt.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Sprache und Worte eine Macht sind. Mit Worten sollte man sorgsam umgehen und bedacht.Worte könne wir Pfeile sein, Worte können aber auch trösten.
Aus einigen Worten des sog. "ABC der Seelensprache" kann ich etwas ableiten.
Mir fehlt die angesprochene Praxisnähe. Ein Buch, das es nicht geschafft hat mich mitzunehmen.
Vielleicht für jemand anderen interessanter . Rezensionen sind ja immer subjektiv.


Wenn die Worte fehlen: Von der Kraft der Seelensprache  (Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))