Sonntag, 9. Dezember 2018

Stundenglück PUR


Aus dem Gefühl heraus mit #Werbung#

Wer das Lied „Sekundenglück“ von Herbert Grönemeyer kennt, der kann wahrscheinlich nachempfinden, warum ich hier gerade von Stundenglück schreibe.
Im Sommer habe ich in einen Konzertmitschnitt  „PUR and Friends“ reingezappt und das hat mich mitgerissen. Ich mag die Musik von PUR, sie hat mich in meiner Jugend begleitet. Bisher war es das. Damals habe ich deswegen eine WhatsApp –Nachricht an meine Kollegin und Freund Birgit geschrieben, es gingen ein paar Nachrichten hin und her und nach nicht einmal einer Stunde waren die Tickets gebucht.
Ich habe schon oft gehört, dass die Konzerte dieser Band grandios sein sollen, aber das mich das so mitreißt, damit hätte ich nicht gerechnet. Das Erlebnis gestern hat mich zum Fan gemacht.
Wir waren in der Westfalenhalle in Dortmund, hatten eine tollen Platz, alles gut zu sehen.
PUR, Hartmut Engler und seine Kollegen, haben Tausende von Menschen mitgenommen in eine Art Mikrokosmos, nur für die Zeit des Konzerts. Über 30 Lieder  in knapp 2,5 Stunden, ohne viel Gerede ohne große Pause. Eine tolle Mischung aus neuen Songs und den alten, die die Halle zum Beben brachten. Keine Chance sitzen zu bleiben. Mitsingen ohne Angst zu haben, dass ein schiefer Ton auffällt. Und wenn auch...
Wir wurden mitgenommen ins Abenteuerland, bekamen Energie, fragten uns, wo all die Indianer sind, begegneten Lena (da gab es kein Halten mehr). Es wurde zwischendurch still im übertragenen Sinn bei „Wenn sie diesen Tango“ hört, als Hartmut Engler an seine Mutter erinnerte. Es wurde politisch, als es um "Neue Brücken" ging, ein Lied, das  bereits vor über 25 Jahren geschrieben hat und nichts an Aktualität verloren hat.
Überraschungsgast war Nelson Müller. Dieser Mann, von Beruf  Koch,was hat der für eine Stimme.
Es war ein Feuerwerk, was bei mir genau da ankam, wo es hin sollte: Ins Herz.
Wir sind glücklich nach Hause gefahren, glücklich durch Musik. Dafür brauche ich dann kein Buch, keinen Coach.
Wer hier n meiner Umgebung wohnt, ein bisschen was mit den Liedern von PUR anfangen kann, der sollte versuchen noch Karten für die Open-Air-Tour 2019 zu bekommen. Vielleicht ist in Bocholt noch etwas möglich.
Glück, das ist so ein tolles Gefühl, das pusht, das wirkt nach und hält  gesund.
Gönnt Euch solche Erlebnisse. Einfach tun.
Und zu diesem Beitrag gibt es kein Foto. Ich habe nur den Moment genossen.
Ich wünsche Euch einen schönen 2. Advent.
P.S. In den Verlinkungen steckt dieses Mal sehr viel Musik und hier noch eine Erklärung, was es mit dem Album "Zwischen den Welten" auf sich hat.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

gelesen: Now is your chance


Der 30-Tage-Guide für ein glückliches Leben von NiycPidgeon; erschienen im Leo-Verlag; ISBN: 978-3-95736-109-7; Preis: 20,00€

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Ich habe ein Faible für Bücher, die sich mit solchen Themen wie in diesem Fall „Glücklich sein“ beschäftigen. Wenn es dann noch Arbeitsbücher sind, umso besser.
Immer interessant für mich: Wenn es um das Thema  „Essen“ geht.
Wer sich, wie ich, bereits häufiger mit solchen Themen beschäftigt (Achtsamkeit, Stärken-Schwächen, Meditation usw.) , der findet in diesem Buch nicht wirklich Neues. Ganz viele Themen sind mir bekannt. Ich praktiziere schon über viele Jahre Yoga und auch dort sprechen wir solche Themen an.
Ich bin mir auch unsicher, ob das Ziel in 30 Tagen wirklich zu erreichen ist.
Jeden Tag wird ein neues Thema angesprochen. Wenn ich mich einen Tag mit diesem Thema beschäftige (Als Beispiel: „Sieh in allem das Gute“), das setzt sich nicht in 24 Stunden. Das musst bedeutend öfter geübt werden.
Alternativ die Alltagsregeln für eine gesunde Ernährung: Zwölf an der Zahl!
Wer sich schon einmal mit einer Ernährungsumstellung beschäftigt hat, aus welchen Gründen auch immer, der weiß, dass das Zeit braucht.

Und dann sieben Portionen Gemüse am Tag. Die bei uns empfohlenen drei Portionen machen schon vielen Menschen Probleme. Aber alternativ kann ja Einiges davon in einen grünen Smoothie gepackt werden.  ;-)
Noch ein Thema, was ich nie alleine angehen würde:  Über Traumata hinauswachsen.
Ich warne davor Traumata alleine bewältigen zu wollen. Da kann so viel hochkommen, dass es schlimmer als vorher wird. So etwas gehört in fachliche Betreuung.

Mich hat dieses Buch als Guide nicht so wirklich glücklich gemacht.
Ich stelle Euch den Link für den Blick ins Buch mit ein. Vielleicht habt Ihr einen anderen Blick für diese Themen.
Genießt die Adventszeit und bleibt gesund!



Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinungsbildung.



Samstag, 1. Dezember 2018

Was kann Frieden bewirken?


Mitte November bekam ich die Anfrage vom Weltfriedensdienst e.V. ob ich mir eine Teilnahme an einer Blogparade zu oben genanntem Thema vorstellen könnte. Diese Aktion läuft unter dem Hashtag  #darumfrieden.
Zuallererst habe ich die Mail wieder geschlossen. Wie kann ich dieses Thema in mein Blog, der sich um meine Arbeit als Diätassistentin dreht, in einen Blogbeitrag packen ohne mich zu verbiegen und dann auch noch mit einem Bezug zu meiner Arbeit? 
Die Beispiele, die mir als Anregung in der Mail genannt wurden machten mich nicht richtig glücklich. Aber dann hat es „Klick“ gemacht.
Wie oft habe ich es mit der kleinsten Form des Friedens, der „ZuFRIEDENheit“ bzw. der UnzuFRIEDENheit zu tun?
Gerade in den letzten Wochen hatte ich oft mit Menschen zu tun, die mit ihrem Körper nicht zufrieden waren, die also nicht im Frieden mit ihrem Körper sind, ihn nicht annehmen, wie er gerade ist, sondern auf Kriegsfuß mit den sog. Problemzonen stehen. Es geht um Übergewicht, es geht um Unwohlsein durch Unverträglichkeiten oder andere Erkrankungen. Da kann man keinen Körper schon mal nicht mögen. Vielleicht auch, weil er nicht der Norm entspricht, aber wer bestimmt, was die Norm ist?
Wer mit sich selbst im Krieg ist, der macht sich Stress und Stress ist nicht gesund.
Warum dann nicht erst einmal Frieden schließen mit der Situation, so wie sie gerade ist? Liest sich vielleicht befremdlich, aber das bringt etwas Ruhe und in Ruhe kann ein Problem meist besser gelöst werden, auch mit Unterstützung.
Natürlich kann ich nicht jeden Tag zuFRIEDEN durch die Gegend laufen. Es wird immer wieder Situationen geben, die mich ärgern und unzuFRIEDEN machen. Aber dann möchte ich da auch wieder raus.Wie sagt meine Mutter immer:"Sich ärgern macht Falten." ;-)
Diese Blogparade läuft vom 1.12-21.12. Warum nicht diese drei Wochen nutzen um sich bewusst zu machen, was zuFRIEDEN oder unzuFRIEDEN macht, letztendlich mit dem Ziel weniger Stress zu haben und sich von den Dingen trennen, die unzufrieden machen?
Ich werde es ausprobieren. Wer macht mit?

 Bildrecht: S. Hagedorn

Samstag, 24. November 2018

Wenn Puzzleteile sich zusammen fügen


Das finde ich gut, besonders wenn es um das wohl meiner Klienten geht.
Ausgangspunkt: Beratungsgespräch mit einem Klienten, der unbedingt abnehmen soll und auch möchte.
Während der Anamnese kamen immer wieder Punkte zur Sprache, die ich mir dick markiert habe, da sie für mich und die weitere Beratung wichtig waren.
Es war ein sehr intensives Beratungsgespräch, immer wieder hat die Ehefrau durch eigene Beobachtungen ergänzt. Sie wäre eigentlich diejenige, die wegen Übergewicht vor mir sitzen müsste und nicht ihr Mann, da sie weitaus mehr essen würde, als er. Aber ihr Mann könnte machen was er will. Das Gewicht geht nicht runter.
Zuallererst denkt man ja daran, dass es mit dem Essen nicht passt, dass die Energiebilanz nicht stimmt. Es wird mehr gegessen als verbraucht wird.
In dem Fall war das nicht so. Und das habe ich diesem Paar auch abgenommen. Nach fast 40 Jahren Arbeit als Diätassistentin kann ich Menschen größtenteils einschätzen.
Irgendwann kamen wir dann auf Medikamente zu sprechen. Der Klient hatte eine schwere Neurodermitis, hatte viel Kortison genommen und musste auch gerade wieder Kortison nehmen. Außerdem hat er die Sonne gemieden, weil sie ihm wegen seiner Haut nicht gut tut.
Ich habe ihm empfohlen seinen Vitamin-D-Spiegel testen zu lassen und auch einmal den Cortisolspiegel bestimmen zu lassen. Durch Recherche bei einem anderen Klienten hatte ich das Cushing-Syndrom im Hinterkopf.
Gestern hat mich mein Klient angerufen und einen kurzen Zwischenbericht gegeben. Vitamin D muss aufdosiert werden. Der Wert war unter der Norm.
Der Cortisolspiegel im Blut war noch im normalen Bereich, aber die Ärztin hatte durch die Bestimmung dieser Werte noch eine andere Idee, hat den Insulinspiegel bestimmt und der war stark erhöht.
Außerdem wird jetzt noch einmal der Cortisolspiegel über 24 Stunden im Urin bestimmt.
In diesem Fall fügen sich  wirklich Puzzleteile zusammen, die für diesen Klienten eine Lösung bringen können.
Nicht immer erlebe ich Ärzte, die meine Empfehlungen umsetzen. Dieser Arzt war mit „seinem Latein am Ende“ (Zitat Ende) und hatte einen neuen Ansatzpunkt bekommen. 
So muss es sein. Das bringt einen Benefit für alle Beteiligten.
 Bildquelle: Pixabay