MünsterBLOG

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Mittwoch, 24. Mai 2017

Gesehen: "Embrace"

Du bist schön. Von Taryn Brumfitt. Executive Producer: Nora Tschirner

Puh, ich sitze hier vor dem Bildschirm und meine Gefühle, meine Gedanken fahren Achterbahn.
Auf diesen Film bin ich durch Stern TV aufmerksam geworden. Taryn Brumfitt und Nora Tschirner waren dort zu Gast, haben den Film dort vorgestellt. Das Thema der Selbstakzeptanz, der Selbstliebe, was den Körper angeht beschäftigt mich schon länger.
Daran weiter mitzuarbeiten, wenn möglich, das hat der Film in mir ausgelöst.
Während des Films wurde ich traurig, ich war erstaunt, geschockt,aber auch wütend. Oft machte sich der Klops im Hals breit.
Ich kann und will nicht viel über den Inhalt des Films schreiben. Ich kann jedem, egal ob Frau oder Mann nur empfehlen, sich diesen Film anzuschauen und ins DVD-Regal aufzunehmen.
Ja, auch Männer. In (Beratungs-)Gesprächen wird seitens der Männer oft flabsig über de Kurven der Frauen gesprochen, Kurven sind nicht bei allen Männern "in".
"Das Bäuchlein könnte schon kleiner sein"
Und das bei einer Frau, die in den Wechseljahren steckt,wo sich das Körperfett sowieso verschiebt und daran ist absolut nichts zu ändern. Oder aber die Frauen kasteien sich beim Essen, sind nur noch im Fitness-Studio,kommen ausgepowert nach Hause, sind unzufrieden und haben keine Lust mehr auf Familie und Mann.
Eine Sequenz im Film hat mich geschockt und wütend gemacht.
Taryn Brumfitt geht zu einem Schönheitschirurgen um mal anzutesten, wie er ihren Körper findet, ob er gesund ist. Dieser Herr will sofort alles korrigieren, was man nur korrigieren kann. Fett aus dem Po in die Lippen, Brüste mit Implantanten versehen, weil sie nach dem Stillen von drei Kindern  nicht mehr so in Form sind, wie es vorgegeben ist. Gruselig!!
Ich habe mir einen der letzten Sätze notiert:
           "Verschwende keinen einzigen Tag damit deine Körper zu bekriegen."
Damit geht so viel Lebensenergie verloren.
Und jede Mutter ist Vorbild für die Kinder. Wenn eine Mutter sich nicht mag, ihren Körper korrigieren lässt, immer nur auf dem Abnehmtrip ist: VORBILDFUNKTION!
Wollen wir das wirklich?
Es gibt nur einen Satz im Film, den ich etwas kritisch sehe, aber Ihr werdet gleich auch wissen warum.
Taryn Brumfitt sagt sinngemäß, dass sie nichts traut, was mit dem Wort "Diät" beginnt.
Mir kann man trauen, auch wenn ich Diätassistentin bin. ;-)
Unten findet Ihr einen Link,wo der Film zu bestellen ist. Er ist sein Geld wert und entspannt ungemein.



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Sonntag, 21. Mai 2017

fortgebildet: "JobFood- genussvoll und leistungsstark..."

 ... durch den Arbeitsalltag
Es war keine Fortbildung im eigentlichen Sinne, es war eine Kursleiterschulung  für ein Seminar namens JobFood, das ich jetzt in Betrieben anbieten darf.
Die Kolleginnen der Ernährungsberatung Nordhorn Yvonne Matthei und Sandra Kalter haben ein 12-Wochen-Programm erstellt, das sie Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen. Natürlich nicht umsonst. Solch ein Konzept hat natürlich seinen Preis , wie ich es bereits hier beschrieben habe.
Hanna- Kathrin Kraaibeek war auch vor Ort und hat uns erst einmal fit gemacht bzw. aufgefrischt, was wissenswert zum Leitfaden Prävention ist, wo es evtl. Stolpersteine gibt, auf was wir als Anbieter achten müssen.
JobFood ist bereits bei der Zentralen Prüfstelle Prävention eingestellt, so dass ich dort nur das Dokument hochladen muss, welches zeigt, dass ich dieses Programm anbieten darf. Und ein Konzept passend für die Zentralen Prüfstelle Prävention zu machen, dass ist eine Wahnsinnsarbeit.
Ihr merkt schon, Bürokratie hat auch in meinem Beruf einen großen Platz.
Ich finde es aber gut, dass  in der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Gesundheitstage sind gut und schön, aber sie sensibilisieren für einen Moment, es ist eine Abwechslung für die Mitarbeiter, aber was bleibt letztendlich?
Das ist bei JobFood anders. Die Teilnehmer bekommen 12 Wochen Input zu den verschiendensten Themenund sie müssen Mit-Tun, nicht nur konsumieren, was ein Kursleiter erzählt.
Ein paar Beispiele sind :
  • Einfluss der Ernährung auf den Arbeitsalltag
  • Verdauung und Darmgesundheit
  • Dreamteam- Ernährung und Sport 
  • Ess- und Tischkultur
  • und noch acht andere Themen
Mehr verrate ich jetzt einfach nicht. Aber Ihr merkt schon an den Themen, die ich ausgewählt habe: Es geht "tiefer" , nicht nur das Abarbeiten der Nährstoffe und ihre Bedeutung und das gefällt mir sehr gut.
Eine Bemerkung von Yvonne und Sandra hat mir sehr gut gefallen. Durch die Kursleiterschulung ist es "mein" Kurs. Ich kann dem Kurs meinen Stempel aufdrücken. Jeder Kursleiter ist anders. Allerdings sollte das Konzept nicht verändert werden.
Das ist nicht in jedem Kurs so. Danke für das Vertrauen, das man in uns steckt.
Solch ein Konzept ist immer wie eine Art "Baby" , welches man in andere Hände gibt.
Ich werde Euer Baby hüten und Rückmeldungen nach Nordhorn geben, wenn mir etwas auffällt, wenn ich eine Anregung habe.
Ein weiteres schönes Erlebnis im Kurs war, dass ich die Kollegin Tanja Lorenz endlich mal live kennenlernen durfte. Sie hat extra den Weg aus Franken nach Münster gemacht. Wir beide brainstormen schon fleißig, was diesen Kurs angeht. Wer solch eine kreative Kollegin an der Seite hat, der hat gewonnen. Danke in alle Richtungen.
Es war einfach schön und sehr inspirierend.
Bild: S. Hagedorn


Mittwoch, 17. Mai 2017

Jetzt bin ich bei münsterBLOGS

Aufmerksam geworden bin ich auf diese tolle Idee durch einen Blogbeitrag von Fräulein Ordnung. Übrigens ein empfehlenswerter Blog. Einfach per Mail abonnieren.
Worum geht es? Ich zitiere:
"Münsterblogs vereint alle Blogger aus Münster und dem Münsterland und zeigt dir immer die aktuellsten Beiträge aus allen Bereichen!"
Was ist da alles vertreten?
Blogs aus den verschiedensten Kategorien, im Moment 18 Stück. Da müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein.Hier findet Ihr eine Liste der Blogs.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Initiatorinnen Hanna und Leila, die dieses Projekt freiwillig und  neben Arbeit und Familie stemmen.
Schaut Euch einfach um. Es ist für mich schon jetzt ein Schatzkistchen zum Rumstöbern und auch mal Hängenbleiben, weil die Themen spannend sind.
Bildrechte: MünsterBlogs


Montag, 15. Mai 2017

Leinöl-supergesund...

...wenn da nicht das Problem mit dem Ranzigwerden wäre.
Leinöl spaltet ja geschmacklich die Geister. Ich glaube ,es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Man mag es oder man mag es nicht.
Ich mag es gerne und rühre es schon mal gerne in mein Müsli oder in ein Glas Möhrensaft (den mag ich nämlich auch).
Die Flaschen sind per se nicht so groß, aber trotzdem ist es mir doch schon einige Male passiert, dass das gute Öl ranzig geworden ist.
Ich habe mich jetzt an einen Tipp von der Kollegin Ute Jentschura erinnert, die zum Tag der offenen Tür einen Vortrag gehalten hat und von  dieser Möglichkeit der Lagerhaltung erzählt hat.
Leinöl kann eingefroren werden.
Gesagt getan. Die Hälfte des Inhaltes habe ich in ein Schraubglas gefüllt (nicht zu voll machen) und eingefroren. Den Rest habe ich im Kühlschrank gelagert.
Als der Inhalt der Flasche leer war habe ich das Leinöl aus dem Gefrierfach genommen und nach dem Auftauen (geht sehr schnell) in die Flasche umgefüllt.
Ich habe geschmacklich keinen Unterschied feststellen können und werde das jetzt weiter so machen. Vielleicht auch eine Anregung für Euch?
Bildrechte: S. Hagedorn

Donnerstag, 11. Mai 2017

Fundstück inkl. Verlosung: "Deocreme "von der Schönseiferei

Und wieder ein Fundstück (dieses Mal mit einer Verlosung), das ich Euch vorstellen möchte.
So neu ist es für mich nicht, denn ich habe die Deocreme der Schönseiferei schon im vergangenen Jahr auf dem Frühlingsmarkt in Xanten kennengelernt.
Seitdem nutze ich das Deo der anderen Art. Warum? Pure Natur, nichts, was reizt und was  die Achselhöhlen zukleistert.
Schwitzen ist ja doch etwas verpönt. Bloß keine Schweißflecken. Das sieht unordentlich, ungepflegt aus.
Warum eigentlich? Schwitzen hat ja eine  Funktion
Erklärung bei DocCheck:
"Der Schweiß dient der Erzeugung von Verdunstungskälte und damit der Thermoregulation des Organismus. Daneben erzeugt er einen sauren Film auf der Haut, der antimikrobiell wirkt und den natürlichen Säureschutzmantel bildet. Vermutlich vermittelt der Schweißfilm auch die oberflächliche Verbreitung der hauteigenen Lipiden."
Und viele unterdrücken diesen natürlichen Prozess tagtäglich. Aber geht es nicht eher um den Schweißgeruch, den wir nicht mögen? Der kann äußerst unangenehm werden. Das finde ich auch.
Wer also kein Problem mit Schwitzen hat, aber auch nicht nach Schweiß riechen möchte, dem kann ich nur die Deocreme der Schönseiferei empfehlen.
Eine Creme, die auf Natronbasis hergestellt wird.
Gut, die Creme ist nicht günstig. Das habe ich damals auch gedacht.
Bei Google bin ich dann auch fündig geworden als es um Rezepte zum Selbstherstellen ging.
Aber ich habe die gut verstreichbare Konsistenz einfach nicht hinbekommen. Bei mir kam da eine flüssige Pampe raus, die sich nicht wirklich gut anfühlte.
Also überlasse ich es seitdem derjenigen, die es kann.
Und wenn ich dann mal keine Schweißflecken gebrauchen kann, dann kann ich immer noch auf ein normales Deo zurückgreifen  oder ich wähle Kleidung, auf der man nichts sieht.
Ach ja, diese weißen Deoflecken in der Kleidung gibt es auch nicht.
Aber schaut euch am besten einfach im Shop um, da gibt es so viele schöne Kleinigkeiten zum Verschenken oder Selbstbehalten.Der Lippenpflegestift zum Beispiel oder die Shea- Körperbutter oder die Seifen , die duften...
Und jetzt habe ich noch ein Goodie für euch Christel stellt mir fünf Deocremes zur Verlosung zur Verfügung. Das ist doch mal was.
Was Ihr dafür tun müsst? Schreibt mir einfach, dass Ihr in den Lostopf möchtet. Entweder hier, bei Facebook oder per Mail. Zeit dazu habt Ihr bis zum 26.5.2017.
Bildrechte:Schönseiferei

Anmerkung: Zu diesem Blogbeitrag wurde ich weder aufgefordert noch bezahlt!

Montag, 8. Mai 2017

Schulverpflegung- ich weiß nicht so recht

Heute morgen kam ich nicht um hin einen Dialog zwischen einer Kassiererin eines Supermarktes und einer Kundin bruchstückhaft mitzuhören.
Meine Ohren bekommen ja immer rhabarberblattähnliche Größe, wenn ich etwas von Schulverpflegung höre. Ist halt eine Berufskrankheit.:-)
In den Einkaufswagen konnte ich nicht schauen, ich konnte aber hören, dass die Dame erzählte, dass sie Salate in einer Schule anbietet.
Das finde ich gut, sehr gut sogar. Etwas Frisches für die Schüler. Und wenn ich dann mitbekomme, dass das Angebot gut angenommen wird- umso besser.
Aber dann kam die Ernüchterung, der Schock. Die Dame stellte einen großen Korb mit Fertigsalaten aufs Band plus einem Kopf Eisbergsalat.
Also nicht die Tüten, in denen sich geschnittener Salat befindet, nein, diese Plastikschüsseln mit Salat, evtl. gekochtem Ei oder Thunfisch oder gekochtem Schinken plus Dressing.
Da war es vorbei mit meiner Freude.
Da ich noch einmal zurück in den Laden musste, habe ich mir diese Salate inkl. Zutatenliste im Kühlregal angeschaut.
Der geschnittene Eisbergsalat hatte bereits braune Stellen, so ein bisschen Siff-Wasser war auch schon zu sehen. Gute Brutstelle für Keime.
Und dann die Zutatenliste: Soviel Chemie möchte ich nicht auf dem Teller haben!!!
Ich habe nicht das Recht zu bewerten, warum so eingekauft wird, warum die Schüler mit diesen "Mitteln" (für mich  weder Lebens- noch Nahrungsmittel) versorgt werden. Und dann noch der Preis von knapp 17€ für alles.
Wieviel Frisches bekomme ich für das Geld wenn ich regional und saisonal einkaufe. Wie schnell habe ich ein Dressing angerührt, das nicht nach Geschmacksverstärker schmeckt? Aber mit diesen Fertigsoßen werden die Schüler auf den Einheitsgeschmack geschult. Die mögen nachher nichts Selbstgemachtes mehr.
Ich will mich jetzt nicht weiter aufregen. Meine Mutter sagt immer:"Aufregen macht Falten." ;-)
Aber bitte dochmal darüber nachdenken, ob es evtl. anders geht, wenn es nicht nur ein
"Alibisalat "ist.
Und dann der ganze Plastikkram, der beim Auseinanderdröseln dieser Salatschüsseln anfällt. Auch noch Umweltverschmutzung.
Eure Meinung?
Bildrechte:S. Hagedorn

Samstag, 6. Mai 2017

Fundstück:Lufterfrischer selbst gemacht

Mir "stinken" im wahrsten Sinne des Wortes die Lufterfrischer, die ich in diversen Super- und Drogeriemärkten kaufen kann. Es riecht nicht nach dem, was drauf steht, wobei ich dann auch nicht weiß, wonach zum Beispiel "Meeresbrise" riechen könnte.
Ich habe mich deshalb gefreut als ich bei Facebook eine tolle Anregung gefunden habe um mit einfachen Mitteln einen tollen Lufterfrischer mit einfachen Mitteln selbst zu machen.
Ihr braucht nur
  • ein Glas (mit oder ohne Deckel- in den Deckel müssen dann noch Löcher)
  • Backpulver und
  • ein gutes ätherisches Öl, das Euch gefällt
Je nach Größe des Glases 1-2 Tütchen Backpulver geben, 7-10 Tropfen ätherisches Öl dazu und mit einer Gabel gut verrühren, so dass es keine Klümpchen gibt.
Ich habe ein Gläschen mit Orangenöl in meinem Büro stehen und so ab und an weht mir der Geruch um die Nase. Nachfüllen kann ich auch. Das habe ich bereits getestet.
Ein andereres Öl auf ein bestehendes geben- ich glaube, da muss man sich mit Mischungen auskennen.
Ein Tütchen Backpulver kostet auch nicht die Welt.
Wer kreativ begabt ist, der kann sein Glas noch verzieren. Ich bin da nicht so ganz begabt.
Bildrechte: S. Hagedorn

Mittwoch, 3. Mai 2017

gelesen:"Wenn die Worte fehlen"

Von der Kraft der Seelensprache. Autorin: Angelika U. Reutter; erschienen im Scorpio-Verlag
ISBN: 978-95803-094-7; Preis: 16,99€

Mir fehlen gerade wirklich die Worte, da ich nicht so richtig weiß, was ich zum Buch schreiben soll.
Aber zuerst einmal: Warum habe ich mich überhaupt für das Buch interessiert?
Im erweiterten Bekannten- und Freundeskreis haben viele mit an Demenz Erkrankten zu tun . Und das Buch wird als "... Eine unverzichtbare Hilfe für Angehörige von Alzheimer- und Demenz-Patienten.." beschrieben. Und: Ich interessiere mich für andere Arten der Kommunikation, da ich die auch in meiner Beratungsarbeit einsetzen kann.
Das Wort "Seelensprache" habe ich für mich so interpretiert, dass wir auch dann kommunizieren, wenn wir nicht sprechen. Das war auch damit gemeint.
Aber dann bin ich beim Lesen zum großen Teil auf der Strecke geblieben. Mir fehlte die angesprochene Praxisnähe. Ein paar Mal wurde ich mitgenommen, weil ich an Fallbeispielen den Sinn verstanden habe. Aber das habe ich leider nur in einem kleinen Teil des Buches gefühlt.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Sprache und Worte eine Macht sind. Mit Worten sollte man sorgsam umgehen und bedacht.Worte könne wir Pfeile sein, Worte können aber auch trösten.
Aus einigen Worten des sog. "ABC der Seelensprache" kann ich etwas ableiten.
Mir fehlt die angesprochene Praxisnähe. Ein Buch, das es nicht geschafft hat mich mitzunehmen.
Vielleicht für jemand anderen interessanter . Rezensionen sind ja immer subjektiv.


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Samstag, 29. April 2017

Die Rente ist noch weit- alles nur ein Gerücht

Bei Facebook habe ich es bereits kurz geschrieben.
                                                  "Ich gehe noch nicht in Rente"
Was ist passiert? In der vergangenen Woche bekam ich einen Anruf ob ich noch Termine vergebe?
"Natürlich" war meine Antwort.
Ich bekam dann zu hören, dass erzählt worden ist, dass ich nicht mehr arbeite.
Ich bin mit meiner Lebensplanung beschäftigt. Das ist richtig.
Aber so lange mir mein Beruf noch Spaß macht, so lange arbeite ich auch noch.
Ich habe das Glück einen Beruf zu haben für den man eigentlich nie zu alt wird, so lange ich im Kopf fit bin, ich auf dem neuesten Kenntnissstand bin und Spaß an meiner Arbeit habe.
Und den habe ich definitiv noch.
Ich weiß, dass aus einer Bemerkung ganz schnell mal mehr wird, aber ich bin noch mit Spaß bei der Sache.
Also nicht alles glauben, sondern in entsprechenden Situationen bei den betroffenen Personen selbst nachfragen. Das gilt natürlich auch für andere "Situationen".
In diesem Sinne allen ein entspannes Wochenende und einen sonnigen Sonntag.

Mittwoch, 26. April 2017

angehört:" Endlich gut schlafen"

Entspannung für die Nacht. 11 geführte Meditationen. Erschienen bei Systemed. Preis: 15€

Warum stelle ich, eine Diätassistentin CDs vor, die mit Entspannung zu tun haben? Ganz einfach. Ich habe immer wieder Klienten in der Beratung, die mir erzählen, dass sie schlecht entspannen können, dass sie beruflich und / oder privat "unter Strom" stehen. Und das sind oft meine "Bauchleute", also diejenigen, die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, einen Reizdarm etc. haben.
Ich habe durch langjährige Yoga-Kurse gelernt mich zu entspannen.Auch durch Klasse 2000 kann ich die Atementspannung erklären. Wobei: Immer klappt das dann auch nicht. ;-)
Ich habe jetzt zwei CDs vor mir liegen mit einer Laufzeit von 120 Minuten.
Die Stimme ist angenehm und die Art der Meditationen ist mir durch meine Yogastunde bekannt.
Zuerst einmal eine gute Liegeposition finden. Der Anfangstext ist immer gleich bzw. ähnlich so dass der Hörer bei längerem Hören quasi schon weiß, was kommt. Das ist nicht langweilig. Für mich fördert das die Entspannung.
Angegeben sind insgesamt 11 Meditationen. Korrekt sind es sieben, denn vier Texte sind gleich, allerdings ohne Hintergrundgeräusche.Aber manchmal stören Hintergrundgeräusche eben.
Hintergrundgeräusche sind z.B. Wald- oder Meeresgeräusche.
Die Länge varriiert von 8:30 Minuten bis 15:43 Minuten.
Also in den Alltag zu integrieren, auch mit wenig Zeit.
Ich kann und will jetzt aber nicht sagen, dass diese CDs für jeden etwas sind. Zum einen braucht Entspannung Übung und jede/r muss die Entspannungsmethode finden, die zu ihm passt.
Ich kann z.B. beim autogenen Training überhaupt nicht entspannen, beim Yoga schon.
Auch eine dieser Mediationen auf der CD macht mich kribbelig. Woran das liegt, kann ich nicht sagen
Aber ich habe ja noch einige andere Beispiele, die ich mir anhören kann.
Vielleicht abends den Fernseher etwas früher ausstellen, Handy weglegen und sich dann mal in die Entspannung führen lassen.



Endlich gut schlafen: Gut & Besser schlafen - die Klassiker in einem Paket  (Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))

Freitag, 21. April 2017

Save Nutrition Network….



….Experten-Netzwerk für die qualitätsgestützte Prävention
Da tut sich für mich doch gerade als VDD- Mitglied eine sehr große Türe für ein neues Betätigungsfeld auf, wobei es dieses Feld ja schon länger gibt. Über den neuen LeitfadenPrävention habe ich schon vor einiger Zeit etwas geschrieben.
Es gibt Geld für Präventionsmaßnahmen, aber diese Gelder  sind natürlich an zertifizierte Konzepte geknüpft.
Ich kenne mich selbst: Ich mag diesen ganzen Bürokratiekram nicht. Ich empfinde es als stressig meine Inhalte in eine Form zu bringen. Das ist eine Arbeit, die ich nicht gerne mache.
Es gibt aber Menschen, die das können, wie z.B. Hanna- Kathrin Kraaibeek von der Kraaibeek GmbH. Frau Kraaibeek hat eine Kooperation mit dem VDD e.V  geschlossen.
Gemeinsam wurde die Dachmarke  „save nutrition network“ entwickelt. 
Die Aufgaben der Dachmarke sind, dass Anfragen von Institutionen gemeinsam bedient und bearbeitet werden. Und mir gefällt das Motto sehr gut:“Einer alleine kann nichts erreichen“. Ich mag ja das Netzwerken :-)
Das gibt mir als VDD-Mitglied ganz viel an die Hand.
Save nutrition network bietet mir z.B.
·        - bietet Unternehmen, Krankenkassen und Institutionen qualitätsgesicherte Konzepte und qualifizierte Akteure
·         -bietet Ihnen bereits zertifizierte Kurskonzepte für die Individualprävention und Konzepte für die betriebliche Gesundheitsförderung (siehe www.vdd.de)
·         -qualifiziert Sie
·         -stellt Ihnen professionelle Materialien zur Verfügung
·         -übernimmt das Marketing und platziert Angebote im bundesweiten Markt
·         -generiert idealerweise Jobs für VDD-Mitglieder
·         ….. lest einfach selbst hier  weiter.


Ich höre jetzt schon die Zweifler und Zauderer mit den Einwänden:
Ich muss da teure Konzepte kaufen und jährlich eine Nutzungsgebühr entrichten.
Das ist richtig. Aber den Blickwinkel bitte mal in eine andere Richtung drehen.
Mir wird da gaaaanz viel Arbeit abgenommen (s.o. )und natürlich auch Zeit und es gibt da einen Satz:“Zeit ist Geld“
Diese Zeit wurde bereits von der Kraaibeek GmbH investiert und jede/r von uns möchte entlohnt werden, oder?
Ich möchte gerne Mitglied dieses Netzwerkes werden, weil ich es als Chance sehe meinen Arbeitskreis auszuweiten, meinen Blick neu zu schärfen, raus aus eingelaufenen Pfaden
Die Ernährungstherapie wird mir immer bleiben, aber ich habe Lust auf etwas Neues.
Und ich fände es total spannend, dadurch dann auch Kolleginnen und Kollegen aus diesem Netzwerk „live“ kennenzulernen.
Ein ganz dickes Dankeschön an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des VDD, die das für uns möglich gemacht haben.



Donnerstag, 20. April 2017

Der Umgang mit dem Thema "Tod"

Ich hatte in den letzten Tagen einen Termin in einer Familie, von der ich wusste, dass dort ein junger Mensch vor einigen Wochen aus dem Leben gegangen ist.
Der Termin ist nicht abgesagt worden, also hat sich der Klient dafür entschieden, dass ich kommen darf.
Ich habe für mich bemerkt, dass ich mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht habe.
Wie gehe ich mit dem Thema um? Muss ich es ansprechen und wenn ja, wie?
Am Tag des Termins habe ich für mich beschlossen, dass ich auf das reagiere, was mir an "Signalen" geschickt wird. Wenn von sich aus auf das Thema angesprochen wird, dann reagiere ich gefühlsmäßig "aus dem Bauch" heraus. Wenn nicht, dann ist es die Entscheidung des Klienten.
Es war eine Entscheidung, mit der ich mich gut gefühlt habe.
Es war eine ganz "normale" Beratung. Es stand eine Bild auf dem Regal mit einer Kerze davor.
 Nebenbei lief das Radio.
Die Begrüßung war locker, Thema war nur das anstehende Ernährungsthema.
Jeder Mensch geht mit seiner Trauer individuell um. Wäre ich angesprochen worden auf das,was in der Familie passiert ist, hätte ich auf meine Weise reagiert.
Aber mir hat dieses Erlebnis wieder gezeigt, dass ich mir manchmal zu viele Gedanken im Vorfeld mache, was komplett unnötig ist.  Ich muss einfach  darauf achten,was mein Gegenüber möchte.
Eben "Signale" deuten und wenn es nur kurze Nebensätze sind.
Bildrechte: S. Hagedorn

Mittwoch, 12. April 2017

"Warum gerade ich?"

Vor einigen Tagen hatte ich einen jungen Klienten in der Beratung mit der Diagnose Laktoseintoleranz.
Das ist soweit nicht schlimm, denn es gibt mittlerweile viele Lebensmittel, die die Klienten dabei unterstützen, dass sich im Leben nicht allzuviel ändern muss.
Im Erstgespräch ist mir erzählt worden, dass es auch eine Magen -und Darmspiegelung durchgeführt worden ist. Diese Unterlagen waren gerade nicht parat. Sie sollten mir bei Mal zugeschickt werden.
Zwei Tage später hatte ich den Befund im virtuellen Briefkasten.
Es war notiert , dass eine Sprue Typ MARSH 1 vorliegt wobei dann noch differenziert wurde, dass es sich um eine Protein-Unverträglichkeit handeln würde.
Sprue ist der veraltete Begriff für Zöliakie und das Protein um das es geht ist das Gluten.
Für den Klienten heißt das jetzt umstellen auf eine glutenfreie Kost.
Der Klient war schon sehr aktiv was Dr. Google anging, wusste also schon, was da auf ihn zukommt.
Im Laufe des Gesprächs hat sich dann aber ganz viel Frust entladen.
Warum bin ich nur zum Arzt gegangen wegen meines Eisenmangels?
Ich habe bisher immer gesund gegessen? Warum ich?
Das soziale Leben - das ist für mich vorbei. Wenn ich auf Feten gehe, dann kann ich immer voressen, denn beim Grillen gibt es meistens Fleisch. Das esse ich aber nicht, ich esse immer nur das Brot.
Da war ganz viel Verzweiflung, ganz viel Frust, aber auch Sorge.
Ich sehe mich in der Beratung immer als eine Art "Hinweisgeber". Ich gebe das weiter, was ich aus den Befunden lese und was eine geeignete Maßnahme ist um die Beschwerden zu lindern oder zu "heilen".
Ich sehe mich nicht in der Rolle von "Du musst aber, denn..."
Das habe ich auch im Gespräch gesagt.
Mein Klient bleibt für sich selbst verantwortlich.
Dieser Klient muss für sich den Weg finden, der für ihn passt. Außerdem muss das Erfahrene erst einmal verdaut werden.
Eine Ernährungsumstellung, egal welcher Art, ist immer etwas, was einen Einschnitt in liebgewordene Gewohnheiten bedeutet. Manchmal groß, manchmal klein.
Was zusätzlich für Frustration in diesem Fall gesorgt hat war, dass dieser Klient beim behandelnden Arzt angerufen hat und sich wegen der oben beschrieben Diagnostik erkundigt hat. Keine Durchstellung zum Arzt, allein die MFA hat gesagt, dass es nur um die Laktoseintoleranzgeht. Mehr wäre da nicht. Da ist viel Vertrauen verschwunden.
Ich bin mir aber sicher, dass dieser Klient nach einer gewissen Zeit die Ernährungsumstellung durchführen wird.
Manchmal braucht solch eine Entscheidung halt ein bisschen Zeit.

Sonntag, 9. April 2017

"Schatzkiste Resilienz"...

... entdecken Sie Ihre wahre Stärke
so lautete der Titel eines Vortrags, den ich im Rahmen der Reihe  "Frau und Beruf" genießen durfte.
Wer die Gelegenheit hat und sich für das Thema, das uns letztendlich alle angeht, interessiert, der gönne sich das.
Referentin war Sonja Hüls. Wir kennen uns schon längere Zeit. Unser erstes Treffen war, als ich meine Tochter zum Tanztraining gebracht habe. Das ist mittlerweile vorbei.
Sonja ist eine Powerfrau, sie lebt Ihre Themen, in diesem Fall "Resilienz"
Wikipedia erklärt diesen Begriff folgendermaßen:
"Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurückspringen' ‚abprallen') oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen."
Ich glaube, wir haben alle schon einmal Krisen, egal welcher Art, durchlebt und überlebt. Wir haben sie bewältigt.
Ich möchte einfach ein paar Begriffe bringen. Ich habe mir nichts notiert, ich greife einfach auf das Handout zurück, dass Sonja den Teilnehmerinnen (und das waren nicht wenige) zur Verfügung gestellt hat.
Schlüsselfaktoren der Resilienz sind z.B.
Akzeptanz, Optimismus, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit, Zukunftsorientierung, Lösungsorientierung.....

Das hört sich vielleicht erstmal etwas trocken an, aber Sonja Hüls hat durch ihre lebendige Art und mit praxisnahen Beispielen erklärt, wie das so abläuft.
Erst wenn wir ein Problem erkennen und akzeptieren, dann können wir lösungsorientiert daran arbeiten. "Löcher",in die wir fallen, sind normal, aber wir müssen da wieder raus.

Ein Begriff ist mir besonders im Kopf geblieben: "situationselastisch"  
In schwierigen Situationen elastisch bleiben, damit man noch reagieren kann. Das habe ich mit nach Hause genommen.
Dann ein typisches Frauenproblem: "Wir müssen uns unserer Stärken bewusst werden." Auch da tolle Beispiele, die jede Teilnehmerin nachvollziehen konnte. Es war lustig, es wurde viel gelacht. Und wenn  bei  einem Vortrag viel gelacht wird, dann bleibt auch viel hängen. 
Nach dem vergangenen Dienstag erkenne ich im Alltag immer wieder Resilienzthemen. Es wirkt nach. Ich merke, dass ich schon vieles für mich und meine Resilienz tue, aber ich kann meine Schatzkiste noch weiter füllen.
Und: Es gibt eine bestimmte Klientel Mensch in meinem Beratungsalltag, für die dieses Thema wichtig ist. Mal schauen, ob wir da etwas "stricken" können. :-)

 Vielen Dank, Sonja,für das tolle Thema und deine Art es rüberzubringen.
Mehr als empfehlenswert. 

Die nächsten Termine hier in der Umgebung:  
Ahaus Di. 27.06.17 19.00 Uhr Villa van Delden
Gescher Di. 12.09.17 19.00 Uhr Rathaus
Isselburg Di. 10.10.17 19.00 Uhr Rathaus
Stadtlohn Di. 07.11.17 19.00 Uhr Rathaus
Velen Di. 21.11.17 19.00 Uhr Rathaus


Bildrechte: S.Hüls

Freitag, 7. April 2017

Die Sache mit dem "Bauchladen"

Es gehen immer mehr Kolleginnen und Kollegen den Weg in die Selbstständigkeit. Arbeit gibt es genug.
Natürlich schaue ich mir die Homepages der Mitbewerber an. Ausbildung und Zertifizierung ist mir  wichtig, aber auch der Leistungskatalog, also die Themen, die beraten werden.
Ich werde immer stutzig, wenn  von A wie Allergie bis Z wie Zöliakie quasi alles aufgeführt wird, was es für Beratungsthemen gibt. Und wenn dann noch da steht "u.v.m" (und Vieles mehr)????
Ich kann und will nicht alles Themen in meinen Leistungskatalog aufnehmen.
Ich kann mich in jedes Thema einarbeiten,im Rahmen meiner Ausbildung habe ich auch zu jedem Thema etwas gelernt, aber das Wissen aus meiner Ausbildung ist mittlerweile zum großen Teil etwas für die Ablage P , da veraltet.  Wenn ich mich in etwas einarbeiten muss, dann kostet das Zeit und ob die Beratung dann optimal wird...?
Es ist aber mein Anspruch an mich und meine Arbeit, dass ich nach neuesten Erkenntnissen berate und das Optimum für meine Klienten anbiete.
Deshalb berate ich zum Beispiel keine Klienten, die eine Allergie haben oder Menschen, die eine Nierenerkrankung haben. Das überlasse ich denen, die das können und verweise weiter.
Ich bleibe da lieber bei dem,was ich kann, was mir Spaß macht, was mir liegt und das wird dann auch gut.
Einen Bauchladen brauche ich nicht.

Samstag, 1. April 2017

Kindermund

Gestern bin ich auf dem Parkplatz unseres Dorfes von einer Mutter angesprochen worden, deren Gesicht mir durch die Arbeit in einer Schule bekannt ist.
Sie kannte meinen Beruf und wollte von mir wissen, ob Kohlenhydrate wirklich so schlecht wären. 
Ihr Kind wäre nach Hause gekommen und hätte erzählt, dass im Unterricht erzählt worden wäre,dass Kohlenhydrate schlecht wären.
Dann hat sie mir noch eine Geschichte aus dem Kindergarten ihres zweiten Kindes erzählt. Ein Kind lehnt dort wohl Plätzchen ab mit der Begründung, dass  es keine Kohlenhydrate essen dar, weil die schlecht wären.
Mir blieb dann doch etwas die Spucke weg, weil es in meinem Kopf schon weiter rotiert hat.
Was wird da in die Köpfe der Kinder gedrückt?
 In der Stunde  "Der Weg der Nahrung" von   Klasse2000 sind den Kindern solche Begriffe nie eingefallen,wenn ich nach Nährstoffen gefragt habe.Vitamine, dass kam oft, wenn ich nach solchen Dingen gefragt habe.
Ich habe für mich versucht auseinanderzudröseln, was da evtl. in der Schule kommuniziert wurde.
Ich bin dann beim "Zucker" hängen geblieben. Davon sollten Kinder, natürlich auch wir Erwachsene, nicht zu viel essen.
Wenn ich mit meiner Theorie richtig liege, dann ist im Kopf des Kindes aber etwas anderes hängen geblieben. KOHLENHYDRATE!
Aber die brauchen wir doch auch und die stecken auch in Lebensmitteln, die uns gut tun. Als Beispiel Obst.
Für mich ist das wieder ein Signal, dass Kindern klar gesagt werden muss, um was es genau geht. Zucker ist ein Kohlenhydrat. Da wissen wir.
Kinder sollen auch wissen, dass zu viel Zucker nicht gut ist.
Aber wenn in den Köpfen durch eine falsche Erklärung hängen bleibt, dass Kohlenhydrate per sé schlecht sind, dann läuft da etwas falsch. Besonders dann, wenn zuhause von den Kindern gefragt wird:"Sind da Kohlenhydrate drin? Darf ich das essen?"
Wer auch immer da Multiplikator/Lehrer war, der möge das bitte überdenken.
Bildrechte:Irina Baumbach

Samstag, 25. März 2017

Ernährungsmythen - wenn nötig vom Teller gefegt Teil 2

Heute kommt der Nachtrag zum. 3.Rheinenser Ernährungstag, den ich versprochen hatte, allerdings doch abgespeckter, als ich es mir vorgenommen habe.
Warum? Nachdem ich das erste Thema  gehört habe, rotierten so viele  Gedanken im Kopf und zu den nächsten Vorträgen habe ich mir einfach zu wenige Notizen gemacht um das Ganze korrekt für Euch in Form zu bringen.
Ich habe mich mit einem Thema „Milch macht starke Knochen“ getan etwas schwer getan, weil das Gehörte halt das massiv verrückt, was bisher landläufige Meinung war.
Birgit Blumenschein und Dr. Siegmann-Thoss haben sich weiterer Ernährungsmythen angenommen.
Frau Siegmann Thoss hat das Thema aus dem Blickwinkel der Biochemikerin (Theorie) betrachtet, Birgit Blumenschein aus der Sicht der Diätassistentin (Praxis).Teamteaching finde ich ganz spannend. Es wird nicht langweilig.
Ich möchte Euch heute nur meine Notizen zusammengefasst vorstellen und zwar zum Thema „Milch macht starke Knochen“. Umdenken ist angesagt.

Dienstag, 21. März 2017

(M)Ein Herz für Kati

In unserem Ort wohnt eine Familie, deren 9jährige Tochter Kati das Rett-Syndrom hat.
Vor kurzem noch habe ich das zwar registriert, habe auch  einen Zeitungsartikel gelesen. Darin wurde darüber aufgeklärt, dass Familie Merx zusammen mit Kati wieder zur Delfintherapie nach Curacao möchte.
Irgendwann wurde mir die Facebook-Seite von "Ein Herz für Kati" zum Liken vorgeschlagen. Das habe ich dann aus dem Bauch heraus gemacht und dann hat es mich irgendwie gepackt.
Ich möchte unterstützen.
Ich habe mit dem Vater Kontakt aufgenommen und am vergangenen Sonntag haben wir uns an der Reithalle in Reken verabredet für ein persönliches Kennenlernen.  Dort fand eine Aguility-Turnier statt auch mit dem Hintergrund Geld für Kati zu sammeln.
Ich habe Kati, die nicht sprechen kann, die nicht laufen kann, kennengelernt.
Dieses Mädchen kommuniziert mit ihren Augen und zwar auf eine Art und Weise, dass man sich dem nicht entziehen kann.
So offene, klare Augen habe ich noch nie gesehen.Dieses Mädchen muss man mögen.
Ich habe auch mit den Eltern sprechen können. Zum Vater habe ich schon allein über unsere Wurzeln ins Rheinland einen Draht. Aber auch Frau Merx erzählt total offen.... Eine Familie, die auf Menschen zugeht und trotz Katis Schicksal andere Menschen nicht vergisst.
Herr Merz und ich haben uns verabredet. Wir werden uns in Ruhe zusammen setzen und Brainstorming betreiben. Ich möchte unterstützen. Ich weiß zwar noch nicht genau wie, aber da wird etwas passieren.
Der erste Schritt ist dieser Blogbeitrag. Aufmerksam machen.
Wenn jeder aus meiner Leserschaft 1€ spendet, dann ist das ein Schritt weiter zur Delfintherapie.
Besucht Katis Weg, macht euch selbst ein Bild und entscheidet einfach aus dem Bauch heraus.
Wer direkt spenden möchte , hier sind die Daten:

Spenden an Dolphin aid
Kontoinhaber: Dolphin Aid e.V. 
Kto: 20002424
IBAN: DE 52 3005 0110 0020 0024 24 
Stadtsparkasse Düsseldorf, 
BLZ: 300 501 10
BIC: DUSSDEDDXXX 
Verwendungszweck (ganz wichtig!!): Kati Merx
 Ich halte euch auf dem Laufenden.
Meine Tochter mit Kati


Bildrechte:Fam. Merx

Sonntag, 19. März 2017

fortgebildet:3.Rheinenser Ernährungstag....

.... Ernährungsmythen- vom Teller gefegt
Schon wieder ein Jahr um. Gefühlt habe ich gerad erst meine Eindrücke vom letzjährigen Ernährungstag in Rheine aufgeschrieben.
Dieser Ernährungstag entwickelt sich langsam aber sicher und bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient. Es war ausgebucht.
Ich habe jetzt lange über meinen Notizen gebrütet. Es wird später einen zweiten Blogbeitrag geben, weil ich sonst (gefühlt)den Rahmen  sprengen würde.
Aber der Reihe nach.
Nch der Begrüßung und Einführung durch Professor Keller  hat uns Prof. Dr. M. Smollich über Superfoods berichtet.Bunt und exotisch müssen sie sein und: Es ist ein Marketingbegriff. Charakteriksa sind: -exotische Herkunft
                                 - mythische Konnotation (=Nebenbedeutung)
                                - einzelne Nährstoffe- hoch konzentriert
Prof. Smollich hat uns geraten im Internet zu recherchieren, warum Menschen diese Superfoods kaufen. Es wird dort geworben mit Stärkung des Immunsystems, krebsvorbeugend und noch vielem mehr. Also all dem, was wir Verbraucher erreichen möchten.
 Zur Werbung mit dem Label "Novel Food" kam die Aussage: Es suggeriert den Nachweis einer gesndheitlichen Wirkung, Fakt ist aber, dass es nur ein Nachweis der Unbedenklichkeit ist.
Noch eine Aussage zur "antioxidativen Wirkung"Es suggeriert eine gesundheitliche Wirkung, Fakt ist aber, dass eine gesundheitliche Wirkung nicht belegt ist. Somit ist diese Art der Werbung irreführend.
Ökotest hat 2016 Superfoods untersucht und ist auch eine gute Quelle zur sachlichen Information, genauso wie die Verbraucherzentrale.
Wunder sollte man von diesen Superfoods auf keinen Fall erwarten. Gute Lebensmittel gibt es auch hier bei uns.
Der zweite Vortrag handelt von Chiasamen. Referentin: Frau G. Krause-Traudes
Damit war ich doch etwas überfordert und es hat mich auch nicht dazu gebracht, mehr Interesse an diesen Superkörnern zu entwickeln. Der Vortrag war chaotisch, die Referentin wirkte nicht gerade souverän, als die Präsentation ausfiel und wenn dann Begriffe fallen wie "Schwingungen der Lebensmittel", "göttliche Ordnung" und "heilige Geometrie" (diese Begrifflichkeiten habe ich mir extra notiert), dann bin ich raus und ich glaube, viele andere Teilnehmer auch.
Ich habe mich erkundigt, ob es bekannt war, wie diese Referentin ihre Vorträge hält? Nur die Referentin war bekannt, aber nicht die Art, wie sie präsentiert.
Danach kam der Vortrag von Birgit Blumenschein und Dr. C. Siegmann-Thoss;
Ausgewählte Ernährungsmythen-wenn nötig vom Teller gefegt.
Themen waren :   Milch macht starke Knochen
                             Kokosöl und Palmöl und
                             Schokolade macht glücklich.
Ich habe mich entschlossen, diesem Vortrag einen eigenen Blogbeitrag zu widmen. Es war zu vielfältig und es würde hier den Rahmen sprengen. Ich hatte das Gefühl, dass da ein paar Weltbilder ins Wanken geraten sind. Deshalb noch ein bisschen nacharbeiten. Es kommt. Versprochen!
Prof. Dr. J. Vormann referierte zum Thema: Kaffee-gesund oder ungesund?
Nach diesem Vortrag mit vielen Statistiken und Zahlen kann irgendwie Entwarnung gegeben werden in alle möglichen Richtungen. Kaffee schützt mehr als das er schadet.Und: Kaffee entwässert nicht!!!
Warum gibt es aber in Österreich zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser? Um die Geschmackspapillen zu spülen, damit jeder Schluck Kaffee gleich gut schmeckt.
Gut zu wissen ist, dass es schnelle und langsame Abbauer gibt. Wer also nachmittags Kaffee trinkt und abends dann schlecht einschläft, dem ist das genetisch in die Wiege gelegt.
Was ich auch mitgenommen habe: Kinder sind ganz schlechte Abbauer von Koffein und das gilt dann nicht nur für Kaffee, sondern auch für Cola. Die Abbaufähigkeit entwickelt sich erst um das 14./15. Lebensjahr herum.
Auch Schwangere sollten max. 3 Tassen Kaffee am Tag trinken, Cola inbegriffen.
Zum Schluss hielt Dipl. Psych. J. Kugler  einen Vortrag mit dem Thema:
Ernährungsmythen-präsent und hartnäckig ?
 Das hat mich gepackt. Ein Vortrag , der nicht langweilig war, der mich mitgenommen hat.
Wir brauchen z.B. Mythen als Entscheidungshilfe. Entscheidungen treffen wir immer nach angenehmer Konsequenz. Eigentlich nicht verwunderlich.
Und das viele tun, das kann ja nicht falsch sein. Dazu gehören auch Hausrezepte, Erfahrungen durch Oma oder Mutter/Eltern.
Alles was wir oft hören vermittelt:"Da muss ja etwas dran sein."
Ich denke da gerade an den Mythos, dass Eier den Cholesterinspiegel erhöhen. Das hält sich bei vielen Ärzten immer noch hartnäckig.
Prof. Keller fasste am Ende alles auf eine total humorige Art zusammen.
Ich bin auch jetzt schon wieder gespannt auf kommende Jahr.
Bildrechte: Praxishochschule