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Freitag, 30. Mai 2014

Zahlungserinnerungen

Das ist ein Thema, welches ich so garnicht mag. Aber seit langer Zeit mal wieder akut.
Normalerweise stelle ich meine Rechnungen nach Ablauf der Beratungen und verlasse mich darauf, dass dann der entsprechende Rechnungsbetrag zeitnah überwiesen wird.
Aber jetzt muss ich mal wieder meinem Geld hinterher laufen. Einen Rückruf auf mein Schreiben hat es zwar gegeben, aber auf dem Konto tut sich nichts.
Da stellt sich mir die Frage: Ist meine Arbeit es nicht wert entsprechend entlohnt zu werden?
Nur mal so zum Nachdenken:
Vor der Beratung erstelle ich einen Kostenvoranschlag und schicke den entweder per Mail oder mit der Post. ZEIT und evtl. Geld
Dann bereite ich mich auf den ersten Beratungstermin vor (Laborwerte, Unterlagen zusammen stellen...) ZEIT!
Beratungstermin selbst. ZEIT!
Nachbereitung und Vorbereitung des nächsten Termins. ZEIT!
Das dann je nach "Fall" insgesamt fünf Mal.
Zum Schluss Rechnung schreiben, verschicken und evtl. einen  Arztbericht schreiben.ZEIT!
Bei mir kommt dann immer die Frage hoch: Nach jedem Termin Barzahlung und zwar für jeden? Sollen die Klienten, die pünktlich zahlen, darunter leiden, dass einige Wenige es mit dem Geld nicht so genau nehmen?
Ich gebe jetzt die Hoffnung mal nicht auf, glaube noch mal an das Gute im Menschen und warte ab, was sich in der kommenden Woche tut.
Wie geht Ihr mit diesem Thema um? Freue mich auf Kommentare.
Bildquellenangabe: flown  / pixelio.de




Mittwoch, 28. Mai 2014

Tagungsband zum 16. aid-Forum : Verflixtes Schlaraffenland...

...Wie Essen und Psyche sich beeinflussen.
Druckfrisch im Briefkasten der Tagungsband zum aid-Forum. Darüber hatte ich ja bereits hier berichtet.
Aber so im Nachgang muss ich sagen, dass ich von dieser Veranstaltung etwas anderes erwartet habe.
Was erwartet Ihr, wenn Ihr das Wort "Psyche" lest?
Im Duden finde ich folgende Definition:
"(bildungssprachlich, Fachsprache) Gesamtheit des menschlichen Fühlens, Empfindens und Denkens; Seele"
Auf der Tagung ging es hauptsächlich um das Gehirn.
Das sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe.Und wenn ich mich zurück erinnere, dann ging es nicht nur mir so.
Trotzdem konnte ich für mich Anregungen aus dieser Veranstaltung ziehen und werde jetzt noch einmal nachlesen. Das Wetter ist ja passend zum Lesen.


Freitag, 23. Mai 2014

gelesen: Eiweiß Guide

von H. Lemberger, F. Mangiameli, Dr. Nicolai Worm; erschienen bei Systemed
ISBN: 978-3-932772-64-8 Preis: 9,99€
Quadratisch, praktisch.... , das war mein erster Gedankeals ich diesen kleinen Ratgeber in Händen hatte.
In allererster Linie richtet sich das Buch an all diejenigen, die sich nach LOGI, Low Carb ernähren, mit der ketogenen Kost beschäftigen oder aber Muskulatur aufbauen wollen, also "pumpen". :-)
Mich interessiert das Buch aber aus einem anderen Grund: Adipositaschirurgie!
Warum? Hier geht es darum, dass trotz des schnellen Gewichtsverlustes so wenig Muskulatur wie möglich verloren geht und das geht nur über hochwertiges Eiweiß.
Im theoretischen Teil wird auf all das eingegangen, was so über "Eiweiß" im Umlauf ist. Warum ist Eiweiß wichtig, wie viel Eiweiß braucht man wann, biologische Wertigkeit (immer wichtig zu wissen) LOGI ist natürlich auch noch ein Extra-Thema.
Was mir persönlich gefällt sind die Tageskostpläne (und zwar so aufgestellt, dass jeder für sich eigene Rezepte daraus machen kann) für
  • Zielgruppe 1: Gesunde Ernährung
  • Zielgruppe 2: Muskelaufbau
  • Zielgruppe 3: Abnehmen
Die Aminosäuren Argininin, Glutamin, Leucin und Tryptophan werden sehr genau erklärt und das findet sich dann nachher in den Eiweißtabellen wieder.
Es geht über Eiweißpräparate bis zu Gerichten und Mahlzeiten. Mit den Ampelfarben ist dann leicht herauszufinden, ob gut oder nicht.
Allerdings ist diese Lebensmittelliste sehr klein gedruckt.
Trotzdem werde ich werde diesen "Guide" bei den nächsten Beratungen zur bariatrischen OP in meiner Tasche haben.

Sonntag, 18. Mai 2014

Fobi: "3. Symposium der Adipositaszentren...

..Düsseldorf und Wesseling" in der Handwerkskammer Düsseldorf.
Gestern morgen ging es los, gemeinsam mit Elisabeth Schmelting- Finke, denn Fortbildungen zu zweit machen halt mehr Spaß.
Das Angebot war groß und letztendlich haben wir uns entschieden, die Vorträge zu verschiedenen Konzepten und deren Ergebnissen zu besuchen. OP-Methoden sind uns mittlerweile ausreichend bekannt.
Der erste Vortrag , gehalten von Yvonne Mühlig, lautete:
Extreme Adipositas im Jugendalter- Die JA-Studie.
Tendenz: OP muss nicht sein aber bei extremer Adipositas ist diese mithilfe konservativer Behandlung schlecht in den Griff zu bekommen. Erschreckend!
Danach berichtete Frau Dr. med Annette Chen-Stute über das T.O.M- Programm. Hierbei geht es um eine Lebensstilveränderung der kompletten Familie. Was passiert, wenn die Eltern nach Ablauf des Programmes nicht mehr weiter machen, ist wohl für jeden Leser nachzuvollziehen.
Was mich bei diesen Kinder- und Jugendprogrammen erschreckt hat: Sie werden oftmals nicht vom MDK zugelassen. und wer hat dann den "schwarzen Peter"? Klar, die Kinder und Jugendlichen. und es ist so wichtig frühzeitig mit einer Lebensstilveränderung anzufangen.
In der Ernährungstherapie wird uns ambulanten Fachkräften seitens der Krankenkassen so wenig Zeit für die Beratung bezuschusst. Da können wir immer nur an kleinen Schräubchen drehen. Dann stehen die Klienten wieder alleine da. Nachhaltig ist das dann meist nicht. Frustrierend für beide Seiten.
Dritter Referent war dann Dr. phil. Andreas Soljan, der uns das AdiPosiFit- Programm vorstellte. Das fand ich sehr spannend. D möchte ich gerne noch mehr wissen, auch wenn der Ernährungsteil nicht so groß ist. Aber Verhaltenstherapie ist im Bereich von Adipositas meist zielbringender, denn mit dem Thema Ernährung beschäftigen sich diese Menschen meist schon sehr lange.
Im Anschluss dann das M.O.B.L.I.S- Programm. Haupaugenmerk liegt hier auf Bewegung, aber auch hier wird interdisziplinär gearbeitet.
Das SmartXL- Programm, vorgestellt von Dr. med. Katrien Jacobi, ist ein Programm, ausgelegt auf 24 Monate, unterteilt in verschiedene Module. Pro Jahr hat der Klient 90 Termine in den verschiedensten Bereichen.
Zum Schluss wurde uns dann noch das Optifast-Programm vorgestellt. Mir ist es bereits bekannt, also nicht viel Neues.
Was mich persönlich gestört hat war, dass die Referentin, vor dem Publikum auseinander genommen wurde. Es gab eine hitzige Diskussion um das Abnehmen mit Formula-Diäten, um die Richtigkeit der Studien etc. Ich könnte auch nicht 12 Wochen an einem Stück nur von flüssigen Mahlzeiten leben, die dann am Tag auch nur knapp 800 kcal liefern. Aber ich kann die Menschen, denen dieses Programm vorgestellt wird nur empfehlen, für sich selbt kritisch nachzufragen, ob es zu ihnen passt. wennn icht, dann muss ein anderes Programm her. Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich.
Dann nach der Mittagspause gab es noch Vorträge zur "Nachsorge nach bariatrischen Operationen". Total wichtig!
Jens Borchardt machte darauf aufmerksam, wie wichtig ein Umdenken in der Pflege ist und Manuel Michalski stellte sein Konzept als Personal-Trainer bei adipösen Menschen vor.
Elisabeth und ich haben dann noch einmal den Raum gewechselt und haben uns über die Plastische Rekonstruktion durch Dr. med. Stoff informiert. Auch wir müssen uns immer vor Augen führen, dass nach OP die Op´s erst richtig anfangen.
Der Tag war interessant, es gab viele Infos und nette Gespäche. Dafür "Danke", besonders an die Organisatoren.
Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

Donnerstag, 15. Mai 2014

Dickes Dankeschön

Meinen Blog gibt es jetzt gut zwei Jahre. Zu Beginn habe ich gedacht: "Wirst du genug Material finden um diesen Blog zu füllen, zu aktualisieren?"
Mittlerweile weiß ich: In meinem Berufsleben gibt es so viele spannende Dinge, die mir immer wieder Stoff für einen Beitrag liefern.
Aber ich möchte jetzt einfach mal ein Dankeschön aussprechen an all diejenigen, die mir Rückmeldung geben.
In den letzten Tagen habe ich über die unterschiedlichsten Wege (Telefonate, E-Mails, Briefe) erfahren, wer alles in meinem Blog liest, die Rückmeldung war durchweg positiv. Und das bestärkt mich darin weiter zu machen.
Und ich möchte durchaus dazu aufrufen, die eigene Meinung  auch hier im Blog als Kommentar zu hinterlassen. Nur Mut!


Samstag, 10. Mai 2014

Fortbildung: Laborwerte hinterfragt

angeboten vom DAAB . Referentinnen: Christiane Schäfer und Gudrun Biller-Nagel.
Gestern ging es dann mit meiner Kollegin Stefanie Brunstering nach Hamburg. Die Anfahrt war gut, wir fahren pünktlich vor Ort und konnten ganz entspannt ins Seminar starten.
Es ging direkt los, denn es war viel Stoff in kurzer Zeit.
MCH, MCV, Fe, B12, Albumin, TSH..... Das soll einfach mal reichen.
Beide Referentinnen haben eine Art diesen komplexen Stoff auf bildliche Art und Weise rüberzubringen, aber irgendwann hat mein Gehirn dicht gemacht: Es passte einfach nichts mehr rein und es sackt jetzt noch.
Aber die Bilder der "aufgeblasenen MCV" und  der "verschrumpelten MCV", die "Eisen-Persönchen "... alles Dinge , die mir im Kopf bleiben werden.;-)
Im Vergleich zu den beiden Referentinnen bin ich noch nicht so in der Thematik drin (ich glaube einige andere Teilnehmerinnen aus dem Seminar ebenfalls noch nicht), so dass ich nicht so ad hoc auf Fragen reagieren konnten wie wohl  gewünscht.
Üben ist angesagt mit Handout und einem zusätzlichen Fachbuch.
Aber es hat mir gefallen, ich habe das bekommen, was ich erwartet habe und ein paar zusätzliche Infos dazu.
Nur: Vielleicht sollte der DAAB überlegen, das Ganze auf zwei Tage zu verteilen, so dass die Referentinnen und Teilnehmer/Innen da nicht im Galopp durch müssen.
Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

Donnerstag, 1. Mai 2014

Newsletter vom FET April 2014

Gestern abend von einer Fortbildung zurück gekommen, noch mal kurz übers Tablet in die Mails geschaut und ich habe mich gefreut.
Der aktuelle Newsletter vom FET war da.
Themen, die mal einen etwas anderen Blickwinkel zeigen. Lesens- und überdenkenswert.
  • Simples Brainfood:  Manchmal reicht ein Glas Wasser (Wird leider oft vergessen, besonders in Schulen)
  • Lässt ein Morgenspaziergang die Pfunde purzeln (Interessant, aber dann kritisch hinterfragt)
  • Underrepording bei der Ernährungsanalyse ( das zeigt die Praxis immer wieder)
Für Mitglieder gibt es ab Freitag im Mitgliederservice einen Patientenratgeber "Ernährung bei Krebs" zum Download. Hierbei wird dann auch die kohlenhydratreduzierte Kost erklärt. Ich bin total gespannt.