Freitag, 9. November 2018

Mein Fitnesstrainer hat aber gesagt….


Das ist ein Satz, den ich nicht mag. Ich habe nichts gegen Fitnesstrainer, wenn sie ihren Job gut machen, aber wenn sie Ernährungsempfehlungen rausgeben, die den Betroffenen in dem Moment nicht helfen oder vielleicht sogar schaden, dann bitte Finger weg.
Wie komme ich auf das Thema? Natürlich durch ein Erlebnis aus der Beratungspraxis.
Klient mit Diagnose Fruktosemalabsorption  und Sorbitintoleranz.
Ich frage immer nach bestehenden Erkrankungen. In diesem Fall Hashimoto-Thyreoiditis.

Klient war gerade erst noch zur Kontrolle. Ergebnis: Radiologe wollte die Medikation verändern, Hausarzt meinte, das wäre nicht nötig.

Klient hat in den letzten Monaten 12 kg zugenommen und versucht das jetzt mit Fitness-Sport in den Griff zu bekommen.
Da wurde dann gesagt, dass die Ernährungsweise komplett falsch wäre.
Der Klient hat sich morgens immer einen bunten Salat inkl. Eier, Käse etc. frisch zusammengestellt und war nach dem Verzehr satt bis zum Mittag.
Originalzitat:“ Ich habe mich fit gefühlt und war leistungsfähig“
Im Fitness-Studio gab es jetzt die Ernährungsempfehlung „Quark mit Heidelbeeren“  (Eiweiß!!!!)
Was ist passiert? Der Klient hatte nach zwei Stunden das Gefühl den Kühlschrank plündern zu müssen und fühlte sich auch nicht mehr so leistungsfähig. Aber er wollte das durchhalten, weil das Gewicht ja runter sollte.
In solchen Situationen frage ich mich immer: Wo bleibt das gesunde Bauchgefühl? Wenn mir der Salat gut getan hat, dann ändere ich das bestimmt nicht um in eine Mahlzeit, die mich nicht satt macht oder mit der ich mich nicht wohlfühle.
Bitte in solche  Dingen die Selbstverantwortung nicht abgeben sondern auf den Körper hören.
Und ich bin jetzt auch noch nicht fertig mit der Hashimoto-Erkrankung. Unsere Schilddrüse  hat ja einen Wahnsinnseinfluss auf  alles.
Ich lese zu diesem Organ gerade ein Buch. Darüber werde ich dann später mal berichten.
Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende, bleibt gesund und hört auf Euer Bauchgefühl.

Bildquelle: Pixabay

Sonntag, 4. November 2018

Vor und wieder zurück


Gerade haben wir die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit hinter uns gebracht. Meine innere Uhr tickt  noch etwas anders und ich brauche jedes Mal ein paar Tage bis ich mich an diese Zeit gewöhnt habe.
Ich kenne aber auch Menschen die angeblich keine Probleme mit dieser Umstellung haben.
Die EU hat jetzt im Sommer (4.Juli 18- 16.August 18) eine Online-Umfrage gestartet und alle Bürger hatten die Möglichkeit ihre Meinung zur Zeitumstellung kund zu tun. Das Ergebnis  könnt Ihr hier nachlesen
Die meisten haben für eine ständige Sommerzeit gestimmt.
Ich persönlich finde es auch schön, wenn es abends lange hell ist und wenn ich mit meinen Lieben lange draußen sitzen kann.
Aber diese ständige Sommerzeit hätte gesundheitliche Folgen weil sich unsere innere Uhr nach dem Tageslicht richtet. Gut erklärt bei Quarks.
Wir alle haben noch nie nach einer ständigen Sommerzeit gelebt. Ich kann mich erinnern an die „normale“ Winterzeit und dann an die erste Umstellung 1980, die ja bis jetzt geblieben ist.
Ich möchte einfach nicht, dass es im Winter um 9 Uhr noch dunkel ist. Ich möchte dadurch auch nicht ständig in einem Mini- Jetlag leben.
Ich möchte deshalb dann lieber zurück zur für uns eigentlich normalen Winterzeit.
 Bildquelle: Pixabay