MünsterBLOG

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Donnerstag, 30. Juni 2016

Unterstützung für das Café Juli in Aachen

Ich möchte Euch gerne eine Herzensprojekt vorstellen das Unterstützung verdient.
Die Kollegin Alexandra Hirschfelder von Lecker ohne möchte sich einen Traum erfüllen.
Ein eigenes Café. Aber nicht mal so 08/15, nein. Regional, saisonal und eingestellt auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Die beiden Kolleginnen von Lecker ohne bieten uns Ernährungsfachkräften die Möglichkeit uns kostenlos mit unserer Dienstleistung vorzustellen. Für mich ist es jetzt an der Zeit mal etwas zurückzugeben, auch wenn ich keinen Kuchen in Aachen essen werde.Aber man soll ja niemals "nie" sagen. ;-)
Deshalb unterstütze ich ihre Aktion , die sich durch Crowfunding finanzieren soll.
Ach, ich lasse Alexandra einfach mal für sich selbst sprechen.
Solch ein Projekt sollte gerade durch uns Ernährungsfachkräfte Unterstützung erfahren. Ich profitiere immer von den vielen Rezepten, die vorgestellt werden.


Montag, 27. Juni 2016

Hast du eigentlich noch ein anderes Hobby?

Diese Frage wurde mir in der vergangenen Woche gestellt. Zuerst wusste ich nicht worauf die Fragestellerin hinaus wollte. Aber sie meinte dann:
"Du redest so viel von deinem Beruf, von dem was du machst, ist das überhaupt noch Arbeit für dich?"
Da habe ich erst einmal gestutzt, überlegt.
Und dann fiel mir dieser Spruch von Konfuzius ein:

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

Ja, ich liebe meinen Beruf, ich mache meine Arbeit gerne. Ja, es ist immer noch Arbeit. Sowohl vor der Beratung als auch danach. Hobby ist auch nicht das richtige Wort. Das wertet die Arbeit doch ein bisschen runter. Geld verdienen möchte ich schließlich auch damit.
Aber das, was man gerne tut, das geht leich(er) von der Hand und macht dann auch Spaß.
Und jetzt zurück zur eigentlichen Frage, ob ich noch andere Hobbies habe.
Klar, ich lese gerne (im Moment viele Fachbücher *hihi*) , aber ich sammle auch Spruchkarten.
Bei Rossmann stehe ich immer lange vor dem Spruchkartenständer auf der Suche nach Neuigkeiten
Bei Penny stöbere ich auch gerne, aber auch in Buchhandlungen. Oft kaufe ich diese Karten dann in doppelter Ausführung um sie dann, wenn gerade Bedarf besteht, an liebe Menschen zu verschicken.
Mit der richtigen Post und handgeschrieben.
Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche.
(aus meiner Sammlung)

Sonntag, 19. Juni 2016

Blogempfehlung:"Adipositas Blog"



Ich habe mal wieder einen neuen Blog in meine Empfehlungsliste aufgenommen, den ich gerne vorstellen möchte.
Michael Wirtz  schreibt  hier und nennt ihn den Adipositas-Blog.Er schreibt über seine Erfahrungen als adipöser Mensch, als Mensch nach einem bariatrischen Eingriff, als Mensch, der sich engagiert im der  AdipositasHilfe Nord e.V. und das nicht weichgespült, nein, total kritisch.
Als Erstes ist mir das Foto aufgefallen und meine erster Gedanke war:“So sieht er doch gar nicht mehr aus.“ Er hat das Bild gewählt, weil er in diesem Jahr, als das Bild entstanden ist, beschlossen hat, etwas gegen seine 160 kg zu tun.
Wir sind uns in der SHG Borken vor längerer Zeit mal live begegnet. Ich hatte damals das Gefühl mich mit Betroffenen austauschen zu müssen, auch um meine Beratung zu optimieren. Ich kann ja nicht jede Krankheit, jede Op durchmachen. Da profitiere ich lieber von den Erfahrungen derjenigen, die es real erleben.
Bei meinem Besuch ist mir schon der realistische Umgang mit der Adipositaschirurgie und den damit verbundenen „Nebenwirkungen“ aufgefallen. Oft wird von der Honeymoon-Phase nach OP berichtet, wenn die Menschen meinen: Jetzt ist alles gut!
Für Michael Wirtz ist beileibe nicht alles gut. Er schreibt kritisch über Chirurgen, über die Leitung einer SHG, ach lest doch bitte selbst.
Ich bin gespannt auf die nächsten Beiträge, wir verfolgen uns garantiert weiter über Facebook.
Diesem Blog wünsche ich ganz viel Erfolg und dem Schreiber und seiner Familie alles Gute.
Und bitte so weiter schreiben, wie bisher. Frei von der Leber weg. (Der Autor wird wissen was ich meine  :-))


Mittwoch, 15. Juni 2016

gelesen: "Gut essen rund um die Adipositas-OP"

130 Rezepte bei Magen-Bypass, Schlauchmagen & Co;erschienen bei TRIAS
ISBN: 978-3-432-10048-7; Preis: 19,99€

Das ist ein Buch, das in jedes Bücherregal einer Ernährungsfachkraft gehört, die Menschen berät, die eine bariatrische OP möchten.
Der Autorin Dr. Heike Raab arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Oecotrophologin im Bereich Ernährungsberatung und-therapie,vorwiegend im Bereich Adipositastherapie und Diabetologie.
Die langjährige Berufserfahrung spürt man.
Im ersten Teil des Buch geht es um die verschiedenen Verfahren in der Adipositaschirurgie.
Die Grafiken sind sehr gut und anhand der Beschreibung ist gut zu verstehen, wie die gerade beschriebene OP-Methode wirkt.
Rosa unterlegt werden die Supplemente gekennzeichnet, die regelmäßig und lebenslang genommen werden müssen.
Dann geht es in den Bereich Ernährung.
Zuerst geht es um die Ernährung vor und anschließend nach OP . Alles leicht verständlich erklärt.
Wer durch seine Klinik eine Flüssigphase durchlaufen muss, was ich durchaus für sinnvoll halte, der bekommt gute Tipps mit auf den Weg.
Nach OP geht es dann um den Kostaufbau, Mahlzeitenhäufigkeit, Supplemente, Reihenfolge des Verzehr in einer Mahlzeit.
Auch Probleme wie das Dumping-Syndrom, Haarausfall und Mangelerscheinungen werden behandelt.
Im Rezeptteil finden sich viele gute Anregungen sowohl für die Flüssigphase vor und nach OP in der entsprechenden Portionsgröße.Pikante und süße Gerichte, alles ausgelegt auf einen guten Eiweißanteil, machen das Buch komplett.
Nur mit zwei Zutaten habe ich ein kleines "Problem": Chilipulver und Tabasco. Direkt nach OP kann ich mir das nicht vorstellen. Aber bitte da auf den Bauch hören.:-)
Ich werde dieses Buch zu jeder Beratung mitnehmen und es meinen Klienten empfehlen.
Empfehlenswert

Gut essen rund um die Adipositas-OP: 130 Rezepte bei Magen-Bypass, Schlauchmagen & Co. *
*Affiliate-Link

Sonntag, 12. Juni 2016

Tag der offenen Tür bei P.Jentschura

Nach einer intensiven Woche wollte ich mal raus aus den eigenen vier Wänden und über Facebook bekam ich angezeigt, dass die Firma P. Jentschura gestern (11.6.16) einen Tag der offenen Tür anbietet. Die Firma Jentschura  entwickelt "Basenpräparate" unterschiedlicher Art.
Münster- Roxel ist von Reken nicht weit weg. Der Termin stand für mich dann fest.
Dann habe ich erfahren , dass  Hanna-Kathrin Kraaibeek ebenfalls in Münster ist und auch zum Tag der offenen Tür wollte.
Wir haben uns per Mail verabredet, in Münster-City einen Kaffee bzw. Tee getrunken und etwas geklönt. Hanna-Kathrin Kraaibeek ist unter aderem sehr fit auf dem Gebiet BGF, eine Thematik, die mich beruflich auch noch reizt.
Gemeinsam sind wir nach Roxel gefahren und da wir früh dort waren, war es noch nicht so voll und wir konnten uns sowohl mit Herrn und Frau Jentschura unterhalten. Außerdem war es an den Ständen mit Info-Material und Verkostungsproben noch nicht so voll.;-)
Um 11 Uhr hat Ute Jentschura einen Vortrag gehalten zum Thema :
"Basische Ernährung für mehr Energie und Lebensfreude"
Man kann ja zum Thema Säure-Basen-Haushalt, "Schlacken" im Körper stehen wie man will, an jeder Sache ist etwas Wahres dran.
Es wird gesagt, dass es keine Schlacken im Körper gibt. Vielleicht nicht so, wie man sich das vorstellt. Beispiel: Hochofen.
Es wird  gesagt, dass unser Körper über ausreichend Entgftungsorgane verfügt um z.B. mit Säuren (aus zu viel Fleisch, Milchprodukten, Zucker etc.) fertig zu werden.
Wir haben dann mal gedanklich weitergesponnen:Was ist , wenn diese Entgiftungsorgane durch Krankheiten, Medikamente... überlastet sind? Macht es dann doch Sinn, die Ernährung mal umzustellen um den Körper/die Organe zu entlasten?
Aus dem Vortrag habe ich mir einige Dinge mitgenommen, über die ich noch etwas brüten muss. Eine Info kann ich für alle Leinöl-Liebhaber weitergeben. Das Öl kann eingefroren werden und die Haltbarkeit so verlängert werden. Guter Tipp, denn ich habe mich oft geärgert, wenn mir das Öl ranzig geworden ist.
Und zuhause habe ich mich dann auch noch darüber geärgert,dass ich nicht drei Produkte mitgenommen habe um in der Küche damit zu experimentieren. Durch eine Rezeptbroschüre habe ich Anregungen  bekommen. Alles klappt bei mir nicht 1:1, das weiß ich schon. Aber warum nicht meine Rezepte mit den Produkten  zusammenbringen und z.B. meine Brotrezepte aufpeppen?
Aber das Kaufen kann ich noch nachholen. So etwas läuft nicht weg. ;-)
So ist aus einem privat geplanten Ausflug dann doch auch Berufliches geworden, aber mit sehr viel Spaß.
Wichtiger Hinweis zum Schluss: Für diesen Beitrag werde ich nicht bezahlt und bekomme auch keine Provision!
Bildrechte: Jentschura


Montag, 6. Juni 2016

"Ich möchte abnehmen"

Oft höre ich den Satz am Telefon:"Sie sind doch Ernährungsberaterin. Ich möchte gerne abnehmen."
Gut, der Beratungsauftrag für mich ist definiert, die bürokratischen Vorgänge werden dann auch geklärt und egal, ob es um Adipositas oder die berühmten 5 kg- zuviel geht, es wird ein Termin vereinbart.
Zu Beginn steht immer die Anamnese und dazu gehören die Fragen: "Seit wann besteht das Übergewicht und welche Auslöser waren dafür zuständig?"
Diese Fragen werden meist ohne langes Überlegen beantwortet.
Ich frage dann auch, warum diese Kilos sich nicht  nicht wieder verdünnisiert haben?
Wenn der Grund Schwangerschaften sind, dann kommt meist: Keine Zeit für sich selbst, Familie geht vor.
Kann ich gut nachvollziehen.Irgendwann sollte aber der Punkt erwischt werden um festzustellen, dass jetzt mal wieder "Zeit für mich" eine Berechtigung hat. Aber was sich dann über einige Zeit an Gewohnheiten eingeschlichen hat, das ist dann schwierig zu lösen. Das kann ich meinen Klienten und Klientinnen nicht abnehmen. Ich kann Anregungen geben, wie, was verändert werden kann, aber Umsetzen muss jede/r für sich selbst.
In letzter Zeit habe ich auch festgestellt, dass es berufliche Schwierigkeiten sind, die den Klienten Probleme machen. Wenn die Kollegin immer auf Krawall gebürstet ist und die andere harmoniebedürftig ist und Konflikten lieber aus dem Weg geht, dann muss an dieser Baustelle gearbeitet werden. Auch da kann ich nur Anregungen geben.Ändern muss der Klient.
Aber Veränderung kann weh tun bzw. Angst machen.
An diesem Punkt wird die Beratung gerne mal auf Eis gelegt. Das ist mir recht.Da setzt nämlich auch die Eigenverantwortung ein. Wenn mein Klient diese Baustellen bearbeitet oder geordnet hat, dann ist Zeit für sich und die entsprechende Bedürfnisse. Vorher wird der "Panzer" oft gebraucht um mit den Unannehmlichkeiten im Leben klar zu kommen.
Abnehmen hat nämlich auch immer  etwas mit Loslassen zu tun.
 Bildquellenangabe: Sebastian Göbel  / pixelio.de

Mittwoch, 1. Juni 2016

Frischegerichte bei Aldi

Schon vor einigen Wochen ist mir im wöchentlichen Werbeprospekt von Aldi Nord eine Art Menüplanaufgefallen. Täglich zwei Frischegerichte aus der Kühltheke für 2,99€
Das hat mich neugierig gemacht und ich habe ein Familienmitglied gefragt, ob es quasi Versuchskaninchen spielen würde. Mir ging es um Geschmack,Mundgefühl, Allergenkennzeichnung, Zutatenliste und Nährwerte.
Entschieden habe ich mich nach Rücksprache für Schweinebraten in brauner Sauce, dazu Pariser Karotten und Kartoffelpüree.
Handhabung ganz einfach: Die Plastikfolie oben ein paar Mal einstechen und dann bei 600 Watt für 7 Minuten in die Mikrowelle.
Ganz unangenehm ist mir die große Menge an Plastik aufgefallen. Nicht gerade umweltfreundlich.
Inhalt war reichhaltig. Zweioptisch schöne Scheiben Braten in Soße, dazu glänzende Pariser Karotten und Kartoffelpüree.
Bei letzterem handelte es sich nicht um ein Püree, sondern um Kartoffelstampf, da noch Stücke zu fühlen waren. Das Ganze war relativ geschmacksneutral und mir fehlte eindeutig Muskat.
Die Pariser Karotten waren schön bissfest (schmeckt älteren Menschen nicht immer) mit etwas Fett. An Karotten gehört eine Prise Zucker, die für meinen Geschmack etwa groß ausgefallen ist. Aber das ist subjektiv.
Der Braten war lecker. Zwei schöne, kleine Scheiben in einer etwas festen Soße.
Jetzt mal zu Deklaration: ohne Geschmacksverstärker
                                         ohne Farbstoffe
                                         ohne Konservierungsstoffe . Was hat dann Natriumhydrogensulfit im Essen zu suchen? Auch ein paar andere Dinge, wie Glukosesirup (für die süßen Karotten verantwortlich?), warum da nicht normaler Haushaltszucker? Billigsüße?
Der Preis ist natürlich unschlagbar. Trotzdem möchte ich jedem empfehlen doch selbst zu kochen, weil mir da kein Geschmack aufgedrückt wird. Ich kann mit den Gewürzen arbeiten, die mir schmecken. Ich kann die Konsistenz beeinflussen und natürlich auch von was ich mehr auf dem Teller haben möchte. Dieses Gericht war doch stark fleischlastig.
Mich interessiert Eure Meinung. Haben solche Frischegerichte , die einige Tage haltbar sind eine Berechtigung? Wenn ja warum und wenn nein,, warum nicht?
Bildrechte: S. Hagedorn