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Sonntag, 23. Juni 2024

Mitarbeiter in Betrieben fit machen

 

Ein weiteres Betätigungsfeld für uns Diätassistent*innen ist die Betriebliche Gesundheitsförderung.
Für mich steht da EssWert ganz oben. Zu EssWert gehören Martina Amon und SvenBach.
EssWert verfügt über ein breites Portfolio, was die Betriebliche Gesundheitsförderung angeht.

Martina Amon hat meine Fragen beantwortet.
1.    Was hat Dich am Beruf der Diätassistentin gereizt und wie bist Du auf diesen Beruf aufmerksam geworden?
Zufällig tatsächlich durch eine Eignungsempfehlung durch die Arbeitsagentur, welche anhand meiner Fähigkeiten diesen Beruf vorgeschlagen hat. Mit jungen 16 Jahren dachte ich mir, ach das probiere ich mal aus.
2.    Wo und wann hast du Deine Ausbildung gemacht?
Würzburg, 2006-2009
3.    Wie ging es dann für Dich weiter?
Erste Anstellung in einer Klinik in Bad Nauheim, dann noch mal Abi nachgeholt, Soziale Arbeit studiert und parallel die Selbständigkeit aufgebaut. Erst mit einer Praxis gestartet, heute mit EssWert gemeinsam mit Sven Bach in der BGF unterwegs mit einem Team aus 9 Mitarbeiterinnen und 3 Praxen in Würzburg, Stuttgart und Horb a. Neckar.
4.    Hast Du ein, ich nenne es „Alleinstellungsmerkmal“ oder eine Tätigkeit, die nicht jede/r in unserem Beruf macht und wenn ja, wie ist es dazu gekommen?
Kombination Ernährung & Stressmanagement. Als Sozialpädagogin und Stressmanagementtrainerin ZPP qualifiziert. So kann ich vor allem im Bereich BGF auch auf Themen wie Stress & Essen eingehen aber auch reine Maßnahmen zur Stressprävention, Schlafoptimierung etc. anbieten.
5.    Gab oder gibt es „Stolpersteine“, die ab und an im Weg liegen und wie gehst du damit um?
Die gibt es täglich. Ich konzentriere mich immer auf die Lösung statt mich zu lange mit dem Problem selbst aufzuhalten.
6.    Was liebst Du an unserem Beruf?
Diese unglaubliche Vielfalt. Mein Herz schlägt für Vorträge und Kochworkshops oder Kochshows in Unternehmen. Hier eine breite Masse für gutes Essen zu begeistern
7.    Was möchtest du noch erreichen?
Ein deutschlandweites Netzwerk schaffen gemeinsam mit Sven Bach, um möglichst viele Mitarbeiter/innen in Unternehmen zu erreichen und endlich gesunde Ernährung wieder sexy machen, leckeres Essen statt traurige,langweilige Salate.





Die Bildrechte liegen bei EssWert/Martina Amon

Sonntag, 16. Januar 2022

"Warum immer dieses Süßkram- Gedöns zu Weihnachten?"

 Mit diesen Worten warf mir an meinem ersten Arbeitstag nach den Feiertagen ein Patient eine Tüte mit Plätzchen auf den Tisch. 

Als Nachsatz kam:"Sie können das wohl besser gebrauchen als ich."

Dieser Patient ist gerade dabei mit meiner Unterstützung sein Gewicht zu reduzieren und es läuft gut. Er wird satt, er vermisst nichts und er arbeitet gerade daran so nach und nach seine Routinen zu verändern.

Er ist Geschäftsmann und bekommt zu Weihnachten massenweise Geschenkekartons mit Alkohol und dem angesprochen Süßkram gebracht oder zugeschickt. Natürlich alles von bester Qualität.
Er verteilt schon Vieles an seine Mitarbeiter, aber auch die möchten nicht unbedingt so viel davon essen.
Die Firma ist aktiv wenn es um die Mitarbeitergesundheit geht.

Ich habe mich auch schon oft gefragt, warum Geschäftsleute sich oft solche Sachen wie oben beschrieben zu Weihnachten schenken. Vielleicht weil es das Einfachste ist, weil es von diversen Firmen als Geschenkepakete angeboten wird?

Mein Vater war vor ewig langer Zeit auch einer dieser Beschenkten. Für uns als Kinder war das natülich immer ein Highlight. Viele Flaschen sind im Keller gelandet und auch dort geblieben. 

Das ist aber doch zu schade. 

Vielleicht schon jetzt einmal Gedanken machen, ob man es in diesem Jahr zu Weihnachten mal anders macht. Bis Weihnachten ist ja noch ein bisschen hin, wobei die Zeit dann wieder anfängt zu rasen. 😉

Jetzt schon einmal auf die Suche nach Alternativen machen und den Beschenkten etwas zukommen lassen, von dem sie vielleicht auch mal länger etwas haben. 


 


Bild von Дарья Яковлева auf Pixabay

Mittwoch, 30. Juni 2021

Dozierendentreffen beim DRK- Bildungswerk in Borken


Ich hatte Euch ja bereits hier erzählt, dass ich demnächst einen Vortrag für das Bildungswerk halten darf.
Am 24.6. fand jetzt ein Präsenztreffen in den Räumen des Bildungswerkes statt und so konnte ich z.B. auch den Menschen hinter der Stimme von Frau Patricia Stenert kennenlernen.
Ich muss sagen, das Bildungswerk ist in Sachen Digitalisierung sehr gut aufgestellt. Hätte ich nicht selbst hinfahren können hätte ich mich auch online zuschalten können.
Wir sind wirklich dort gut empfangen und versorgt wurden. Hätte ich es vorher gewusst hätte ich mein Abendbrot zuhause ausfallen lassen. Aber ein kleiner Appetit bleibt.
Ich war die Einzige, die aus dem Bereich „Ernährung“ anwesend war.
Es waren Dozent*innen aus dem Bereich Bewegung vor Ort, jemand aus dem Bereich Psychoonkologie und es ging auch um Sprachen.
Zuallererst wurde uns die neue Struktur vorgestellt und wer für was zuständig ist. Leider finde ich die auf der Homepage nicht wieder.
Wir hatten die Möglichkeit uns und unsere Arbeit vorzustellen und zu einer Teilnehmerin hatte ich direkt einen Draht. Es ging da um Kinder, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen weniger oder keinen Sport mehr machen konnten und jetzt nicht mehr den Einstieg bekommen weil sie merken, dass sie z.B. nicht mehr so schnell sind.
Im Bereich BGF möchte das Bildungswerk aktiv werden. Da habe ich meine Kurskonzepte zum Thema „Darmgesundheit“ im Portfolio.
Frau Stenert wird sich bei mir melden, damit wir uns zusammensetzen um dann zu schauen was angeboten werden kann. Ich bin total gespannt, auch weil es noch ein Fotoshooting geben soll, damit alle Dozierenden im einheitlichen Design präsentiert werden.

Ich bin auch gespannt, was alles möglch sein wird und kann.
Hier noch einmal der Link zu meinem Online- Seminar am 26.8.21. Ich lege sehr viel Wert auf den Austausch danach.


 Mein klitzekleines Goodie- Bag vom Präsenztreffen. 😉

 




Sonntag, 21. Januar 2018

nachgekocht: Eier- Gemüse- Muffins

Das Rezept habe ich von meiner Tochter bekommen und ich musste das jetzt mal nachkochen, denn es sah lecker aus, eignet sich zur Resteverwertung und es ist etwas, was man mit in den Betrieb nehmen kann für eine gute Mahlzeit.
6 Eier werden mit 1 bis 2 Esslöffel Milch und 1 Teelöffel Mehl vermengt. Gewürzt habe ich mit Salz und Pfeffer aus der Mühle.
Eine Muffinform wird eingefettet und nach Belieben mit Zutaten gefüllt. Ich habe Papierförmchen in meine Muffinform gesetzt, da die Beschichtung meiner Form nicht mehr gut ist, aber das war nicht so ganz die optimale Lösung, da die Förmchen geklebt haben. Da muss etwas Neues her.
Ich habe genutzt: Lauchzwiebeln, Paprikastreifen, Champignons, geraspelte Möhren,Schafskäse,Kirschtomaten- alles gemischt ,nach Gefühl und schön bunt. Nicht zuviel einfüllen! s. Foto unten

Über dieses Gemüse wird die Eimischung gegeben  und bei 180° C für 20-25 Minuten gebacken. Danach auskühlen lassen und stürzen.

Für uns habe ich noch ein paar Bratkartoffeln dazu gemacht. Männer brauchen  manchmal etwas mehr.;-)

Disese Muffins schmecken mir warm, aber auch kalt und sind auch eine gute Mahlzeit ,um sie mit zur Arbeit zu nehmen.
Schreibt mir gerne, welche Zutaten Ihr noch genutzt habt oder nutzen würdet.
Viel Spaß beim Nachkochen.
Bildrechte: S. Hagedorn

Sonntag, 24. Juli 2016

Eine rollbare Flasche

Im Blog ist es gerade etwas ruhiger geworden, denn meine freie Zeit nutze ich eher dazu mich im draußen aufzuhalten als im warmen Haus. Und draußen lese ich eher ein Buch als das ich mich im Internet bewege.
In der vergangenen Woche bin ich mit meiner Tochter für ein paar Stunden nach Winterswijk gefahren um ein bisschen zu bummeln. Ist von uns aus nicht weit und die Niederländer haben oft pfiffigere Mode oder kleinkram, den ich hier nicht bekomme.
Direkt zu Beginn der Einkaufsstraße ist mir ein neues Geschäft aufgefallen. Den Namen habe ich vergessen. Was mich angepiekt hat waren Lunchbags und halt diese rollbaren Flaschen, die mir kurz davor in einem Blog schon aufgefallen waren.Ich habe danach im Netz gesucht, aber mir haben die Designs nicht gefallen.
Aber diese Flaschen von Aqua Licious, die haben es mir angetan. Eine musste wenigstensmit und zwar zum Testen. Ich bin ja immer auf der Suche nach Anregungen für Maßnahmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.
Meine Flasche mit dem schönen Pfauenfederdesign fasst 300 ml.Unbefüllt wiegt sie inkl. Karabinerhaken keine 40 g und wenn sie leer ist, dann rolle ich sie zusammen und sie passt bequem in meine Handtasche.
Den Spülmaschinentest hat sie auch bereits bestanden. Es setzt sich am Boden nichts Unappetitliches fest und die Qualität hat auch nicht gelitten. Warmen Tee konnte ich auch umfüllen.
Und die Flasche ist BPA-frei.Bisphenol A steht im Verdacht gesundheitsgefährdend zu sein und wenn es auch ohne geht, umso besser.
Diese Flasche wird mich begleiten. Sie hat mich überzeugt.
Bildrechte. S. Hagedorn

Sonntag, 12. Juni 2016

Tag der offenen Tür bei P.Jentschura

Nach einer intensiven Woche wollte ich mal raus aus den eigenen vier Wänden und über Facebook bekam ich angezeigt, dass die Firma P. Jentschura gestern (11.6.16) einen Tag der offenen Tür anbietet. Die Firma Jentschura  entwickelt "Basenpräparate" unterschiedlicher Art.
Münster- Roxel ist von Reken nicht weit weg. Der Termin stand für mich dann fest.
Dann habe ich erfahren , dass  Hanna-Kathrin Kraaibeek ebenfalls in Münster ist und auch zum Tag der offenen Tür wollte.
Wir haben uns per Mail verabredet, in Münster-City einen Kaffee bzw. Tee getrunken und etwas geklönt. Hanna-Kathrin Kraaibeek ist unter aderem sehr fit auf dem Gebiet BGF, eine Thematik, die mich beruflich auch noch reizt.
Gemeinsam sind wir nach Roxel gefahren und da wir früh dort waren, war es noch nicht so voll und wir konnten uns sowohl mit Herrn und Frau Jentschura unterhalten. Außerdem war es an den Ständen mit Info-Material und Verkostungsproben noch nicht so voll.;-)
Um 11 Uhr hat Ute Jentschura einen Vortrag gehalten zum Thema :
"Basische Ernährung für mehr Energie und Lebensfreude"
Man kann ja zum Thema Säure-Basen-Haushalt, "Schlacken" im Körper stehen wie man will, an jeder Sache ist etwas Wahres dran.
Es wird gesagt, dass es keine Schlacken im Körper gibt. Vielleicht nicht so, wie man sich das vorstellt. Beispiel: Hochofen.
Es wird  gesagt, dass unser Körper über ausreichend Entgftungsorgane verfügt um z.B. mit Säuren (aus zu viel Fleisch, Milchprodukten, Zucker etc.) fertig zu werden.
Wir haben dann mal gedanklich weitergesponnen:Was ist , wenn diese Entgiftungsorgane durch Krankheiten, Medikamente... überlastet sind? Macht es dann doch Sinn, die Ernährung mal umzustellen um den Körper/die Organe zu entlasten?
Aus dem Vortrag habe ich mir einige Dinge mitgenommen, über die ich noch etwas brüten muss. Eine Info kann ich für alle Leinöl-Liebhaber weitergeben. Das Öl kann eingefroren werden und die Haltbarkeit so verlängert werden. Guter Tipp, denn ich habe mich oft geärgert, wenn mir das Öl ranzig geworden ist.
Und zuhause habe ich mich dann auch noch darüber geärgert,dass ich nicht drei Produkte mitgenommen habe um in der Küche damit zu experimentieren. Durch eine Rezeptbroschüre habe ich Anregungen  bekommen. Alles klappt bei mir nicht 1:1, das weiß ich schon. Aber warum nicht meine Rezepte mit den Produkten  zusammenbringen und z.B. meine Brotrezepte aufpeppen?
Aber das Kaufen kann ich noch nachholen. So etwas läuft nicht weg. ;-)
So ist aus einem privat geplanten Ausflug dann doch auch Berufliches geworden, aber mit sehr viel Spaß.
Wichtiger Hinweis zum Schluss: Für diesen Beitrag werde ich nicht bezahlt und bekomme auch keine Provision!
Bildrechte: Jentschura


Mittwoch, 4. November 2015

Workshop zu BGF: "Zuckerwürfel in Cola und Ketchup-..."

...welche Ideen gibt es noch für die moderne Betriebliche Gesundheitsförderung?"
Unter diesem Titel habe ich am Samstag einen Workshop in Münster besucht um neue Ideen für die Betriebliche Gesundheitsförderung zu bekommen und mich mit Kolleginnen in Münster auszutauschen.
Seminarleitung: Birgit Blumenschein und Hanna-Kathrin Kraaibeek, beide top im Bereich BGM und BGF.
Zu Beginn ging es darum, welche Begriffe, Wörter, Formulierungen für uns in diesem Bereich wichtig sind, alles angelehnt an den Leitfaden Prävention, der in 2016 wichtig wird.
Dann wurde gearbeitet, wie das bei einem Workshop so ist.
Was ich erkannt habe: Nicht sofort in die Vollen gehen, sondern erst die Ziele bestimmen bzw. sich die Ziele des Auftraggebers nennen lassen.
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis bekamen wir auch unterschiedliche Aufträge, die wir mit einer Partnerin bearbeiten sollten.
Da gibt es Vieles zu beachten, da muss hinter die Sätze geschaut werden, nachgehakt werden, Ansprechpartner gesucht werden uvm.
Es war interessant zu sehen wie unterschiedlich die Kolleginnen an diese Aufgaben heran gingen. Es gab ein paar Beispiele, was man den Firmen anbieten könnte- dabei war dann wichtig die vorgegebene Zeit im Auge zu behalten. Wir können uns da schnell verrennen. Auch hier wieder das Ziel im Auge behalten.
Im Grunde genommen hätten wir noch ein paar Stunden länger zusammen sitzen können. Es ist ein riesiges Feld, das da beackert werden muss und kann.
Mein Fazit in der Abschlussrunde lautete deshalb kurz und knapp:
"Kopf voll- sacken lassen- ich freue mich auf zuhause."
Und heute kann ich sagen: Es arbeitet immer noch nach.
 Bildquellenangabe: Unitz  / pixelio.de


Freitag, 23. Oktober 2015

BGF- Maßnahme : Kurzberatungen

Gestern war ich im Auftrag der Barmer GEK  in einem Versorgungsunternehmen tätig.
Dort ist für die Angestellten ein großes Angebot erstellt worden, was das große Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung angeht.  Yoga, Zumba, Cardio scan, Rückentests, Vorträge und ich habe Kurzberatungen angeboten.
Von 8 Uhr bis 13 Uhr im Viertelstundentakt. Zwei Termine waren nicht vergeben, aber ich konnte mich mit 11 Herren und 8 Damen unterhalten.
Herausforderung bei solchen Kurzberatungen ist immer: Ich weiß nicht, was mich da gerade erwartet. Ich muss quasi jedes Thema auf dem Schirm haben, muss von der Theorie in die Praxis und wieder zurück.
Es war anstrengend, aber es hat mir richtig Spaß gemacht.
Und ich bin dann selbst immer wieder überrascht, welche Ideen, Rezepte, Anregungen ich in meinem Kopf habe, die ich dann auch parat habe.
Als sehr angenehm habe ich auch den kontakt zu den anderen Anbietern empfunden, die ich in der Mittagspause getroffen habe. Es war eine tolle Atmosphäre.
Dafür bin ich immer wieder gerne bereit.
 Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

Mittwoch, 15. Oktober 2014

BGF- im Klitzekleinen

Gestern bekam ich einen Anruf meines Friseurs. Meine Friseurin wäre krank. Ob es möglich wäre meinen Termin auf den Nachmittag zuverschieben und das mir Frau D. die Haare schneiden könne.
Gut, ich hatte zu diesem Termin nichts vor, Haare mussten geschnitten werden, da war es für mich egal ob morgens oder nachmittags.
Ich kam also in den Salon und die Damen, die dort arbeiten, wuselten alle irgendwie von einem Kunden zum nächsten. Ich glaube jeder kennt es, wenn Hektik hinter einem Lächeln versteckt wird.
Die Azubine entschuldigte sich mehrmals, dass das Haarewaschen bei ihr länger dauern würde, da sie ja erst knapp fünf Wochen da wäre und bisher noch nie so viel hat tun müssen.
Die Chefin wirkte irgendwie "fertig", die Scherzchen klangen irgendwie gezwungen.
Ich lese gerade ein Buch, dass ich in den nächsten Wochen  hier vorstellen werden. Es heißt "Die Time- out-Taktik" und das hatte ich für die Wartezeit mitgenommen. Es passt nämlich gut zu BGM/BGF. Das mal kurz zur Info.
Beim Bezahlen habe ich der Chefin dann das Buch auf den Tresen gelegt und gesagt:" Das wäre gerade mal für Sie und Ihre Mitarbeiterinnen passend."
Sie fragte mich, ob es spürbar war, dass drei Mitarbeiter gefehlt haben und das alles etwas durcheinander lief? Ich glaube, jeder merkt, wenn in einem Betrieb, den man schon lange kennt, etwas anders läuft als sonst, auch wenn man quasi schon einen Tag vorgewarnt wird, in dem um Verschiebung des Termins gebeten wird.
Sie sagte mir dann, dass sie zwei Neukunden nicht abweisen wollte und ihnen dann noch Strähnchen gemacht hat obwohl das nicht eingeplant war. Sie wolle schließlich die Kunden zufrieden stellen. Und heute Abend käme dann für sie nur noch essen und dann ab ins Bett.Ob sie sich aber das Cover des Buches abfotografieren könne. Das war kein Problem.
Warum schreibe ich das alles? Ich arbeite mich so langsam in die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)ein und heute hatte ich das Gefühl, dass das Verständnis für die Situation im Friseursalon als klitzekleine BGF wahrgenommen wurde.
Ich möchte von meinen Klienten wertschätzend wahrgenommen werden, deshalb bin ich doch auch verpflichtet in Situationen, in denn ich selbst Kunde /Klient bin, dem Anbieter in solch stressigen Situationen wertschätzend  gegenüberzutreten. Wir können alle nicht mehr als arbeiten und jeder versucht doch auch in schwierigen Situationen die Arbeit so gut wie möglich zu verrichten.
Mir hat das heute wieder mal gezeigt, dass ich durch ein bisschen Verständnis eine gewisse Entspannung (ich finde gerade kein besseres Wort) vermitteln kann.
Ich wünsche deshalb allen einen erholsamen und stressfreien Abend.
Bildquellenangabe: Benjamin Klack  / pixelio.de

Mittwoch, 12. März 2014

Fortbildung: Betriebliches Gesundheitmanagment

Über das Seminarhaus habe ich am Wochenende bereits geschrieben. Ich musste das trennen, denn sonst wäre ich der Fortbildung und dem besonderen Seminarort nicht gerecht geworden.
Birgit Blumenschein, Seminarleiterin, das müssten Leser meines Blogs mittlerweile mitbekommen haben, schätze ich sehr.
Sie hat eine Art Seminare und Vorträge zu gestalten, so dass selbst der trockenste Stoff total interessant wird.
Während der zwei Tage habe ich dann für mich auch festgestellt, dass BGM keine leichte Tätigkeit ist, dafür muss man gemacht sein. Und wenn ich so etwas in einem Seminar erkenne, dann ist das bereits ein Ergebnis.
Kurz zu den Inhalten:
  • Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Salutogenese
  • Handlungsleitfaden der Krankenkassen
  • Unternehmen als Kunden
  • Akquise
  • Projektplanung
  • Preisgestaltung
  • Fallbeispiele und praxisbezogene Gruppenarbeit
Ich habe aus diesem Seminar für mich erkannt, dass ich mich eher im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung sehe. Hier kann ich in Betrieben unterstützend tätig werden wenn es um den Bereich "Ernährung" geht.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist weit größer, überschreitet mein Spezialgebiet, aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich mich in die Thematik einarbeiten kann, wenn ich das geeignete Unternehmen an meiner Seite weiß.
Im Seminar bekamen wir durch Birgit Blumenschein immer wieder Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag. Das macht für mich eine gute Seminarleitung aus. Sich nicht zu schade sein Tipps und Anregungen bekannt zu geben und nicht mit dem Hintergedanken zu arbeiten:"Mir wird etwas gestohlen."
Das Rad muss schließlich nicht zwei Mal erfunden werden und jedes Unternehmen ist von der Struktur her anders und braucht ganz etwas anderes.
Fazit: Total interessantes Thema. Ich weiß, wo ich gerade stehe mit der Option vielleicht doch noch einen Schritt weiter zu gehen.
Und noch ein dickes Dankeschön an unsere Seminargruppe.


Bildrechte: Dr. F. Mühleib

Freitag, 24. Januar 2014

Betriebliche Gesundheitsförderung- Seminar bei Freiraum

Ja, ich bin angemeldet und ich freue mich wahnsinnig auf dieses Seminar.
Nicht nur, weil ich die Seminarleitung mag. Nein, mir wurde schon so viel vom Seminarhaus Freiraum erzählt.Von der wohl besonderen Athmosphäre, die dort herrscht, vom kollegialen Austausch..
Und:
Ich sehe die Thematik als sehr gutes zweites Standbein zur Ernährungstherapie.
Da sind uns die Physiotherapeuten, die Mentaltrainer, Business-Coaches, Etikette-Trainer... ein ganzes Stück voraus.
Die haben ihre Chance gesehen und genutzt, die haben schon ihren Platz.
Aber wir als Ernährungsfachkräfte, wir sollten den Zug nicht an uns vorbei fahren lassen.
Es gibt so viele tolle Themen, die wir Firmen anbieten können.
Um mich dann jetzt richtig fit zu machen, fahre ich in die Eifel und  bin schon total gespannt.
Vielleicht treffe ich ja dort  auf Kolleginnen und Kollegen, die ich bisher nur aus der internetten Welt kenne.  Möglicherweise entscheidet sich noch jemand am Seminar teilzunehmen?
Ich werde hier auf jeden Fall  berichten.


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mitgliedernewsletter des FET e.V. vom November 2013

Gut, der Newsletter liegt aus dieses Mal schon einige Tage im E-Mail-Postfach, aber ich möchte doch zeitnah vorstellen, was aktuell  Thema ist. Wieder gute Anregungen, Themen für die tägliche Arbeit.
Schaut einfach selbst.

 1.Unterschätzen wir das Ausmaß von Antibiotikaresistenzen?

 2. Das lukrative Geschäft mit Nahrungsmittelintoleranzen-- Hier weiß ich schon jetzt, dass Betroffene   
     aufschreien werden. Gerade geht ein Artikel aus der "Zeit" zur gleichen Thematik in sozialen Netzwerken
     rund. Es geht nicht um die diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten....!
 3. Krebstherapie: Erhalten wir Unterstützung aus dem Darm?
 4. Interna nur für Mitglieder:
     Vortragsvorlagen zu den Themen
  • Bewusst Essen – Unsere Lebensmittel
  • Ernährung bei Schichtarbeit
  • Food @ Work  
Neugierig geworden? Dann diese Materialien beim FET käuflich erwerben (BGF wird für unsere Berufsgruppe sehr interessant, wobei ich diese Vorlagen immer nur als Anregung nutzen werde, da ich meinen eigenen Stil für Vorträge habe...) oder Mitglied werden.

 

Dienstag, 5. Februar 2013

BGM und BGF

BGM(=Betriebliches Gesundheitmanagement) und BGF (=Betriebliche Gesundheitsförderung), das war für mich bis vor ein paar Jahren ein und dasselbe. Seitdem ich mit Doris Breuer-Stern zusammenarbeite wurde ich eines Besseren belehrt.
Ich habe aber auch erkannt, dass dies ein großes Thema für unsere Berufsgruppe ist.
Firmen bekommen Zuschüsse um ihren Mitarbeitern in diese Richtung etwas "Gutes" zu tun und aus diesem Grund möchte ich mich gerne auch auf diesem Gebiet fortbilden.
Und ich habe da schon etwas im Kopf und ich hoffe, dass dies zeitlich für mich machbar ist, denn am 1.3. steht eigentlich noch ein anderer Termin an. Mal sehen, ob ich den verschoben bekomme, denn die Referentin schätze ich sehr, auch als Kollegin

Wer neugierig geworden ist, der klicke einfach mal hier.

Und jetzt, nachdem einige Zeit nach dem Post vergangen ist: Ich hoffe, das Birgit Blumenschein das Seminar im nächsten Jahr wieder anbietet. Termine lassen sich leider nicht verschieben. :-(

Donnerstag, 21. Juni 2012

Eine kleine Schreibpause...

Im Moment bin ich nicht so fleißig, was das Schreiben angeht. Ich bin jeden Morgen unterwegs für Klasse 2000. So kurz vor den Sommerferien möchten alle Schulen und ihre Klassen die letzten Gesundheitsfördererstunden noch hinter sich bringen.
Aber es macht Spaß. Organisation ist halt alles.;-)
Heute eine Traumstunde in einer 3. Klasse. Es ging um Kooperation. Wirklich klasse. Aber ich habe in dieser Woche auch auf einem Schulhof zu hören bekommen:
"Frau Hagedorn, Frau XY hat mit uns noch nichts mit Klaro gemacht."
Bei solchen Lehrern frage ich mich dann, warum sie solche Projekte anfangen, bzw. übernehmen.
Aber ich mache jetzt nachmittags ein bisschen Pause, denn in den Stunden ist viel Bewegung angesagt und das bei diesem schwülen Wetter....
Also auch mal Auszeit gönnen.