Posts mit dem Label Workshop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Workshop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Juni 2020

fortgebildet: "Coaching in der Beratung" - Basis-Workshop



Ich habe Euch hier schon von der Fortbildung zum Thema „Essen und Psyche“ mit der Kollegin Anja Schneider berichtet.
Auch gestern war es eine Online- Fortbildung, aber Anja Schneider beherrscht diese Art der Fortbildung.
Die erste Fortbildung dauerte 3 Stunden, gestern ging es von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr. 
Auch wenn ich nirgendwo hin fahren musste, wenn ich bequem zuhause vor dem PC sitzen konnte: Es war anstrengend. Es hat eine komplett andere „Energie“ als eine Präsenzfortbildung und auch die Thematik ist nicht zu unterschätzen.
Mir war es wichtig ein paar zusätzliche Handwerkszeuge zu erlernen um meinen Klienten /Patienten noch besser unterstützen zu können.

Die habe ich bekommen, ich habe aber auch gemerkt, wie schwierig es ist z.B. Ziele zu einem bestimmten Thema so zu formulieren, so dass es wirklich ein Ziel ist.
Auch in Online- Seminaren kann geübt werden, es ist nicht nur Wissensvermittlung.
Ich habe auch für mich selbst sehr viel mitgenommen und kann nachvollziehen, wie schwierig es meinen Klienten fallen kann, wenn es z.B.um Zielformulierung geht.
Es gibt aber durchaus Möglichkeiten den Klienten dabei zu unterstützen. 

Ich werde weiter an dieser Thematik arbeiten und das Präsenzseminar in Münster mit Anja Scheider zum Thema „Persönlichkeitspanorama“ rückt auch näher. 
Drei Tage Live- Arbeit mit Anja Schneider, das wird sehr wahrscheinlich  fordernd aber auch sehr bereichernd. Ich freue mich darauf und werde natürlich danach berichten. 


Freitag, 7. Juni 2019

Definition "Netzwerk"


Diese Frage kam im letzten Existenzgründer- Workshop auf, den ich gemeinsam mit Birgit Blumenschein in Münster gebe.
Netzwerken, ein Netzwerk ist für mich einfach essentiell, aber ich habe auch gemerkt, dass es individuell interpretiert wird, je nach Hintergrund.
Es gibt unterschiedliche Netzwerke, wie z.B. das familiäre Netzwerk, ohne das ich meine freiberufliche Tätigkeit nicht stemmen könnte.
Es gibt Stammtische/ Treffs, zu denen sich freiberuflich tätige Diätassistenten treffen und austauschen.
Dann die sozialen Netzwerke, die im virtuellen Raum ein gutes Tool zum Marketing sind.
Marketing ohne Netzwerk- das kann schwierig werden. Netzwerk bedeutet ja auch Menschen zu kennen, die wiederum andere Menschen kennen….

Wie definiere ich persönlich Netzwerken? Für mich ist es ein Geben und Nehmen, eine Interaktion mit verschiedenen Menschen, Personengruppen, wobei das Geben am Beginn steht und ich dann aber auch das Recht in Anspruch nehme mir aus diesem Netzwerk zu „nehmen“. 
Nur „Reinbuttern“, so dass immer nur andere profitieren, das funktioniert mit mir nicht.

Eine ganz tolle Definition von Netzwerk mit 12 Punkten habe ich im Newsletter der 
W.I.N Community Deutschland gefunden, die im Betreff stehen haben:
„Nie GEGENseitig helfen sondern und uns miteinander bewegen“ und sich dem Hashtag #gemeinsamistdasneueEgo angeschlossen haben.

Mitglieder dieser Community stehen für:

 1.    Alle Beteiligten einer Kooperation auch Teilhabe erfahren. Konkret: Nur Projekte in denen echter Mehrwert und echte Partizipation gelebt werden kann, werden unterstützt.
2.    Man begegnet sich auf Augenhöhe. Unwissenheit wird aufgeklärt und Angebote nach Bedarf, nicht nach der gedrückten größten Umsatzmöglichkeit gestellt.
3.    Wir unterstützen niemanden, der unter Druck, Masche, Manipulation und ausnutzen von Unwissenheit verkauft
4.    Wir stehen für klare Kommunikation. Mauscheleien hinter dem Rücken, um „unsichtbare“ Geschäfte zu etablieren, entsprechen nicht der W.I.N Community Deutschland
5.    Wertschätzung und Respekt in Form einer Kommunikation, die erlaubt, dass Jede so sein darf, wie sie ist.
6.    Arbeit und Dienstleistung wird wertgeschätzt, Rechnungen werden kurzfristig beglichen und Vereinbarungen so ausgearbeitet, dass auch die augenscheinlich „kleinere“ überlebt.
7.    Ein klares Nein zu Geschäftsgebaren, die nur einseitig ausgerichtet sind.
8.    Ein klares Ja zu Miteinander und Füreinander.
9.    Unterstützung und zeigen der inneren Mission einer jeden Einzelnen, in dem Wissen, dass jedes Puzzleteil in dieser Haltung die Gemeinschaft und somit wieder jede Einzelne nach vorne bringt.
10.    Den Worten auch Taten folgen lassen.
11.    Differenzierung zwischen Ausgabe, weil man Lust auf das Projekt hat, und Investition, weil man es braucht fürs eigene Business. Klare Darstellung des Mehrwerts, sodass die Entscheidungen von Geschäftspartnern frei getroffen werden können und nicht unter Druck „Jetzt kommt mein Durchbruch“ passieren.
12.    Das eigene Business nie auf dem Rücken anderer aufbauen.



Und jetzt wieder den Bogen gespannt zur Freiberuflichkeit mit diesen 12 Punkten im Hinterkopf.

Wer solch ein Netzwerk im Rücken hat, das diese oder ähnlich formulierte Ziele für sich definiert, da kommt dann Unterstützung aus den verschiedensten Richtungen. Es muss ja nicht immer nur aus den eigenen beruflichen Reihen kommen. 
Einen Physiotherapeuten in meinem eigenen Netzwerk, der weiß, wie ich arbeite und diese Arbeit gut findet, kann für mich auch eine Unterstützung sein Multiplikator sein. Er wäre nicht in meinem Netzwerk, wenn ich seine Arbeit nicht schätzen würde. So spinnt sich dann ein Netz. Und das gehört für mich dann auch zum Marketing.
Und noch in Wort, was jede/r für sich definieren sollte: Sind „Kontakte“ bereits ein Netzwerk?
Wenn ich einen Physiotherapeuten kenne (um beim Beispiel zu bleiben) gehört dieser dann auch zu meinem Netzwerk?
Zum Abschluss meine Frage an Euch: Was sind die wichtigsten Netzwerke in Eurem Tun? 

Durch wen oder was erfahrt Ihr Unterstützung, Rückhalt? Schreibt es mir.

Bild von bella67 auf Pixabay

Mittwoch, 4. November 2015

Workshop zu BGF: "Zuckerwürfel in Cola und Ketchup-..."

...welche Ideen gibt es noch für die moderne Betriebliche Gesundheitsförderung?"
Unter diesem Titel habe ich am Samstag einen Workshop in Münster besucht um neue Ideen für die Betriebliche Gesundheitsförderung zu bekommen und mich mit Kolleginnen in Münster auszutauschen.
Seminarleitung: Birgit Blumenschein und Hanna-Kathrin Kraaibeek, beide top im Bereich BGM und BGF.
Zu Beginn ging es darum, welche Begriffe, Wörter, Formulierungen für uns in diesem Bereich wichtig sind, alles angelehnt an den Leitfaden Prävention, der in 2016 wichtig wird.
Dann wurde gearbeitet, wie das bei einem Workshop so ist.
Was ich erkannt habe: Nicht sofort in die Vollen gehen, sondern erst die Ziele bestimmen bzw. sich die Ziele des Auftraggebers nennen lassen.
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis bekamen wir auch unterschiedliche Aufträge, die wir mit einer Partnerin bearbeiten sollten.
Da gibt es Vieles zu beachten, da muss hinter die Sätze geschaut werden, nachgehakt werden, Ansprechpartner gesucht werden uvm.
Es war interessant zu sehen wie unterschiedlich die Kolleginnen an diese Aufgaben heran gingen. Es gab ein paar Beispiele, was man den Firmen anbieten könnte- dabei war dann wichtig die vorgegebene Zeit im Auge zu behalten. Wir können uns da schnell verrennen. Auch hier wieder das Ziel im Auge behalten.
Im Grunde genommen hätten wir noch ein paar Stunden länger zusammen sitzen können. Es ist ein riesiges Feld, das da beackert werden muss und kann.
Mein Fazit in der Abschlussrunde lautete deshalb kurz und knapp:
"Kopf voll- sacken lassen- ich freue mich auf zuhause."
Und heute kann ich sagen: Es arbeitet immer noch nach.
 Bildquellenangabe: Unitz  / pixelio.de


Sonntag, 27. September 2015

Teamteaching

Am vergangenen Freitag und Samstag hatte ich das Vergnügen, zusammen mit Birgit Blumenschein einen Workshop mit dem Thema "Erfolgreich in der nebenberuflichen Freiberuflichkeit" zu leiten. Wobei ich das Wort "leiten" nicht so passend finde, denn es war ein sehr intensiver Austausch zwischen den sehr interessierten Teilnehmerinnen und uns. Dafür möchte ich auf diesem Weg ein großes Dankeschön an die Teilnehmerinnen schreiben. Die Beweggründe, an diesem Workshop teilzunehmen, waren unterschiedlich, ebenfalls die Voraussetzungen.
Was mir  Spaß macht ist, wenn ich gefordert werde und wenn es sich nicht um das reine Konsumieren der Seminarinhalte handelt.
Teamteaching- das ist etwas, was ich gerne mag.
Die Definition über Wikipedia  lautet: "Das Teamteaching ist eine Unterrichtsform, bei der zwei oder mehrere Lehrer eine Unterrichtsstunde oder -einheit gemeinsam vorbereiten, durchführen, auswerten und gegebenenfalls weiterführen..."
In diesem Workshop  haben wir beide unseren Part. Aber jede von uns hat auch das Recht sich in den Part der anderen einzuklinken, einzubringen. Ich nenne es immer "sich gegenseitig die Bälle zuwerfen", wobei dies nicht abgesprochen ist. Das geschieht immer ein aus der Situation heraus.
Besonders gut funktioniert das meiner Meinung nach, wenn ich mit einer Person arbeite, die mir als Persönlichkeit nicht zu ähnlich ist. Mögen muss man sich aber auf jeden Fall.:-) Das ergänzt sich immer gut.
Gute Erfahrungen habe ich mit dieser Art der "Leitung" auch bei den PGF- Abenden  im Stern-Seminarhaus gemacht.
Ich mag das Teamteaching sehr, weil es flexibel ist und lebendig. Gerade Letzteres erleichtert dann die Wissensvermittlung und das Verstehen vermeintlicht trockener Themen.

Bildquellenangabe: Karin Jung  / pixelio.de