Diese Frage bekomme ich oft gestellt, wenn eine Mutter einen Termin für die Beratung absprechen möchte, da bei dem Kind z.B. eine Nahrungsmittelunverträglichkeit diagnostiziert worden ist. In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine Fruktosemalabsorption, die der Kindergastroenterologe austestet.
Ja, bitte, ab einem gewissen Alter, bitte die Kinder immer mit dazu nehmen.
Um sie geht es und sie müssen verstehen, warum bestimmte Maßnahmen durchzuführen sind.
Mir ist es wichtig, dass die Kinder verstehen, was da in ihrem Bauch passiert, warum bestimmte Lebensmittel Bauchschmerzen machen und warum dann mal Nutella oder Süßigkeiten nicht so optimal sind.
Kinder verstehen viele Dinge besser als manche Eltern glauben.
Oft herrscht auch die Meinung, dass da medizinische Fachbegriffe vermittelt werden, die ihre Sprösslinge sowieso nicht verstehen.
Stopp! Wer so berät, der hat seine Aufgabe nicht begriffen!
Ich sehe meine Aufgabe darin mit kindgerechten Worten, mit kindgerechten Materialen auf Augenhöhe zu beraten. Die Eltern sollen das natürlich auch verstehen, weil sie ja fürs Kochen zuständig sind, aber das Kind muss letztendlich mitziehen. Ohne das Mit-Tun meiner kleinen Klienten kann ich mir den Mund fuselig reden. Es wird nicht klappen.
Wenn ich dem Kind auf dem gleichen Level begegne, dann funktioniert das auch.
Ich bin total dankbar, dass ich durch meine Arbeit als Gesundheitsförderin für Klasse2000 Materialien zur Verfügung habe, die ich nutzen kann. In der 2. Klasse geht es um den "Weg der Nahrung". Es gibt gute Bilder, die ich auch in der Beratung nutzen kann.
Und wenn es trotzdem irgendwo hakt, dann auch das Kind mit ins Boot holen und gemeinsam nach Lösungen und Alternativen suchen.
Kinder sind nicht dumm. Sie möchten keine Bauchschmerzen. Sie möchten sich wohlfühlen .
Bildrechte: S. Hagedorn
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Dienstag, 14. März 2017
Donnerstag, 17. März 2016
Generation "Toastbrot"
Heute habe ich meine letzen Stunden mit der Überschrift "Der Weg der Nahrung"(2. Klasse) im Rahmen von Klasse2000 durchgeführt.
Als kleine Info: Ich habe für mich beschlossen, das Programm für mich auslaufen zu lassen. Nicht, weil es mir keinen Spaß mehr macht, aber alles hat seine Zeit.Das nur am Rande.
Die Stunde beginnt damit, dass ich ein Stück Brot verteile, die Kinder das anschauen, riechen und dann 30 mal kauen um zu erfühlen, was im Mund passiert.
2010 bin ich mit dem Programm gestartet und es gab nie Probleme, wenn ich ein Vollkornbrot mitgebracht habe. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile bin ich bei einem hellen Mischbrot und auch heute kam die Frage:" Muss ich das gleich essen?"
Wenn ich dann frage, welches Brot denn besser wäre kommt durchgehend:TOASTBROT.
Nur zur Ehrenrettung meiner Schüler : Letztendlich läuft das Experiment meist ohne Probleme und alle machen beim Experiment mit.
In der Anamnese bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten frage ich ab, was am Tag gegessen wird. Im Moment berate ich viele Kinder und als Brot kommt meistens TOASTBROT:
Entschuldigend kommt von manchen Müttern dann der Satz:"Ich kaufe aber schon den Vollkorntoast."
Ich habe nicht das Recht, Eltern zu verurteilen, wenn sie den Kindern das Brot kaufen, das dann auch gegessen wird. Uns Eltern, ich nehme mich da nicht aus, ist es einfach wichtig, dass die Kinder etwas essen.
Aber Eltern sollten sich immer vor Augen führen, dass Kinder auch versuchen Machtkämpfe auszufechten. Die leichteste Möglichkeit führt über das Essen. Manchmal muss man wirklich nur einfach aushalten, wenn Kinder "rebellieren".
Wie heißt es so schön: "Kein Kind verhungert an vollen Töpfen"
Und so ab und zu mal eine Scheibe Toastbrot, das schmeckt auch mir. ;-)
Bildquellenangabe: Timo Klostermeier / pixelio.de
Als kleine Info: Ich habe für mich beschlossen, das Programm für mich auslaufen zu lassen. Nicht, weil es mir keinen Spaß mehr macht, aber alles hat seine Zeit.Das nur am Rande.
Die Stunde beginnt damit, dass ich ein Stück Brot verteile, die Kinder das anschauen, riechen und dann 30 mal kauen um zu erfühlen, was im Mund passiert.
2010 bin ich mit dem Programm gestartet und es gab nie Probleme, wenn ich ein Vollkornbrot mitgebracht habe. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile bin ich bei einem hellen Mischbrot und auch heute kam die Frage:" Muss ich das gleich essen?"
Wenn ich dann frage, welches Brot denn besser wäre kommt durchgehend:TOASTBROT.
Nur zur Ehrenrettung meiner Schüler : Letztendlich läuft das Experiment meist ohne Probleme und alle machen beim Experiment mit.
In der Anamnese bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten frage ich ab, was am Tag gegessen wird. Im Moment berate ich viele Kinder und als Brot kommt meistens TOASTBROT:
Entschuldigend kommt von manchen Müttern dann der Satz:"Ich kaufe aber schon den Vollkorntoast."
Ich habe nicht das Recht, Eltern zu verurteilen, wenn sie den Kindern das Brot kaufen, das dann auch gegessen wird. Uns Eltern, ich nehme mich da nicht aus, ist es einfach wichtig, dass die Kinder etwas essen.
Aber Eltern sollten sich immer vor Augen führen, dass Kinder auch versuchen Machtkämpfe auszufechten. Die leichteste Möglichkeit führt über das Essen. Manchmal muss man wirklich nur einfach aushalten, wenn Kinder "rebellieren".
Wie heißt es so schön: "Kein Kind verhungert an vollen Töpfen"
Und so ab und zu mal eine Scheibe Toastbrot, das schmeckt auch mir. ;-)
Bildquellenangabe: Timo Klostermeier / pixelio.de
Mittwoch, 17. Juni 2015
Stressbewältigung durch Achtsamkeit
Am Ende eines Schuljahres bekommen wir Gesundheitsförderer von Klasse 2000 eine Abschlussveranstaltung als Dankeschön. Es werden Referenten zu den verschiedensten Themen eingeladen und in diesem Jahr, genauer am 8.6. stand das Thema "Stressbewältigung durch Achtsamkeit" auf dem Programm. Die Thematik war wohl für viele interessant, so dass sich eine bunte Gruppe von Gesundheitsförderinnen im Pfarrheim St. Bernhard in Münster eingefunden hat.
Achtsamkeit ist ein Thema, das mich schon längere Zeit begleitet. Mein Wissen darüber hatte ich bisher aus vielen Büchern und angewendet habe ich Übungen auch schon in der Beratung. Allerdings habe ich es immer als schwierig empfunden die Achtsamkeitsübungen in meinen persönlichen Alltag zu integrieren.
Frau Ingrid Hartings ist als Referentin eingeladen worden. Nach einer kurzen Einführung ging es dann in die Praxis.
Ich möchte jetzt nicht jede Übung bis ins Kleinste erklären, das würde den Rahmen sprengen. Ich hatte aber ein paar kleine Aha-Erlebnisse.
Durch meinen Yoga-Kurs kannte ich einige Übungen auch. Das Einlassen war darum nicht schwer.
Über mich habe ich gelernt, dass ich eher ein visueller Mensch bin. Es fiel mir leichter Dinge, die um mich herum passierten nicht zu benennen als bei der Konzentration aufs Hören.
Wir haben eine Atemmediation im Sitzen gemacht. Wie schön war die Rückmeldung von Frau Harting, dass es garnicht nötig ist die Gedanken komplett los zu lassen, dass es reicht sich der Tatsache bewusst zu sein, dass da gerade Gedanken sind, die man beiseite schieben kann.
Und dann haben wir das schöne Wetter genutzt um eine Geh-Meditaion im Freien zu machen.
Bewusst den Fuß aufsetzen und abrollen und immer den gleichen Weg gehen- hin und wieder zurück.
Zuerst kam da ein innerer Protest und der Gedanke:"Hoffentlich sind die zehn Minuten bald vorbei."
Aber beim Gehen stellte ich dann fest, dass ich immer bewusster gelaufen bin, immer langsamer wurde und das Gedankenkarussell auch dann irgendwann langsamer wurde. Das war total spannend. Das werde ich auf jeden Fall noch weiter üben.
Und auf diesem Weg möchte ich ein dickes Dankeschön an unsere Regionalkordinatorin Petra Suer-Meiners loswerden.
Dieser Tag war so toll organisiert und sie hat uns da ein kleines Buffet gezaubert . Einfach nur schön.
Nächstes Jahr gerne wieder.
Bildquellenangabe: Henry Godofski / pixelio.de
Achtsamkeit ist ein Thema, das mich schon längere Zeit begleitet. Mein Wissen darüber hatte ich bisher aus vielen Büchern und angewendet habe ich Übungen auch schon in der Beratung. Allerdings habe ich es immer als schwierig empfunden die Achtsamkeitsübungen in meinen persönlichen Alltag zu integrieren.
Frau Ingrid Hartings ist als Referentin eingeladen worden. Nach einer kurzen Einführung ging es dann in die Praxis.
Ich möchte jetzt nicht jede Übung bis ins Kleinste erklären, das würde den Rahmen sprengen. Ich hatte aber ein paar kleine Aha-Erlebnisse.
Durch meinen Yoga-Kurs kannte ich einige Übungen auch. Das Einlassen war darum nicht schwer.
Über mich habe ich gelernt, dass ich eher ein visueller Mensch bin. Es fiel mir leichter Dinge, die um mich herum passierten nicht zu benennen als bei der Konzentration aufs Hören.
Wir haben eine Atemmediation im Sitzen gemacht. Wie schön war die Rückmeldung von Frau Harting, dass es garnicht nötig ist die Gedanken komplett los zu lassen, dass es reicht sich der Tatsache bewusst zu sein, dass da gerade Gedanken sind, die man beiseite schieben kann.
Und dann haben wir das schöne Wetter genutzt um eine Geh-Meditaion im Freien zu machen.
Bewusst den Fuß aufsetzen und abrollen und immer den gleichen Weg gehen- hin und wieder zurück.
Zuerst kam da ein innerer Protest und der Gedanke:"Hoffentlich sind die zehn Minuten bald vorbei."
Aber beim Gehen stellte ich dann fest, dass ich immer bewusster gelaufen bin, immer langsamer wurde und das Gedankenkarussell auch dann irgendwann langsamer wurde. Das war total spannend. Das werde ich auf jeden Fall noch weiter üben.
Und auf diesem Weg möchte ich ein dickes Dankeschön an unsere Regionalkordinatorin Petra Suer-Meiners loswerden.
Dieser Tag war so toll organisiert und sie hat uns da ein kleines Buffet gezaubert . Einfach nur schön.
Nächstes Jahr gerne wieder.
Bildquellenangabe: Henry Godofski / pixelio.de
Donnerstag, 13. Juni 2013
Gänsehautgefühl- mit Geld nicht zu bezahlen
Heute, das war ein Tag, der mit Geld nicht zu bezahlen ist.
Heute habe ich die ersten Klassen, mit denen ich gemeinsam in das Projekt Klasse 2000 gestartet bin, quasi in die Freiheit entlassen.
Mit einem leicht wehmütigen Gefühl bin ich heute morgen nach Gescher gefahren und habe dort tolle Abschluss-Stunden erleben dürfen.
Ich war total erstaunt, was noch alles in den Köpfen der Schüler steckt, an was sie sich alles erinnert haben.
Eine Aufgabe dieser Abschluss-Stunde ist, dass auf ein Puzzleteil geschrieben wird, was sich die Schüler vornehmen um gesund zu bleiben.
Natürlich steckte noch viel aus den letzten Stunden in den Köpfen, in denen es um das Thema Alkohol und Rauchen ging.
Aber dann kam ein Moment, der mir eine Gänsehaut bereitet hat, da standen mir wirklich die Tränen in den Augen.
Ich wurde zur Aula gelotst und dort standen auf der Bühne alle meine Klasse2000-Kinder und ich wurde mit einem Applaus empfangen.
Es gab einen großen Blumenstrauß und die größte Urkunde, die ich jemals gesehen habe.
Das sind wirlich Momente, die mit Geld nicht zu bezahlen sind und die mir zeigen, dass meine Arbeit, die ich dort mache, wertgeschätzt wird.
Heute habe ich die ersten Klassen, mit denen ich gemeinsam in das Projekt Klasse 2000 gestartet bin, quasi in die Freiheit entlassen.
Mit einem leicht wehmütigen Gefühl bin ich heute morgen nach Gescher gefahren und habe dort tolle Abschluss-Stunden erleben dürfen.
Ich war total erstaunt, was noch alles in den Köpfen der Schüler steckt, an was sie sich alles erinnert haben.
Eine Aufgabe dieser Abschluss-Stunde ist, dass auf ein Puzzleteil geschrieben wird, was sich die Schüler vornehmen um gesund zu bleiben.
Natürlich steckte noch viel aus den letzten Stunden in den Köpfen, in denen es um das Thema Alkohol und Rauchen ging.
Aber dann kam ein Moment, der mir eine Gänsehaut bereitet hat, da standen mir wirklich die Tränen in den Augen.
Ich wurde zur Aula gelotst und dort standen auf der Bühne alle meine Klasse2000-Kinder und ich wurde mit einem Applaus empfangen.
Es gab einen großen Blumenstrauß und die größte Urkunde, die ich jemals gesehen habe.
Das sind wirlich Momente, die mit Geld nicht zu bezahlen sind und die mir zeigen, dass meine Arbeit, die ich dort mache, wertgeschätzt wird.
Dickes Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit nach Gescher!
Freitag, 2. November 2012
Eine kleine Nachlese
Mein letzer Post liegt jetzt doch schon einige Zeit zurück.
Das bedeutet jetzt nicht, dass ich absolut nichts zu berichten hatte, ganz im Gegenteil. Es ist viel passiert, was mir halt nicht so die Zeit gelassen hat fürs Schreiben. Aber ich will einfach mal zusammenfassen, damit meine Leser auch wissen, was sich im Hintergrund abspielt. ;-)
Ich bin als Schulmentorin tätig für den VDD , meinem Berufsverband. Ich betreue zwei Schulen in Münster, zum einem meine eigene Ausbildungsstelle, das Franziskus-Hospital und die Fachschule an der Uni Münster. Meine Schule habe ich bereits besucht, habe dort den VDD vorgestellt und es kam auch zu einem austausch mit den Schülerinnen im 3. Ausbildungsjahr. So ein bisschen Neugierde war schon da, auch was die Selbstständigkeit angeht. Am kommenden Mittwoch besuche ich dann die Schüler an der Uni. Werde dann berichten.
Die neue EatSmarter hatte ich auch im Briefkasten. Ich finde es ja schon gut, wenn sich eine solche Zeitschrift mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten beschäftigt. Dieses Mal war die Glutenunverträglichkeit/ Zöliakie dran .
Und Klasse 2000 hat mich auch wieder fest im Griff. Zur Gefühlestunde als Lieblingsstunde hat sich jetzt noch die Stunde übers Gehirn als absolut geniale Stunde hinzugesellt. Gerade ist für mich Hoch-zeit, was die Schulbesuche angeht..
Und dann durfte ich für den Verein Leben im Alter in Reken einen Vortrag halten. War toll, hat richtig Spaß gemacht. Viele Fragen der Teilnehmer und ich wünsche mir jetzt eigentlich, dass sie ein bisschen von dem, was mir wichtig war, mit nach Hause genommen haben und vielleicht auch umsetzen, wenn sie es noch nicht getan haben. Ich kann nur Anregungen geben, umsetzen muss jeder selbst.
Und noch etwas ganz Wichtiges;
Mein Kollege Jens Hofmann hat eine Plattform für Ernährungsfachkräfte erstellt, auf der Austausch dringend erwünscht ist, die Diäthek.
Wer schon immer mal mit dem virtuellen Austausch beginnen wollte, dem kann ich diese Plattform nur ans Herz legen, denn mit ihr kann man wachsen.
Ich bin ürigens auch schon da, wer hätte das gedacht. ;-)
Das bedeutet jetzt nicht, dass ich absolut nichts zu berichten hatte, ganz im Gegenteil. Es ist viel passiert, was mir halt nicht so die Zeit gelassen hat fürs Schreiben. Aber ich will einfach mal zusammenfassen, damit meine Leser auch wissen, was sich im Hintergrund abspielt. ;-)
Ich bin als Schulmentorin tätig für den VDD , meinem Berufsverband. Ich betreue zwei Schulen in Münster, zum einem meine eigene Ausbildungsstelle, das Franziskus-Hospital und die Fachschule an der Uni Münster. Meine Schule habe ich bereits besucht, habe dort den VDD vorgestellt und es kam auch zu einem austausch mit den Schülerinnen im 3. Ausbildungsjahr. So ein bisschen Neugierde war schon da, auch was die Selbstständigkeit angeht. Am kommenden Mittwoch besuche ich dann die Schüler an der Uni. Werde dann berichten.
Die neue EatSmarter hatte ich auch im Briefkasten. Ich finde es ja schon gut, wenn sich eine solche Zeitschrift mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten beschäftigt. Dieses Mal war die Glutenunverträglichkeit/ Zöliakie dran .
Und Klasse 2000 hat mich auch wieder fest im Griff. Zur Gefühlestunde als Lieblingsstunde hat sich jetzt noch die Stunde übers Gehirn als absolut geniale Stunde hinzugesellt. Gerade ist für mich Hoch-zeit, was die Schulbesuche angeht..
Und dann durfte ich für den Verein Leben im Alter in Reken einen Vortrag halten. War toll, hat richtig Spaß gemacht. Viele Fragen der Teilnehmer und ich wünsche mir jetzt eigentlich, dass sie ein bisschen von dem, was mir wichtig war, mit nach Hause genommen haben und vielleicht auch umsetzen, wenn sie es noch nicht getan haben. Ich kann nur Anregungen geben, umsetzen muss jeder selbst.
Und noch etwas ganz Wichtiges;
Mein Kollege Jens Hofmann hat eine Plattform für Ernährungsfachkräfte erstellt, auf der Austausch dringend erwünscht ist, die Diäthek.
Wer schon immer mal mit dem virtuellen Austausch beginnen wollte, dem kann ich diese Plattform nur ans Herz legen, denn mit ihr kann man wachsen.
Ich bin ürigens auch schon da, wer hätte das gedacht. ;-)
| Layout der Diätek |
Dienstag, 2. Oktober 2012
"Projekteritis"
Selbst auf die Gefahr hin, dass ich jetzt einigen Lehrkräften oder Schulleitern auf die Füße trete:
Im Moment denke ich mir: Man kann auch zu viel des Guten tun.
Ich selbst engagiere mich ja als Gesundheitsförderin für Klasse 2000 und nach den Fortbildungen der Jahrgänge 2 und 4 stehen die Infogespräche mit den Lehrern an, da die ersten Stunden nach den Herbstferien starten sollen.
Es geht eigentlich nur darum, dass ich meinen Lehrern kurz erkläre, was in der entsprechenden Jahrgangsstufe abläuft, welche Materialien ich mitbringe, wie viel Zeit ich in etwas brauche. Organisatorisches halt.
Termine in diesem Jahr--an einigen Schulen nur schwer zu bekommen.
Gut, das Schulhalbjahr ist kurz, aber es gibt auch Schulen, die sich in Projekten verstricken, zum Teil mit den (fast) gleichen Inhalten.
Schüler finden das toll, wenn sie für den Ernährungsführerschein schnippeln dürfen, wenn Klaro kommt etc. pp.
Aber ich persönlich finde es auch wichtig, diese Projekte so durchzuführen, wie es angedacht ist und nicht nachher in Stress und Hektik zu verfallen weil auf einmal die Zeit wegläuft.
Manchmal ist weniger mehr und zwar für alle Beteiligten.
Bildquellenangabe: Georg Schierling / pixelio.de
Im Moment denke ich mir: Man kann auch zu viel des Guten tun.
Ich selbst engagiere mich ja als Gesundheitsförderin für Klasse 2000 und nach den Fortbildungen der Jahrgänge 2 und 4 stehen die Infogespräche mit den Lehrern an, da die ersten Stunden nach den Herbstferien starten sollen.
Es geht eigentlich nur darum, dass ich meinen Lehrern kurz erkläre, was in der entsprechenden Jahrgangsstufe abläuft, welche Materialien ich mitbringe, wie viel Zeit ich in etwas brauche. Organisatorisches halt.
Termine in diesem Jahr--an einigen Schulen nur schwer zu bekommen.
Gut, das Schulhalbjahr ist kurz, aber es gibt auch Schulen, die sich in Projekten verstricken, zum Teil mit den (fast) gleichen Inhalten.
Schüler finden das toll, wenn sie für den Ernährungsführerschein schnippeln dürfen, wenn Klaro kommt etc. pp.
Aber ich persönlich finde es auch wichtig, diese Projekte so durchzuführen, wie es angedacht ist und nicht nachher in Stress und Hektik zu verfallen weil auf einmal die Zeit wegläuft.
Manchmal ist weniger mehr und zwar für alle Beteiligten.
Bildquellenangabe: Georg Schierling / pixelio.de
Dienstag, 11. September 2012
Immer weiter fort-bilden
In dieser Woche ist mal wieder Fortbildung angesagt.
Morgen steht eine Fortbildung für die 2. Jahrgangsstufen von Klasse 2000 an. Das bringt mir immer sehr viel, weil ich die Inhalte auch für meine Beratung nutzen kann. Im 2. Schuljahr geht es ganz viel um Entspannung. Viele Kinder können das nicht mehr und vielleicht hilft unsere Arbeit als Gesundheitsförderer, dass die Kinder Techniken an die Hand bekommen, die ihnen helfen, wieder "runter" zu kommen.
Am Freitag dann geht es mit Birgit Blumenschein in Richtung Aachen zur Tagung des VFED.
Hauptgrund sind natürlich diverse Vorträge, die ich mir im Programmheft bereits markiert habe.
Solche Fortbildungen bringen mir dann auch wieder Punkte, damit ich auch weiterhin bei den Krankenkassen anerkannt werde. Ein Vorteil für meine Klienten.
Solche Tagungen sind aber auch eine willkommene Gelegenheit sich mit Kollegen und Kolleginnen zu treffen, auszutauschen und zu netzwerken.
Und das Internet bleibt in der Zeit auch außen vor. ;-)
Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de
Morgen steht eine Fortbildung für die 2. Jahrgangsstufen von Klasse 2000 an. Das bringt mir immer sehr viel, weil ich die Inhalte auch für meine Beratung nutzen kann. Im 2. Schuljahr geht es ganz viel um Entspannung. Viele Kinder können das nicht mehr und vielleicht hilft unsere Arbeit als Gesundheitsförderer, dass die Kinder Techniken an die Hand bekommen, die ihnen helfen, wieder "runter" zu kommen.
Am Freitag dann geht es mit Birgit Blumenschein in Richtung Aachen zur Tagung des VFED.
Hauptgrund sind natürlich diverse Vorträge, die ich mir im Programmheft bereits markiert habe.
Solche Fortbildungen bringen mir dann auch wieder Punkte, damit ich auch weiterhin bei den Krankenkassen anerkannt werde. Ein Vorteil für meine Klienten.
Solche Tagungen sind aber auch eine willkommene Gelegenheit sich mit Kollegen und Kolleginnen zu treffen, auszutauschen und zu netzwerken.
Und das Internet bleibt in der Zeit auch außen vor. ;-)
Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de
Montag, 2. Juli 2012
Klasse 2000
Jetzt habe ich schon so oft von Klasse 2000 geschrieben. Jetzt wird es mal Zeit, dass ich dazu auch einmal einen Blogbeitrag schreibe.
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, aber auch zur Sucht- und Gewaltvorbeugung in Grundschulen. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und dauerhaft zu stärken.
Ich bin seit 2010 dabei, betreue zur Zeit 4 Schulen mit insgesamt 22 Klassen vom 1.- zum 3. Schuljahr. Nach den Sommerferien habe ich dann auch meine Schulung für die 4. Klassen.
Stichwort Schulung: Wir Gesundheitsförderer werden regelmäßig geschult, bekommen Anregungen, wie wir die Unterrichtsinhalte gut vermitteln können und profitieren vom gegenseitigen Austausch.
Gerade jetzt sind die Inhalte der 1.-2. Schuljahre komplett überabeitet worden, so dass die Inhalte sich auch den Bedürfnissen der Schüler und den Inhalten im Sachkundeunterricht anpassen.
Genug der Theorie.
Mir ist diese Tätigleit ein Herzensanliegen, weil ich merke, dass ich bei den Kindern viel bewegen kann.
Eine große Rolle spielt dabei auch, dass ich nur 2 bzw. 3 mal im Jahr komme. Die Gesundheitsförderstunden sind immer etwas Besonderes.
Aber ich habe jetzt auch bemerkt, dass die Zeit, die ich dafür aufwenden muss, in Stress ausarten kann. Dazu mehr in meinem Blogbeitrag "Kürzer treten"
Ich bin dankbar dafür, dass die (meisten) Lehrer gut unterstützen und die Inhalte, die ich anstoße dann auch weiterführen. Ich könnte jetzt hier noch einen Roman dazu schreiben, aber ich weiß, dass es noch einige Gesundheitsförderer gibt, die zu diesem Beitrag noch einen kleinen Kommentar im Blog hinterlassen können.
Darüber würde ich mich sehr freuen.
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, aber auch zur Sucht- und Gewaltvorbeugung in Grundschulen. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und dauerhaft zu stärken.
Ich bin seit 2010 dabei, betreue zur Zeit 4 Schulen mit insgesamt 22 Klassen vom 1.- zum 3. Schuljahr. Nach den Sommerferien habe ich dann auch meine Schulung für die 4. Klassen.
Stichwort Schulung: Wir Gesundheitsförderer werden regelmäßig geschult, bekommen Anregungen, wie wir die Unterrichtsinhalte gut vermitteln können und profitieren vom gegenseitigen Austausch.
Gerade jetzt sind die Inhalte der 1.-2. Schuljahre komplett überabeitet worden, so dass die Inhalte sich auch den Bedürfnissen der Schüler und den Inhalten im Sachkundeunterricht anpassen.
Genug der Theorie.
Mir ist diese Tätigleit ein Herzensanliegen, weil ich merke, dass ich bei den Kindern viel bewegen kann.
Eine große Rolle spielt dabei auch, dass ich nur 2 bzw. 3 mal im Jahr komme. Die Gesundheitsförderstunden sind immer etwas Besonderes.
Aber ich habe jetzt auch bemerkt, dass die Zeit, die ich dafür aufwenden muss, in Stress ausarten kann. Dazu mehr in meinem Blogbeitrag "Kürzer treten"
Ich bin dankbar dafür, dass die (meisten) Lehrer gut unterstützen und die Inhalte, die ich anstoße dann auch weiterführen. Ich könnte jetzt hier noch einen Roman dazu schreiben, aber ich weiß, dass es noch einige Gesundheitsförderer gibt, die zu diesem Beitrag noch einen kleinen Kommentar im Blog hinterlassen können.
Darüber würde ich mich sehr freuen.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Eine kleine Schreibpause...
Im Moment bin ich nicht so fleißig, was das Schreiben angeht. Ich bin jeden Morgen unterwegs für Klasse 2000. So kurz vor den Sommerferien möchten alle Schulen und ihre Klassen die letzten Gesundheitsfördererstunden noch hinter sich bringen.
Aber es macht Spaß. Organisation ist halt alles.;-)
Heute eine Traumstunde in einer 3. Klasse. Es ging um Kooperation. Wirklich klasse. Aber ich habe in dieser Woche auch auf einem Schulhof zu hören bekommen:
"Frau Hagedorn, Frau XY hat mit uns noch nichts mit Klaro gemacht."
Bei solchen Lehrern frage ich mich dann, warum sie solche Projekte anfangen, bzw. übernehmen.
Aber ich mache jetzt nachmittags ein bisschen Pause, denn in den Stunden ist viel Bewegung angesagt und das bei diesem schwülen Wetter....
Also auch mal Auszeit gönnen.
Aber es macht Spaß. Organisation ist halt alles.;-)
Heute eine Traumstunde in einer 3. Klasse. Es ging um Kooperation. Wirklich klasse. Aber ich habe in dieser Woche auch auf einem Schulhof zu hören bekommen:
"Frau Hagedorn, Frau XY hat mit uns noch nichts mit Klaro gemacht."
Bei solchen Lehrern frage ich mich dann, warum sie solche Projekte anfangen, bzw. übernehmen.
Aber ich mache jetzt nachmittags ein bisschen Pause, denn in den Stunden ist viel Bewegung angesagt und das bei diesem schwülen Wetter....
Also auch mal Auszeit gönnen.
Montag, 14. Mai 2012
Post für Klaro und für mich
Seit 2010 arbeite ich für das Gesundheitspräventionsprojekt Klasse 2000. Ich bin mit den ersten Jahrgängen an 3 Schulen angefangen und betreue mittlerweile 20 Klassen an 4 Schulen. Es ist eine Arbeit, die mir sehr viel Freude macht, weil auch von den Kindern sehr viel zurrück kommt.
Das habe ich gerade am Samstag wieder einmal erfahren dürfen. Eine Lehrerin der Antoniusschule in Klein Reken hat mit ihren Schülern das Briefeschreiben geübt und sie fragte, ob es mir recht wäre, wenn der Klassenarbeitsbrief dann an mich gerichtet würde. Natürlich ist mir so etwas recht.
Nach dem Schreiben des Briefes, nach der Korrektur und dem Verbessern kam Samstag nun ein ganzer Stapel Briefe bei mir an. In diesen Briefen beschreiben die Kinder was ihnen an Klasse 2000 gefällt, welche Unterrichtseinheiten ihnen besonders gefallen haben und welche Sportarten sie privat betreiben und auch welche Haustiere bei ihnen wohnen. Ich werde in einem Brief als "coole Unterrichterin" bezeichnet und das es schön wäre, wenn ich öfter kommen würde.
Klar, wenn jemand von außen kommt ist das natürlich immer etwas Besonderes. Auf Dauer würde ich wahrscheinlich auch langweilig werden.
Aber diese Briefe haben mir wieder gezeigt, wie sehr den Kindern die Gefühlestunde gefallen hat, eine Stunde, die ich selbst auch als sehr intensiv erlebt habe.
Natürlich dürfen diese Briefe nicht unbeantwrtet bleiben. Ich habe mich direkt an den PC gesetzt und da ich gerne Briefe schreibe sind es dann 3 Seiten geworden. Jetzt hoffe ich nur, dass meine Klasse 2000-Kinder sich auch darüber freuen.
Das habe ich gerade am Samstag wieder einmal erfahren dürfen. Eine Lehrerin der Antoniusschule in Klein Reken hat mit ihren Schülern das Briefeschreiben geübt und sie fragte, ob es mir recht wäre, wenn der Klassenarbeitsbrief dann an mich gerichtet würde. Natürlich ist mir so etwas recht.
Nach dem Schreiben des Briefes, nach der Korrektur und dem Verbessern kam Samstag nun ein ganzer Stapel Briefe bei mir an. In diesen Briefen beschreiben die Kinder was ihnen an Klasse 2000 gefällt, welche Unterrichtseinheiten ihnen besonders gefallen haben und welche Sportarten sie privat betreiben und auch welche Haustiere bei ihnen wohnen. Ich werde in einem Brief als "coole Unterrichterin" bezeichnet und das es schön wäre, wenn ich öfter kommen würde.
Klar, wenn jemand von außen kommt ist das natürlich immer etwas Besonderes. Auf Dauer würde ich wahrscheinlich auch langweilig werden.
Aber diese Briefe haben mir wieder gezeigt, wie sehr den Kindern die Gefühlestunde gefallen hat, eine Stunde, die ich selbst auch als sehr intensiv erlebt habe.
Natürlich dürfen diese Briefe nicht unbeantwrtet bleiben. Ich habe mich direkt an den PC gesetzt und da ich gerne Briefe schreibe sind es dann 3 Seiten geworden. Jetzt hoffe ich nur, dass meine Klasse 2000-Kinder sich auch darüber freuen.
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