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Mittwoch, 17. Juni 2015

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Am Ende eines Schuljahres bekommen wir Gesundheitsförderer von Klasse 2000 eine Abschlussveranstaltung als Dankeschön. Es werden Referenten zu den verschiedensten Themen eingeladen und in diesem Jahr, genauer am 8.6. stand das Thema "Stressbewältigung durch Achtsamkeit" auf dem Programm. Die Thematik war wohl für viele interessant, so dass sich eine bunte Gruppe von Gesundheitsförderinnen im Pfarrheim St. Bernhard in Münster eingefunden hat.
Achtsamkeit ist ein Thema, das mich schon längere Zeit begleitet. Mein Wissen darüber hatte ich bisher aus vielen Büchern und angewendet habe ich Übungen auch schon in der Beratung. Allerdings habe ich es immer als schwierig empfunden die Achtsamkeitsübungen in meinen persönlichen Alltag zu integrieren.
Frau Ingrid Hartings ist als Referentin eingeladen worden. Nach einer kurzen Einführung ging es dann in die Praxis.
Ich möchte jetzt nicht jede Übung bis ins Kleinste erklären, das würde den Rahmen sprengen. Ich hatte aber ein paar kleine Aha-Erlebnisse.
Durch meinen Yoga-Kurs kannte ich einige Übungen auch. Das Einlassen war darum nicht schwer.
Über mich habe ich gelernt, dass ich eher ein visueller Mensch bin. Es fiel mir leichter Dinge, die um mich herum passierten nicht zu benennen als bei der Konzentration aufs Hören.
Wir haben eine Atemmediation im Sitzen gemacht. Wie schön war die Rückmeldung von Frau Harting, dass es garnicht nötig ist die Gedanken komplett los zu lassen, dass es reicht sich der Tatsache bewusst zu sein, dass da gerade Gedanken sind, die man beiseite schieben kann.
Und dann haben wir das schöne Wetter genutzt um eine Geh-Meditaion im Freien zu machen.
Bewusst den Fuß aufsetzen und abrollen und immer den gleichen Weg gehen- hin und wieder zurück.
Zuerst kam da ein innerer Protest und der Gedanke:"Hoffentlich sind die zehn Minuten bald vorbei."
Aber beim Gehen stellte ich dann fest, dass ich immer bewusster gelaufen bin, immer langsamer wurde und das Gedankenkarussell auch dann irgendwann langsamer wurde. Das war total spannend. Das werde ich auf jeden Fall noch weiter üben.
Und auf diesem Weg möchte ich ein dickes Dankeschön an unsere Regionalkordinatorin Petra Suer-Meiners loswerden.
Dieser Tag war so toll organisiert und sie hat uns da ein kleines Buffet gezaubert . Einfach nur schön.
Nächstes Jahr gerne wieder.
Bildquellenangabe: Henry Godofski  / pixelio.de

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