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Mittwoch, 17. Juni 2020

Die Esshelden


Ich möchte Euch heute ein sehr schönes, liebevolles Projekt der Kolleginnen Anja Schneider und Tanja Lorenz vorstellen. Anja Schneider habe ich hier schon zweimal vorgestellt im Rahmen zweier Fortbildungen, Tanja Lorenz ist eine Kollegin, die ich auch schon lange kenne und die immer gut für neue Inspirationen ist.
Es geht um die Esshelden. Mit dem Untertitel: „ Mach den kleinen Gemüsemuffel zu einem Esshelden.“
 Zielgruppe und worum es geht, dass erklärt dieser Satz:
(Zitat):
„ Liebe Eltern, pädagogischen Fachkräfte und all diejenigen, die das Thema Essen & Kids interessiert, wir unterstützen euch dabei, eure Gemüsemuffelchen, Obstverweigerer und Schleckermäulchen zu Esshelden zu machen. Denn: Esshelden sind mutig und wissen, wies klappt!“

Wer kennt das nicht, ich auch, denn ich bin auch Mutter und mein Kind war auch mal klein. Ich habe auch zwischendurch mal gezweifelt, wenn nur eine Gemüsesorte gegessen wurde, dann wurde nur im Essen rumgestochert, eine kurze Zeit später wurde wiederum gegessen als gäbe es kein Morgen.
Die Esshelden erklären auf eine ganz tolle Art und Weise die verschiedensten Sachen zum Thema Essen und Trinken. Und wenn dann Ronja erklärt, wie man die Hände richtig wäscht oder wie man mit „Drachenzähnen“ umgeht…  Ronja müsst Ihr Euch, wenn Ihr bei Instagram seid, unbedingt Anschauen.
Ja, „Die Esshelden“  gibt es im Moment  (noch) nur auf Instagram und Facebook, aber die Homepage ist schon in der Mache. 
Ich glaube, das ist nur noch eine Frage der Zeit. Speichert Euch den Link einfach schon mal unter den Favoriten ab und schaut immer mal wieder rein. Oder folgt auf Facebook oder Instagram, dann bekommt Ihr bestimmt die Info wann die Homepage online ist.
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß, insbesondere den Kindern. 
Anja und Tanja wünsche ich ganz viel Erfolg mit ihrem Projekt, denn da steckt ganz viel Herzblut und Liebe drin. 
Bildrechte:Anja, Schneider, Tanja Lorenz

Donnerstag, 17. März 2016

Generation "Toastbrot"

Heute habe ich meine letzen Stunden mit der Überschrift "Der Weg der Nahrung"(2. Klasse) im Rahmen von Klasse2000 durchgeführt.
Als kleine Info: Ich habe für mich beschlossen, das Programm für mich auslaufen zu lassen. Nicht, weil es mir keinen Spaß mehr macht, aber alles hat seine Zeit.Das nur am Rande.
Die Stunde beginnt damit, dass ich ein Stück Brot verteile, die Kinder das anschauen, riechen und dann 30 mal kauen um zu erfühlen, was im Mund passiert.
2010 bin ich mit dem Programm gestartet und es gab nie Probleme, wenn ich ein Vollkornbrot mitgebracht habe. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile bin ich bei einem hellen Mischbrot und auch heute kam die  Frage:" Muss ich das gleich essen?"
Wenn ich dann frage, welches Brot denn besser wäre kommt durchgehend:TOASTBROT.
Nur zur Ehrenrettung meiner Schüler : Letztendlich läuft das Experiment meist ohne Probleme und alle machen beim Experiment mit.
In der Anamnese bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten frage ich ab, was am Tag gegessen wird. Im Moment berate ich viele Kinder und als Brot kommt meistens TOASTBROT:
Entschuldigend kommt von manchen Müttern dann der Satz:"Ich kaufe aber schon den Vollkorntoast."
Ich habe nicht das Recht, Eltern zu verurteilen, wenn sie den Kindern das Brot kaufen, das dann auch gegessen wird.  Uns Eltern, ich nehme mich da nicht aus, ist es einfach wichtig, dass die Kinder etwas essen.
Aber Eltern sollten sich immer vor Augen führen, dass Kinder auch versuchen Machtkämpfe auszufechten. Die leichteste Möglichkeit führt über das Essen. Manchmal muss man wirklich nur einfach aushalten, wenn Kinder "rebellieren".
Wie heißt es so schön: "Kein Kind verhungert an vollen Töpfen"
Und so ab und zu mal eine Scheibe Toastbrot, das  schmeckt auch mir. ;-)
 Bildquellenangabe: Timo Klostermeier  / pixelio.de

Dienstag, 29. September 2015

Essen quetschen statt löffeln- Selbsttest

Vor einigen Wochen kam in einem Beratungsgespräch die Rede auf die sog. "Quetschies", Obstpürees oder Puddings in Tüten, die speziell für Kinder angeboten werden.
Gestern, beim Einkaufen bin ich dann über solch ein Produkt gestolpert. Aus Neugier habe ich es gekauft (es war im Sonderangebot!).
Ich war einfach neugierig darauf, wie sich das so anfühlt, wie es schmeckt und natürlich war die Zutatenliste für mich interessant.
Es war schon ein seltsames Gefühl zu wissen, dass ich mir da eine Art Vanillepudding auf Frischkäsebasis in den Mund drücke. Es fühlte sich wurstmäßig an und hatte mit einem normalen Mundgefühl beim Essen mit Besteck, in diesem Fall einem Löffel, absolut nichts zu tun.
Um noch einmal auf die Beratung zurück zu kommen, in der diese Frage auftauchte: Es ging darum, dass diese Art für die Eltern sauberer war, besonders wenn man unterwegs sei. Gut, ist ein Argument.
Wenn ich mich daran erinnere, wie es war, als mein Kind klein war.... wie viele Lätzchen waren in der Wäsche. Aber ich hatte eine Waschmaschine. ;-)
Aber wie stolz war ich damals, als mein Kind zum ersten Mal selbstständig mit einem Löffel gegessen hat. Ein Entwicklungsschritt, speziell für das Kind.
Zurück zum Quetschepudding. Den muss man nicht nur quetschen, der kann auch gesaugt werden.(Ich habe es probiert!) Ist das nicht ein Rückschritt in der Entwicklung, zurück zum Nuckeln, zurück zum Flaschenerlebnis? Mal ganz weg von der Diskussion, dass alles was die Zähne nah umspült auch noch kariogen wirkt , dass Kauen die Sprachentwicklung fördert.
Und noch etwas zur Zutatenliste: in diesen 90g "Masse" steckten 12 g Zucker, das entspricht ca. vier Stück Würfelzucker. Wer isst vier Stücke Würfelzucker in isolierter Form oder möchte, dass das Kind das tut?
Frage: Was möchten Eltern  von bzw. für ihr Kind? Weiterentwicklung?
Ich schreibe das jetzt nicht mit erhobenem Zeigefinger. Jeder muss da für sich die ideale Lösung finden. Vielleicht kann ich aber etwas zur Lösungsfindung beitragen.
Ich freue mich auf persönliche Erfahrungen, aber auch Anregungen zum Thema.
Bildrechte: S. Hagedorn

Donnerstag, 26. April 2012

Die aktuelle "EatSmarter"

Alle 2 Monate gönne ich mir die Zeitschrift Eat Smarter.
für mich ist das endlich einmal ein Kochmagazin, dass alltagstaugliche Rezepte liefert,die auf Kinderernährung eingeht, kurzum ein Heft mit Rezepten für die ganze Familie.
Im aktuellen Heft bin ich selbst auch mit einem Kommentar (leider gekürzt, aber anscheinend platzmäßig nicht anders möglich) vertreten.
Eatsmarter ist auch bei Facebook vertreten und dort wurde nachgefragt, warum man diese Zeitschrift kauft. Wenn jetzt das eintrifft, was versprochen wurde, dann bekomme ich ein Jahres-Abo kostenlos.;-)
Also, wer sich für die schnelle Küche interessiert, sollte sich mal mit EatSmarter "anfreunden" und sich die Rezepte per Newsletter bestellen. Ich habe schon einiges davon nachgekocht, nach Gusto abgewandelt und speziell die Kinderrezepte auf Elternabenden vorgestellt.
Übrigens: Für diese Art Rezension bekomme ich nichts. :-)