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Sonntag, 11. Juni 2023

fortgebildet: Lipödem in der Ernährungsberatung

 Ich habe schon einige Male über meine Erfahrungen bei Frauen mit Lipödem berichtet, hier findet Ihr den jüngsten Beitrag, wobei der auch schon wieder einige Zeit zurückliegt.

Wenn Ihr in die Suchfunktion geht werdet Ihr noch weiter fündig.

Für mich war es jetzt an der Zeit endlich mal eine Fortbildung zu besuchen, da ich immer häufiger Frauen in der Beratung habe, die mit einem Lipödem als Nebendiagnose kommen. Vielen wird eine bariatrische Operation empfohlen, wobei ich dieser Art des Abnehmens bei diesen Frauen sehr kritisch gegenüberstehe. Aber es geht um mein Gegenüber. Sie muss die Entscheidung treffen und ich begleite dabei.

Ich habe schon oft geschrieben oder auch gesagt, dass es sehr disziplinierte Frauen sind, die oft lange auf ihre Diagnose gewartet haben oder erst im beratungsgespräch merken, dass ein Besuch beim Phlebologen sinnvoll sein kann.

Ich möchte diese Frauen gerne gut begleiten und beraten, deshalb habe ich über Freiraum- Seminare ein Seminar mit Sonja Mannhardt gebucht.
Ich lerne gerne von denen, die zuerst mit einem Thema "auf den Markt" kommen, denn ich weiß, dass diese Referenten und Referentinnen sich oft in dieses Thema "verbeißen", was ich aber positiv bewerte. Ich mache das mit meinem Thema "Wecheljahre" ja auch.😉
Sonja (wir kennen uns schon ewig) hat uns zuerst mal medizinisches Wissen mitgegeben. Das ist nötig um dann in der Ernährungsberatung Zusammenhänge gut erklären zu können.

Im Ernährungsteil war ein bisschen Ernüchterung angesagt, denn es gibt keine spezielle Ernährungsweise, die das Lip-Fett zum schmelzen bringt. 

Ich als Ernährungsfachkraft habe aber die Möglichkeit aufzukären, warum Stressmangement so wichtig ist, ich kann gemeinsam mit der Klientin verhindern, dass sie adipös wird, dass sie vor lauter verzweiflung in eine Essstörung rutscht. Ich kann sie aber auch in der Richtugn entlasten, dass sie für das Lip-Fett nichts kann. Es ist nicht ihre Schuld.
Diese Frauen schämen sich oft, weil ihre Beine, Arme oder zum Teil auch der Bauch nicht der vermeintlichen Norm entspricht.
Wer bestimmt, was die Norm ist? Sonja hat uns da noch ein paar Dinge aus der Evolution als Gedankenfutter mit auf den Weg gegeben.

Ich wünsche mir einfach, dass Frauen, die oben schmal sind und unten breiter werden (das ist so ein Symptom an dem ich ein Lipödem erkennen kann) sich schnellstmöglich um sich kümmern, damit sie nicht in die Jojo-Falle tappen, was das Lipödem verschlechtert. Es gibt auch Zeiten der hormonellen Umstellung, die das Lipödem negativ beeinflussen.
Es gibt so Einges, was ich für diese Frauen unterstützend tun kann. Das hat mir diese Fortbildung gezeigt.



Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Sonntag, 19. März 2023

"Warum tust Du Dir das noch an?"

Das ist eine Frage, die mir seit geraumer Zeit öfter gestellt wird.
Wenn ich von Fortbildungen erzähle, die ich gerade gebucht habe, im vorletzen Jahr, als ich über meine Ausbildung zum "NLP-Pratitioner" berichtet habe, wenn ich Bücher lese, die ich in meinen Blogs vorstelle und,und, und.

Zuerst einmal: Ich tue mir nichts an, ich mache Dinge, weil sie mir Spaß machen.
Ich suche mir gezielt Fortbildungen aus, die mir und meinen Patient*innen einen Mehrwert bringen.
Ich fordere nur Bücher an, die zu meinen Themen passen. Bücher zu lesen braucht Zeit und jeder Autor, jede Autorin steckt Herzblut in ein Buch. Deshalb lese ich jedes Buch von Anfang bis Ende. Zeit braucht das.

Was ich feststelle ist auch, dass meine berufliche Tätigkeit daran gekoppelt wird, dass mein Mann seit einiger Zeit in Pension ist. Darüber muss sich kein Mensch Gedanken machen.
Mein Mann und ich sprechen uns ab. Wir haben ausreichend gemeinsame Zeit. Darüber muss sich niemand Gedanken machen.

Und wie heißt es so schön. "Happy wife, happy life!"

Ich lebe meinen Beruf und kann mir noch nicht wirklich vorstellen damit aufzuhören. Das ist nicht gekoppelt an ein Alter. Es ist Berufung. So lange ich noch Spaß daran habe, mache ich weiter. 

Es muss sich nichts und niemand Gedanken darum machen, nur weil ich in einem Alter bin, bei dem andere an Rente denken. Im Moment ist die bei mir noch weit weg.



Bild von mohamed_hassan auf Pixabay

Donnerstag, 16. April 2020

Webinare vs. Präsenzseminare

Als Diätassistentin bin ich zur Weiterbildung verpflichtet d.h. ich muss innerhalb von drei Jahren Fortbildungspunkte um weiter zertifiziert zu sein.
Krankenkassen verlangen nach diesem Zertifikat, damit ihre Versicherten z.B. Zuschüsse zur Ernährungstherapie bekommen können.
Außerdem finde ich es persönlich wichtig immer auf dem neuesten Stand zu sein.

In Zeiten von Corona ist es nun schwierig  bzw. untersagt Fortbildungen live zu besuchen und immer mehr Anbieter wandeln ihre Präsenz-Fortbildungen in Online- Seminare (Webinare) um.

Bequem vom heimischen Computer aus werden mir dann diese Inhalte vermittelt, die ich sonst an anderen Orten lernen würde.

Alles gut und schön und auch eine Frage der Persönlichkeit.

Webinare mit einer Dauer von bis zu drei Stunden, die kann ich evtl. für mich noch akzeptieren, aer wenn ich dann lese:
Datum XY von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am kommenden Tag dann von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Das sind dann für den ersten Tag acht Stunden abzüglich Pausen. Nichts für mich!

Ich brauche für z.B. zweitägige Seminare /Fortbildungen "Leben" um mich herum. Ich brauche den Live-Austausch mit Teilnehmern.
Ich weiß, dass man sich auf diversen Plattformen auch untereinander austauschen kann, aber dieser kleine, punktuelle Austausch durch z.B. Flüstern oder Nachschauen auf dem Notizenzettel des"Nachbarn", das fällt dann weg.

Und wie oben beschrieben: Ich mag nicht so lange vor dem PC sitzen.

Aber das ist allein meine persönliche Wahrnehmung. Es wird Kolleg*Innen geben, die das gerne tun.
Jede/r also nach seiner Facon.

Wie steht Ihr zu Online- Fortbildungen?
Bleibt weiterhin gesund!





Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Sonntag, 3. November 2019

Reis- Obst- Tag und selbst gekochte Sondennahrung


Erinnerungen aus 40 Jahren Berufsleben.

Das waren wirklich „Gerichte“ (ich setze es bewusst in Anführungszeichen), bei denen ich froh war, als wir es geschafft haben, das abzuschaffen. 
Diese Sondennahrung würde heute keinerlei Hygienestandards entsprechen und ob sie den Effekt hatte, die standardisierte Trink-/ Sondennahrungen heute haben, wage ich stark zu bezweifeln.

Fange ich mal mit dieser Sache an. Das Rezept dazu habe ich aus meiner Ausbildung mitbekommen und es wurde eingesetzt, wenn ein Patient halt über die Sonde ernährt werden musste.

Zutaten an die ich mich noch erinnere: Milch,Quark, Apfelsaft, Schmelzflocken, Maltodextrin und noch ein paar andere mehr. Im Nachhinein Körperverletzung, aber von den Ärzten gerne gefordert. In normalen Töpfen gekocht und in Suppenschalen zur Station befördert, wo sie dann, bei Bedarf angewärmt  verabreicht wurde. 

Später dann kamen Gott sei Dank die Firmen mit den  kleinen Fläschchen auf den Markt. Wir bekamen , genau wie das Pflegepersonal, eine kleine Schulung über den Umgang mit dieser Nahrung. Wobei dies aber jetzt keine Sondennahrung sondern Zusatznahrung  war.
"Bitte auf Hygiene achten !!!! Restmengen entsorgen, Aufbewahrung im Kühlschrank."
 Trotzdem erinnere ich mich daran, dass ich solch ein Fläschchen auf einem Nachttisch gesehen habe, verschlossen mit dem Kronkorken einer Bierflasche.

Und dann der Reis- Obst- Tag für Schwangere mit Hypertonie und Ödemen, zum Teil drei Mal pro Woche jeweils drei Portionen.
Ungesalzener Reis in Kombination mit Obst. Kulinarisch wirklich kein Highlight. Wir haben uns zwar alle Mühe gegeben das optisch alles schön anzurichten, aber schon damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass das den Tag der Patientinnen versüßen konnte.
Gott sei Dank habe ich mit einer Kollegin dann eine Fortbildung besucht, wo auf diese Thematik eingegangen worden ist. 
Credo: bitte nicht anbieten, denn an solchen Tagen sind Mutter und Kind in einer Mangelernährung.  
Wir haben uns beide damals nur angeschaut und auf der Rückfahrt besprochen, wie wir das jetzt an die Gynäkologen vermitteln. 
Letztendlich haben wir die Ärzte angesprochen, informiert über unser neues Wissen und darum gebeten, dass bei Anforderung eines Reis-Obst-Tages die Unterschrift des Arztes nötig ist. Ab diesem Tag kam keine Anforderung mehr.
Wenn ich über diese beiden Dinge nachdenke, dann war unser Tun zum Teil wirklich schon grenzwertig.
Gott sei Dank gibt es heute so viele Fortbildungen zu diversen Ernährungsthemen, die mich auf den neuesten Stand bringen und ich fühle mich auch zur Fortbildung verpflichtet, auch zu Besten meiner Klienten/ Patienten. 
Das, was ich vor über 40 Jahren in der Ausbildung gelernt habe, das gehört zum größten Teil in die Ablage „P“.
Also lebenslanges Lernen!



Bild von Andreas Lischka auf Pixabay

Mittwoch, 3. Juli 2019

fortgebildet: DAAB- Webinar Dysbiose…


Auswertungen und Ableitungen von Atemtestungen für die Ernährungstherapie

Gestern habe ich an diesem Webinar des DAAB e.V. teilgenommen, da ich in letzter Zeit etwas seltsame Auswertungen zu H2- Atemtests bekomme und eine Auffrischung tut immer mal gut.
Webinar heißt, diese Fortbildung fand vor meinem PC statt. Die Seminarleitung hatte die Kollegin Christiane Schäfer.

Alles lief über die Plattform ZOOM und ich muss sagen, dass es einen sehr komfortablen Eindruck auf mich gemacht hat.

Ton- und Bildqualität waren gut. Ich hätte nur vorher meine Kamera kontrollieren müssen.Ich kam etwas verschwommen rüber. Ich hatte sie bis gestern abgeklebt, weil da mal irgendwann ein Lämpchen anging, obwohl ich mir nicht bewusst war, dass ich mit jemandem über diesen Weg in Kontakt war. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Während der Fortbildung hatte ich manchmal ein Problem mit dem Switchen zwischen Mikrofon ein- und wieder ausschalten und mit der Chatfunktion war ich auch nicht immer so schnell, wie ich eigentlich sein wollte. Gewöhnungssache.

Im Vorfeld bekamen wir per Mail Beispiele für Atemtestungen, die wir dann in Vierer- Gruppen in getrennten Gruppenräumen bearbeitet haben. 
Wie das bei Fortbildungen so üblich ist wurden die Ergebnisse  danach im Plenum vorgestellt und erweitert. Frau Schäfer hat uns dann noch zum Blick über den Tellerrand gedrängt, was wirklich nötig ist, besonders wenn der Alltag manchmal den Blick versperrt.
Diese Form der Fortbildung ist sehr gut für solche Themen, wenn es um Auffrischung geht. Komfortabel natürlich auch, wenn ich mich nicht extra auf den Weg machen muss.

Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Montag, 24. Oktober 2016

fortgebildet: "Eiweiß- ein Nährstoff in der Diskussion

Zwei Fortbildungen an zwei Wochenenden hintereinander, das ist schon eine Herausforderung.
Aber es hat sich gelohnt in die Eifel zu Freiraum-Seminare zu fahren.Fortbildung mit Wohlfühlcharakter.
Obwohl: als ich mir das Handout ausgedruckt habe, da bekam ich es ein bisschen mit der Angst zu tun, bzw. ich bekam einen Heidenrespekt. Grafiken zu Studien, diese Studien dann noch in Englisch.
Konnte ich da mithalten? Vor dem Lesen und Interpretieren von Studien habe ich mich bisher so weit es ging "gedrückt". Nach diesem Seminar wird das anders.
Dr. Nicolai Worm hat es einfach verstanden mich mitzunehmen, mir begreiflich zu machen, wie ich an diese Studien herangehen muss und dass 1000 Wörter Englisch ausreichend sind um Studien zu verstehen.
Er hat mir und meinen Mitstreitern aber auch vor Augen geführt, wie schwierig das Thema "Ernährungswissenschaft" ist und wie wichtig es ist genau hinzuschauen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Ich möchte nur auf ein paar Dinge zum Thema Eiweiß eingehen, denn es gibt so viele Dinge, dazu müsste man dann eine Broschüre schreiben. Ich schreibe aber ein  Blog. ;-)
Wir dürfen mit mehr Eiweiß umgehen als die berühmt -berüchtigten 60-90g bzw. 0,8-1g pro Kilogramm Körpergewicht. Eine gesunde Niere verstoffwechselt weitaus größere Mengen.
Der angegebene Proteinbedarf ist der Mindestbedarf + Sicherheitszuschlag, also noch lange nicht das Optimum. Optimal wären mindestens 25-35 g Eiweiß pro Hauptmahlzeit. Diese Menge wird aber für ältere Menschen wahrscheinlich nicht ausreichen.
Dann ein Satz, den wir uns alle merken sollten:
"Wir essen nicht nur tierisches und pflanzliches Protein, sondern andere Stoffe dazu."
Wir essen nicht nur den Bestandteil "Eiweiß", wir essen ein komplettes Lebensmittel und welcher Bestandteil dieses (eiweißreichen) Lebensmittels führt dann letztendlich zur positiven oder negativen Wertung?
Aber warum ist es so schwer Studien zu Ernährungsthemen zu erstellen?
Weil sie mit Menschen durchgeführt werden und Menschen wollen nicht  über längere Zeit eine standardisierte vorgeschriebene Kost essen. Die Leute brechen ab. Dann wird in Studien berechnet, mathematisch bereinigt mit Formeln. Wer sagt mir, dass die richtige Formel genutzt wurde und dass es nicht evtl. einen klitzekleinen Rechenfehler gab?
Ihr merkt schon, dass der erste Tag sehr komplex war, aber Dr. Worm hat es geschafft, die Sachlage anhand von Beispielen so zu erklären, dass ich gedanklich nicht abgedriftet bin. Klar ist noch Nacharbeit nötig, aber ich habe viel Handwerkszeug mit auf den Weg bekommen. Das war Tag 1.
An Tag 2 hat uns Heike Lemberger dann in die Praxis mitgenommen. Proteinreiche Kostformen wurden vorgestellt inkl. empfehlenswerter Literatur. Wir haben Tagesbeispiele berechnet, bekamen praxisnahes Feedback.
Und zwei Fragen habe ich mit nach Hause genommen:
1. Warum werden Milch und Milchprodukte als eiweißreich eingestuft obwohl Milch doch im Nährstoffverhältnis mehr Kohlenhydrate enthält?   und
2. Ab wann wird ein Lebensmittel als "proteinreich" eingestuft? Kohlenhydratreich gilt ein Lebensmittel ab 12g pro 100g und fettreich wenn es über 10g Fett pro 100g liegt. Für Eiweiß gibt es eine solche Regel nicht.
Wer bestimmt so  etwas?
Ich werde weiter kritisch bleiben. Ich bin gespannt, in welche Richtung es gehen wird.

"Sicherheitseier" ;-)
Bildrechte. S. Hagedorn

Montag, 19. Oktober 2015

Seminar:„Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Beratungspraxis"

Am vergangenen Wochenende hatte ich über den VFED das obengenannte Seminar gebucht.
Ich wollte ja etwas fitter im Bereich Allergien werden. Und der Austragungsort "Dorsten" war natürlich auch noch reizvoll, denn im eigenen Bett schlafen zu können, knapp 20 Minuten Anfahrt, das hat natürlich auch seinen Reiz.
In der Beschreibung zum Seminar steht:
"Das Seminar umfasst die Themen:
  • Abgrenzung Allergie und Unverträglichkeit,
  • Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien,
  • Therapie der häufigsten Allergien und Unverträglichkeiten, Kreuzallergien und Pseudoallergien"
 Als wir am Freitag das Handout bekamen, da habe ich nur "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" gesehen und ein bisschen Pseudoallergien.
Fazit dieses Tages: Für mich nichts Neues. Ich bin, was dieses Thema angeht, gut aufgestellt.
Samstag waren dann endlich die Allergien an. Es ging los mit den diagnotischen Möglichkeiten. Alles gut.
Mir blieb einfach zu wenig Zeit um die wichtigsten Nahrungsmittelallergien in Ruhe durchzusprechen.
Etwas konnte ich mitnehmen, nette Kolleginnen habe ich auch getroffen und kennengelernt. Viel gelernt und erfahren habe ich speziell die Kolleginnen, die selbst Allergien hatten. Das war Praxis pur.
Ich glaube, ich habe für mich das falsche Seminar gewählt. Vielleicht auch leiten lassen durch den Ort oder war die Ausschreibung nicht genau genug oder ich habe sie falsch interpretiert?
Trotz alledem werden die Allergien nicht zu meinem Thema. Ich bleibe bevorzugt bei meinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Thematik, also alles was mit dem Darm zu tun hat, finde ich total spannend. Ich arbeite auch gerne mit den Menschen, die betroffen sind.
Also trotzdem eine Erkenntnis gewonnen und das ist auch ein Erfolg.
Bildquellenangabe: Tim Reckmann  / pixelio.de
 
 

Samstag, 11. April 2015

Seminar:Prävention- leicht gemacht

Gestern habe ich das Seminar "Prävention -leicht gemacht"  in Münster besucht. Referentin war Frau Hanna Kraaibeek, die ich bereits von meiner Schulung zur Tourmanagerin DAK SafariKids.
Der Leitfaden Prävention ist seit geraumer Zeit öffentlich und im Präventivbereich hat sich für mich als Diätassistentin einiges geändert.Da solche Leitfäden oft in einem Deutsch verfasst werden, die an Beamtendeutsch erinnern, war ich froh, dass Frau Kraaibeek uns die Inhalte zum Thema Ernährung praxisnah erklärt hat und auf Stolpersteine in der Umsetzung hingewiesen hat.
Es ist halt oft sinnvoller ein Seminar zu einer Thematik zu buchen als sich alleine durch eine Menge Seiten zu wühlen und dann doch die Hälfte nicht richtig zu verstehen.
Auf jeden Fall wartet noch Nacharbeit auf mich, aber ich weiß, wo ich ansetzen kann und muss.
Dann wrde ich für mich schauen, wo ich im Bereich Prävention einen Platz finde. Das Gebiet ist groß genug.
Hauptbestandteil meiner Arbeit wird immer die Diättherapie bleiben, aber in andere Gebiete reinzuschnuppern lockert den Arbeitsalltag auf.
Schöner Nebeneffekt dieser Fortbildung: Ich habe liebe Kolleginnen getroffen, die ich zum Teil länger nicht gesehen habe. Aber es war eine tolle Gruppe und es hat Spaß gemacht die Thematik gemeinsam zu erarbeiten.


Mittwoch, 12. März 2014

Fortbildung: Betriebliches Gesundheitmanagment

Über das Seminarhaus habe ich am Wochenende bereits geschrieben. Ich musste das trennen, denn sonst wäre ich der Fortbildung und dem besonderen Seminarort nicht gerecht geworden.
Birgit Blumenschein, Seminarleiterin, das müssten Leser meines Blogs mittlerweile mitbekommen haben, schätze ich sehr.
Sie hat eine Art Seminare und Vorträge zu gestalten, so dass selbst der trockenste Stoff total interessant wird.
Während der zwei Tage habe ich dann für mich auch festgestellt, dass BGM keine leichte Tätigkeit ist, dafür muss man gemacht sein. Und wenn ich so etwas in einem Seminar erkenne, dann ist das bereits ein Ergebnis.
Kurz zu den Inhalten:
  • Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Salutogenese
  • Handlungsleitfaden der Krankenkassen
  • Unternehmen als Kunden
  • Akquise
  • Projektplanung
  • Preisgestaltung
  • Fallbeispiele und praxisbezogene Gruppenarbeit
Ich habe aus diesem Seminar für mich erkannt, dass ich mich eher im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung sehe. Hier kann ich in Betrieben unterstützend tätig werden wenn es um den Bereich "Ernährung" geht.
Betriebliches Gesundheitsmanagement ist weit größer, überschreitet mein Spezialgebiet, aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich mich in die Thematik einarbeiten kann, wenn ich das geeignete Unternehmen an meiner Seite weiß.
Im Seminar bekamen wir durch Birgit Blumenschein immer wieder Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag. Das macht für mich eine gute Seminarleitung aus. Sich nicht zu schade sein Tipps und Anregungen bekannt zu geben und nicht mit dem Hintergedanken zu arbeiten:"Mir wird etwas gestohlen."
Das Rad muss schließlich nicht zwei Mal erfunden werden und jedes Unternehmen ist von der Struktur her anders und braucht ganz etwas anderes.
Fazit: Total interessantes Thema. Ich weiß, wo ich gerade stehe mit der Option vielleicht doch noch einen Schritt weiter zu gehen.
Und noch ein dickes Dankeschön an unsere Seminargruppe.


Bildrechte: Dr. F. Mühleib

Sonntag, 17. November 2013

Fortbildung: 22. Fortbildungstagung für DiätassistentInnen..

... am St. Franziskus- Hospital, Münster, 16.11.13.
Noch ist alles sehr frisch, deshalb werde ich meine Eindrücke heute noch veröffentlichen.
Und zum besseren Verständnis: Natürlich sind auch Oecotrophologen angesprochen, diese Fortbildung zu besuchen. Es werden halt Diätassistenten dort ausgebildet (ich hatte von 1977 bis 1979 das Vergnügen) und da es sich um eine lange Tradition handelt wurde das Wording halt beibehalten.
Es ist immer wieder schön, an diesen Ort zurück zu kommen, obwohl sich dort baulich vieles verändert hat. Aber die Herzlichkeit, mit der man aufgenommen wird, die ist geblieben.
Jede Fortbildung beginnt nach der offiziellen Begrüßung und Einführung mit einer musikalischen Einstimmung und die war gestern wirklich stimmgewaltig.
Alegra Weng hat uns mit ihren 15 Jahren mit ihrer gewaltigen Stimme vom Hocker gerissen. Gänsehautfeeling. Stöbert ein bisschen weiter bei Youtube. Dort gibt es noch so einige tolle Videos.
Der erste Vortrag lief unter dem Titel
Das Mikrobiom des Darmes –was sollten Diätassistentinnen darüber wissen?
Referent: PD Dr. med. A. Lügering
Toller Vortrag zu dem, was alles so unseren Darm besiedelt,zu vergleichen mit einem Dschungel. Es ist eine Thematik, die wir alle im Kopf haben sollten, die wir weiter verfolgen müssen, denn es wird geforscht  und für mich ist der Darm ein wahres Wunderwerk.
Im Anschluss daran hielt Frau Insa Raabe-Jost,Dipl.-Oecotrophologin, einen interessanten Vortrag zur Histamininoleranz. Es ist wirklich ein Thema, das in der Beratung Kopfschmerzen verursachen kann, da es nicht über Bluttests diagnostiziert werden kann,in einer sauberen und intensiven Anamnese muss man sei Gegenüber als Mensch inkl. Umgebung wahrnehmen. Listen aus dem Netz sind nicht hilfreich!
Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter mit
Prä- und postoperatives Management bei ausgedehnten Darmresektionen
zuerst aus der Sicht des Chirurgen, in diesem Falle Prof. Dr. med. M. Brüwer.
Es war ein wirklich humoriger Vortrag bei einem ernsten Thema, wie den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Im Anschluss daran erläuterte Frau Bohlen vom UKM die Ernährungsweisen nach dieser OP aus der Sicht der Diätassistentin.Es ist wirklich gut zu hören, was alles machbar ist, wenn ein Großteil des Damres entfernt werden muss.
Ein kleiner Cut:
Bei dieser Fortbildung muss ich immer das Mittagessen erwähnen. Es gab einen Erbseneintopf mit Wurst und einen vegetarischen  Gemüseeintopf. Es geht doch nichts über einen gut gekochten Eintopf aus dem "großen Topf". :-)
Danach ging es weiter mit einer Thematik, die sich auf den ersten Blick etwas trocken liest, aber da ich beide Referentinnen kenne, wusste ich, dass es nicht trocken wird. :-)
Thema: Einführung von Screening auf Mangelernährungin den klinischen Alltag – fördernde und hemmendeFaktoren in der interprofessionellen Zusammenarbeit
Frau Träger, Leiterin der Diätschule hatte den Part der Theorie übernommen (sie hat auch ihre Bachelorarbeit zu diesem Thema geschrieben) und Birgit Blumenschein hat Praxisbeispiele dazu gebracht.
Aber das Thema wurde dann doch etwas anders vermittelt, als es im Programm stand und das hat mir sehr gut gefallen.
Beide Referentinnen haben sich die Bälle quasi zugespielt. Zu Beginn konnte auch noch der Eindruck entstehen, dass Frau Blumenschein Frau Träger unterbrochen hat. Aber nein, es war alles geplant. Auf die Theorie folgte sofort ein praktisches Beispiel. Toll!!
Es war ein rundum gelungener Tag, Danke für die Organisation, Danke an alle Helfer.
Und wer sich denkt, dazu hätte man doch noch viel mehr schreiben können...: Das muss ich nicht, denn gegen Ende der Woche sollen alle Vorträge hier online abzurufen sein.




Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

Dienstag, 11. September 2012

Immer weiter fort-bilden

In dieser Woche ist mal wieder Fortbildung angesagt.
Morgen steht eine Fortbildung für die 2. Jahrgangsstufen von Klasse 2000 an. Das bringt mir immer sehr viel, weil ich die Inhalte auch für meine Beratung nutzen kann. Im 2. Schuljahr geht es ganz viel um Entspannung. Viele Kinder können das nicht mehr und vielleicht hilft unsere Arbeit als Gesundheitsförderer, dass die Kinder Techniken an die Hand bekommen, die ihnen helfen, wieder "runter" zu kommen.
Am Freitag dann geht es mit Birgit Blumenschein in Richtung Aachen zur Tagung des VFED.
Hauptgrund sind natürlich diverse Vorträge, die ich mir im Programmheft bereits markiert habe.
Solche Fortbildungen bringen mir dann auch wieder Punkte, damit ich auch weiterhin bei den Krankenkassen anerkannt werde. Ein Vorteil für meine Klienten.
Solche Tagungen sind aber auch eine willkommene Gelegenheit sich mit Kollegen und Kolleginnen zu treffen, auszutauschen und zu netzwerken.
Und das Internet bleibt in der Zeit auch außen vor. ;-)
 Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

Montag, 4. Juni 2012

Nachlese: Fortbildung: „Körperwahrnehmung und Selbstbewusstsein…


…-wichtige Themen in der Adipositasberatung“
In meinem Beitrag vom .30.5. habe ich ja bereits kurz über diese Fortbildung bei der DGE berichtet.
Ich war total gespannt was da  auf mich und Elisabeth Schmelting- Finke zukam. Allein die Beschreibung war ja sehr spannend. Isomatte, Decke, Kissen, warme Socken…..alles irgendwie entspannend.
War es auch wirklich. Solche eine Fortbildung habe ich noch nie erLEBT. Es war wirklich ein Erleben.
Zuallererst: Unsere Dozentin Frau Heidrun Meyer- Kruse: In Ihrem ganzen Tun und Sein: Top!!!
Sie ist blitzschnell auf unsere Fragen eingegangen, hat Lösungen angeboten, aber auch wir selbst konnten uns beteiligen. Alles wurde schriftlich dokumentiert und diese zusätzlichen Infos hatten wir am kommenden Seminartag dann auf unserem Patz.
In diesem Seminar habe ich auch zum ersten Mal vom „Seminar-Du“ gehört. Im Seminar ist man per du, wenn sich die Wege trennen, dann erst einmal  wieder beim Sie. Aber ich glaube, alle Seminarteilnehmer werden sich beim nächsten Aufeinandertreffen weiter duzen. ;-)
Wir sind gestartet mit einer Achtsamkeitskeitsübung. Dies war  immer der Start in den Seminartag, aber auch immer wieder zwischendrin 3 Minuten bei sich ankommen.
Einige Übungen waren ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich gut darauf einlassen.
Achtsamkeit, Atemübungen, Entspannung…. Mein Kopf ist immer noch voll und das Herz läuft auch immer noch über.
Ich habe viel für mich persönlich gelernt und das immer mit dem Hintergrund: Wie kann ich es in die Beratung, in die Schulung einbauen? Wo bekomme ich das sonst schon? Etwas für sich selbst tun und sich fortbilden!
Ich will gar nicht weiter über Übungen berichten. Das sprengt auch einen Blogbeitrag. Wer sich für die Thematik interessiert , wer sich auf teilweise (zu Beginn) außergewöhnliche Ansätze einlassen kann, der sollte dieses  Seminar buchen.
Und: Unsere Dozentin hat uns das Angebot gemacht sie anzumailen, wenn wir uns bei einer Sache nicht sicher sind. Das macht auch noch längst nicht jeder Dozent.Dickes Dankeschön!!!
Note 1 mit 3 Sternchen
 Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de


Mittwoch, 30. Mai 2012

Zur Fortbildung....

So, ich bin dann mal weg (frei nach Hape Kerkeling) und zwar fahre ich mit meiner Kollegin Elisabeth Schmelting- Finke für 3 Tage nach Bonn zu einer Fortbildung der DGE.
Titel: “Körperbewusstsein und Selbsterfahrung“- Alternative Methoden in der Adipositasberatung
Mitzubringen sind:
" -bequeme Kleidung im 'Zwiebelsystem'
  -dicke Socken
  -eine Isomatte oder eine Decke mit einem kleines Kissen.
 Außerdem zwei Fotos von sich selbst(eines, dass Ihnen besonders gut gefällt und eines auf dem Sie sich weniger mögen)"

Das liest sich schon mal wie die Beschreibung meines Yoga-Kurses, aber ich glaube, da geht es dann auch richtig in die Tiefe. Selbsterfahrung halt.
Ich bin total gespannt.
Referentin ist Heidrun Meyer-Kruse. Sie ist Diplom-Supervisorin und mit eigener Praxis und bietet Training und Organisationsberatung in Bochum selbständig an.
Ich werde berichten.
Bildquellenangabe: Markus Wegner  / pixelio.de