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Freitag, 16. November 2018

gelesen: "Power für die Schilddrüse"


Alles für einen gesunden Hormonhaushalt von Prof. Dr.Michaela Axt -Gadermann,  erschienen im Südwest- Verlag; ISBN: 978-3-517-09724-4; Preis: 17,00€

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In den letzen Wochen hatte ich in diversen Beratungen immer wieder mit Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto- Thyreoditis .
Meist war es eine Nebendiagnose, die beim Abfragen von Krankheiten in der Anamnese zur Sprache kommen.
Dieses schmetterlingsförmige Organ hat richtig viel Macht im Körper. Natürlich dann auch im Zusammenspiel mit den anderen hormonbildenden Organen.
Wie das Ganze funktioniert wird in einer bildhaften Sprache leicht verständlich erklärt.
Es ist wohl nicht als Fachbuch gedacht, soll Betroffenen Unterstützung geben um das Krankheitsbild zu verstehen.
Ganz zu Beginn gibt es ein Glossar in dem alle wichtigen Begriffe erklärt werden, so dass auch ein Laie in der Lage ist z.B. seine Laborwerte einigermaßen zu verstehen und nachvollziehen zu können, was welcher Wert aussagt bzw. was dieser Wert bedeutet.
Für mich immer interessant, wenn es um das Thema „Darmgesundheit“ geht. Bauchbeschwerden können auch von einer Fehlsteuerung der Schilddrüse ausgelöst werden. Ich habe da gerade einen Klienten im Kopf mit Hashimoto und diversen Bauchproblemen.
Alle wichtigen Mineralstoffe  und Vitamine(Jod, Selen aber auch Vitamin D), die für die Schilddrüse wichtig sind, werden gut erklärt.
Wenn es um das Thema „Jod“ geht, da habe ich noch eine andere Literaturquelle, die etwas anderes empfiehlt als es in diesem Buch passiert. Aber dies sind Dinge, da muss ein Arzt ran. Das fällt nicht in meinen Kompetenzbereich. Ich kann nur Empfehlungen geben.
Einen kleinen Rezeptteil  gibt es am Ende  auch.
Dieses Buch hat wieder den Wunsch von mir hochgeholt eine Fortbildung mitzumachen, die sich um das Thema „Schilddrüse“ oder noch besser die Endokrinologie kümmert natürlich im Kontext mit der Ernährung. Ich weiß aber auch, dass diese Thematik sehr komplex ist.

Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinungsbildung.


Die Bildrechte liegen beim Verlag!

*Power für die Schilddrüse: Alles für einen gesunden Hormonhaushalt - Mit Praxistipps bei Über-, Unterfunktion und Hashimoto  (*Affiliate-Link)

Freitag, 2. September 2016

gelesen:Jod-Schlüssel zur Gesundheit

Wiederentdeckung eines vergessenen Heilmittels. Neue Power für Ihre Körperzellen
von Kyra Hoffmann und Sascha Kauffmann; ISBN: 978-3-951814-017-2; Preis: 14,99€

Schon lange nicht mehr habe ich mich mit einer Rezension so schwer getan, wie bei diesem Buch.
Nicht, weil die Autoren Heilpraktiker sind, nicht weil das Thema uninteressant ist, nicht weil das Buch langweilig geschrieben ist.
Ganz im Gegenteil, das Thema hat mich beim Lesen des Buches richtig angepiekt, wenn Ihr versteht , was ich meine. Aber es ist für mich noch nicht richtig greifbar, da ich niemanden in der Nähe habe, mit dem ich mich darüber unterhalten kann, der Erfahrung auf dem Gebiet der Jodtherapie hat.
Alle denken  bei Jod zuallererst mal an die Schilddrüse und Jodüberdosierung. Bitte nicht bei Hashimoto!
Im Buch wird beschrieben, dass eine Jodgabe bei Hashimoto einen positiven Einfluss hat.
Die Autoren stellen  eine Reihe von Studien vor, die zeigen, dass Jod für jede Körperzelle wichtig ist.
Ein Jodmangel spielt danach eine Rolle bei Brustkrebs. Dies wird z.B.belegt durch einen Artikel in der Ernährungsumschau, einer Fachzeitschrift, die in meinem Berufskreis gerne gelesen wird.
Interviews mit Fachleuten zum Thema finden sich auch.
Frau Hoffmann und Herr Kauffmann haben da einiges an Wissen zusammengetragen.
Ich finde diese Thematik durchaus spannend, ich möchte gerne mehr dazu wissen, denn in der Ernährungsberatung habe ich durchaus mit Patienten zu tun, die eine Schilddrüsenunterfunktion oder auch eine Hashimoto-Thyreoditis haben.
Aber wie die Autoren immer wieder betonen: Die Therapie gehört in die Hände erfahrener Menschen.
Leider gibt es niemanden in meiner Umgebung.
Es könnte ein Thema werden wie die Sache mit dem Vitamin D. Jahrelang wurde vor hochdosierter Substitution gewarnt, jetzt zeigt sich, dass wir alle irgendwie einen Vitamin-D- Mangel haben. Ärzte bieten als IGeL-Leistung die Bestimmung des Vitamin-D-Status an.
Zurück zum Jodthema. Ich werde mich durch die zahlreichen Quellenangaben wühlen und vielleicht findet sich jemand, der richtig fit in der Thematik ist und zum Austausch bereit ist.

Bildrechte:Systemed















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