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Freitag, 2. März 2018

Ein Brot für die Ewigkeit?

Ich habe Euch bereits zwei Mal von meinem Schützling in Sachen Reizdarm und FODMAP-armer Kost berichtet.
Gestern bekam ich eine Nachricht, die mich nachdenklich gestimmt  hat.
Mein Schützling hat im Schrank ein Brot gefunden, das dort bereits seit Beginn des Monats liegt. Es ist einfach vergessen worden, da auf Dinkelbrot umgestellt wurde.
Keine Spur von Schimmel, nicht hart. Es war ein Brot aus dem Regal eines Supermarktes, ein Brot einer Firma aus Lieken. ;-)
Ich backe mein Brot selbst, friere es mittlerweile geviertelt ein, da es nach dem Auftauen relativ schnell anfängt zu schimmeln und dafür sind mir die Zutaten und die Arbeit dann zu schade.
Aber warum schimmelte dieses Brot nach drei Wochen noch nicht? Da ich weiß, um welches Brot es sich handelt, werde ich mir beim nächsten Einkauf (wenn es denn dann dort im Regal liegt)die Zutatenliste anschauen.
Ich halte es für sehr wichtig, dass alles, was unseren Lebensmitteln zugesetzt wird auf irgendeine Art und Weise Einfluss auf unseren Körper hat.
Einer meiner Neffen, der etwas in Richtung "Agrar..." studiert und mit dem ich mich schon einmal über die sog. "ATI´s" unterhalten habe erklärte mir das folgendermaßen:
"Tantchen, du musst die vorstellen, das wird dem Weizen zugezüchtet und wenn das dann gegessen wird, arbeitet das in unserem Körper weiter."
Jetzt können wir natürlich sagen: Dann gehe ich doch lieber zum Bäcker. Für mich in Ordnung, aber in den diversen Filialen sehe ich auch immer wieder, dass dort Brötchenrohlinge angeliefert werden. Sind die im Stammsitz selbst hergestellt worden oder werden die  zugekauft und wenn ja, von wem?
Dann lohnt es sich nach der Zutatenliste zu fragen, die auf Wunsch zugänglich gemacht werden muss oder halt selbst backen.
Bildrechte: R.K.

Sonntag, 8. Oktober 2017

gelesen: "Unser Brot"

Gesund - schnell - einfach mit der Gabelmethode (Mit alten Getreidesorten und Würzmischungen zum Selbermachen) von Angelika Kirchmaier; erschienen im Kneipp-Verlag Wien
ISBN:
9783708807140; Preis: 24,90€

Trotz  Low-Carb: So ein richtig gutes Brot oder Brötchen geht doch immer, besonders dann, wenn es auch noch selbst gebacken ist.
Die Autorin hat ein Buch geschrieben, welches Lust aufs Brotbacken macht. Mit nur einer Gabel (daher wohl die Gabel-Methode) und einer Schüssel hat man innerhalb kurzer Zeit ein leckeres, selbstgebackenes Brot auf dem Tisch.
Mit gefällt die Schritt-für-Schritt- Anleitung in Bildform sehr gut. Vorab gibt es eine Warenkunde über diverse Getreidesorten und wie man das Brot mit Gewürzen und anderen Zutaten (Samen, Trockenfrüchte) aufpimpen kann.
Die Autorin hat auch nicht vergessen, dass die Haushalte kleiner werden. So gibt es eine Tabelle, aus der ich ablesen kann, wie viele Brötchen ich z.B. aus dem Teig herstellen kann. Ideal zum Einfrieren.
Brotrezepte gibt es aus folgenden Teigsorten:

-neutraler Hefeteig , pikanter und süßer Hefeteig
- neutraler Backpulverteig und das Ganze dann auch wieder in pikant und süß

Er wird auch Wert auf die Resteverwertung von Altbrot und natürlich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten gelegt.
Einige Wörter sind gewöhnungsbedürftig, z.B. kannte ich bisher keine Acidophilusmilch, einem Sauermilchprodukt, was ich hier noch nie gesehen habe. Aber die Autorin ist Österreicherin und schreibt natürlich so, wie sie es kennt.
Ein schönes Buch, für alle, die gerne gutes Brot und gute Brotbackwaren mögen und die Wert auf Vollkorn legen.

Bildrechte: Kneipp-Verlag Wien


  Unser Brot: Gesund - schnell - einfach mit der Gabelmethode (Mit alten Getreidesorten und Würzmischungen zum Selbermachen. (*Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))

Sonntag, 22. März 2015

Das "No Knead- Brot"

Zum allerersten Mal bin ich durch das Buch "Nudeldicke Deern" auf dieses geniale Brot aufmerksam geworden. Jetzt habe ich das Rezept mal wieder rausgekramt und backe regelmäßig.
Obwohl es eine Hefebrot ist geht es so wunderbar schnell. Wartezeit: Über Nacht.
Ich schreibe die Zutaten hier für eine kleine Kastenform auf. Das Brot lässt sich wunderbar einfrieren und bleibt sehr schön fluffig.

Zutaten:
800 g Mehl (ich nehme Dinkelmehl Typ 630)
640 ml Wasser
3 TL Salz
1 TL Trockenhefe
Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann das Wasser zugeben und alles miteinander verrühren. Es soll kein trockenes Mehl mehr zu sehen sein.
Die Schüssel fest abdecken (Folie, Deckel, Teller...) und einen knappen Tag stehen lassen.
Den (blubbrigen) Teig nach ungefähr 20 Stunden noch einmal ein paar Mal zusammenklappen/durchrühren , in die gefettete Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen (240°C) 50 Minuten0 noch einmal  backen.
Mindestens 30 Minuten in der Form abkühlen lassen.
Das Brot ist innen leicht feucht und schmeckt sehr gut. Hat was von Ciabatta-Brot.
Guten Appetit!
Bildrechte: S. Hagedorn