Sonntag, 2. November 2025

gelesen: Die unendliche Quelle Ihrer Kraft

Ein Schlüsselbuch des positiven Denkens
von Dr. Joseph Murphy; erschienen bei Ariston; ISBN:978-3-424-20312-7; Preis 18,00€

Wer regelmäßig hier liest, der weiß, dass ich Bücher mag, die sich mit dem positiven Denken beschäftigen. Ich erwähne immer mal wieder, dass ich es wichtig finde, in unseren trubeligen Zeiten positiv zu bleiben, soweit es möglich ist. Natürlich gelingt das nicht immer, aber Anregungen dazu können uns wieder "auf Spur" bringen.

Aus diesem Grund habe ich mich auch auf dieses Buch gefreut, aber ich habe nicht hinein gefunden.
Ich habe ein paar Male mit dem Lesen begonnen und habe das Buch relativ schnell wieder an die Seite gelegt.
Wenn mir so etwas bei einem Buch passiert, dann kann ich auch schon mal in die Recherche gehen, warum das so sein könnte und ob es anderen Leser*innen eventuell genauso geht.

Dr. Joseph Murphy hat schon einige Bücher veröffenlicht. Es gibt viele Leser*innen, die seine Art zu schreiben, mögen, aber es gibt auch Leser*innen, die nicht damit zurecht kommen.
Ich gehöre zu den Letzteren.

Es ist mir zu "fromm". Zu viele Psalmen.
In den Fallbeispielen, die im Buch beschrieben werden, arbeitet der Autor mit Gebeten, für mich sind es umformulierte Suggestionen, Affirmationen.
Ich habe etwas anderes erwartet, meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Das bedeutet nicht, dass es anderen Leser*innen genauso gehen muss wie mir. 
Es ist mein subjektives Empfinden.

Was mir dann bei der Suche zum Autor aufgefallen ist: Das Original des Buches ist bereits 1969 erschienen. Der Autor ist bereits 1989 verstorben. Vielleicht kommt es mir deshalb auch so altbacken vor. 

Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat. 
Wer mag, kann hier nach einer Leseprobe schauen.


 Die Bildrechte liegen beim Verlag.

 

Sonntag, 26. Oktober 2025

gelesen: "The Signs"

Die Kraft unserer Wahrnehmung- Verborgene Sinne aktivieren für ein Leben ohne Limit
von Tara Swart; erschienen bei Ariston; ISBN:978-3-424-20317-2; Preis: 22,00€

Das war doch anstrengende Kost für mich. 
Es gibt zwar gefühlt viele Dinge und Erde, die nicht zu erklären sind und auch nicht erklärt werden müssen (dieser Satz kommt auch im Buch vor, wobei ich das bereits zu Beginn gedacht habe), aber ich hatte bis zur Mitte des Buches ein Problem den ausführungen der Autorin immer zu folgen.

Für mich war dieses Buch von Interesse, weil es um Neuroplastizität geht, also der Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns auf Erlebnisse, Erfahrungen, Wahrnehmungen zu reagieren und neue Verbindungen zu erstellen.Darüber habe ich bereits viel gehört und viel gelesen und finde es durchaus spannend. 

Im Buch geht es häufig um Zeichen, die zum Beispiel von Verstorbenen  geschickt werden. Dies macht die Autorin an eigenen Beispielen deutlich.
Ich habe durch Gespräche im Verwandten-und Bekanntenkreis gehört, dass viele Menschen daran glauben, dass es Zeichen durch verstorbene Menschen gibt. 

Im zweiten Teil des Buches wurde es für mich dann einfacher zu folgen. Dort verbindet Tara Swart Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit Konzepten aus der persönlichen Weiterentwicklung.

Ihr ist es ein Anliegen, dass die Intuition, das was auch als Bauchgefühl bezeichnet wird, wieder mehr in den Fokus gerückt wird. 
Ich bezeichne mich selbst als intuitiv und entscheide selbst viel aus dem Bauch heraus. Da gehe ich gerne mit.

Wer sich für diese Thematik interessiert, da kann das Buch durchaus Hilfestellung bieten, auch in Form von Übungen.

Dieses Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat. 

Hier geht es zu einer Leseprobe. 


 Die Bildrechte liegen beim Verlag.

Sonntag, 19. Oktober 2025

gelesen: Die Beckenbodenrevolution

selbstbestimmt und stark durch Schwangerschaft,Geburt und dein Leben als Frau
von Dr. med. Rieke Hermann und Katharina Charissé; erschienen im Südwest-Verlag;
ISBN:978-3-517-10386-0; Preis: 24,00€

„Die Beckenbodenrevolution“ ist ein fundierter Ratgeber, mit ganz viel Fachkompetenz der Autorinnen zu einem Thema, welches, genau wie die Wechseljahre, immer noch ein Tabuthema ist. 
Mir selbst war nicht bewusst, wie viele Frauen, auch nach Schwangerschaft(en) an Inkontinenz leiden und die von den behandelnden Therapeut*innen alleine gelassen werden. Das zeigen die Fallbeispiele, die im Buch beschrieben werden.
Die Autorinnen schaffen es, ein Thema, das oft mit Scham oder Unwissenheit behaftet ist, mit Leichtigkeit, Humor und Fachkompetenz zugänglich und begreiflich zu machen, wie wichtig diese Muskelschichten sind. 
Wer sich ein bisschen mit (Kraft-)Sport beschäftigt hat, weiß aber, dass Muskeln trainiert werden können. Dazu gibt es einen leicht verständlichen, bebilderten Praxisteil, der leicht in den Alltag zu übertragen ist.

Gut finde ich, wie verständlich komplexe Zusammenhänge erklärt werden. Anatomie, Körperwahrnehmung und die angesprochenen praktische Übungen greifen harmonisch ineinander.
Selbstfürsorge steht in diesem Buch im Mittelpunkt. 
Die vielen praktischen Tipps und alltagstauglichen Übungen machen es leicht, Veränderungen wirklich in den Alltag zu integrieren.

Mein Fazit: Jede Frau sollte sich mit dem Beckenboden beschäftigen, egal ob jung oder alt.

Wie immer gilt: Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjktive) Meinung hat. 
Hier noch der Link für den Blick ins Buch. 


 Die Bildrechte liegen beim Verlag.


Donnerstag, 16. Oktober 2025

Endgültig Schluss

 In diesem Blogpost habe ich geschrieben, dass ich die Rente beantragt habe, dass die Ernährungstherapie für mich nicht mehr zur Arbeit gehört, dass ich mir aber vorstellen noch ab und zu Vorträge zu halten.

Ich habe mir in meiner kleinen Auszeit viele Gedanken gemacht, habe das Nichtstun wirklich genossen. 

Ich habe mich jetzt endgültig dazu entschlossen wirklich nichts mehr beruflich zu tun.

Das was auf dem Weg ist, wie zwei Vorträge, die für das kommende Jahr angefragt sind, werde ich natürlich noch ausarbeiten und durchführen.

Bücher, die ich hier habe und die eventuell noch kommen, werde ich selbstverständlich lesen und auch etwas dazu schreiben.

Ich werde die Homepage im kommenden Jahr löschen und damit ist dann auch die Vielen bekannte Mailadresse nicht mehr zu erreichen. 

 Dieser Blog wird auch nicht mehr gefüllt mit Inhalten, er bleibt aber online.

Was mache ich mit dem Insta-Account? Vielleicht wird es dort ein bisschen privater? Das weiß ich nicht, noch nicht. 

Es wird keine Webinareihe zum Thema "Beratung von Frauen in den Wechseljahren" geben. Anja war darüber traurig, aber sie hat Verständnis.

Warum jetzt der endültige Cut? Wenn ich weiterhin Vorträge halte, dann muss ich immer im Thema bleiben, muss mich immer auf dem aktuellen Stand der Dinge befinden.
Natürlich werde ich das Thema weiter beobachten, aber nicht mehr so intensiv, wie bisher.
Neugierig werde ich bleiben und lebenslanges Lernen schadet nicht.

Ich fühle mich wohl mit dieser Entscheidung und ich bin gespannt auf das, was das Leben noch für mich vorbereitet hat.😊 

Worüber ich mich freue? Wenn ich weiterhin Kontakt zu Kolleg*innen habe. Vielleicht auf einer etwas anderen Ebene.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine wirklich gute Zeit.


 

Image by Michitogo from Pixabay

Mittwoch, 15. Oktober 2025

gelesen: Die 12 Geheimnisse der Lebensfreude

Wie wir auch in schwierigen Zeiten glücklich sein können.
von Anjana Gill; erschienen bei Heyne; ISBN: 978-3-453-70504-3; Preis: 13,00€

Wir leben gerade in trubeligen Zeiten und wir können uns noch so oft vornehmen positiv zu sein und auch zu bleiben, irgendwann toucht uns etwas so sehr, dass es mit der inneren Ruhe und dem postiven Denken und dem Glücklichsein vorbei ist. 

Da kann dieses Buch ein guter Ratgeber sein um Strategien zu entwickeln um bei sich zu sein und zu bleiben oder aber mit dem Trubel des Alltags besser umgehen zu können.
Ich habe das Buch am vergangenen Wochenende komplett gelesen, da mich der Schreibstil der Autorin mitgenommen hat.

 In zwölf klar gegliederten Kapiteln nimmt sie die Lese*rinnen  mit auf eine inspirierende Reise zu mehr Achtsamkeit, Selbstliebe und Lebensenergie. 

Es gibt Übungen, Erklärungen und kleine Geschichten, passend zu jeweiligen Thema gewählt.
Die Übungen sind in den Alltag integrierbar, aber sie müssen auch geübt werden. 😉

Dieses Buch ist meiner Meinung nach für Menschen geeignet, die mehr innere Suche finden möchten, als auch für jene, die ihr positives Denken stärken möchten.Es nimmt die "Arbeit" des Übens um Umsetzens nicht ab.

Hier, wie imme, der Link für den Blick ins Buch und:
Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat. 


 

 

 

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Montag, 6. Oktober 2025

Meine Hypnose-Fortbildung Level 1...


 ...stand unter dem Motto: 

"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt." 

Ich habe mich selbst schon mal durch Sonja Hüls hypnotisieren lassen und finde diese Fortbildung und auch das Tun an sich sehr spannend.  

Deshalb hatte ich mir für Ende September  ein Wochenende zum Level 1 gebucht und war sehr gespannt. Diese Fortbildung gand in Bocholt statt, war also bei mir quasi um`s Eck.

In den Tagen davor hatte ich mit Halskratzen zu tun, aber es war nicht so schlimm, dass ich auf diese Fortbildung hätte verzichten müssen. Außerdem hatte ich eine andere Ursache im Kopf.
Wir waren eine gute Gruppe von Frauen aus den verschiedensten Bereichen.
Wir haben ganz viel gelernt über das Unterbewusstsein, was ist Hypnose...Viel Theorie zu Beginn.
Das war aber auch nötig, denn ich weiß zwar, was unter Hypnose gemeint ist, aber in meinem Umfeld herrscht immer noch viel Unklarheit.
Ich bin konfrontiert worden, dass ich dann wahrscheinlich Menschen befehlen kann, Dinge zu tun, die sie im normalen Leben nie tun würden-Showhypnose haben viele im Kopf.

Das was ich gelernt habe  und auch erfahren habe ist eine tiefe Entspannung, in der der Klient*in alles wahrnimmt, ein Toilettengang wäre möglich und wenn dieser Mensch etwas nicht preisgeben möchte, dann funktioniert das auch nicht. Der Mensch muss bereit dazu sein.
Ich übernehme da gerne die Beschreibung von Sonja:" Ich sehe mich als Reisebegleiter."

Wir wurden hypnotisiert, haben hypnotisiert, ich war total entspannt, als ich nach Hause gefahren bin.

Nachts hat dann das sog. " Leisure-Sickness-Sydrom" zugeschlagen. Viele werden das kennen, wenn sie im Urlaub krank werden. Gerade dann, wenn man so schön entspannen  könnte, schlägt eine Erkältung oder irgendetwas anderes zu. Genau dann, wenn ich es nicht gebrauchen kann.
Ich war komplett unruhig, hatte Schweißausbrüche, bekam zum Morgen hin Kopfschmerzen. Ich war auch total verschnupft.
Ich habe mich dann schweren Herzens dazu entschlossen, für den Sonntag abzusagen. Zum Einen will ich niemanden anstecken und zum Anderen fühlte ich mich nicht fit. Am Dienstag drauf war übrigens alles wieder gut.
Am Sonntag habe ich dann überlegt, wie es weitergehen kann. Ich bin dann darauf gekommen, dass ich die Formate, die ich bei der Ausbildung zum NLP-Practitioner gelernt habe gut mit den Tools kombinieren kann. In gewisser Weise haben wir dort bereits mit Trance gearbeitet.
Ich werde es für mich jetzt noch etwas sacken lassen und dann schauen, was ich im kommenden Jahr noch machen werde.
Weiter fortbilden möchte ich mich auf diesem Gebiet im Moment nicht. Im Moment ist es gut.

Ich möchte  noch betonen, dass niemand nach einer Hypnose zwingend krank wird. Das ist mir bei der Hypnose, die ich selbst erlebt habe auch nicht passiert.😊
Es kam in diesem Fall eins zum anderen, eine Verkettung komischer Umstände.
Mir hat diese eine Tag schon soviel gebracht, auch an weiteren Erkentnissen, zu was unser Unterbewusstsein alles in der Lage ist. Unser Körper ist für mich da ein Wunderwerk.



 

 

 

 

Freitag, 12. September 2025

Zyklus, zyklusorientierte Ernährung & Sport

 Ich habe mir drei Webinare zum Thema gegönnt, wovon eines gesponsert war.

Jetzt ist für mich die Sache rund. Nach jedem Webinar waren Fragezeichen da. Es war für mich noch nicht zu Ende erzählt.
Als letztes habe ich ein Webinar bei der Fem- Academy gebucht, konnte leider live nicht dabei sein, habe aber den Link bekommen und es mir im Nachgang angeschaut.
Da fügten sich dann die letzten Puzzelsteinchen zusammen. Die Referentin Bettina Hohenwarter BBSC hat es sehr gut rübergebracht.

  • Was wichtig zu wissen ist:
  • Jede Frau ist anders.
  • Jeder Zyklus ist anders.
  • Innerhalb des Zyklus kann es noch zu Veränderungen kommen.

Viele Ergebnisse basieren auf Laborergebnissen, oft mit Ratten. Das ist auf den Menschen nur schwer zur übertragen.
Was ich für mich mitgenommen habe ist:
Zyklustracking über mehrere Monate ist die Basis. Dort Muster erkennen und dann individuell schauen.
Wichtig ist es, auf den Körper zu hören.
 

Wichtig auch: Alles was ich jetzt gelernt habe ist „Stand heute“. Es braucht noch viel Forschung, wie bei allem wenn es um Frauengesundheit geht.


 

 

 


Montag, 8. September 2025

Der Umgang mit dem Tod- eine Lernaufgabe

 

In meinem Familienkreis ist ein lieber Mensch gegangen, ein Mensch, der viel zu jung war, aber der Krebs war stärker.
Ich hatte in den vergangenen Tagen und Wochen viel Zeit nachzudenken.

Vor 28 Jahren ist mein Vater gestorben, aber irgendwie war das anders. Beschreiben kann ich es nicht.
Mir hat dieses Erlebnis gezeigt, dass jeder Mensch anders mit dem Tod umgeht, aber es ist immer noch ein Tabuthema.
Es sind viele Tränen geflossen, andere Menschen waren stumm, nachdenklich. Ich bin ein Mensch, der redet, aber mir wurde auch gezeigt:“ Ich möchte nicht darüber reden.“
Muss ich respektieren.

Ich habe aber auch darüber nachgedacht, was wirklich wichtig im Leben ist.
Das ist kein übervoller Terminkalender, das sind die Menschen, die mir wichtig sind.
Das sind nicht die ach so sozialen Netzwerke, nein, es ist das reale Leben. 
Das ohne Filter, da wo ich wirklich hinter die Kulissen schauen kann, wo ich in fröhliche und traurige Augen blicken kann. 
Das Leben geht für mich und alle anderen weiter, aber anders, denn es fehlt jemand. 

 Was mir diese Wochen aber auch gezeigt haben ist, dass viel zu wenig darüber gesprochen wird, was sich ein Mensch nach dem Tod wünscht.
Ich kann mich gut daran erinnern, dass mein Vater, wenn wir mit ihm am Friedhof vorbei gelaufen sind auf ein Grab gezeigt hat, das komplett mit einer Steinplatte bedeckt war. 
Es kam immer der Satz:“ Wenn ich mal tot bin, dann möchte ich das nicht. Wenn mal die Auferstehung kommt, dann komme ich da nicht mehr raus.“ 
Nachdem mein Vater gestorben ist haben wir das meiner Mutter mal beiläufig erzählt. Sie wusste von diesem Wunsch nichts.
Ich werde in der nächsten Zeit für mich einige Dinge überlegen und die dann fix machen, so dass sich meine Familie um nichts Gedanken machen muss.
Themenwechsel:
In dieser Zeit kam eine Anfrage bezüglich eines Vortrages zum Thema „Wechseljahre“ rein.
Das hat mich gefreut und das hat mir gezeigt, dass ich daran Spaß habe. Solche Anfragen werde ich weiterhin annehmen und natürlich versuchen noch lange viele schöne Dinge zu erleben.

„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen“
(Albert Schweitzer)