Posts mit dem Label Rekener Bildungszentrum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rekener Bildungszentrum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. September 2018

Vortrag: " Do it yourself!- Coachin in eigener Sache!

Der Titel eines Vortrages im Rahmen der Reihe "Frau und Beruf" der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken.
Was kann ich selbst für mich tun damit, es mir gut geht? Eine interessante Frage für Frauen, die Familie und Beruf unter einen Hut bekommen müssen oder in familiären Situationen Unterstützung benötigen. Das Thema schien nicht nur für mich interessant zu sein. Der Raum im Rekener Bildungszentrum war mehr als gut gefüllt und das bei den gestern noch sehr sommerlichen Temperaturen.
Referentin war Hanne Brüning aus Ahaus.
Sie fing mit den kleinen Dingen an.
Welche "Talente" haben wir eigentlich? Interessant war, dass eine Teilnehmerin meinte, dass sie überhaupt kein Talent hat. Die Frauen, die mit ihr vor Ort waren, haben sofort vehement widersprochen.
Ich habe mir dann die Frage gestellt: wie definiert man "Talent"?
Meiner Meinung nach hat diese Frau das darunter verstanden, was in einer Casting-Show zu sehen ist, nämlich Singen, Tanzen, evtl. auch die künstlerische Ader fürs Malen etc.
Talent ist doch im Grunde genommen das, was wir gut können. Das können Kleinigkeiten sein ( in unseren Augen, weil selbstverständlich). Aber dieser Dinge sollte man sich bewusst sein.
Nächste Frage: "Was macht mich zufrieden?"
Das sind auch oft kleine Dinge, wobei die Referentin dann auch darauf aufmerksam machte, dass man sich nicht mit anderen vergleichen soll.
Interessant fand ich den Ansatz zum sog. "Lebensrad". Einfach mal drauf zuschauen, wie viel Platz nimmt welcher Part (Familie, Beruf, Hobbies, Freunde...) in meinem Leben ein, wo gibt es Defizite, wo ist ein Zuviel? Wo muss ich evtl. auch mal "entrümpeln"?
Als letztes wurde der "wunde Punkt" angesprochen. Ich glaube, den haben wir alle.
Es geht darum, dass uns z.B. Bemerkungen von anderen an diesem Punkt triggern und wir dann evtl. hochgehen wie eine Rakete.
Das war dann auch der Punkt im Vortrag, wo der Bogen zur  Leistung der Referentin geschlagen wurde. Es wäre sehr schwer, diese wunden Punkte alleine zu bearbeiten, aufzulösen.
Wir hätten auch das Recht uns Hilfe zu holen. Es würde aber auch reichen zu wissen, wo unser wunder Punkt sitzt, damit wir dann besser damit umgehen können.
Frau Brüning regte trotzdem an, diesen Punkt anzugehen. Bei ihr würde das über Kinesiologie gemacht.
Fazit: Das Meiste war mir bekannt. Kinesiologie mache ich natürlich nicht.
Genießt die letzten Sommertage und bleibt gesund.
Bildquelle: Pixabay

Sonntag, 9. April 2017

"Schatzkiste Resilienz"...

... entdecken Sie Ihre wahre Stärke
so lautete der Titel eines Vortrags, den ich im Rahmen der Reihe  "Frau und Beruf" genießen durfte.
Wer die Gelegenheit hat und sich für das Thema, das uns letztendlich alle angeht, interessiert, der gönne sich das.
Referentin war Sonja Hüls. Wir kennen uns schon längere Zeit. Unser erstes Treffen war, als ich meine Tochter zum Tanztraining gebracht habe. Das ist mittlerweile vorbei.
Sonja ist eine Powerfrau, sie lebt Ihre Themen, in diesem Fall "Resilienz"
Wikipedia erklärt diesen Begriff folgendermaßen:
"Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurückspringen' ‚abprallen') oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen."
Ich glaube, wir haben alle schon einmal Krisen, egal welcher Art, durchlebt und überlebt. Wir haben sie bewältigt.
Ich möchte einfach ein paar Begriffe bringen. Ich habe mir nichts notiert, ich greife einfach auf das Handout zurück, dass Sonja den Teilnehmerinnen (und das waren nicht wenige) zur Verfügung gestellt hat.
Schlüsselfaktoren der Resilienz sind z.B.
Akzeptanz, Optimismus, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit, Zukunftsorientierung, Lösungsorientierung.....

Das hört sich vielleicht erstmal etwas trocken an, aber Sonja Hüls hat durch ihre lebendige Art und mit praxisnahen Beispielen erklärt, wie das so abläuft.
Erst wenn wir ein Problem erkennen und akzeptieren, dann können wir lösungsorientiert daran arbeiten. "Löcher",in die wir fallen, sind normal, aber wir müssen da wieder raus.

Ein Begriff ist mir besonders im Kopf geblieben: "situationselastisch"  
In schwierigen Situationen elastisch bleiben, damit man noch reagieren kann. Das habe ich mit nach Hause genommen.
Dann ein typisches Frauenproblem: "Wir müssen uns unserer Stärken bewusst werden." Auch da tolle Beispiele, die jede Teilnehmerin nachvollziehen konnte. Es war lustig, es wurde viel gelacht. Und wenn  bei  einem Vortrag viel gelacht wird, dann bleibt auch viel hängen. 
Nach dem vergangenen Dienstag erkenne ich im Alltag immer wieder Resilienzthemen. Es wirkt nach. Ich merke, dass ich schon vieles für mich und meine Resilienz tue, aber ich kann meine Schatzkiste noch weiter füllen.
Und: Es gibt eine bestimmte Klientel Mensch in meinem Beratungsalltag, für die dieses Thema wichtig ist. Mal schauen, ob wir da etwas "stricken" können. :-)

 Vielen Dank, Sonja,für das tolle Thema und deine Art es rüberzubringen.
Mehr als empfehlenswert. 

Die nächsten Termine hier in der Umgebung:  
Ahaus Di. 27.06.17 19.00 Uhr Villa van Delden
Gescher Di. 12.09.17 19.00 Uhr Rathaus
Isselburg Di. 10.10.17 19.00 Uhr Rathaus
Stadtlohn Di. 07.11.17 19.00 Uhr Rathaus
Velen Di. 21.11.17 19.00 Uhr Rathaus


Bildrechte: S.Hüls