Der Urlaub ist vorbei, drei Wochen wie verflogen und ich hoffe, dass ich meine Erholung doch in den Alltag retten kann. Aber da bin ich selbst dabei.
Mein erster Post beschäftigt sich direkt mit einem Erlebnis im Urlaub an der Nordsee.
Für uns ist es mit dem Essen immer so eine Art des Treiben-lassens. Morgens ausgiebig frühstücken und dann kommtdie nächste Mahlzeit dann abends. In diesem Jahr, weil an der Nordsee, fischlastig. Lecker.
Mein Diätassistentenohr ist trotzdem immer offen, manchmal kommt man auch einfach nicht dran vorbei die Unterhaltungen am Nebentisch mitzuhören weil einfach laut gesprochen wird.
Eine Familie, Vater- Mutter- Sohn, saßen am Nebentisch. Sie waren auf größerer Fahrradtour und saßen jetzt im im italienischen Restaurant.
Ich kann nicht einmal sagen, was die Frau auf ihrem Teller hatte, aber auf einmal knallte dieser Satz "Das ist ja mal ein tolles Weight-Watchers-Essen" durchs Restaurant.
Ich habe nichts gegen das Konzept von WW.
Was aber dann kam, hat mich nachdenklich gemacht. Die ganze Familie schien in dieses Konzept involviert zu sein. Der Sohn (ich schätze mal 10 Jahre)wussste bestens Bescheid.
Er fragte direkt danach, wieviele Punkte Mama sich denn da jetzt anrechnen müsse.
Dann wurde weiter geredet.
"Wenn du heute morgen nicht nur das Fischbrötchen gegegessen hättest, dann hättest du dir jetzt keine Pizza mehr leisten können."
Es ging um den Jungen!!!!
Sich Essen leisten können aufgrund von Punkten und dann noch um Urlaub???
Was spielt sich da im Kopf ab, besonders bei dem Jungen, der ja noch ein Kind war?
Er war ein bisschen füllig, aber er befand sich auf jeden Fall noch im Wachstum. Irgendwann kommt erfahrungsgemäß dieser "Schuss" und dann ist meist der Bauchring weg. Ich nenne es gerne, die "Wachstumsreserve".
Es ist Fakt, dass viele Kinder zu dick sind, das habe ich am Strand gesehen.
Für mich müssen Kinder keine "Diät" in diesem Sinne machen. Sie müssen lernen mit den Lebensmitteln vernünftig umzugehen, sie müssen sich bewegen und sie sollen Spaß am Leben haben und nicht nur am Computer daddeln.
Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die Woche und bleibt gesund!
Bildquelle: Pixabay
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Montag, 27. August 2018
Mittwoch, 10. Juni 2015
Wenn sich alles um Punkte dreht
Immer wieder habe ich Menschen in der Beratung, die schon mal mit dem Programm von Weight Watchers abgenommen haben und dann trotzdem in der Individualberatung, nämlich bei mir, landen.
Zuallererst: Ich finde das Konzept nicht schlecht und wer den Gruppendruck braucht, der soll sich gerne öffentlich wiegen lassen.
Das Programm entwickelt sich immer weiter, mittlerweile kann auch online teilgenommen werden, ob Low Carb oder Low Fat, alles ist wohl möglich.
Aber es dreht sich immer noch um Punkte, mittlerweile heißen sie wohl Propoints.
Wenn ich Menschen mit Weight Watchers- Vergangenheit in der Beratung habe, dann weiß ich, dass sie fit sind, was Kochen angeht, dass sie Rezepte kennen, aber es dreht sich alles um diese Punkte. Das scheint ein Hamsterrad zu sein.
"Wenn ich XY esse, dann habe ich X Punkte verbraucht, aber ich möchte ja noch AB essen, also wird aus XY nichts oder aber ich muss mich xy Minuten bewegen, dann habe ich die Punkte wieder raus." (Ich hoffe, man kann mir folgen)
Was hat das mit GENUSS zu tun? Alles, worauf ich Lust habe erst in Punkte umzurechnen um dann zu entscheiden ob das gegessen wird oder nicht?
Jede/r soll nach seiner Facon selig werden und ich bin ganz ehrlich: Ich hätte auch gerne solch ein Konzept erfunden, denn die Dame, die Weight Watchers gegründet hat muss sich um ihre Zukunkt keine Sorgen machen.
Aber es ist nun mal nicht so, also berate ich meine Klienten so, dass es in ihren Alltag passt, dass der Genuss nicht zu kurz kommt. Dazu habe ich viele Dinge gelernt, erfahren und das setze ich ein.Und das funktioniert auch ohne Punkte. :-)
Bildquellenangabe: birgitH / pixelio.de
Zuallererst: Ich finde das Konzept nicht schlecht und wer den Gruppendruck braucht, der soll sich gerne öffentlich wiegen lassen.
Das Programm entwickelt sich immer weiter, mittlerweile kann auch online teilgenommen werden, ob Low Carb oder Low Fat, alles ist wohl möglich.
Aber es dreht sich immer noch um Punkte, mittlerweile heißen sie wohl Propoints.
Wenn ich Menschen mit Weight Watchers- Vergangenheit in der Beratung habe, dann weiß ich, dass sie fit sind, was Kochen angeht, dass sie Rezepte kennen, aber es dreht sich alles um diese Punkte. Das scheint ein Hamsterrad zu sein.
"Wenn ich XY esse, dann habe ich X Punkte verbraucht, aber ich möchte ja noch AB essen, also wird aus XY nichts oder aber ich muss mich xy Minuten bewegen, dann habe ich die Punkte wieder raus." (Ich hoffe, man kann mir folgen)
Was hat das mit GENUSS zu tun? Alles, worauf ich Lust habe erst in Punkte umzurechnen um dann zu entscheiden ob das gegessen wird oder nicht?
Jede/r soll nach seiner Facon selig werden und ich bin ganz ehrlich: Ich hätte auch gerne solch ein Konzept erfunden, denn die Dame, die Weight Watchers gegründet hat muss sich um ihre Zukunkt keine Sorgen machen.
Aber es ist nun mal nicht so, also berate ich meine Klienten so, dass es in ihren Alltag passt, dass der Genuss nicht zu kurz kommt. Dazu habe ich viele Dinge gelernt, erfahren und das setze ich ein.Und das funktioniert auch ohne Punkte. :-)
Bildquellenangabe: birgitH / pixelio.de
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