Dienstag, 28. Januar 2025

gelesen: Die Spitze des Wäschebergs

80 Strategien für die größten Herausforderungen im Leben mit ADHS

von Richard Pink und Roxanne Emery; erschienen im Goldmann Verlag; ISBN:978-3-442-18026-4;
Preis: 18,00€

Mit ADHS im Erwachsenalter wurde ich in der vergangenen Zeit häufig konfrontiert, sowohl beruflich, als auch privat.
Die Betroffenen haben selbst erzählt, wie diese Diagnose ihr Leben verändert hat und mit welchen Zweifeln sie bis dato gelebt haben.
Einige waren medikamentös eingestellt, andere nicht.
Deshalb war ich neugierig wie das Leben mit einer von ADHS betroffenen Frau mit ihrem Lebenspartner abläuft, welche Hürden sie zu überwinden haben und womit sie zu kämpfen haben.
Dieses Paar betreibt einen TikTok- Kanal unter @ADHD_Love und geht damit viral.
Jetzt zum Buch:
Es sind wirkliche Herausforderungen, von denen im Buch berichtet werden.
Zuerst erzählt Rox, danach gibt ihr Partner Richard die entsprechenden Strategien, wie das Paar es gemeinsam schafft mit z.B dem ständigen Verlieren von Dingen umzugehen.Aber es geht um weit mehr als nur Dinge zu verlieren. Roxanne ist nicht in der Lage, das was für uns alltäglich ist, nämlich zu duschen und sich saubere Kleidung anzuziehen, zu meistern.
Den Fokus zu halten ist ein großes Thema.
Beide Autoren beschreiben jeweils aus ihrer Sicht die verschiedensten Dinge.
Was das Buch letztendlich zeigt, nein, was dieses Paar beweist ist, dass Hürden überwunden werden können mit Verständnis und viel Liebe.

Wie immer der Link für den Blick ins Buch.
Außerdem gilt: Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat.



Die Bildrechte liegen beim Verlag.


Sonntag, 19. Januar 2025

Dankeschön und wie geht es weiter?

Zuerst einmal möchte ich mich für die netten Nachrichten bedanken, die mich nach meinem letzten Post erreicht haben.

Ganz viel Wertschätzung, manchmal etwas Sorge um meine Gesundheit. Es kamen Nachrichten/Fragen von Kolleg*innen, von denen ich lange nichts mehr gehört habe, wobei ich daran aber auch nicht ganz unschuldig war.😉
Gesundheitlich geht es  gut. Ich muss mich trotzdem auf mich selbst besinnen.
Die Ernährungsberatung werde ich auf jeden Fall auslaufen lassen. Dann werde ich mir eine Auszeit gönnen, denn mir schwirrt das Wort "Neuausrichtung" im Kopf herum.
Vielleicht doch noch Zeit für ein bisschen was Anderes?
Ich schließe gerade nichts aus.
Was ich aber nicht mehr möchte ist, dass ich immer meine privaten Termine um meine beruflichen Termine drumherum platzieren muss. Diese Zeiten sind vorbei.

Das Leben um mich herum zeigt gerade auch mal, wie schnell jemand krank werden kann, von dem man es nicht erwartet hätte. Das kam wie ein Paukenschlag.
Das war auch nochmal ein Auslöser über mein Leben nachzudenken.Was möchte ich noch?
Ich habe jetzt Termine mit ein paar Fachmenschen, die mir hoffentlich erklären können, auf welche bürokratischen Sachen ich schauen muss.
Ansonsten werde ich berichten, wie es so weitergeht.
Auf jeden Fall habe ich über die Gleichstellungsstelle Coesfeld am 10.03.2025 einen Vortrag zum Thema "Wechseljahre und Ernährung", wobei ich da das komplette Programm total spannend finde und ich werde schauen in wieweit es mir möglich ist komplett daran teilzunehmen. Die Einladung dazu habe ich aber.
Am 28.05.2025 über den gleichen Veranstalter im Rahmen des Programms "Wegfinderin" dann noch einen Vortrag "Wechseljahre im Beruf".
Darauf freue ich mich schon sehr.
Euch allen einen schönen Sonntag.




Bild von Alexa auf Pixabay

Montag, 13. Januar 2025

45 Jahre sind gut gewesen!

 Im letzten Post habe ich bereits geschrieben, dass ich nachgedacht habe, Entscheidungen anstehen, einige davon noch nicht spruchreif sind.

Es ist jetzt eine neue Entscheidung gefallen, das war aber auch ziemlich kurzfristig.

Nach 45 Jahren Ernährungs- und Diättherapie höre ich mit dieser Tätigkeit auf.
45 Jahre, die eine total gute Zeit waren, in denen ich viele Menschen kennenlernen durfte, sei es als Patient*innen oder Kolleg*innen.
Es sind Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte.
Ich merke aber auch, dass es jetzt "gut gewesen" ist.
Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich mir eine Zeit ohne diesen Beruf nicht vorstellen kann.
Aber es funktioniert.


Es gibt jetzt noch Einiges zu tun und zu überdenken.

Ich werde mir, wenn alles abgewickelt ist, eine kleine Auszeit gönnen um darüber nachzudenken, wie es mit der Wechseljahreberatung weitergeht. Das ist nämlich noch eine Sache, die mich noch nicht los lässt. 😊 "Wenn die Zeit reif ist..." (Zitat einer mütterlichen Freundin meiner Tochter)
Aber das werde ich auch schaffen.
Der Blog wird hier erst einmal weiterlaufen. Vielleicht gibt es noch das Eine oder andere zu berichten.



Image by Joe from Pixabay

Mittwoch, 8. Januar 2025

Entscheidungen, Überlegungen...

 Ich habe die Tage um die Feiertage genutzt um etwas nachzudenken. Was ist im vergangenen Jahr gut gelaufen, was nicht?
Gibt es etwas, woran mein Herz nicht mehr hängt? Was verursacht Stress oder raubt Zeit?
Was mchte ich in meinem Leben erreichen, sei es beruflich oder privat, wobei das Private gerade nach vorne rückt.
Mir ist erklärt worden, dass ich in diesem Jahr meine Altersrente beantragen kann.
Das hört sich jetzt verflixt halt an, aber es ist Fakt.
Ich werde aber mit meiner Arbeit in der Enährungsberatung und der Wechseljahreberatung nicht aufhören.
Das macht mir noch sehr viel Spaß.
Vielleicht werde ich nicht mehr jeden Auftrag annehmen?
Wovon ich mich aber trenne ist der zweite Blog. Der ist auf meiner Homepage zu finden.
Dort habe ich Themen der Wechseljahre beleuchtet, in der letzten Zeit waren es vermehrt Buchvorstellungen.
Zwei Blogs zu befüllen, das ging eine zeitlang.Jetzt möchte ich das aber nicht mehr.
Also werden sich hier auch demnächst Inhalte zu den "Wechseljahren" finden.
Ich werde die sozialen Netzwerke auch nur noch dann bedienen, wenn ich etwas teilen kann, was in meinen Augen wichtig ist.
Es sind Zeitfresser und auch wenn alle, die mir in privaten Nachrichten erklären möchten, wie ich zum Super-Influencer werden kann, aufschreien werden: Ich möchte mich nicht gezwungen fühlen etwas zu posten. Ich möchte Freude daran haben.
Wer das für Unsinn hält, der kann gerne den entsprechenden Knopf drücken um mir nicht mehr zu folgen.Es stehen noch ein paar andere Entscheidungen im Raum, die aber noch überdacht werden wollen, die noch nicht spruchreif sind.
Ich bedanke mich heute einmal bei allen, die mir hier bereits seit knapp 13 Jahren folgen.
Ich wünsche Euch allen ein erfolgreiches, neues Jahr 2025.

 

 



Sonntag, 24. November 2024

Last but not least: eine Kollegin aus dem Norden

 Alste Janßen kenne ich durch den regelmäßigen Austausch mit anderen Kolleginnen und sie ist eine von denen, die viele Dinge kurz und knackig auf den Punkt bringen.
Außerdem hat sie, ein ich nenne es mal "bewegtes" Berufsleben. Sie hat bereits in vielen Tätigkeitsfeldern gearbeitet, sucht auch nach Neuem.
Danke, dass Du meine Fragen beantwortet hast. 

1.      1.Was hat dich am Beruf der Diätassistentin gereizt und wie bist du auf diesen Beruf aufmerksam geworden?
Ich hatte zuvor eine Hauswirtschaftslehre gemacht mit dem Abschluss „ländliche Hauswirtschafterin“. In dem Bereich wollte ich auf keinen Fall weiterarbeiten. Mich hatte sehr der Beruf der Hebamme interessiert. Aber bundesweit habe ich keinen Schulplatz bekommen.
Weil ich gerne koche und mich sehr für Ernährung interessierte, wurde ich auf den Beruf der Diätassistenten aufmerksam, da sie auch gleichzeitig mein medizinisches Interesse abdeckten.

2.      2.Wo und wann hast du deine Ausbildung gemacht?
Wie auch bei den Lehranstalten für Hebammen gab es damals keine staatlichen Plätze an den Diätassistentenschulen. So habe ich meine Ausbildung an der Bernd-Blindow-Schule in Oldenburg absolviert. (heute Institut Fresenius)

3.      3.Wie ging es dann für dich weiter?
Nach meinem Examen 1988 war es schwierig, einen Job zu bekommen. Ich habe meine erste Stelle in einer psychosomatischen Rehaklinik in St. Blasien (Hochschwarzwald) angetreten. Dort war ich hauptsächlich in der Küche tätig und habe auch Patientenschulungen und Beratungen durchgeführt. Kurze Zeit später durfte ich für viele Jahre in einer Mutter-Kind-Klinik in meiner friesischen Heimat das Ernährungskonzept für Küche und Beratung und Schulungen erstellen.
1994 habe ich die Weiterbildung als Diätküchenleiterin in Düsseldorf abgelegt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer Klinik in Hamburg, bei der ich einen Diätkatalog erstellt habe, landete ich dann letztendlich 1995 an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.

4.      3.Hast du ein, ich nenne es „Alleinstellungsmerkmal“ oder eine Tätigkeit, die nicht jede/r in unserem Beruf macht und wenn ja, wie ist es dazu gekommen?
An der Uni habe ich 22 Jahre in dem Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde das Lehrküchenpraktikum für die Ökotrophologie-Student*innen geleitet und in der Ernährungsmedizinischen Beratungsstelle des Institutes Patient*innen beraten. Es gab viele Projekte und Studien, die ich begleitend durchgeführt und betreut habe. Eine sehr interessante, spannende und abwechslungsreiche Zeit, die ich mit viel Freude und Engagement erlebt habe.
Doch Zeiten ändern sich und ich hatte die Möglichkeit, mich uni-intern weiterzuentwickeln. So durfte ich in die Bereiche Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement und wissenschaftlichen Weiterbildung hereinschnuppern.

Nach 29 Jahren habe ich an Uni gekündigt, um mich ganz der selbstständigen Arbeit zu widmen.

Weil mich die Homöopathie so sehr interessiert, habe ich 2007 die Prüfung zur Heilpraktikerin absolviert. Ich arbeite in diesem Bereich „klassisch homöopathisch“ (keine Komplexmittelgabe) und lasse Naturheilkundliche Aspekte mit in die Beratung einfließen.
Zur Zeit befinde ich mich in einer Weiterbildung  für „Neurosystemische Integration“ und traumasensibles Begleiten. Denn viele Aspekte und Auswirkungen in der Ernährungstherapie und -beratung spiegeln sich auf neuronaler Ebene.

5.     4.Gab oder gibt es „Stolpersteine“, die ab und an im Weg liegen und wie gehst du damit um?
Klar gab es die. In den Kliniken war es die Hierachie in der Küche und das drum kämpfen für die Ernährungsberatung.

Die Zusatzbezeichnung „Heilpraktikerin“ ist nicht immer förderlich. Eine Arztpraxis wollte deswegen nicht mit mir zusammenarbeiten.

Ein Stolperstein ist der zunehmende  Kostendruck und die immerwährende Genehmigung der Ernährungstherapie seitens der Gesundheitssystemeberatung

1.      5.Was liebst du an unserem Beruf?

Das Thema Ernährung an sich, immer am Ball bleiben zu müssen, dass Netzwerken mit anderen Kolleg*innen, die Kommunikation mit den Patienten und die Erfolge in der Beratung. Ernährung kann so viel ausrichten!

2.      6.Was möchtest du noch erreichen?
Ein gut laufende Praxis zu erschaffen, eine guten Austausch mit Ärzt*innen zu erreichen.


Die Bildrechte liegen bei Alste Janßen.

Sonntag, 27. Oktober 2024

Schreiben mit KI

Das Thema KI oder schreiben mit ChatGBT findet sich mittlerweile überall.
Es gibt bereits Kurse, Seminare, Webinare wo ich lernen kann die künstliche Intelligenz zun utzen um Zeit zu sparen.
Zeit ist bekanntlich Geld und oft habe ich nicht vermeintlich nicht die Zeit eine Buchrezension zu schreiben.
Bisher habe ich immer so lange gewartet bis ein Satz bei mir aufgeploppt ist, mit dem ich dann den Einstieg hatte.

Vor einiger Zeit habe ich dann doch mal ChatGBT genutzt um mir mal anzeigen zu lassen, was dieses Tool zu einem Buch zu "sagen" hatte.
Viel Hoffnung hatte ich nicht, da das Buch frisch aus der Druckerpresse kam, also komplett neu auf dem Markt, wie alle Bücher, die ich hier vorstelle.

Aber falsch gedacht. Ich habe den Wortlaut nicht mehr ganz im Kopf, aber mir wurde ein Schreiben für eine positive Rezension zu Buch XY vorgeschlagen.

Stop, habe ich da gedacht. Wenn es einen Vorschlag für eine postive Rezension gibt, gibt es auch einen Vorschlag für eine negative Rezension? Nichts einfacher als das. Meine Frage eingegeben mit der Bitte um eine negative Rezension und schon hätte ich kopieren können. 

Ich habe mir beide Texte rauskopiert und durchgelesen. Es waren fachliche Fehler im Text und es war absolut nicht mein Schreibstil. Es wurden Worte verwendet, die in meinem Sprachgebrauch wenig Platz haben.

Ich fand das Ganze sehr erschreckend.
Was mich angeht, so muss sich kein*e Autor*in Sorgen machen: Ich schreibe meine Texte weiterhin selbst. Es geht um meine Meinung und nicht um die einer künstlichen Intelligenz.


 

Image by Franz Bachinger from Pixabay

Sonntag, 20. Oktober 2024

Eine Kollegin, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat

So schreibt Andrea Stallmann in den Antworten. Was gibt es Schöneres, aber ich kann es auch sehr gut nachvollziehen.
Ihr Motto lautet:
„Essen und Trinken bedeutet für mich ein Stück Lebensgenuss. Gesunde Ernährung ist aber auch die beste Investition für mich selbst“

Das bringt das Thema Ernährungsberatung/Ernährungstherapie auf den Punkt.
Andrea macht aber noch so viel mehr. Lest selbst. Andrea, Dir schon mal Danke für die Beantwortung meiner Fragen.

1.     Was hat dich am Beruf der Diätassistentin gereizt und wie bist du auf diesen Beruf aufmerksam geworden?
Ich habe immer schon gern gekocht und wollte damals gern im Krankenhaus arbeiten…


2.     Wo und wann hast du deine Ausbildung gemacht?
In Köln , 1989


3.     Wie ging es dann für dich weiter?
Ich habe in Düsseldorf in einem Krankenhaus in der Diätküche angefangen
mehr findest du im Lebenslauf https://praxis-essgenuss.de/team/. Wenn Ihr diesem Link folgt, dann erfahrt Ihr noch sehr viel mehr über Andrea Stallmann.


4.     Hast du ein, ich nenne es „Alleinstellungsmerkmal“ oder eine Tätigkeit, die nicht jede/r in unserem Beruf macht und wenn ja, wie ist es dazu gekommen?
Da gibt es 3  Punkte:
1) meine Weiterbildung in der Ernährungszahnmedizin. Es ist mein Herzensthema und ich freue mich immer wieder, wenn ich zum Thema Mundgesundheit/ Ernährungsberatung in der Zahnarztpraxis als Referentin gebucht werde.
Ich bin auch Mitautorin des Buchs:  Ernährungszahnmedizin
2) In meiner Kochschule verbinde ich mit meinem Team die Ernährungsberatung mit dem Kochtopf.
Ich habe einen Lehrauftrag für die Uni Bonn Wahlfach Culinary Medicine - IHM (hausarztmedizin-bonn.de)
3) als Ernährungsexpertin betreue ich Eventreisen für MEIN Schiff, Robinson und Aldiana Club


5.     Gab oder gibt es „Stolpersteine“, die ab und an im Weg liegen und wie gehst du damit um?
Corona – war für mich als Selbständige ( wie für alle ) sehr schwierig.



6.     Was liebst du an unserem Beruf?
Alles- ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.  Ich freu mich jedes Mal, wenn ich Menschen vom gesunden Essgenuss begeistern kann. 

7.    Was möchtest du noch erreichen?
Ich arbeite gerade an einem neuen Buch und freu mich schon sehr, dieses in den Händen zu halten. 




Die Bildrechte liegen bei Andrea Stallmann