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Montag, 22. August 2016

Kulinarisches aus Kühlungsborn

Frisch aus dem Ostseebad Kühlungsborn zurück , noch drei Tage Urlaub, aber meine Eindrücke müssen raus.
Im vergangenen Jahr haben wir die Ostsee für uns entdeckt. Mit wenig Erwartungen ans Wetter sind wir losgefahren und wurden überrascht. Ankunft bei strahlendem Sonnenschein und die ganze Woche wurden wir von der Sonne verwöhnt. Strand, Sonne, Abendspaziergänge an der Promenade bei Sonnenuntergang und natürlich gut gegessen. Was will das Urlauberherz mehr.
Verhungern kann kein Mensch in Kühlungsborn. Ein Restaurant-klein oder groß- reiht sich ans andere und jedes hat seine Berechtigung. Jeden Abend waren die Plätze voll.
Aber es gab Unterschiede in der Atmosphäre.  Ich nehme das als Beispiel zwei italienische Restaurants ohne Namen zu nennen.
Im ersten saßen wir auf einer schönen Terrasse, wurden  italienisch-deutsch begrüßt (ähnlich dem "Isch abe gar kein Auto"aus der Kaffeewerbung), und schnell stand das Essen vor uns. Abends gute Pasta- das reichte. Zwischendurch wurde immer wieder gefragt ohne dass es aufdringlich wirkte.
Im zweiten Restaurant war es anders obwohl das Essen ähnlich war. Es wirkte elitärer oder sollte elitärer wirken, Pasta waren nicht wirklich besser und ich kam mir vor, als wenn ich in einem Aquarium saß. Eine erhöhte Terrasse rundum verglast. Der Service war freundlich, keine Frage, aber es fehlte etwas. Das gewisse Etwas, was ich im erste Restaurant bemerkt hatte.
An der Ostsee muss natürlich auch Fisch gegessen werden. Beworben wurde Zander, Dorsch meist in Kombi mit Pfifferlingen oder Champignons.
Das ehrlichste Fisch"restaurant"-  war  mehr eine kleine Gaststätte. Außerdem wurde dort frischer Fisch verkauft und der Laden war gerappelt voll. Seelachsfilet  mit Bratkartoffeln wie von Oma und Bohnensalat wie von Mutter. Nicht viel Schnickschnack. Einfach, frisch und lecker.
Eine Woche Urlaub zum Auftanken . Nächstes Jahr gerne wieder.

Bildrechte. S. Hagedorn

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