... so mal eben für ein paar Stunden nach Magdeburg zu fahren um einer Kollegin zur Neu-Eröffnung ihrer Praxis einen Besuch abzustatten und sie zu überraschen.
Aber so passiert am vergangenen Samstag. Und direkt vorneweg: Es hat ganz viel Spaß gemacht.
Wie alles begann: Birgit Blumenschein fragte vor einigen Wochen an ob ich am 23.8. schon etwas vor hätte. Sie würde gerne nach Magdeburg fahren um unsere Kollegin Nicole Lins nach dem Umbau ihrer Praxis und zu ihrem 10jährigen Firmenjubiläum zu überraschen. Erst habe ich etwas gezögert, aber dann doch zugesagt.
Die Fahrt war nicht langweilig, weil Gesprächsstoff gibt es ausreichend.
Ich war auch sehr gespannt, da ich den Kollegen Jens Hofmann, den ich bisher nur durch das Schreiben von Mails und Telefonaten kannte treffen würde und die Kollegin Peggy Dathe, die ich persönlich schon einmal kurz kennengelernt habe.
Also ganz viel DA- Power.
Ich bin nicht enttäuscht worden. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es passte. Wir haben uns gut verstanden, die Chemie stimmt. Virtuelle Welt und reale Welt passen zusammen.
Zurück zum Grund unserer Fahrt nach Magdeburg. Die Überraschung für Nicole.
Offizielle Eröffnung sollte um 14 Uhr sein und wir haben uns dann gesagt:"Sind wir dann mal eine halbe Stunde früher da."
Um 13.30 Uhr standen schon eine Menge Menschen vor dem Flur, der letztendlich zur Praxis führte. Wir haben uns dann einfach mal vorgedrängelt und die Überraschung ist voll geglückt. Wenn jemand Freudentränen weint, dann war die Entscheidung nach Magdeburg zu fahren richtig.
Nicole hat sich da eine Praxis vom Feinsten aufgebaut. In diesen Räumlichkeiten sind auch andere Angebote zu finden. Dafür bitte dem obengenannten Link folgen und stöbern. Toll! Eine grandiose Praxis.
Es war ein toller Tag und ich glaube, die ganzen Anstrengungen, die ich nur erahnen kann, haben sich für Nicole gelohnt.
Ich habe noch versucht eine kleine Collage zu puzzeln. Professionelle Bildbearbeiter mögen mir verzeihen. ;-)
Montag, 25. August 2014
Montag, 18. August 2014
Der Weg in die Selbstständigkeit
Immer wieder werde ich gefragt, wie mein Weg in die Selbstständigkeit war.
Welche Dinge ich gemacht habe, warum ich was, wie gemacht habe.
Mich ehrt es sehr, dass mir so viel Wissen zugetraut wird, aber letztendlich müssen noch viel mehr Dinge beachtet werden.
Deshalb kann ich immer wieder nur Existenzgründerseminare, die speziell auf unsere Berufsgruppe zugeschnitten sind, empfehlen.
Über den VDD wird ein solches Seminar angeboten, aber ich kenne auch dieKollegin Silke Moosmann, die in Baden-Württemberg, konkret in Baienfurt, ein solches Seminar anbietet.
Wer sich dafür interessiert, der klicke mal hier.
Ich habe einen Heidenrespekt für Kolleginnen und Kollegen, die so etwas auf die Beine stellen. Das ist mit viel Organisation verbunden, die richtigen Referenten müssen angesprochen werden u.v.m.
Das Seminar, das für die Selbstständigkeit fit machen soll, wird geleitet von Birgit Blumenschein und geht über zwei Tage. Referentin kann ich wirklich empfehlen. Aber das müssten Leser meines Blogs mittlerweile wissen. ;-)
280€, das ist natürlich eine Menge Geld. Aber blauäugig in die Selbstständigkeit zu starten, evtl. Geld für Dinge auszugeben, die nicht nötig sind oder sichals nicht sinnvoll erweisen, das belastet die Geldbörse auch. Und Fehler müssen ja nicht zwei Mal gemacht werden.
Es ist auch für mich ein Erfolg, wenn man durch solch ein Seminar merkt, dass man kein Unternehmertyp ist.
Wer also im November die Zeit hat und mit dem Gedanken spielt: Sich ein Seminar gönnen und nachher (hoffentlich) wissen, wo es dann lang geht.
Welche Dinge ich gemacht habe, warum ich was, wie gemacht habe.
Mich ehrt es sehr, dass mir so viel Wissen zugetraut wird, aber letztendlich müssen noch viel mehr Dinge beachtet werden.
Deshalb kann ich immer wieder nur Existenzgründerseminare, die speziell auf unsere Berufsgruppe zugeschnitten sind, empfehlen.
Über den VDD wird ein solches Seminar angeboten, aber ich kenne auch dieKollegin Silke Moosmann, die in Baden-Württemberg, konkret in Baienfurt, ein solches Seminar anbietet.
Wer sich dafür interessiert, der klicke mal hier.
Ich habe einen Heidenrespekt für Kolleginnen und Kollegen, die so etwas auf die Beine stellen. Das ist mit viel Organisation verbunden, die richtigen Referenten müssen angesprochen werden u.v.m.
Das Seminar, das für die Selbstständigkeit fit machen soll, wird geleitet von Birgit Blumenschein und geht über zwei Tage. Referentin kann ich wirklich empfehlen. Aber das müssten Leser meines Blogs mittlerweile wissen. ;-)
280€, das ist natürlich eine Menge Geld. Aber blauäugig in die Selbstständigkeit zu starten, evtl. Geld für Dinge auszugeben, die nicht nötig sind oder sichals nicht sinnvoll erweisen, das belastet die Geldbörse auch. Und Fehler müssen ja nicht zwei Mal gemacht werden.
Es ist auch für mich ein Erfolg, wenn man durch solch ein Seminar merkt, dass man kein Unternehmertyp ist.
Wer also im November die Zeit hat und mit dem Gedanken spielt: Sich ein Seminar gönnen und nachher (hoffentlich) wissen, wo es dann lang geht.
| Bildquellenangabe: | LieC / pixelio.de |
Sonntag, 27. Juli 2014
Urlaub....
...in Sicht.
Ja, in diesem Jahr nehme ich mir bewusst 14 Tage frei. Keine Beratungen, im Ruhemodus leben, möglichst keine Fachliteratur lesen, sondern mal ein paar leichte Romane.
Wer hat da noch eine Buchempfehlung für mich, was ich unbedingt mal gelesen haben muss?
Ich hoffe, das Wetter bleibt leicht sommerlich. Temperaturen über 30°C brauche ich nicht.
Zuweisende Ärzte gönnen sich ebenfalls eine Auszeit. Dann bin ich auch mal "weg". ;-)
Wenn es passt und ich Lust habe, dann kann es sein, dass es noch einen Blogbeitrag gibt, denn Schreiben entspannt mich.
Vom 6.8. bis einschließlich 20.8.14 ist Pause.
Danach bin ich dann direkt wieder im Einsatz. Die ersten Termine stehen schon.
Aber daran denke ich in der Zwischenzeit noch nicht. Da bin ich dran.
Bildquellenangabe: rudolf ortner / pixelio.de
Ja, in diesem Jahr nehme ich mir bewusst 14 Tage frei. Keine Beratungen, im Ruhemodus leben, möglichst keine Fachliteratur lesen, sondern mal ein paar leichte Romane.
Wer hat da noch eine Buchempfehlung für mich, was ich unbedingt mal gelesen haben muss?
Ich hoffe, das Wetter bleibt leicht sommerlich. Temperaturen über 30°C brauche ich nicht.
Zuweisende Ärzte gönnen sich ebenfalls eine Auszeit. Dann bin ich auch mal "weg". ;-)
Wenn es passt und ich Lust habe, dann kann es sein, dass es noch einen Blogbeitrag gibt, denn Schreiben entspannt mich.
Vom 6.8. bis einschließlich 20.8.14 ist Pause.
Danach bin ich dann direkt wieder im Einsatz. Die ersten Termine stehen schon.
Aber daran denke ich in der Zwischenzeit noch nicht. Da bin ich dran.
Bildquellenangabe: rudolf ortner / pixelio.de
Freitag, 18. Juli 2014
Schönheitsideal "Flacher Bauch"
Wer mit jungen Frauen zu tun hat, egal ob beruflich oder privat, der wird irgendwann zu hören bekommen:
"Ich möchte einen flachen Bauch."
Kein Wunder, denn Promis, speziell die Promifrauen, die Kinder bekommen haben, sind nach kurzer Zeit wieder gertenschlank, tragen bauchfreie Oberteile und teilweise ist dann auch noch ein Sixpack zu erkennen.
Letzteres mag ich persönlich für Frauen nicht, aber es ist meine subjektive Meinung.
Flacher Bauch.....
In der Beratung kann ich dann schon mal nachfragen, woran es denn liegen könnte, dass der Bauch sich zu weit nach außen wölbt.Und dann kommen die bekannten Dinge wie:
Süßigkeiten, Softdrinks, Energy Drinks
Okay, an dieser Schraube kann man drehen, wenn es zu viel ist. Aber so ab und zu braucht man dann doch ein Seelentrösterchen.
Nein, wenn dann die Ernährung umgestellt wird, dann geht es meist in die Richtung: Quark, Joghurt und Obst. Alles natürlich fettarm.
Diese Ernährungsempfehlungen hat dann vielleicht eine Freundin oder Bekannter aus einem Fitness-Studio mitgebracht.
Die Euphorie ist dann ganz oben, besonders dann, wenn auf dem Handy (welches in den meisten Fällen mit den Mädels irgendwie verwachsen zu sein schein) noch eine APP mit Bauchmuskelübungen installiert ist.
Mal ganz ehrlich? Wer hält das über längere Zeit aus, sich von einer blechernen Stimme übers Handy coachen zu lassen? Ich nicht, aber ich will auch keinen flachen Bauch (mehr). Dazu später mehr.
Also ab ins Fitness-Studio und das zum Teil mühsam verdiente Geld (speziell in der Ausbildung) in einen Vertrag investieren. Das Ziel lautet immer noch "Flacher Bauch"
Schon mal überlegt, dass wir Frauen, egal ob jung oder älter, von Natur aus etwas mehr Fett im Bauchbereich angesiedelt haben? Das hat seinen Grund. Bitte alle mal überlegen....
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Bilder, die so in den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, bereits gephotoshopt sind. Heutzutage ist ja alles möglich.
Und gerade gestern habe ich in einem TV- Beitrag folgendes gesehen: Wieder mal wurden die Promifrauen gefragt, wo sie ihre Problemzonen sehen. Gaaanz viele haben die im Bauchbereich. Nur eine, ich weiß nicht mehr wer, stellte sich sinngemäß die Frage:" Haben die alle vorher ihre Organe herausgenommen, damit der Bauch so flach ist?" Gute Frage. ;-)
Aber letztendlich werden alle nicht um ein Thema herum kommen, dass Susanne Ackstaller in einem tollen Blogbeitrag geschrieben hat, denn "Sie will ihre Taille zurück".
Für diesen Beitrag ein dickes Dankeschön, denn es zeigt, dass wir lernen müssen mit diesem Thema umzugehen.
Und ist dieses Bild nicht einfach nur herrlich?
Bildquellenangabe: Ruth Rudolph / pixelio.de
"Ich möchte einen flachen Bauch."
Kein Wunder, denn Promis, speziell die Promifrauen, die Kinder bekommen haben, sind nach kurzer Zeit wieder gertenschlank, tragen bauchfreie Oberteile und teilweise ist dann auch noch ein Sixpack zu erkennen.
Letzteres mag ich persönlich für Frauen nicht, aber es ist meine subjektive Meinung.
Flacher Bauch.....
In der Beratung kann ich dann schon mal nachfragen, woran es denn liegen könnte, dass der Bauch sich zu weit nach außen wölbt.Und dann kommen die bekannten Dinge wie:
Süßigkeiten, Softdrinks, Energy Drinks
Okay, an dieser Schraube kann man drehen, wenn es zu viel ist. Aber so ab und zu braucht man dann doch ein Seelentrösterchen.
Nein, wenn dann die Ernährung umgestellt wird, dann geht es meist in die Richtung: Quark, Joghurt und Obst. Alles natürlich fettarm.
Diese Ernährungsempfehlungen hat dann vielleicht eine Freundin oder Bekannter aus einem Fitness-Studio mitgebracht.
Die Euphorie ist dann ganz oben, besonders dann, wenn auf dem Handy (welches in den meisten Fällen mit den Mädels irgendwie verwachsen zu sein schein) noch eine APP mit Bauchmuskelübungen installiert ist.
Mal ganz ehrlich? Wer hält das über längere Zeit aus, sich von einer blechernen Stimme übers Handy coachen zu lassen? Ich nicht, aber ich will auch keinen flachen Bauch (mehr). Dazu später mehr.
Also ab ins Fitness-Studio und das zum Teil mühsam verdiente Geld (speziell in der Ausbildung) in einen Vertrag investieren. Das Ziel lautet immer noch "Flacher Bauch"
Schon mal überlegt, dass wir Frauen, egal ob jung oder älter, von Natur aus etwas mehr Fett im Bauchbereich angesiedelt haben? Das hat seinen Grund. Bitte alle mal überlegen....
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Bilder, die so in den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, bereits gephotoshopt sind. Heutzutage ist ja alles möglich.
Und gerade gestern habe ich in einem TV- Beitrag folgendes gesehen: Wieder mal wurden die Promifrauen gefragt, wo sie ihre Problemzonen sehen. Gaaanz viele haben die im Bauchbereich. Nur eine, ich weiß nicht mehr wer, stellte sich sinngemäß die Frage:" Haben die alle vorher ihre Organe herausgenommen, damit der Bauch so flach ist?" Gute Frage. ;-)
Aber letztendlich werden alle nicht um ein Thema herum kommen, dass Susanne Ackstaller in einem tollen Blogbeitrag geschrieben hat, denn "Sie will ihre Taille zurück".
Für diesen Beitrag ein dickes Dankeschön, denn es zeigt, dass wir lernen müssen mit diesem Thema umzugehen.
Und ist dieses Bild nicht einfach nur herrlich?
Bildquellenangabe: Ruth Rudolph / pixelio.de
Sonntag, 13. Juli 2014
Produktneutral beraten
Um mein Zertifikat zu behalten muss ich produktneutral beraten.
Folgendes steht in der "Rahmenvereinbarung zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Ernährungsbildung in Deutschland":
"...2.7 Ausschluss von Produktwerbung und/oder Kopplung an einen Produktverkauf
Aktivitäten im Bereich der qualifizierten Ernährungsbildung gemäß dieser Rahmenvereinbarung schließen eine Produktwerbung, Handel oder Vertrieb von Produkten und/oder die Kopplung an einen Produktverkauf aus (Fachmedien ausgenommen)..."
In einem Gespräch ist mir gesagt worden, dass es doch wohl nicht möglich wäre, produktneutral zu beraten, wenn man mit einem Lebensmittelhersteller zusammenarbeiten würde.
Das ist halt die große Kunst.
Nur als kleines Beispiel: Ich habe,zusammen mit fünf anderen Kolleginnen, etwas für einen großen Cerealienhersteller erstellt. Trotzdem empfehle ich lieber Haferflocken, als die gezuckerten Produkte dieses Herstellers. Betriebswirtschaftlich wäre ich dumm gewesen, dieses Angebot abzulehnen. Auch mein Name ist dort bekannt.
Als "größeres" Beispiel möchte ich jetzt die Kollegin Birgit Blumenschein nennen. Sie ist im Moment präsent in den Medien, da sie zusammen mit Sabine Lisicki, die an einer Glutensensitivität leidet, für Dr. Schär über diese Unverträglichkeit aufklärt.Es gibt ja Unterschiede im Beschwerdebild.
Schon vor einiger Zeit habe ich mit Birgit Blumenschein zum Thema "Produktneutralität" telefoniert und sinngemäß kam von ihr die Antwort: "Ich bin Profi genug um meinen Patienten auch andere Anbieter von glutenfreien Produkten nennen zu können."
Und noch ein weiteres Statement von ihr:
"..ich bin Honorarkraft- und die Zusammenarbeit ist für mich, wie die mit einem Arzt und einer Kasse - eng oder doch nicht. Es geht nicht um den Produktverkauf, sondern um die Unterlagen und den Fachkräfteaustausch..."
Und hier noch der Link zur Pressekonferenz.
Bildquellenangabe: M. Großmann / pixelio.de
Folgendes steht in der "Rahmenvereinbarung zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Ernährungsbildung in Deutschland":
"...2.7 Ausschluss von Produktwerbung und/oder Kopplung an einen Produktverkauf
Aktivitäten im Bereich der qualifizierten Ernährungsbildung gemäß dieser Rahmenvereinbarung schließen eine Produktwerbung, Handel oder Vertrieb von Produkten und/oder die Kopplung an einen Produktverkauf aus (Fachmedien ausgenommen)..."
In einem Gespräch ist mir gesagt worden, dass es doch wohl nicht möglich wäre, produktneutral zu beraten, wenn man mit einem Lebensmittelhersteller zusammenarbeiten würde.
Das ist halt die große Kunst.
Nur als kleines Beispiel: Ich habe,zusammen mit fünf anderen Kolleginnen, etwas für einen großen Cerealienhersteller erstellt. Trotzdem empfehle ich lieber Haferflocken, als die gezuckerten Produkte dieses Herstellers. Betriebswirtschaftlich wäre ich dumm gewesen, dieses Angebot abzulehnen. Auch mein Name ist dort bekannt.
Als "größeres" Beispiel möchte ich jetzt die Kollegin Birgit Blumenschein nennen. Sie ist im Moment präsent in den Medien, da sie zusammen mit Sabine Lisicki, die an einer Glutensensitivität leidet, für Dr. Schär über diese Unverträglichkeit aufklärt.Es gibt ja Unterschiede im Beschwerdebild.
Schon vor einiger Zeit habe ich mit Birgit Blumenschein zum Thema "Produktneutralität" telefoniert und sinngemäß kam von ihr die Antwort: "Ich bin Profi genug um meinen Patienten auch andere Anbieter von glutenfreien Produkten nennen zu können."
Und noch ein weiteres Statement von ihr:
"..ich bin Honorarkraft- und die Zusammenarbeit ist für mich, wie die mit einem Arzt und einer Kasse - eng oder doch nicht. Es geht nicht um den Produktverkauf, sondern um die Unterlagen und den Fachkräfteaustausch..."
Wir sind alle Profis (hoffe ich wenigstens) und eine bessere Werbung für unseren Beruf gibt es im Moment nicht. Außerdem wäre man schön dumm (oben bereits beschrieben), wenn man solche einen Auftrag ablehnen würde.Und hier noch der Link zur Pressekonferenz.
Bildquellenangabe: M. Großmann / pixelio.de
Samstag, 12. Juli 2014
gelesen: Zwei Bücher zur Ketogenen Kost
Nummer 1: Ketogene Ernährung bei Krebs
erschienen im Systemed Verlag; ISBN: 978-942772-43-3 Preis: 14, 99€
Vor einiger Zeit war ich ja noch stark auf dem Trip, dass die ketogene Kost evtl. eine Möglichkeit ist, die Therapie bei Krebs zu unterstützen. Ausschlaggebend dafür war das Buch Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett.
Beim Buch, dass ich zuerst vorstelle, handelt es sich um die abgespeckte Form des obengenannten Buches.
Hier wird die ketogene Kost leicht verständlich vorgestellt mit viel Theorie und wenig Praxis= Rezepten.
Wenn sich dann jemand für diese Kostform entscheidet, dann wird aber die Praxis benötigt, sprich: Es müssen Rezepte her.
Die finden sich dann im zweiten Buch: "Ketoküche zum kennenlernen"
ebenfalls erschienen im Systemed- Verlag; ISBN: 978-3-942772-80-8 Preis: 7,99€
Hier ist der Aufhänger nicht die Ernährung bei Krebs sondern in der Einleitung findet sich folgende Frage:
"...Sie fühlen sich oft ausgelaugt, schlapp und sind auch zu üppig auf den Hüften? Ihr Spiegelbild lacht Sie nicht an und Ihr Alltag zerrt an Ihren Nerven?..."
Also andere Zielgruppe, aber diesen Hinweis halte ich für sehr wichtig:
"... Sofern Sie an einer Krankheit wie Krebs, Alzheimer....leiden,sollten sie sich intensiver über die ketogene Kost informieren, als es hier möglich ist....Eine ketogene Kost erfordert eine halbwegs gesunde Leber, gesunde Nieren sowie ausreichend enzymatische Fähigkeiten des Körpers, um Ketone aufzubauen, sowie Fette, Cholesterin und Ketone abzubauen...."
Schon allein diese Hinweise sollten deutlich machen, dass die ketogene Kost unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte bzw. es vorher einen gründlichen Check- up bezüglich Laborwerten gegeben haben muss.
Zum Rezeptteil:
Liest sich alles sehr lecker, wenn ich mir aber die Zutaten anschaue...
Irgendwie fühle ich mich an die Brigitte-Diät erinnert, wo mir die Klienten immer gesagt haben, dass sie nicht wissen, wo sie die Zutaten her bekommen sollen. Aber im Zeitalter des Internets.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mich nicht mehr so in die ketogene Kost hineinarbeiten werde.
Sollte ein Patient das wünschen und ein Arzt sich dazu bereit erklären, das ebenfalls zu begleiten, dann habe ich ausreichend Literatur und Grundkenntnisse.
Aber ohne Arzt geht das bei mir nicht.
erschienen im Systemed Verlag; ISBN: 978-942772-43-3 Preis: 14, 99€
Vor einiger Zeit war ich ja noch stark auf dem Trip, dass die ketogene Kost evtl. eine Möglichkeit ist, die Therapie bei Krebs zu unterstützen. Ausschlaggebend dafür war das Buch Krebszellen lieben Zucker- Patienten brauchen Fett.
Beim Buch, dass ich zuerst vorstelle, handelt es sich um die abgespeckte Form des obengenannten Buches.
Hier wird die ketogene Kost leicht verständlich vorgestellt mit viel Theorie und wenig Praxis= Rezepten.
Wenn sich dann jemand für diese Kostform entscheidet, dann wird aber die Praxis benötigt, sprich: Es müssen Rezepte her.
Die finden sich dann im zweiten Buch: "Ketoküche zum kennenlernen"
ebenfalls erschienen im Systemed- Verlag; ISBN: 978-3-942772-80-8 Preis: 7,99€
Hier ist der Aufhänger nicht die Ernährung bei Krebs sondern in der Einleitung findet sich folgende Frage:
"...Sie fühlen sich oft ausgelaugt, schlapp und sind auch zu üppig auf den Hüften? Ihr Spiegelbild lacht Sie nicht an und Ihr Alltag zerrt an Ihren Nerven?..."
Also andere Zielgruppe, aber diesen Hinweis halte ich für sehr wichtig:
"... Sofern Sie an einer Krankheit wie Krebs, Alzheimer....leiden,sollten sie sich intensiver über die ketogene Kost informieren, als es hier möglich ist....Eine ketogene Kost erfordert eine halbwegs gesunde Leber, gesunde Nieren sowie ausreichend enzymatische Fähigkeiten des Körpers, um Ketone aufzubauen, sowie Fette, Cholesterin und Ketone abzubauen...."
Schon allein diese Hinweise sollten deutlich machen, dass die ketogene Kost unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte bzw. es vorher einen gründlichen Check- up bezüglich Laborwerten gegeben haben muss.
Zum Rezeptteil:
Liest sich alles sehr lecker, wenn ich mir aber die Zutaten anschaue...
Irgendwie fühle ich mich an die Brigitte-Diät erinnert, wo mir die Klienten immer gesagt haben, dass sie nicht wissen, wo sie die Zutaten her bekommen sollen. Aber im Zeitalter des Internets.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mich nicht mehr so in die ketogene Kost hineinarbeiten werde.
Sollte ein Patient das wünschen und ein Arzt sich dazu bereit erklären, das ebenfalls zu begleiten, dann habe ich ausreichend Literatur und Grundkenntnisse.
Aber ohne Arzt geht das bei mir nicht.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Zum Thema "Palliativ Care"...
... habe ich einer Zuschrift einerr Kollegin bekommen und zwar über Xing. Es gab wohl Schwierigkeiten, dass in den Blog zu bekommen. Ab und zu ist das ja auch ein ab und an Buch mit sieben Siegeln. :-)
Hier die Reaktion von R. S.die in Berlin arbeitet:
" Hier mein "Stimmchen" - welches nun nicht von allen gelesen werden kann, weil ich ein Computer - steinzeit - mensch bin.
Ich bin seit 2006 in der ambulanten palliativen Versorgung / Betreuung - ich möchte nichts anderes mehr machen. Allerdings ist das Thema wirklich derart komplex, dass der Bergriff "Wunschkost" per se nicht verkehrt ist - aber verunsicherte Patienten möchten mehr zu ihrem umfangenreichen , multifaktoriellen Problem hören. Viele sind derart mit Chemo/ Strahlen und dergleichen beschossen wurden, dass der GI Trakt nicht mehr funktioniert. Morphin tun ihr übriges. Alle Welt reden von Lebensqualität ohne zu wissen, was das in diesem Moment für den Patienten bedeutet. Vielleicht nicht mehr 20 x mal Durchfall zu haben am Tag, sondern nur 10 mal. Laktosearme Kost hilft meist schon ungemein, weil Chemo nunmal die Darmschleimhaut zerstören kann.
Das ist ein Beispiel von vielen ! Ich könnte eine mehrseitige Abhandlung darüber schreiben. Ich referiere imHomeCare e.V. , Hospiz, Pallistationen, für Ärzte, Pflege, Angehörige - da ist kaum Wissen vorhanden.
Da muß sich dringend was ändern .
Liebe Kollegen - Auf! Auf!
R."
Danke für diesen Kommentar.
Vielleicht hilft das Seminar bei Freiraum weiter.
Bildquellenangabe: NicoLeHe / pixelio.de
Hier die Reaktion von R. S.die in Berlin arbeitet:
" Hier mein "Stimmchen" - welches nun nicht von allen gelesen werden kann, weil ich ein Computer - steinzeit - mensch bin.
Ich bin seit 2006 in der ambulanten palliativen Versorgung / Betreuung - ich möchte nichts anderes mehr machen. Allerdings ist das Thema wirklich derart komplex, dass der Bergriff "Wunschkost" per se nicht verkehrt ist - aber verunsicherte Patienten möchten mehr zu ihrem umfangenreichen , multifaktoriellen Problem hören. Viele sind derart mit Chemo/ Strahlen und dergleichen beschossen wurden, dass der GI Trakt nicht mehr funktioniert. Morphin tun ihr übriges. Alle Welt reden von Lebensqualität ohne zu wissen, was das in diesem Moment für den Patienten bedeutet. Vielleicht nicht mehr 20 x mal Durchfall zu haben am Tag, sondern nur 10 mal. Laktosearme Kost hilft meist schon ungemein, weil Chemo nunmal die Darmschleimhaut zerstören kann.
Das ist ein Beispiel von vielen ! Ich könnte eine mehrseitige Abhandlung darüber schreiben. Ich referiere imHomeCare e.V. , Hospiz, Pallistationen, für Ärzte, Pflege, Angehörige - da ist kaum Wissen vorhanden.
Da muß sich dringend was ändern .
Liebe Kollegen - Auf! Auf!
R."
Danke für diesen Kommentar.
Vielleicht hilft das Seminar bei Freiraum weiter.
Bildquellenangabe: NicoLeHe / pixelio.de
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