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Mittwoch, 27. März 2024

"Ich möchte viszerales Fett abnehmen"

In der vergangenen Woche hätte ich gerne mal laut gelacht, wenn es im Grunde genommen nicht so traurig gewesen wäre.
Mir wurde eine Influencerin bei Instagram als möglicher Kontakt vorgeschlagen und ich habe mir natürlich ihren Account angeschaut.

Da steht eine komplett normalgewichtige, schlanke Frau im Profil vor der Kamera, zieht ihre Hose oder ihren Rock nach vorne und schreibt, dass sie viszerales Fett abnehmen möchte.

Ja, auch schlanke Menschen können viszerales Fett haben, das sind die sog. "TOFI´s" (Thin outside fat inside)

Bei dieser jungen Frau würde ich allerdings keinen TOFI vermuten, denn ihrer Ernährungsweise nach zu urteilen, die sie auch mit der der internetten Welt geteilt hat, kann es nicht zu viszeralem Fett gekommen sein, sondern eher zu einer Essstörung.

Wenn solche Menschen jetzt Vorbild sind für ihre Follower*innen, was macht das mit den zum Teil noch sehr jungen Menschen oder auch Menschen, die mit ihrem Aussehen unzufrieden sind?
Ich kann nur appellieren sich der Vorbildfunktion bewusst zu sein.
Meine Bitte an all diejenigen, die solchen "Beeinflusserinnen" (nichts anders bedeutet ja das Wort "Influencer") folgen: Hinterfragt kritisch was in dieser "Welt" alles geteilt wird. Es geht auch um zum Teil viel Geld.
Jeder Mensch ist individuell, braucht etwas anderes. Lasst jemanden von außen einen Blick drauf werfen, der sich im Thema auskennt und der sagen kann ob Abnehmen nötig ist oder nicht.

Ich wünsche Euch eine schöne Osterzeit. 



Bild von Oleg Mityukhin auf Pixabay

Mittwoch, 12. Januar 2022

gelesen: Das Bauchfett muss weg!


Richtig bewegen und ernähren- ganz ohne Diät
Von Alexandra Kraft; erschienen im Südwest-Verlag; ISBN: 978-3-517-10088-3; Preis: 18,00€

 
Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt und sind die guten Vorsätze noch am Start? So etwas wie: „Nach Neujahr starte ich mit einer Diät“ oder „Ich bewege mich mehr.“ oder
„Meinem Bauch geht es an den Kragen.“

 
Eine Diät wird nicht funktionieren, eine Ernährungsumstellung, und zwar eine individuelle schon. Dass der Bauch weg muss, ja, das unterstütze ich gerne, es kommt nur darauf an, wie.
Hier bietet dieses Buch eine gute Unterstützung. Die Autorin, deren Buch "Der gemeine Unterschied" ich bereits hier vorgestellt habe, erklärt gut verständlich, warum es so wichtig ist auf das Bauchfett zu achten und dies dann auch durch eine Ernährungsumstellung zu reduzieren.
Es geht um die kleinen, stillen Entzündungen im Körper. Dazu habe ich Euch hier bereits eine Fortbildung vorgestellt.
Besonders Frauen in den Wechseljahren müssen da einen Blick drauf werfen, denn wenn die schützenden Hormone so langsam ihren Dienst aufgeben ist es wichtig dieses innere Fett, welches aus wissenschaftlicher Sicht ein eigenständiges Organ darstellt, gut im Blick zu haben und zu reduzieren. Eigenständiges Organ- ja, ein Organ, das auch dann arbeitet und zwar nicht zum Vorteil.
Mir gefällt das Buch.
Die „Theorie“ ist leicht verständlich erklärt, es gibt Anregungen zur Bewegung und ein Rezeptteil rundet das Buch ab. Natürlich gibt es auch eine kleine Warenkunde. Warum ist Zucker kontraproduktiv, welche Öle machen Sinn? Da ist das Olivenöl weit vorne.
Hier einmal ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt:
"•  Das Bauchfett muss weg - Fünf Fakten über das Bauchfett // Hunger oder Appetit: Ein wichtiger Unterschied // Frauenbauch, Männerbauch - Zwei Welten  (Stichwort:Gendergesundheit!)
•  Warum wir dick werden und welche Rolle Gehirn, Mikrobiom und Gewohnheiten dabei spielen - Heimlicher Herrscher: Das Mikrobiom // Gewohnheiten machen dick
•  Nie wieder Diät - über gesunde Ernährung zu einem schlanken Äußeren - Durch gute Ernährung zu einem gesunden Mikrobiom
….."
Ich finde viele meiner Empfehlungen, die ich in meinen Beratungen gebe, in diesem Buch wieder. Aus diesem Grund kann ich das Buch auch gerne unterstützend in meiner Beratung empfehlen.
Ich stelle Euch einen Link für den Blick ins Buch ein (daran verdiene ich nix). Untersützt dann gerne den hemischen Buchhandel. 
Auch bei diesem Buch gilt: Es wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat.



Die Bildrechte liegen beim Verlag.