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Mittwoch, 9. Januar 2013

"Da ist das Leben dazwischen gekommen"

Diesen Satz habe ich von meiner Kollegin und Freundin Birgit Blumenschein übernommen, denn er beschreibt genau das, was in der Selbstständigkeit oft als Stolperstein angesehen wird. Ist es wirklich ein Stolperstein, wenn ein Problem, egal welcher Art, in der Familie uns dazu zwingt einen Termin zu verschieben, eine Planung umzuschmeißen...? Der Beispiele gibt es viele. Ihr dürft hier gerne als Kommentar ergänzen.
Es ist schon einmal behauptet worden, es wäre unprofessionell wenn jemand aus familiären Gründen berufliche Termine ummodelt.
Kann ich vernünftig arbeiten, wenn ich im Hinterkopf habe, dass zuhause etwas nicht stimmt?
Nein, denn ich bin nur ein Mensch und ich arbeite mit Menschen. Und wer für solche Dinge kein Verständnis hat, will und kann ich mit diesen Menschen dann überhaupt arbeiten...?
Ich freue mich über Euer Feedback.
 Bildquellenangabe: Aka  / pixelio.de

Kommentare:

  1. Marianne Reiß09 Januar, 2013

    Wer seinen Beruf so sehr von seinem restlichen Leben abtrennt, der hat mit Sicherheit einen Job erwischt, bei dem die Tage bis zur Rente gezählt werden. Es ist halt so und es spricht für ein erfülltes Leben, dass mal das eine und dann das andere oberste Priorität hat.

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  2. Das ist doch das Leben. Wenn der Job über allem steht, ist das dann noch Leben? Ich bezweifle das. Übrigens habe ich mich selbstänig gemacht während einer familiär sehr anspruchsvollen Phase. Und ich war froh über die Flexibilität.

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  3. Das ist doch der Vorteil der Selbstständigkeit, dass man eben diese Freiheit der Flexibilität hat. Allerdings sollte man auch die eigenen Grenzen kennen und nicht bei jeder Anfrage aus der Familie die Priorität verschieben. Denn dann besteht die Gefahr der Ausnutzung. Nach dem Motto: "Ach die xy ist doch sowieso zu Hause..."
    Das gilt übrigens auch für Anrufe! Bis meine Familie das mal verstanden und ich das klar geäußert habe!! Hat einige Monate gedauert ;-)
    Liebe Grüße! Helga

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  4. Helga, das kenne ich auch. Aber das habe ich mittlerweile im Griff. Home-Office muss halt erst begriffen werden.
    Mit "Stolpersteine" meinte ich dann eher eine Krankheit etc. pp.

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