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Mittwoch, 23. April 2014

Neue Kommunikationsmethoden

Bis vor gut einem Jahr habe ich mich  vehement gegen ein Smattphone gewehrt, aber das muss ich mittlerweile zurücknehmen, denn es gibt durchaus Apps, die mir die Arbeit beim und mit dem Klienten erleichtern.
Mal eben den BMI und den Grundumsatz errechnet, das geht mittlerweile total fix. Eine App, die den Klienten hilft das Trinkverhalten zu optimieren... Das kam besondes gut bei zwei Mädchen an. In der Folgeberatung wurde mir stolz erzählt, dass sie es schaffen am Tag über einen Liter zu trinken. Wenn es also spielerisch geht, warum nicht.
Die Idee einer Klientin habe ich auch gerne übernommen. Nämlich das Foto einer Notwendigkeitsbescheinigung per SMS oder Whattsapp zu schicken. So habe ich es auf dem PC, das Kopieren fällt flach, einen Schritt näher dem papierarmen Büro. Und ich konnte dieses Bild auch einer Krankenkasse zumailen, so dass sie wussten, dass es eine Bescheinigung gibt. Das Original muss natürlich folgen.
Das Fotografieren funktioniert auch gut bei Arztberichten und Laborwerten. Eine ruhige Hand sollte man aber haben.
Womit ich dann aber doch ein Problem habe ist, wenn mir erzählt wird,  es wurde mit der Freundin über ein bestimmtes Thema gesprochen und die hat dazu XY gesagt. Und anschließend wird mir der Verlauf über Whattsapp gezeigt.
Es wird mir gesagt, diese beiden Personen haben "gesprochen" und letztendlich wurde nur "geschrieben".
Ich weiß, dass diese Art der Kommunikation gerade bei jungen Leuten total angesagt ist. Aber ich halte sie auch für unsicher, zum Teil auch für gefährlich. Gefühle müssen über Smileys gezeigt werden, Sätze werden missverstanden und wehe es kommt nach kurzer Zeit keine Antwort... "Redest Du nicht mehr mit mir?"
Aber vielleicht bin ich auch zu altmodisch.
Kommentare zum Thema durchaus erwünscht, auch was interessante Apps oder andere Möglichkeiten angeht.
Ich bin gespannt.
Bildquellenangabe: Cristine Lietz  / pixelio.de

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