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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Gedanken zum Hackfleisch

In diesem Sommer besuchte uns ein Freund meines Mannes. Das Wetter war schön und so haben wir lange draußen gesessen und irgendwann kamen wir auf das Thema Fleisch zu sprechen.
Unser Besuch kennt sich  sehr gut aus und mir sind da ein paar Dinge bewusst geworden, die ich im normalen Alltag bisher so hin genommen habe ohne es großmäßig zu hinterfragen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mutter, wenn sie Hackfleisch gekauft hat, an der Fleischtheke immer "halb und halb" bestellte.
Nach dem besagten Sommerabend habe ich die Angebotsblätter, die jedes Wochenende ins Haus flattern, intensiv beobachtet.
Ich habe nirgends mehr Hackfleisch halb& halb gefunden sondern nur Hackfleisch gemischt.
Und  da steckt die Krux. Wer bestimmt in welchem Mischungsverhältnis uns das Gehackte verkauft wird? Halb & halb ist eine klare Aussage, aber gemischt???
Wenn der Anteil an Schweinefleisch, für das die Erzeuger gerade mal nicht viel bekommen höher ist, dann ist die Gewinnspanne für die Fleischvertreiber ungleich höher als wenn der Rindfleischanteil erhöht würde.
Ich weiß jetzt nicht ob es mein subjektives Empfinden ist, aber ich meine, das Hackfleisch, dass in Suermärkten in der Kühltheke liegt, wird immer heller. Das heißt für mich, dass der Schweinefleischanteil höher ist.
Die Deklaration "gemischt" ist richtig. Da gibt es nichts  daran zu rütteln.
Nur will ich das?
Seit besagtem Sommerabend kaufe ich Hackfleisch aus Rindfleisch. Denn da wo Rinderhack drauf steht, da sollte dann auch nur Rindfleisch drin sein.
Bildrechte: S.Hagedorn


1 Kommentar:

  1. Ein Grund mehr beim "Fleisch seines Vertrauens " zu kaufen, wo ich sehe was bei halb/halb in den Fleischwolf kommt.

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