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Sonntag, 9. Juli 2017

Es muss (oft) erst richtig weh tun...

...bevor wir ins Handeln kommen und ich nehme ich da absolut nicht aus.Solange nichts weh tut, so lange Laborwert noch einigermaßen im grünen Bereich sind besteht ja eigentlich noch kein Handlungsbedarf.
Eigentlich!!!
Vorher etwas tun wäre aber angebracht, bevor Schmerzen auftauchen, die vielleicht für einige Zeit dazu zwingen, sich zu schonen oder Laborwerte zeigen, dass Handlungsbedarf im Bereich des Essens besteht.
Ich sitze viel. Am Computer, auf der Fahrt zu Beratungen, während der Beratung, bei meiner Schreiberei...
Mein Rücken zeigt mir schon seit längerer Zeit, dass ich etwas tun soll, aber es war noch nicht sooo schlimm, dass es über längere Zeit richtig weh tut.
Meine lieben Rückentherapeuten, als allererste Sylvia Gleis, haben mir immer wieder geholfen, den Rücken wieder "gerade zu biegen", die Faszien zu lösen, so dass die Schmerzen weg waren.
Jetzt gerade fühle ich mich wieder wie eine alte Frau, aber im Moment ist Urlaubszeit. :-(
In der kommenden Woche muss ich sehen, dass ich das selbst hinbekomme. Ich will keine Spritze, denn die löst das Problem nicht.
Ich habe mir jetzt wirklich vorgenommen und das werde ich auch in den nächsten Tagen in Angriff nehmen, die Rücken- aber wichtiger noch die Bauchmuskulatur zu kräftigen. Das bedeutet dann für mich regelmäßiges Training. Jetzt bin ich so weit um es anzupacken.
Ich möchte direkt eine Klientin von mir lobend erwähnen. Sie war vor fünf Jahren bei mir in der Beratung. Bei ihr zeigen die Laborwerte, dass etwas mit dem Blutzucker nicht stimmt. Sie möchte gegensteuern und zwar frühzeitig. Sehr lobenswert. Da kann ich mir ein Beispiel dran nehmen. ;-)
Und noch einmal ein Hinweis von mir, weil mir ein Arzt vor einiger Zeit gesagt hat, dass man durch eine Ernährungumstellung ja doch nichts erreichen kann. Medikamente wären das beste.
Diese Denkweise ist leider noch bei vielen Ärzten im Gehirn festgetackert, genauso wie die Aussage, dass Eier den Cholesterinspiegel erhöhen.
Vielleicht ist der folgende Weg eine Möglichkeit: Der Arzt sagt, durch anderes Essen ist nichts zu machen. Vielleicht mal eine Diätassistentin kontaktieren, dass Problem schildern und fragen, ob da doch etwas zu machen ist. Ich bin mir sicher, dass keine Kollegin, kein Kollege eine Aussage verweigert.
Tabletten kann man immer noch nehmen (oder zeitgleich).
Ich bin jetzt mal neugierig: Wo steht Eure lange Bank?


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