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Dienstag, 23. Juni 2015

gelesen: Entzündliches Rheuma natürlich behandeln"

Heilmittel, die für Linderung sorgen. Das können Sie selbst tun. Von Dr. Andrea Flemmer, erschien bei Humboldt. ISBN: 978-89993-876-0; Preis: 19,99€

Zur Zeit habe ich einige Klienten in der Beratung, die eine rheumatische Erkrankung haben unddeshalb bin ich immer an Informationen zu diesem Thema interessiert.
Im ersten Teil des Buches geht um die Theorie. Was ist Rheuma, welche Faktoren begünstigen diese Erkrankung, welche Formen gibt es.
Im zweiten Teil wird ausgiebig auf die Ernährung bei Rheuma eingegangen, wobei sich im letzten Teil auch Rezepte finden, die ich sehr ansprechend finde.
Mit dem  Teil "Geballte Pflanzenkraft für die Gelenke" tue ich mich schwer. Pflanzen, (Heil-)Kräuter... bitte nicht auf eigene Faust testen. Nicht alles passt für jeden. Außerdem können Kräuter durchaus bei unsachgemäßer Anwendung den gegenteiligen Effekt auslösen. Bitte hier nach Absprache mit einem erfahrenen Therapeuten tätig werden.
"Was sonst noch sanft und natürlich hilft": Bewegung und Entspannung- immer, aber dabei auf den Körper hören, was ihm gut tut. Nicht jede Entspannungsmethode passt für alle.
Bei Kältetherapie, Thermotherapie, Radon-Therapie, Biofeedback und noch einigen anderen Therapien: Auch hier muss ein erfahrener Therapeut mit ins Boot.Anregungen, was jeder selbst gegen Rheumabeschwerden tun kann, finden sich in diesem Buch durchaus. Auch wenn ein  mir bekannter Rheumatologe behauptet, dass eine Ernährungsumstellung nichts bringt.
Meine Erfahrung: Eine Ernährungsumstellung kann unterstützen.



Entzündliches Rheuma natürlich behandeln: Heilmittel, die für Linderung sorgen. Das können Sie selbst tun. Entzündungshemmende Rezepte für Rheumatiker

Dienstag, 26. Mai 2015

gelesen: "Gesunde Ernährung ab 60"

So bleiben Sie fit und leistungsfähig. Nährstoffe, die Ihr Körper jetzt braucht. Dr. Andrea Flemmer; erschienen bei Humboldt. ISBN: 978-3-89993-861-6; Pries: 19,99€
In jeder Lebensphase ändert sich etwas, auch was die Ernährung angeht. Ob man allerdings mit den in diesem Buch angesprochenen Ernährungsempfehlungen erst mit 60 Jahren beginnen sollte, wage ich zu bezweifeln.
Was mich beim ersten Blättern abgeschreckt/ erschreckt hat: Buch aufgeschlagen und direkt mit der Thematik "So beugen sie Alzheimer vor" konfrontiert. Das hätte man charmanter an anderer Stelle platzieren können.
Zum Inhalt:
Eine ausführliche Beschreibung von Vitaminen und Mineralstoffen. Auf die entsprechende Zufuhr sollte schon früher geachtet werden. Ballaststoffe, mediterrane Kost....Alles bekannte Themen, die auch in früheren Lebensjahren Beachtung finden sollten.
Gut finde  ich, dass darauf hingewiesen wird, dass mit zunehmendem Alter das Risiko  bestimmte Krankheiten zu bekommen, steigt. Dazu finden sich dann Ernährungsempfehlungen, Bewegungstipps. Wichtig im Alter, sich geistig fit zu halten und soziale Kontakte zu pflegen.
Es ist kein Ratgeber für Ernährungsfachkräfte, sondern für Menschen, die in dieser Lebensphase sind.
Allerdings mache ich die Ernährungsempfehlungen nicht am Alter "60" fest. Die sollte man schon früher beherzigen.

Dienstag, 1. April 2014

gelesen: "Der Ernährungsratgeber für ein gesundes Herz"

Alles was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen. ISBN: 978-3-89993-744-2
Preis: 19,95€
Wenn Ihr in einem Buch einen Text der Lektorin findet, der folgendermaßen lautet:
"...Falls Sie Anmerkungen zu diesem Buch haben, sei es, dass Sie Lob oder konstruktive Kritik loswerden möchten, oder wenn Sie eine Unstimmigkeit entdeckt haben sollten, so freue ich mich, wenn Sie mir schreiben."
Für mich liest sich das unsicher und solch ein Buch durchforste ich dann möglichst intensiv.
Das Buch, das sich an Betroffene richtet, ist sehr umfangreich, speziell der Teil  über sekundäre Pflanzenstoffe. Seitenweise Infos, mir hätte da eine gut gemachte Tabelle besser gefallen, auch um die Übersicht zu behalten.
Dann die Stiftung Warentest als Quelle für z.B. "Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins für Herzinfarkt."
Diese "Quelle" kommt nicht nur ein Mal vor, sondern mehrere Male.
Ist das wirklich seriös für einen Ratgeber zu solch einem Gesundheitsthema oder denke ich zu kleinkariert? Es gibt bestimmt wissenschaftliche Studien, die ein besseres Bild hergeben würden. Ist natürlich mehr Arbeit entsprechende Studien zu suchen, zu lesen und auf Wahrhaftigkeit zu prüfen.
Auf Seite 39 finde ich einen Absatz zum Nahrungscholesterin. Da habe ich direkt ein Problem mit der Reihenfolge.
Als allererste Quelle für Nahrungscholesterin werden Milch und Milchprodukte, dann Fleisch und Fleischerzeugnisse.Wer sich auf den Seiten der Deutschen Lipidliga umschaut, der sieht, dass es erst ums Fleissh geht und dann unter ferner liefen erst um Milch und deren Produkte.
Der Satz "...Bei Milchprodukten ist Cholesterin ein direkter Fettbegleitstoff..."   Bitte, nicht nur bei Milchprodukten, bei allen tierischen Lebensmitteln ist Cholesterin ein direkter Fettbegleitstoff.
Auf Seite 43 geht es dann um natürliche Süßstoffe als gesunde Alternative. Werbung wird gemacht für einen Stoff namens Rubusosid (Herstellung aus den Blättern der süßen chinesischen Brombeere) mit Quelle, wo es käuflich zu erwerben ist.
Nach dem Hype um Stevia wünsche ich mir eine Angabe ob dieses Süßungsmittel  EU-weit zugelassen ist.
Es geht dann noch um weitere Inhaltsstoffe mit herzgesunder Wirkung.
Formulierungen wie:
... man sagt oder
...man konnte oder
.... als Ursache vermutet man...
machen mich nicht sicherer ob das Geschriebene stimmt. Alles mehr als schwammig formuliert.
Nun noch zum Rezeptteil:
Wenn ich an meine Klientel denke (ich lebe und arbeite im Münsterland auf dem "platten Land"), dann sind mir einige Rezepte zu exotisch.
Die Rezepte für Brote und Süßspeisen gefallen mir dann wieder gut.
So ganz glücklich bin ich mit diesem Buch nicht und ich hoffe dass die Lektorin vom Anfang des Beitrags ein paar Anregungen für sich und die Autorin findet.