Posts mit dem Label Schlütersche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schlütersche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. Mai 2016

Und noch drei Bücher wollen raus

In dieser Woche habe ich noch einmal drei Bücher,die ich verlosen darf.
Sie kommen vom humboldt- Verlag, alternativ von der Schlüterschen Verlagsgesellschaft.

Nr.1 is von den Kolleginnen  von lecker-ohne.
"Lecker ohne....Fruktose"

Lecker ohne... Fruktose: Genussvoll essen trotz Fruktoseunverträglichkeit. Die besten Rezepte - süßer Genuss ohne Fruchtzucker. In Kooperation mit ... für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

Das zweite Buch heißt "Vegetarisch genießen für Diabetiker"

Vegetarisch genießen für Diabetiker: Mit gesunder Ernährung den Blutzucker senken. Über 80 neue Rezepte mit maximal 400 Kalorien

Und last but not least: "Vegan.Gesund "

Vegan. Gesund.: Alles über vegane Ernährung. Mit vielen neuen Rezepten. Für Veganer und alle, die es werden wollen.

Ich hoffe, es ist für Euch etwas dabei. Eine Gewinnspielfrage gibt  es nicht. Schreibt mir Euren buchwunsch hier im Blog als Kommentar oder in den sozialen Netzwerken oder als schnelle Mail an info@sh-e.de . Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Viel Glück!
Bildrechte: S.Hagedorn

Donnerstag, 23. Oktober 2014

gelesen: "Reizdarmsyndrom lindern"

... mit der Maria Holl- Methode (MHM)
von Maria Holl, erschienen bei Schlütersche; Preis: 19,99€
Ich bin immer auf der Suche nach Literatur für Patienten,  bei denen das Reizdarmsyndrom diagnostiziert worden ist.
Ich war sehr gespannt , da im Titel gesagt wird, dass die Symptome gelindert werden und nicht geheilt. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob man das Reizdarmsyndrom heilen kann, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Aber keine Sorge, im Buch wird dann auch die Heilung angesprochen.:-)
Das Buch ist meiner Meinung nach nichts für Menschen, die rational durchs Leben gehen, die Schwierigkeiten haben zu Visualisieren, in die Ruhe zu kommen. Es werden Übungen beschrieben, die zum Teil recht gewöhnungsbedürftig sind.
Ich denke gerade an das Beispiel sich eine Nuckelflasche mit Breisauger zu kaufen und damit seine Suppe oder seinen Brei zu "essen", weil Nuckeln den Darm beruhigen soll. Aber es gibt auch eine alternative Übung dazu.
Frau Holl beschreibt aber auch, dass jeder Reizdarmpatient individuell zu betrachten ist und jeder für sich herausfinden muss, welche(achtsamkeitsbasierten) Übungen  passen.
Die Maria-Holl-Methode stützt sich auf drei Säulen:
  •  Bewegung: Bewegung entspannt und jeder soll für sich die Bewegungsart finde, die gefällt.
  • Ernährung:  Frau Holl empfiehlt den Weg zu einem qualifizierten Ernährungsberater. Crux kann aber sein, dass diese Ernährungsfachkraft andere Ansätze für das Reizdarmsyndrom hat, als im Buch beschrieben? Verunsicherung des Patienten? Und, liebe Frau Holl:es gibt auch Diätassistenten, die bei Reizdarmsyndrom beraten und bei denen dann auch die Kosten für die Beratung anteilig erstattet werden.
  • Entspannung: Die Entspannungsübungen sind mir zum Teil bekannt gewesen, weil ich die selbst im Yogakurs mache. Wem diese aber unbekannt sind, der wird ein Problem damit bekommen zu lesen und dann umzusetzen. Da wäre eine Audio-CD gut.
Wer sich auf dieses Buch, diese Übungen einlassen kann, der sollte es mit dieser Methode versuchen, wobei ich immer ein kleines Problem damit habe, wenn jeder Therapeut seine Ansätze zu einer "Methode" macht.


Dienstag, 1. April 2014

gelesen: "Der Ernährungsratgeber für ein gesundes Herz"

Alles was Sie über herzgesunde Lebensmittel wissen müssen. ISBN: 978-3-89993-744-2
Preis: 19,95€
Wenn Ihr in einem Buch einen Text der Lektorin findet, der folgendermaßen lautet:
"...Falls Sie Anmerkungen zu diesem Buch haben, sei es, dass Sie Lob oder konstruktive Kritik loswerden möchten, oder wenn Sie eine Unstimmigkeit entdeckt haben sollten, so freue ich mich, wenn Sie mir schreiben."
Für mich liest sich das unsicher und solch ein Buch durchforste ich dann möglichst intensiv.
Das Buch, das sich an Betroffene richtet, ist sehr umfangreich, speziell der Teil  über sekundäre Pflanzenstoffe. Seitenweise Infos, mir hätte da eine gut gemachte Tabelle besser gefallen, auch um die Übersicht zu behalten.
Dann die Stiftung Warentest als Quelle für z.B. "Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins für Herzinfarkt."
Diese "Quelle" kommt nicht nur ein Mal vor, sondern mehrere Male.
Ist das wirklich seriös für einen Ratgeber zu solch einem Gesundheitsthema oder denke ich zu kleinkariert? Es gibt bestimmt wissenschaftliche Studien, die ein besseres Bild hergeben würden. Ist natürlich mehr Arbeit entsprechende Studien zu suchen, zu lesen und auf Wahrhaftigkeit zu prüfen.
Auf Seite 39 finde ich einen Absatz zum Nahrungscholesterin. Da habe ich direkt ein Problem mit der Reihenfolge.
Als allererste Quelle für Nahrungscholesterin werden Milch und Milchprodukte, dann Fleisch und Fleischerzeugnisse.Wer sich auf den Seiten der Deutschen Lipidliga umschaut, der sieht, dass es erst ums Fleissh geht und dann unter ferner liefen erst um Milch und deren Produkte.
Der Satz "...Bei Milchprodukten ist Cholesterin ein direkter Fettbegleitstoff..."   Bitte, nicht nur bei Milchprodukten, bei allen tierischen Lebensmitteln ist Cholesterin ein direkter Fettbegleitstoff.
Auf Seite 43 geht es dann um natürliche Süßstoffe als gesunde Alternative. Werbung wird gemacht für einen Stoff namens Rubusosid (Herstellung aus den Blättern der süßen chinesischen Brombeere) mit Quelle, wo es käuflich zu erwerben ist.
Nach dem Hype um Stevia wünsche ich mir eine Angabe ob dieses Süßungsmittel  EU-weit zugelassen ist.
Es geht dann noch um weitere Inhaltsstoffe mit herzgesunder Wirkung.
Formulierungen wie:
... man sagt oder
...man konnte oder
.... als Ursache vermutet man...
machen mich nicht sicherer ob das Geschriebene stimmt. Alles mehr als schwammig formuliert.
Nun noch zum Rezeptteil:
Wenn ich an meine Klientel denke (ich lebe und arbeite im Münsterland auf dem "platten Land"), dann sind mir einige Rezepte zu exotisch.
Die Rezepte für Brote und Süßspeisen gefallen mir dann wieder gut.
So ganz glücklich bin ich mit diesem Buch nicht und ich hoffe dass die Lektorin vom Anfang des Beitrags ein paar Anregungen für sich und die Autorin findet.

Montag, 28. Januar 2013

gelesen:"Glutenfreie Rezepte aus aller Welt"

Im Moment habe ich so einige Bücher, die ich hier gerne vorstellen möchte, aber das Lesen und Begutachten benötigt ein bisschen Zeit.
Ich fasse es nämlich als Lob auf wenn ich von einem Verlag folgende Rückmeldung bekomme:
"...vielen Dank für Ihre sehr kritische Rezension. Sie haben sich wirklich mit unserem Buch befasst. Das erlebt man heutzutage leider viel zu selten..."
Nun zu obengenanntem Buch:
Die  Autorinnen, Mutter (Diplom-Biologin) und Tochter (von Zöliakie betroffen) sind fit auf dem Gebiet, was das Kochen bei Zöliakie angeht.
Der theoretische Teil ist zwar kurz gefasst, bringt aber das Wichtige, was für eine glutenfrei Küche nötig ist, verständlich rüber.
Der Rezeptteil lädt zum Nachkochen ein, macht Lust aufs Essen und zeigt, dass auch Rezepte aus aller Welt durchaus geeignet  sind glutenfrei nachgekocht zu werden.
Was mir außerdem gefällt:
Es gibt Hinweise auf laktosefreie bzw. laktosearme  Zubereitung und es fehlt auch nicht der Hinweis für Vegetarier und Veganer.
Das Buch hat die Empfehlung der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. durchaus verdient.