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Mittwoch, 8. Juni 2022

gelesen: Vorräte fürs ganze Jahr


Gutes aus Obst, Gemüse und Kräuter

Von Elisabeth Lust-Sauberer und Renate Wagner-Wittula; erschienen im Pichler Verlag: ISBN: 978-3-222-14045-7; Preis: 30,00€

Gefühlt bin ich gerade back tot he roots.
Ein Buch zum preisbewussten Kochen habe ich Euch hier bereits vorgestellt.
In diesem Buch geht es ums Konservieren und Haltbarmachen, eine Sache, die meine Mutter schon gemacht hat, als ich Kind war. Unser Keller war voll mit Einmachgläsern, bevorzugt mit Kirschen.

Gerade ärgere ich mich ein bisschen darüber, dass wir im Rahmen einer Entrümpelungsaktion jede Menge an Einmachgläsern verschenkt haben.
Jetzt zum Buch. Die Autorinnen sind Österreicherinnen. Aus diesem Grund musste ich mir ein paar Bezeichnungen für Gemüse und Obst ergooglen. Aber das sollte jetzt kein Grund sein die Rezepte nicht auszuprobieren.

Ich finde zu Beginn einen sehr guten Part wie ich was am besten einkoche. Was brauche ich für was? Wie sind welche Mengenverhältnisse. Leicht erklärt.

Die Rezepte sind eingeteilt nach Jahreszeiten und ich bin schon quasi in der Umsetzung.
Ich teste gerade aus wie ich aus Kräuterresten und Salz ein schnelles gewürztes Salz herstellen kann. Ich habe beim Nachbarn bereits grüne Walnüsse bestellt um schwarze Nüsse herzustellen. Ich habe bereits grünen Spargel eingefroren. Gut, letzteres ist keine große Kunst. Aber das Buch macht einfach Lust zu starten. Ich habe mich beim Lesen daran erinnert, dass ich noch ein Rezept meiner Großtante für Holunderblütensirup habe. Das wird bald in Angriff genommen. Angeregt wurde ich durch das Rezept der beiden Autorinnen, aber ich bleibe in diesem Fall dann beim Altbewährten.

Es gibt so viele schöne Anregungen um aus dem Selbstgemachten dann auch Geschenke zu machen. Ich freue mich immer über eine selbstgemachte Marmelade.
Ich werde dieses Buch öfter in die Hand nehmen, denn nach dem Frühling kommt der Sommer mit anderen Gemüse- und Ostsorten.

Ich habe richtig Spaß daran bekommen mal wieder zu Konservieren.
Ich stelle Euch den Link für den Blick ins Buch ein und:
Mir wurde das Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt was keinerlei Einfluss auf meine (subjektive) Meinung hat.


 Die Bildrechte liegen beim Verlag.

 

Freitag, 31. Mai 2019

gekocht: "Holunderblütengelee"

Im vergangenen Jahr bin ich nicht dazu gekommen das Gelee zu kochen. Das warme und trockene Wetter hat die Holunderblüten schneller zum Verblühen gebracht als ich agieren konnte.
Dafür in diesem Jahr.
Es ist das Rezept meiner Großtante.
Ich pflücke die Holunderblüten gerne bei Sonne, lege sie dann auf ein weißes Tuch, weil dies das Ungeziefer rauslockt.
Ansonsten nur leicht überbrausen, da sonst der Geschmack der Blüten verlorengeht.

Zutaten:
25 Holunderblüten (ich nehme auch gern ein paar mehr)
1 l Apfelsaft
Zitronenscheiben (Biozitrone)
1 Packet Gelierzucker 2:1
Zubereitung:

Die Holunderblüten von Ungeziefer befreien und das grobe Grün entfernen.
In eine Schüssel geben, Zitronenscheiben(Biozitrone, gewaschen) zugeben  und mit dem Apfelsaft aufgießen.
Was auch gut schmeckt ist das Mark einer Vanilleschote.
24 Stunden (ich lasse das Ganze auch mal länger stehen) abgedeckt ziehen lassen.

Danach alles gut durchsieben und den Sud mit dem Gelierzucker (oder anderem Geliermittel) nach Anweisung aufkochen und in gut gespülte Gläschen füllen und verschließen.

Vor Verzehr eine Woche durchziehen lassen.
Ich suche demnächst noch ein Rezept für einen Holunderblütensirup von meiner Tante Maria raus. ;-)
Ich wünsche Euch einen guten Appetit.
Bild von RitaE auf Pixabay