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Mittwoch, 6. November 2019

gelesen: "Einfach essen leichter leben bei Fruktose- und Laktoseunverträglichkeit"


von Dr. Claudia Nichterl, erschienen im Kneipp- Verlag Wien: ISBN: 978-3-7088-0768-3; Preis: 18€


#Werbung Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, was aber keinerlei Einfluss auf meine Meinung hat.

Die Autorin Claudia Nichterl ist Ernährungswissenschaftlerin und TCM- Expertin.

Vor mir habe ich ein Buch im Softcoverformat, das ich als solides Buch zu diesen zwei Nahrungsmittelunverträglichkeiten bezeichnen kann.
Der theoretische Teil ist für mich korrekt und für Laien gut verständlich geschrieben. 
Für mich ist es kein Buch, was ich als Ernährungsfachkraft benötige, aber wer von diesen Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen ist, der findet gute Anregungen.
Ich bin in der Ernährung nach TCM jetzt keine Fachfrau, weiß aber, dass es wärmende und kühlende Lebensmittel geben soll. 
Diese Ernährungslehre ist in diesem Buch mit eingebaut. Schaden tut es auf keinen Fall. Ein warmes Frühstück z.B. kann einem  irritierten Darm auch gut tun.
Ein ausführlicher Rezeptteil mit Anregungen für jede Mahlzeit rundet dieses Buch ab. Die österreichischen Bezeichnungen diverser Lebensmittel, wie z.B. Karfiol werden auch in Blumenkohl übersetzt. ;-)
Bonusmaterial ist über die Homepage oder über einen QR-Code zu bekommen, wobei bei mir trotz Registrierung noch nichts angekommen ist.
Den Link für den Blick ins Buch stelle ich Euch ein.


Sonntag, 11. Januar 2015

Newsletter des FET vom Januar 2015

Mein Lieblings- Newsletter mit vielen Neuigkeiten und einfach g...... uten Minipostern zum Themenbereich Nahrungsmittelunverträglichkeiten:

  • Auswirkungen des Laktasemangels bei Laktoseintoleranz
  •     Entstehung und Auswirkungen einer Fruktosemalabsorption
  •     Entstehung und Auswirkungen einer Histamintoleranz
  •     Entstehung und Auswirkungen der Zöliakie 
Mit diesen Grafiken kann ich meinen Klienten einfach erklären, warum es zu Beschwerden kommt. 
Außerdem werden folgende Themen besprochen:

  • Schöne Zukunftsmusik: Sind Übergewicht und seine Folgen bald Geschichte?    und 
  • Zutatenliste informiert nun auch über Nanopartikel

    Fit für die Praxis

        Rezept des Monats: Kernige Linsenburger auf vegane Art
        Laborwert-Steckbrief: Kleines Blutbild
Als  Neuentdeckung des Monats wird Eat a Rainbow vorgestellt. Es kommt aber nicht vor wie Werbung, sondern wie eine neutrale Produktvorstellung. Ein Bild kann ich mir auf der Homepage selbst machen.


Donnerstag, 17. April 2014

gelesen: "Low Carb bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten"

Autoren: Wolfgan Link, Dr. med. Jürgen Voll; Systemed Verlag
ISBN: 978-3-942772747; Preis: 7,99€
Diese kleine Broschüre (mehr ist es nicht) hatte ich heute morgen als Rezensionsexemplar im Briefkasten. Briefumschlag aufgemacht, durchgeblättert, den theoretischen Teil gelesen, die Rezepte inspiziert und schon folgt meine Meinung. Mit Nahrungsmittelunveträglichkeiten sind übrigens die Laktoseintoleranz, die Fruktoseintoleranz (!) und die Zöliakie gemeint.
Ich stoße mich etwas an diesem Satz" ...Strenge Ernährungsregeln und zweifelhafte Diäten beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten oft genauso stark wie die eigentlichen Beschwerden..." Im Internet, da wird oft mit strengen Ernährungsregeln gearbeitet (gestern in einer Beratung noch erlebt, wie verunsichert eine Klientin war.) Eine erfahrene Ernährungsfachkraft ist in der Lage, die notwendigen Ernährungsregeln so anzuwenden, dass es nicht so streng wird. :-)
Diese Bröschüre ist kein Mehrwert für Ernährungsfachkräfte, die auf der Suche nach einem fachlich guten Ratgeber sind. Aber auch für Betroffene, die sich ernährungstherapeutisch noch nicht haben beraten lassen, kann es zu Missverständnissen kommen.
Ich mache es einfach mal am Beispiel der Fruktoseintoleranz , die im Buch beschrieben wir, fest.
Zum Einen beginnt es mit der falschen Bezeichnung. Die meisten Betroffenen haben eine Fruktosemalabsorption und keine Fruktoseintoleranz. Da bin ich ganz pingelig, was das Wording angeht. Die sog. "Beerenfamilie" kommt ganz schlecht weg. Gerade diese Obstsorten kommen in der Testphase, wenn es um das Ermitteln der individuellen Toleranzgrenze geht, als Erstes wieder zum Einsatz!
Im Fall der Zöliakie ist Low Carb dann natürlich ganz obenauf.
Zitat:"Unabhängig davon kommt der Verzicht auf diese Lebensmittel (Anmerkung: gemeint sind die kohlenhydrathaltigen Lebensmittel aus Hafer, Roggen, Gerste, Weizen..)gleichzeitig auch Ihrer Low Carb Ernährung entgegen."
Zu den Rezepten: Sehr exklusiv.
Wenn ich mir meine Klientel so betrachte: Wer kocht sich da einen "Pikanten Bulgur-Rhabarber-Salat" oder ein "Thaicurry mit Schweinfilet und Grünkohl"?
Ganz schlecht machen will ich den Rezeptteil aber nicht. Es sind auch durchaus Rezepte dabei, die machbar sind und nicht zu exotisch wirken.
Aber zu jeder angesprochenen Unverträglichkeit gibt es einen eigenen Rezeptteil. Kombinationen wären auch schön gewesen, denn oft tauchen ja auch Unverträglichkeiten in Kombination auf.
Vielleicht erwarte ich auch zu viel von solchen Ratgebern. Aber ich denke da immer an meine Klienten, die Geld für diese Lektüre ausgeben....

Freitag, 3. Mai 2013

FET e.V. aktueller Newsletter

Da sind ja mal wieder "Bonbons", die uns Mitgliedern als Download zur Verfügung gestellt werden, aber der Reihe nach.
Themen aus dem Newsletter
  •  Akne- Alles Zucker- und Milchpusteln?
  • Fördert Fatburner L-Carntin die Gefäßverkalkung?
  • Oft unterschätzt: Vitamin B12-Mangel bei Vegetariern
Und dann kommen die besagten Bonbons, die ich gerade jetzt, wo ich vermehrt Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten mehr als gut gebrauchen kann.
Farblich und grafisch gut aufgemachte Infos zur Histamin- und Laktoseintoleranz und zur Zöliakie.
Und als Vortragsvorlage noch  "Sustainable Food - Nachhaltige Ernährung
Die Mitarbeiter in Aachen füllen mit ihrer Arbeit  eine Lücke, die von den Berufsverbänden nicht bedient werden kann.
Sie bieten hervorragende Tools für die Beratungspraxis und erleichtern somit den bürokratischen Teil unserer Arbeit.
Danke dafür.
Und wie immer gilt: Mitglieder werben gerne neue Mitglieder .Die Möglichkeit dazu findet sich im Mitgliedsantrag.

Donnerstag, 17. Januar 2013

gelesen:"Lebensmittelunverträglichkeiten- So testen Sie sich selbst

Mit diesem Buch musste ich mir sehr viel Zeit nehmen, sowohl beim Lesen als auch jetzt beim Formulieren.
Ich biete selbst Beratung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten an und bin, was Fortbildungen angeht, auf dem neuesten Stand.
Bei diesem Buch kann ich nur sagen: "Zei Herzen schlagen ach in meiner Brust"
Zum Einen finde ich es sinnvoll den Blick auch auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zu lenken, wenn Ärzte bei  Patienten nichts mehr finden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben viele Gesichter und oft hat ein Arzt solch eine Diagnose nicht auf dem Schirm. Wenn Patienten dann mal in diese Richtung schieben ,weil sie etwas über die Hintergründe kennen, ist das für mich vollkommen okay.
Aber, ein dickes aber...
Für mich geht es absolut garnicht, wenn Patienten sich selbst testen sollen. Und schon garnicht, wenn z.B. bei der Fruktosemalabsorption mit 50 g Fruktose getestet werden soll.
Mein Kenntnisstand: Es wird mit 25 g getestet.
Dann bei der Sorbitintoleranz steht wörtlich
"Bestellen Sie in der Apotheke Sorbitol (die kleinste bestellbare Größe sind 250 g)und lassen Sie sich 5 g abwiegen oder wiegen Sie selbst mithilfe einer Digitalwaage ab..."
Warum dieser ganze Aufwand? Wenn ich den Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe, dann mache ich einen Termin beim Gastroenterologen und lasse die Diagnose absichern.Wozu bin ich krankenversichert?
Aber ich will dieses Buch auch nicht komplett verreißen.
Die Autorin hat viele Beschwerdebilder ausführlich erklärt, ein Beschwerdebild war mich selbst noch nicht so bekannt.
Aber, schon wieder ein aber...
Gerade bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten bin ich pingelig. Und wenn ich dann die Lebensmittellisten im Buch mit denen des DAAB e.V. vergleiche, dann sind doch diverse Unterschiede zu finden.
Beispiel: Bei Histaminintoleranz steht Essig, auch der Balsamico-Essig bei den Gewürzen, die aus Erfahrung nicht so gut vertragen werden.Im Rezeptteil des Buches findet sich der weiße Balsamico durchgehend.
Die Autorin wird selbst Erfahrungen mit Patienten gemacht haben und aus diesem Wissen geschrieben haben.
Patienten mit einer Unverträglichkeit kann und darf man nicht in eine Schublade mit Liste XY stecken.
Trotzdem rate ich persönlich  nicht zu den vorgeschlagenen  Selbsttests.
Oder hat jemand aus meinem Leserkreis bereits Erfahrungen mit solch einem Selbsttest gemacht und kann mich vom Gegenteil überzeugen?

Samstag, 25. August 2012

EatSmarter 5/2012

Habe gerade das druckfrische Exemplar im Briefkasten gehabt und direkt mal durchgeblättert. Ich bin ja ein Fan dieser Zeitschrift.
Als kleines Goodie klebt ein Kalorien-Guide für unterwegs auf dem Deckblatt. Dort findet man "550 Lebensmittel im Check". Nette Kleinigkeit, aber nur als Anregung zu nehmen, da sich alle Kalorienangaben auf 100 g beziehen und wer hat schon immer eine Waage dabei?
Was mich dann speziell angesprochen hat:
  • Interview mit Alexa Iwan
  • Kochschule Italien mit entsprechenden Rezepten
  • Fachartikel zur Laktoseintoleranz mit entsprechenden Rezepten und gerde zum Schulanfang
  • Das perfekte Pausenbrot und wieder der ausführliche 
  • Rezeptteil mit Schritt-für Schritt- Anleitung in Bildern.
Dieses Heft geht nächste Woche direkt wieder mit  in eine Kita. Das Frühstück für Powerstrolche steht nämlich wieder an. 

Montag, 7. Mai 2012

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU) sind ein großes Thema in der Ernährungsberatung. Besonders, wenn eine Gastroenterologin sich auf diese Thematik spezialisiert hat, kommen immer wieder Anfragen zu Laktoseintoleranz, zur Fruktosemalabsoption, zur Histaminintoleranz oder zur Zöliakie bzw. Glutensensitiviät. Wobei Letzteres bei den Ärzten noch nicht richtig angekommen ist.
Bei allen NMU macht der Bauch oft Schmerzen. Nicht immer ist schulischer oder beruflicher Stress zuständig für Bauchschmerzen. Oft ist auch das Essen schuld.
Wobei: NMU äußern sich nicht nur durch Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Da ist eine ausführliche und intensive Anamnese gefragt immer mit dem Blick darauf ob nicht eine NMU in Kombination mit einer anderen auftritt.
Aber ich mag diese Beratungen. Warum? Es ist entweder ganz einfach, in dem ich meinen Klienten erkläre, wie sie durch die entsprechende Karenzphase (da bin ich auch wirklich streng) ihren Darm beruhigen und dann langsam wieder beginnen können, z.B. bestimmte Obstsorten wieder in den Speiseplan einzubauen.
Oder aber es wird kompliziert, weil es da doch noch ein paar andere Baustellen gibt. Gerne gesellt sich zu einer Fruktosemalabsorption noch eine Histaminintoleranz oder eine Laktoseintoleranz.Aber wie ich mit solchen Kombinationen umzugehen habe, das habe ich im  vergangenen Jahr in einem DAAB-Seminar mit Anne Kamp gelernt.
Das ist dann natürlich eine anstrengende Zeit für die Klienten, aber wenn dann Bauchbeschwerden verschwinden oder Migräne bzw. Kopfschmerzen, dann kommt am Ende der Beratung oft der Satz:" Sie haben mir sehr geholfen. Das Ganze hat sich wirklich gelohnt."Das ist dann auch Lohn für mich.
Aber: Viele Menschen meinen , sie kommen alleine mit Listen zurecht, die der Arzt aushändigt.
Gerade wieder erlebt: Ein Klient der 5 Jahre alleine rumgedoktert hat und jetzt nach 4 Wochen mit entsprechender Betreuung beschwerdefrei ist.  Da lohnt sich dann doch der Anruf bei einer qualifizierten Ernährungsfachkraft.



Bildquelle :Pixelio Fotograf: Stephanie Hofschläger