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Mittwoch, 13. Oktober 2021

Netzwerktreffen Fulda 2021

Unser zweites Präsenztreffen nach 2020  durch unser Netzwerk der freiberuflichen Diätassistent*innen. Gleicher Ort, nämlich das Hotel Fulda Mitte, da wir im vergangenen Jahr nur gute Erfahrungen damit gemacht haben.
Diese Jahr hatten wir Verena Franke, die "Queen of Herzmarketing" (wer auch immer diese Bezeichnung erschaffen hat- sie trifft es auf den Punkt) als Referentin, die uns zugeschaltet war.
Thema: „Maßgeschneiderte Strategien und Inhalte für Websites und Satellitentools“

 
Ich kann schon vorziehen: Diese Strategien, die Verena uns an die Hand gegeben hat, die saßen wie ein Maßanzug.
Wir haben so viel Input bekommen, was die eigene Website angeht, aber auch was das gemeinsame  Arbeiten angeht.
Sie sprudelt über, gibt sooo viele Informationen weiter, so dass es einen in den Fingern juckt sofort loszulegen. Was ich dann auch entspannend fand war, dass ich nicht dauernd bei Instagram posten muss. 😉

Besser Qualität statt Quantität. Das ging anderen Teilnehmer*innen genauso habe ich durch Gespräche erfahren.
Das Loslegen  musste noch warten, denn nachmittags haben wir uns zusammengesetzt und haben dann, auch auf Basis der Infos die wir bekommen haben Ziele und Strategien entwickelt, um unser eigenes Netzwerk weiter nach vorne zu schieben. 

Alle 20 Teilnehmer*innen waren dabei, haben sich eingebracht und wir wissen, dass es auch unter denjenigen, die nicht vor Ort sein konnten ganz viele unterstützende Hände gibt.
Wir sind mit einem wiedermal Gefühl des Aufbruchs, des Tatendrangs nach Hause gefahren.
Danke an alle, die dabei waren. Ergänzt bitte gerne.




Sonntag, 15. November 2020

Netzwerktreffen Fulda #3 „Selbstmarketing – Das optimale Gesamtbild von mir“

 Heute kommt, wie versprochen, mein Post zum obengenannten Vortrag durch Patrick Stotz.

Selbstmarketing- ein Thema mit dem wir uns doch alle irgendwie gefühlt dauerhaft und gekonnt beschäftigen.

Wirklich gekonnt? Ich habe es als durchaus positiv empfunden, dass uns aus einer berufsfremden Gruppe noch einmal aufgezeigt wurde, was Selbstmarketing, speziell in den sozialen Netzwerken, bedeutet.

Aber ich fange jetzt schon mal am Freitag an. Patrick ist schon an diesem Tag angereist und hat uns bereits beim Abendessen fotografisch begleitet. Direkte Ansage: "Beim Essen wird nicht fotografiert."
Natürlich kam auch die Ansage." Vergesst die Kamera." Erster Gedanke: Einfacher gesagt als getan.

Aber Patrick Stotz hat das hin bekommen. Ich habe die Kamera vergessen und zwar durchgängig bis zum Ende unserer Veranstaltung am Samstag. Das macht dann für mich auch einen guten Fotografen aus. Unauffällig, aber effektiv.

Jetzt wieder zurück zu seinem Vortrag. Wir wurden nicht mit Folien zugeschüttet, sondern es gab Input auf diesem Gebiet aus der Erfahrung heraus. Es gab Anregungen für Tools, die wir in unserem Alltag nutzen können, die vielen auch noch nicht bekannt waren.

Wichtig war dann auch wie wir uns gut und kompetent in den sozialen Netzwerken präsentieren. Da kam das Wort "Emotionen" ins Spiel.  Authentizität ein weiteres Stichwort.
Das ist mir schon einige Male aufgefallen, dass ich Personen speziell bei Instagram "kennengelernt" habe, die im realen Leben dann auf einmal komplett anders rüberkommen. Durch spezielle Haltung des Smartphones kann ja durchaus mehr Größe erzeugt werden als wirklich vorhanden ist. ;-)
Filter- da bin ich dann komplett weg wenn es um Authentizität geht. Aber das ist mein subjektives Empfinden.


Was ich auch als sehr angenehm empfunden bei Patrick empfunden  habe ist, dass er wirklich "dabei" war, als wir in den Austausch gegangen sind. Er hat sich eingebracht mit dem berühmten Blick von außen. 

Danke für die angenehme Zusammenarbeit.
Patrick Stotz wusste genau wovon er spricht und hat sich und uns dann auch noch ausreichend Zeit eingeräumt um Fragen zu stellen, auch immer wieder zwischendurch.
Ich glaube ich kann für alle Teilnehmerinnen sprechen:
                                                                         Gerne wieder!

Ich freue mich über Kommentare und gerne Ergänzungen schreiben.


 Bildrechte: Patrick Stotz


Sonntag, 7. Juni 2020

Selbstmarketing im Netz, speziell bei Instagram


Von Freitag bis gestern lief der Existenzgründer- Workshop in Münster mit der Kollegin Birgit Blumenschein und ich war am Freitag ebenfalls vor Ort. 
Der Samstag musste für mich als Teamteacherin leider ausfallen. Es gibt ja manchmal solche Termine. Aber wir sind ja flexibel und haben die Themen ein bisschen anders strukturiert. Alles okay.

Ein Thema war „Marketing“ worunter dann auch das „Selbstmarketing“ fällt. Es geht darum , wie ich mich als Person  als Diätassistentin, als Ernährungsfachkraft nach außen präsentiere um auf meine Dienstleistung aufmerksam zu machen.
Instagram ist da ja gerade eine beliebte Plattform, da ich mit Bildern zeigen kann, was ich gerade mache, was ich lese, wo ich bin. Da fällt Euch bestimmt noch etwas anderes ein.
Bei Instagram gibt es die Möglichkeit privat und beruflich unterwegs zu sein. Das ist auch gut so!

Ich versuche mit meinem Account das rein Berufliche abzudecken und überlege mehrmals, wie ich was in das world-wide-web (www) schicke. Ich möchte als professionell wahrgenommen werden.

Es sind auch viele Kolleginnen und Kollegen in den sozialen Netzwerken unterwegs, aber manchmal bleibt mir dann auch die Spucke weg. Vielleicht gehöre ich auch einer Generation an, die manche Dinge einfach nicht mehr versteht oder auch verstehen möchte. Oder ich mache mir einfach Gedanken um unseren Berufsstand. 

Jetzt bin ich lange genug um´s Thema geeiert, jetzt schreibe ich mal über das, was mich mehr als nachdenklich macht.
Ich frage mich  wirklich, ob es nötig ist mit einem Account der „Praxis für…“ oder „ernährungsberatung xy“ enthält, sich im Bikini in der Sonne zu präsentieren.
Anderes Beispiel: Da tänzelt jemand in Nacht-/ Unterwäsche oder was auch immer (ist in manchen Stories leider nicht immer zu erkennen) durch die Küche und redet über den anstehenden Arbeitstag, auf Patienten, die auf die Beratung warten.
Ich spinne jetzt mal weiter: In Zeiten von Bildbearbeitungsprogrammen, Filtern und was es auch immer gibt kann jeder, der ein bisschen Ahnung davon hat ein Screenshot von solchen Bildern machen. Das Bild wird dann ein bisschen verändert und auf ein Plakat gedruckt und mit einem Text versehen. Ich gebe zu, das ist etwas überspitzt und hätte schon mit krimineller Energie zu tun, aber es wäre denkbar. Dann gibt es ja auch noch die Sache mit dem Recht am eigenen Bild. Bitte hier mal lesen
Ich stelle einfach folgende  Fragen in den Raum:
  • Warum bin ich auf dieser Plattform?
  • Was möchte ich mit diesem Account erreichen? Berufliches oder Privates?
  • Wie werde ich von anderen wahr genommen und stimmt die Eigenwahrnehmung mit der von mir gewünschten Fremdwahrnehmung überein?
Meine Gedanken zum Sonntag. Genießt bitte das Rest- Wochenende.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Mittwoch, 4. September 2019

Selbstmarketing 5.0 –muss ich das verstehen?


Am vergangenen Wochenende durfte ich wieder gemeinsam mit der Kollegin Birgit Blumenschein einen Workshop zuFreiberuflich tätige Diätassistenten – was ist wichtig zu wissen?" durchführen. (#Werbung)


Marketing ist natürlich auch hier ein Thema, selbstverständlich auch das Selbstmarketing. Darunter verstehe ich, wie ich mich als Person dem Kunden verkaufe, präsentiere.
Wir hatten eine rege Diskussion, aber letztendlich sind wir alle auf einen Nenner gekommen:
Wir möchten  als seriös und kompetent wahrgenommen werden.
Ich zweifle manchmal daran, ob das jede/r so sieht oder ob wir im Workshop eine anderes Empfinden dafür haben.
Das fängt bereits mit dem Profilbild auf der Homepage an. Für mich ganz wichtig, denn dadurch kann ich mir im wahrsten Sinne des Wortes  ein Bild machen. 

Vor einiger Zeit hat mir eine Kollegin erzählt, dass ein Fotograf ihr vorgeschlagen hat sich mit einem Apfel im Mund fotografieren zu lassen. Das wäre gerade der Trend. Sie hat dankend abgelehnt. 
Wir müssen nicht jedem Trend folgen.  Wer es aber so mag muss sich dann überlegen, wie potientielle Kunden damit umgehen und ob es zu meiner Zielgruppe passt.

Bei Instagram, wo ich auch ein Profil habe, da frage ich mich manchmal auch, ob Kolleginnen und Kollegen  das „www“ nicht verstanden haben. www= world wide web. 
Überall in der Welt zu sehen.
Ich bin strikt dafür Berufliches und Privates zu trennen. Urlaubsfotos haben in meinem Businessaccount nur dann einen Sinn, wenn ich dazu etwas aus meinem Fach zu berichten habe. Ansonsten kann ich das privat „teilen“.
Für mich kommt es zum Fremdschämen, wenn ich User dort in Unterwäsche, Bikini, Badeanzug oder in Posen sehe und ich nicht wirklich einen Kontext zum Beruf erkennen kann.

In meinem Kopf entstehen dann Bilder: Eine Firma bucht mich für eine Maßnahme im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Jetzt stehe ich (männlichen) Azubis oder Mitarbeitern einer Spedition gegenüber. 
Die haben mich eventuell bei Instagram gefunden  und ich habe mich dort im Bikini gezeigt ( keine Sorge, das wird nicht passieren!)  und ich soll diesen Menschen etwas über "Ernährung im Schichtdienst" oder "Gesundes Essen im Büro" erzählen. 
Vorher wurde natürlich ein Beitrag erstellt, dass Kollege XY sich auf die Maßnahme in der Firma @AB (die haben zufälligerweise nämlich auch einen Instagram- Account) freut.
Ich mag gerade nicht weiter denken.

Und zum Abschluss dann natürlich noch die Bildrechte.
Ein Satz dazu, den Rest verlinke ich Euch hier:

Zitat: “Instagram darf Ihre Inhalte laut Nutzungsbedingungen “verbreiten, modifizieren, kopieren, öffentlich vorführen, anzeigen und übersetzen”.  Zitat Ende

Jetzt bin ich gespannt auf Eure Meinung. 


Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Mittwoch, 22. Mai 2019

Influencer

Mir geistert dieser Begriff gerade durch den Kopf. Gerade in Mode- und Fashionblogs ist das ein gerne verwendeter Begriff.
Gestern war ich bei jemandem zu Besuch. Mittagszeit. RTL Punkt 12 lief. Da lief eine art Wochenserie, in der eine Influencerin gesucht wurde. Der Preis für den Sieg war ein Vetrag mit einer Influencer- Agentur.
Ich wusste garnicht, dass es so etwas überhaupt gibt.
Was heißt eigentlich "Influencer"?Ganz platt übersetzt Beeinflusser/in.
Möchte ich andere Menschen beeinflussen? Für mich hat das einen kleinen negativen Touch.

In meinem Beruf habe ich es natürlich auch mit Beeinflussung zu tun. Ich empfehle meinen Klienten z.B. eine Ernährungsumstellung,damit es ihnen bei ihrer Indikation hoffentlich bald besser geht.
Ist das schon ein beeinflussen?

Bei Instagram ist es augenscheinlich noch viel wichtiger viele Follower und Likes zu haben.
Wenn ich meinen Account beobachte, dann bin ich manchmal erstaunt, wer welchen Beitrag gut findet oder kommentiert. Irgendwie seicht, oberflächlich.
Und welche Arbeit da reingesteckt werden muss, damit das Bild stimmt, der Hintergrund, die Pose, das Lächeln. Aber es gibt genügend Filter, die eingesetzt werden können.
Ist das noch echt? In vielen Fällen für mich nicht mehr.
Da werden dann neue Kosmetikprodukte vorgestellt , Kleidung, auch Nahrungsergänzungsmittel.
Und es gibt dort wirklich Profile, die wirklich Einfluss nehmen können und somit auch Geld damit verdienen. Wird da auch hinterfragt, was da Mrs. XY  oder Mr. AB empfiehlt?
Nee, ich bin und werde nie eine Influencerin werden. Mir ist da meine eigentliche Arbeit wichtiger.

Aber demnächst werde ich hier auch mal ein Produkt vorstellen. Ich habe mich einfach mal dazu entschlossen. Das wird aber auf Herz und Nieren untersucht. Das wird richtige Recherchearbeit, speziell was die Inhaltsstoffe angeht. Lasst Euch überraschen. :-)



Bild von Diggity Marketing auf Pixabay

Samstag, 29. Juli 2017

Hashtag Instagram

Ich bin  in einigen sozialen Netzwerken unterwegs und interessehalber habe ich mich vor einiger Zeit mal bei Instagram angemeldet und zwar mit einem privaten Account.Zu Beginn fand ich es ganz interessant, habe dann auch überlegt, dass berufsmäßig zu nutzen.
Es hakt aber irgendwie bei mir.
Welche Bilder sind interessant wenn es um meinen Beruf geht? Nur Teller oder Töpfe mit Essen, das kann es ja nicht sein oder doch?
Einige Male habe ich solche Bilder gepostet und es gab auch ein paar Like in Form des Herzchens.
Dann die Sache mit den Hashtags, dasist die Raute (#), die vor einen Begriff gesetzt wird, damit andere, für die dieser Begriff interessant ist,den dann auch eher finden. Also eine Art Lesezeichen.
Ich finde das so fürchterlich anstrengend das alles ins Handy zu tippen.
Womit ich  auch ein "Problem" habe ist einen schön angerichteten Teller in einem Restaurant zu fotografieren.
Als ich mit meiner Freundin im Petersilchen essen war, da haben wir gefragt, rein aus dem Gefühl heraus. Antwort:"Sie sind die Ersten, die um Erlaubnis fragen. Danke, aber Sie dürfen gerne fotografieren." Das scheint dann aber eher eine Generationenfrage zu sein, oder?
Und ein weiteres Problem für mich bei Instagram: Ich vergesse oft, dass ich da tätig werden kann.
Meine Lösung:Wenn es passt, dann veröffentliche ich es dort, ansonsten unterstütze ich Freunde, Bekannte, Kollegen dort mit einem Herzchen-Like.
Euch allen ein schönes erholsames Wochenende.
Und dazu die Bilder, die im Petersilchen entstanden sind.
Schmörkes mit Kräuter-Dip und Salat, Gemüsetarte mit Salat und zum Dessert eine Herrencreme mit Obst -alles vegan und soooo lecker.

(Zu diesem Beitrag wurde ich nicht aufgefordert  und auch nicht bezahlt)
Bildrechte: B. Blumenschein