Gestern war ich im Auftrag der Barmer GEK in einem Versorgungsunternehmen tätig.
Dort ist für die Angestellten ein großes Angebot erstellt worden, was das große Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung angeht. Yoga, Zumba, Cardio scan, Rückentests, Vorträge und ich habe Kurzberatungen angeboten.
Von 8 Uhr bis 13 Uhr im Viertelstundentakt. Zwei Termine waren nicht vergeben, aber ich konnte mich mit 11 Herren und 8 Damen unterhalten.
Herausforderung bei solchen Kurzberatungen ist immer: Ich weiß nicht, was mich da gerade erwartet. Ich muss quasi jedes Thema auf dem Schirm haben, muss von der Theorie in die Praxis und wieder zurück.
Es war anstrengend, aber es hat mir richtig Spaß gemacht.
Und ich bin dann selbst immer wieder überrascht, welche Ideen, Rezepte, Anregungen ich in meinem Kopf habe, die ich dann auch parat habe.
Als sehr angenehm habe ich auch den kontakt zu den anderen Anbietern empfunden, die ich in der Mittagspause getroffen habe. Es war eine tolle Atmosphäre.
Dafür bin ich immer wieder gerne bereit.
Bildquellenangabe:
Rainer Sturm / pixelio.de
Freitag, 23. Oktober 2015
Montag, 19. Oktober 2015
Seminar:„Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Beratungspraxis"
Am vergangenen Wochenende hatte ich über den VFED das obengenannte Seminar gebucht.
Ich wollte ja etwas fitter im Bereich Allergien werden. Und der Austragungsort "Dorsten" war natürlich auch noch reizvoll, denn im eigenen Bett schlafen zu können, knapp 20 Minuten Anfahrt, das hat natürlich auch seinen Reiz.
In der Beschreibung zum Seminar steht:
"Das Seminar umfasst die Themen:
Fazit dieses Tages: Für mich nichts Neues. Ich bin, was dieses Thema angeht, gut aufgestellt.
Samstag waren dann endlich die Allergien an. Es ging los mit den diagnotischen Möglichkeiten. Alles gut.
Mir blieb einfach zu wenig Zeit um die wichtigsten Nahrungsmittelallergien in Ruhe durchzusprechen.
Etwas konnte ich mitnehmen, nette Kolleginnen habe ich auch getroffen und kennengelernt. Viel gelernt und erfahren habe ich speziell die Kolleginnen, die selbst Allergien hatten. Das war Praxis pur.
Ich glaube, ich habe für mich das falsche Seminar gewählt. Vielleicht auch leiten lassen durch den Ort oder war die Ausschreibung nicht genau genug oder ich habe sie falsch interpretiert?
Trotz alledem werden die Allergien nicht zu meinem Thema. Ich bleibe bevorzugt bei meinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Thematik, also alles was mit dem Darm zu tun hat, finde ich total spannend. Ich arbeite auch gerne mit den Menschen, die betroffen sind.
Also trotzdem eine Erkenntnis gewonnen und das ist auch ein Erfolg.
Bildquellenangabe: Tim Reckmann / pixelio.de
Ich wollte ja etwas fitter im Bereich Allergien werden. Und der Austragungsort "Dorsten" war natürlich auch noch reizvoll, denn im eigenen Bett schlafen zu können, knapp 20 Minuten Anfahrt, das hat natürlich auch seinen Reiz.
In der Beschreibung zum Seminar steht:
"Das Seminar umfasst die Themen:
- Abgrenzung Allergie und Unverträglichkeit,
- Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien,
- Therapie der häufigsten Allergien und Unverträglichkeiten, Kreuzallergien und Pseudoallergien"
Fazit dieses Tages: Für mich nichts Neues. Ich bin, was dieses Thema angeht, gut aufgestellt.
Samstag waren dann endlich die Allergien an. Es ging los mit den diagnotischen Möglichkeiten. Alles gut.
Mir blieb einfach zu wenig Zeit um die wichtigsten Nahrungsmittelallergien in Ruhe durchzusprechen.
Etwas konnte ich mitnehmen, nette Kolleginnen habe ich auch getroffen und kennengelernt. Viel gelernt und erfahren habe ich speziell die Kolleginnen, die selbst Allergien hatten. Das war Praxis pur.
Ich glaube, ich habe für mich das falsche Seminar gewählt. Vielleicht auch leiten lassen durch den Ort oder war die Ausschreibung nicht genau genug oder ich habe sie falsch interpretiert?
Trotz alledem werden die Allergien nicht zu meinem Thema. Ich bleibe bevorzugt bei meinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese Thematik, also alles was mit dem Darm zu tun hat, finde ich total spannend. Ich arbeite auch gerne mit den Menschen, die betroffen sind.
Also trotzdem eine Erkenntnis gewonnen und das ist auch ein Erfolg.
Bildquellenangabe: Tim Reckmann / pixelio.de
Freitag, 16. Oktober 2015
Authentisch bleiben
Vor einiger Zeit habe ich abends noch einmal kurz durch die Fernsehkanäle gezappt (ich ja eigentlich Männersache ;-)) und da bin ich an der Sendung Akte hängengeblieben.
Nicht, weil mich das Thema interessierte, nein, mich irritierte und interessierte der Moderator,der in diesem Fall ein anderer war. Aber er wollte anscheinend nicht anders sein.
Was habe ich da gesehen? Ulrich Meyer, der diese Sendung schon seit gefühlten Jahrzehnten moderiert, hat eine Art der Moderation, die immer gleich ist und in einem Interview hat er auch erzählt, dass er für sich so eine Art Kopfbewegung zur Kamera hin entwickelt hat (ich schreibe dies aus der Erinnerung heraus, also bitte nicht drauf festnageln), die ihn einzigartig macht.
Warum Herr Meyer an diesem Abend nicht moderierte- ich weiß es nicht.
Ich habe nur gesehen, dass jemand versuchte seinen Kollegen zu imitieren. Das wirkte auf mich unbeholfen, eben nicht authentisch, er wirkte irgendwie verbogen,einfach nicht echt.
Mir wurde auch vor langer Zeit einmal geraten mich in gewisser Weise zu verbiegen.. Es war im Lehrgang zur DKL (Diätküchenleiter) in Düsseldorf. Wir befanden uns in einer Beratungssituation und wurden von den Kollegen bewertet, durften aber nichts dazu sagen. Mir ist dort gesagt worden, dass ich den niederrheinischen Slang hätte (auf gut deutsch: Ich rede mit "dat" und "wat") . Da solle ich mir doch abgewöhnen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es in mir rumorte, weil ich erklären wollte, dass ich mit Menschen arbeite, die genauso reden. Aber ich durfte nicht.
Ich rede nicht in jeder Situation so, damals vielleicht auch aus Aufregung. Letztendlich egal. Wie sagte letztens eine Kollegin im Existenzgründerseminar?
"Wir passen uns unseren Klienten sprachlich an."
Ich möchte mich nicht verbiegen, egal in welcher Art. Das strengt zum Einen sehr an und wirkt dann für mich nicht echt. Gute Arbeit kann ich nur dann leisten, wenn ich "ICH" sein darf, wenn ich mich auf die Inhalte konzentrieren kann und auf mein Gegenüber.
Bildquellenangabe: BrandtMarke / pixelio.de
Nicht, weil mich das Thema interessierte, nein, mich irritierte und interessierte der Moderator,der in diesem Fall ein anderer war. Aber er wollte anscheinend nicht anders sein.
Was habe ich da gesehen? Ulrich Meyer, der diese Sendung schon seit gefühlten Jahrzehnten moderiert, hat eine Art der Moderation, die immer gleich ist und in einem Interview hat er auch erzählt, dass er für sich so eine Art Kopfbewegung zur Kamera hin entwickelt hat (ich schreibe dies aus der Erinnerung heraus, also bitte nicht drauf festnageln), die ihn einzigartig macht.
Warum Herr Meyer an diesem Abend nicht moderierte- ich weiß es nicht.
Ich habe nur gesehen, dass jemand versuchte seinen Kollegen zu imitieren. Das wirkte auf mich unbeholfen, eben nicht authentisch, er wirkte irgendwie verbogen,einfach nicht echt.
Mir wurde auch vor langer Zeit einmal geraten mich in gewisser Weise zu verbiegen.. Es war im Lehrgang zur DKL (Diätküchenleiter) in Düsseldorf. Wir befanden uns in einer Beratungssituation und wurden von den Kollegen bewertet, durften aber nichts dazu sagen. Mir ist dort gesagt worden, dass ich den niederrheinischen Slang hätte (auf gut deutsch: Ich rede mit "dat" und "wat") . Da solle ich mir doch abgewöhnen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es in mir rumorte, weil ich erklären wollte, dass ich mit Menschen arbeite, die genauso reden. Aber ich durfte nicht.
Ich rede nicht in jeder Situation so, damals vielleicht auch aus Aufregung. Letztendlich egal. Wie sagte letztens eine Kollegin im Existenzgründerseminar?
"Wir passen uns unseren Klienten sprachlich an."
Ich möchte mich nicht verbiegen, egal in welcher Art. Das strengt zum Einen sehr an und wirkt dann für mich nicht echt. Gute Arbeit kann ich nur dann leisten, wenn ich "ICH" sein darf, wenn ich mich auf die Inhalte konzentrieren kann und auf mein Gegenüber.
Bildquellenangabe: BrandtMarke / pixelio.de
Mittwoch, 14. Oktober 2015
gelesen: "Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen"
von Anne Iburg, erschienen bei Humboldt, ISBN: 978-3-89993-868-5; Preis: 19,99€
Ich bin immer auf der Suche nach Literatur zum Thema "Leber", sei es für mich oder als Empfehlung für meine Klienten.
Bei diesem Buch sind die Betroffenen, also Menschen, die eine Lebererkrankung haben, Zielgruppe.
Den theoretischen Teil finde ich durchweg gelungen. Alles leicht verständlich erklärt, so dass der Leser versteht, warum es wichtig ist, die Leber gut zu versorgen.
Aber an manchen Stellen hakt es dann bei mir.
Die Autorin beschreibt, dass eine Leberdiät ein guter Einstieg in ein neues Essverhalten darstellt.
Sie beschreibt auch (Zitat:)" ... und auch Ärzte warnen, dass Fasten sich eher ungünstig auf den Krankheitsverlauf der Leber auswirkt..."
Die Leberdiät der Autorin wirkt auf mich auch schon recht krass, allerdings muss der Patient sie nicht umsetzen.
Grundlage sind eine Müslimischung und eine Gemüsesuppe. Diese Basis (kann in größeren Mengen vorbereitet werden) wird dann mit weiteren Zutaten ergänzt. Empfohlene Dauer: insgesamt vier Wochen. Mindestens drei Tage strikte Diät und dann nach und nach zusätzliches Einfügen von Lebensmitteln bzw. Ersatz der vorgegebenen Mahlzeiten. Irgendwie erinnert mich das eine modifizierte Art des Haferfastens.
Hauptaugenmerk bei den Rezepten liegt auf dem Gehalt an Beta- Glukanen, Bitterstoffen, Ballaststoffe,Verhältnis Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren.
Die Rezepte sind ansprechend, aber mich stört der hohe Fruktosegehalt.
Und das ist für mich die Krux. In diesem Jahr habe ich die Fortbildung von Professor Richter besucht.
Danach sind die Rezepte im Buch zu kohlenhydratlastig, enthalten zu viel Fruktose, gerade für die nichtalkoholische Fettleber.
Es sind die Erfahrungen der Autorin ... Ich tue mich gerade sehr schwer. Den theoretischen Teil finde ich für Patienten empfehlenswert, da gut verständlich, aber die Ernährung....
*Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen: Viele leckere Rezepte, die jedem schmecken. Mit einem Geleitwort der Deutschen Leberhilfe e. V.
*Affiliate-Link
Ich bin immer auf der Suche nach Literatur zum Thema "Leber", sei es für mich oder als Empfehlung für meine Klienten.
Bei diesem Buch sind die Betroffenen, also Menschen, die eine Lebererkrankung haben, Zielgruppe.
Den theoretischen Teil finde ich durchweg gelungen. Alles leicht verständlich erklärt, so dass der Leser versteht, warum es wichtig ist, die Leber gut zu versorgen.
Aber an manchen Stellen hakt es dann bei mir.
Die Autorin beschreibt, dass eine Leberdiät ein guter Einstieg in ein neues Essverhalten darstellt.
Sie beschreibt auch (Zitat:)" ... und auch Ärzte warnen, dass Fasten sich eher ungünstig auf den Krankheitsverlauf der Leber auswirkt..."
Die Leberdiät der Autorin wirkt auf mich auch schon recht krass, allerdings muss der Patient sie nicht umsetzen.
Grundlage sind eine Müslimischung und eine Gemüsesuppe. Diese Basis (kann in größeren Mengen vorbereitet werden) wird dann mit weiteren Zutaten ergänzt. Empfohlene Dauer: insgesamt vier Wochen. Mindestens drei Tage strikte Diät und dann nach und nach zusätzliches Einfügen von Lebensmitteln bzw. Ersatz der vorgegebenen Mahlzeiten. Irgendwie erinnert mich das eine modifizierte Art des Haferfastens.
Hauptaugenmerk bei den Rezepten liegt auf dem Gehalt an Beta- Glukanen, Bitterstoffen, Ballaststoffe,Verhältnis Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren.
Die Rezepte sind ansprechend, aber mich stört der hohe Fruktosegehalt.
Und das ist für mich die Krux. In diesem Jahr habe ich die Fortbildung von Professor Richter besucht.
Danach sind die Rezepte im Buch zu kohlenhydratlastig, enthalten zu viel Fruktose, gerade für die nichtalkoholische Fettleber.
Es sind die Erfahrungen der Autorin ... Ich tue mich gerade sehr schwer. Den theoretischen Teil finde ich für Patienten empfehlenswert, da gut verständlich, aber die Ernährung....
*Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen: Viele leckere Rezepte, die jedem schmecken. Mit einem Geleitwort der Deutschen Leberhilfe e. V.
*Affiliate-Link
Freitag, 9. Oktober 2015
Abends, wenn es dunkel wird...
Schon vor längerer Zeit habe ich festgestellt, dass es für mich zum Horror wird, wenn ich im Dunklen und dann noch bei Regen Autofahren muss.
Wegen dieser Sache war ich beim Augenarzt und sein Kommentar war:"Dann bleiben Sie halt abends zuhause. Das hat was mit dem Alter zu tun "
So richtig angenommen habe ich das damals für mich nicht und die Bemerkung mit dem Alter hätte er sich dann auch sparen können.
Ich habe es nach dieser Horrorfahrt dann noch mal versucht, aber es stresst mich. Ich fühle mich nicht sicher.
Deshalb habe ich vor einger Zeit für mich beschlossen, dass ich in der dunklen Jahreszeit keine abendlichen Vorträge oder sonstigen Veranstaltungen mehr annehme, wenn es sich um Strecken handelt, die über einen bestimmten Radius hinaus gehen und dann in Ecken des Münsterland gehen, die mir nicht bekannt sind.
Das hat dann wieder etwas mir der Persönlichen Gesundheitsförderung zu tun.
Dinge, die mich unter Stress setzen, die werden nicht gut. Also lass ich es bleiben.
Und irgendwann ist es dann auch abends wieder länger hell.:-)
Bildquellenangabe: RainerSturm / pixelio.de
Wegen dieser Sache war ich beim Augenarzt und sein Kommentar war:"Dann bleiben Sie halt abends zuhause. Das hat was mit dem Alter zu tun "
So richtig angenommen habe ich das damals für mich nicht und die Bemerkung mit dem Alter hätte er sich dann auch sparen können.
Ich habe es nach dieser Horrorfahrt dann noch mal versucht, aber es stresst mich. Ich fühle mich nicht sicher.
Deshalb habe ich vor einger Zeit für mich beschlossen, dass ich in der dunklen Jahreszeit keine abendlichen Vorträge oder sonstigen Veranstaltungen mehr annehme, wenn es sich um Strecken handelt, die über einen bestimmten Radius hinaus gehen und dann in Ecken des Münsterland gehen, die mir nicht bekannt sind.
Das hat dann wieder etwas mir der Persönlichen Gesundheitsförderung zu tun.
Dinge, die mich unter Stress setzen, die werden nicht gut. Also lass ich es bleiben.
Und irgendwann ist es dann auch abends wieder länger hell.:-)
Bildquellenangabe: RainerSturm / pixelio.de
Donnerstag, 8. Oktober 2015
gelesen:“Hier kocht der Chef“
Schon vor einiger Zeit habe ich die Rezeptbroschüren meiner
Kollegin Marianne Reiß in gedruckter Version gelesen. Marianne ist für mich „die“ Fachfrau, wenn es um
Fettstoffwechselstörungen geht, aber auch der Diabetes mellitus ist ein großes
Thema bei ihr. In ihrem langen Berufslebenhat sie viele Rezepte
zusammengetragen und sie auf ihre Blutzuckerwirksamkeit getestet und
modifiziert.
Eine große Rezeptsammlung gibt es jetzt als PDF zu kaufen. „Heidis Zucchinisüppchen“ oder „Pariser
Käsesuppe wie Frau Arndt sie kocht“, das sind Bezeichnungen , die ich mag. Sie sind bodenständig ,zeigen mir,
dass es um Lieblingsrezepte geht und das mich keine abgehobenen Zutaten
erwarten, die ich nie wieder brauche. Gute und praktikable Rezepte.
Der Preis pro Broschüre: 5€.
Angemessen, finde ich.
Bildrechte: Anneke Reiß-Maaoui
Freitag, 2. Oktober 2015
Bitte fragen Sie mich!
In der Allergie konkret , der Mitgliederzeitschrift des DAAB.e.V. steht ein sehr informativer Artikel mit der Überschrift "Ernährungsfachkraft gesucht- Auf Qualifikation achten."
In diesem Beitrag wird gut erklärt, wie man zu einer qualifizierten Ernährungsberatung kommt.
Es geht dabei um Qualitätskriterien, die wichtig sind um sich "...von unseriösen Anbietern abzugrenzen..." , aber auch um Zuschüsse von den Krankenkassen zu bekommen.
Immer noch nicht ist die Berufsbezeichnung "Ernährungsberater " geschützt.
Ernährungs- oder Diättherapie= Beratung bei Erkrankung
Ernährungsberatung= präventive Beratung, d.h. es liegt noch keine Erkrankung vor.
Die Therapie darf nur von qualifizierten, zertifizierten Diätassistenten und Oecotrophologen durchgeführt werden. Eine Notwendigkeitsbescheinigung des Arztes( was sein Budget nicht belastet) sollte vorliegen.
Warum ich das mal wieder zum Thema mache? Beispiele aus meiner Arbeit oder aus der Arbeit von Kolleginnen.
Obwohl die Anbieterqualifikation seitens vieler Krankenkassen jetzt geprüft werden, scheint es immer noch Karteileichen zu geben.
Erlebnis einer Kollegin: Beratung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit, hier Fruktosemalabsorption(FM), (diagnostiziert durch einen Gastroenterologen). Vor ihr hatte ein sog. Ernährungsberater eine Beratung durchgeführt.
Ergebnis: seit einem halben Jahr aß der Klient nur Bananen, süßte mit Traubenzucker und fühlte sich doch ziemlich eingeschränkt. Die Familie ebenfalls. Das Kochen der zwei Töpfe...
Das ist nicht der Sinn einer solchen Beratung. Es muss wieder ein Kostaufbau stattfinden, die individuelle Toleranzgrenze muss ermittel werden uvm. In diesem Fall hätte es dazu kommen können,dass der Darm keinen Fruchtzucker mehr verträgt, weil er sich an die kleine Menge gewöhnt hat.
Was ich mit diesem Beitrag vermitteln möchte: Bitte fragt nach Beruf und Zertifikat. Fragt nach Berufserfahrung, fragt nach, ob Eure Problematik Schwerpunkt der Ernährungsfachkraft ist.
Ich berate nicht alles. Aber ich kenne Kolleginnen, an die ich dann weiter verweisen kann.
Mir ist durchaus bewusst, dass es Preisunterschiede gibt, aber die haben einen Grund.
Wenn es um Gesundheit geht, dann sollte jeder für sich wissen, was diese wert ist.
In diesem Beitrag wird gut erklärt, wie man zu einer qualifizierten Ernährungsberatung kommt.
Es geht dabei um Qualitätskriterien, die wichtig sind um sich "...von unseriösen Anbietern abzugrenzen..." , aber auch um Zuschüsse von den Krankenkassen zu bekommen.
Immer noch nicht ist die Berufsbezeichnung "Ernährungsberater " geschützt.
Ernährungs- oder Diättherapie= Beratung bei Erkrankung
Ernährungsberatung= präventive Beratung, d.h. es liegt noch keine Erkrankung vor.
Die Therapie darf nur von qualifizierten, zertifizierten Diätassistenten und Oecotrophologen durchgeführt werden. Eine Notwendigkeitsbescheinigung des Arztes( was sein Budget nicht belastet) sollte vorliegen.
Warum ich das mal wieder zum Thema mache? Beispiele aus meiner Arbeit oder aus der Arbeit von Kolleginnen.
Obwohl die Anbieterqualifikation seitens vieler Krankenkassen jetzt geprüft werden, scheint es immer noch Karteileichen zu geben.
Erlebnis einer Kollegin: Beratung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit, hier Fruktosemalabsorption(FM), (diagnostiziert durch einen Gastroenterologen). Vor ihr hatte ein sog. Ernährungsberater eine Beratung durchgeführt.
Ergebnis: seit einem halben Jahr aß der Klient nur Bananen, süßte mit Traubenzucker und fühlte sich doch ziemlich eingeschränkt. Die Familie ebenfalls. Das Kochen der zwei Töpfe...
Das ist nicht der Sinn einer solchen Beratung. Es muss wieder ein Kostaufbau stattfinden, die individuelle Toleranzgrenze muss ermittel werden uvm. In diesem Fall hätte es dazu kommen können,dass der Darm keinen Fruchtzucker mehr verträgt, weil er sich an die kleine Menge gewöhnt hat.
Was ich mit diesem Beitrag vermitteln möchte: Bitte fragt nach Beruf und Zertifikat. Fragt nach Berufserfahrung, fragt nach, ob Eure Problematik Schwerpunkt der Ernährungsfachkraft ist.
Ich berate nicht alles. Aber ich kenne Kolleginnen, an die ich dann weiter verweisen kann.
Mir ist durchaus bewusst, dass es Preisunterschiede gibt, aber die haben einen Grund.
Wenn es um Gesundheit geht, dann sollte jeder für sich wissen, was diese wert ist.
Abonnieren
Posts (Atom)

